Würde vermuten, daß da auch ein Grund für die "Unverträglichkeit" liegen könnte.
Ich glaube, die Asiaten kommen bei vielen Hunden falsch an und die sagen dann wiederum nicht nein bei Konflikten.
Der Körperbau dieser Hunde schreit zuchtbedingt Imponierverhalten. Aufgestellte Ohren, aufgestellte Rute, die extreme Winkelung der Hinterhand und ein damit einhergehender staksiger und steifer Gang. Selbst wenn sie entspannt sind, wirken sie nicht entspannt. Das ist in der Kommunikation eine schwierige Kiste.
Ich kenne viele Hunde die deshalb ein Thema mit Nordischen, japanischen Typen haben (Husky, Malamut, Shar Pei > ganz extrem, Akita, Shiba,...).
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Shibas gibt's hier einige. Die sind tatsächliche alle unproblamtisch, laufen meist frei und sind Artgenossen gegenüber ignorant. Jagdtrieb scheint auch OK zu sein. Beim Akita sieht es da anders aus, da kenne ich wenige entspannte Exemplare, aber auch ganz andere Kaliber, bei den Amerikanischen noch mehr als bei den Japanischen.
In der Raufergruppe (gemischte Gruppe als emotionsflexiblen und sozial sehr kompetenten Hunden) damals waren 3 Akitas. 2 Rüden mit ernstem Aggressionsproblem und eine Hündin, die aber zu den sozial kompetenten Hunden zählte.
Die konnten aber trotzdem alle frei laufen, halt je nachdem mit Maulkorb gesichert.
Aber die ticken schon anders, WTP hatten die alle nicht und nur wenn die Bindung gut war hatte man nen Fuß drin. Aber so klassische Erziehung ist da eher schwierig gewesen. Bei dem einen Gespann hätte ich persönlich sogar gesagt, sie soll den Hund abgeben, weil die Beziehung eher toxisch war. Und wo keine Beziehung und Bindung geht beim Akita, so mein Eindruck, einfach nix, wo man bei anderen vielleicht noch über Futter, Spiel,... rankommt. Die machen komplett dicht und vermitteln einem sehr ungeschönt den Eindruck, das sie einen auch nicht brauchen.