Und es gibt im Tierschutz ja unendlich viele Möglichkeiten, da ist für jeden Menschen mit FAST jedem Sicherheitsbedürfnis etwas dabei.
- Auslandstierschutz aus Tötung, Tierheim,...
- Auslandstierschutz aus einer Pflegestelle
- Tierheim mit einigen Kennenlernen, aber Hund eben nicht im familiärem Umfeld
- Pflegestelle in Deutschland
- Privatabgaben, Abgabe von bekannten Hundehaltern,...
- Rückläufer vom Züchter
- ...
Eine Überraschung bleibt es immer aber je nach Sicherheitsbedürfnis und Flexibilität des Lebens kann man ja schauen wo man am liebsten suchen möchte.
Ich habe keine persönlichen Kontakte zu Pflegestellen im Auslandstierschutz direkt vor Ort, also kommt für mich so ein Hund nicht in Frage. Ich will ihn selber sehen und einschätzen können und dafür gibt es ja noch eine Menge andere Optionen die wir haben.
Ich habe ein hohes Sicherheitsbedürfnis, der Hund muss in der Stadt klarkommen, in einer Wohnung klar kommen, keine Menschen fressen wollen ob groß oder klein, Rückwärtsgang, sollte sehr ruhig sein,... Ich erwarte nicht das all das im Ausland geprüft werden kann und da mein Leben nicht so flexibel ist, das ich jede Überraschung verkraften kann, lasse ich persönlich davon die Finger um für mich das Risiko zu minimieren.
Keiner kann einem garantieren wie der Hund sich einlebt, das kann mir auch bei einem Zuchthund niemand garantieren. Aber ich vertraue meiner Einschätzung mehr, als der von Leuten die ich nicht kenne und wenn ich fehleingeschätzt habe, ist das eben meine Schuld und damit kann ich mehr leben, als wenn ich mich auf jemanden verlassen habe, den ich gar nicht kenne.
Gerade bei einem Zweithund oder hier für den Jagdgebrauch und in Kombination mit einer Aufnahme ohne vorheriges Kennenlernen ist es natürlich auch wichtig zu wissen wie es läuft, wenn es eben nicht läuft und die Fragen sollten auch sachlich beantwortet werden.
Würde ich nach einem JagdGEBRAUCHShund suchen, würde ich aber auch nicht im Auslandstierschutz suchen ohne mir den Hund nicht vorher angeschaut zu haben. Viele der Jagdhunde werden ausgesetzt, weil sie zur Jagd nicht taugen, andere sind schon eingearbeitet und man müsste "umarbeiten", wieder andere sind erfolgreiche Solitärjäger die keinen Wert auf menschliche Zusammenarbeit legen,...
Wenn ich darauf angewiesen bin, den Hund wirklich einzusetzen wären mir das zuviele Fragezeichen. Und dann sollte es natürlich auch mit dem Ersthund harmonieren, sollen ja beide was davon haben.
Ein gewissen Maß an Flexibilität muss man bei jedem Hund an den Tag legen und je nachdem wie flexibel man ist kann man suchen und wenn das Raster sehr eng ist braucht das eben Zeit.
Es sind eben Lebewesen und auch der TS hat Erfahrungen mit Abnehmer, Interessenten gemacht, die jenseits von Gut und Böse sind. Kein Grund pampig,... zu werden aber schon ein Grund genau zu prüfen und auch auf sein Bauchgefühl zu hören.
Ich unterstelle ihnen keine bösen Absichten bei solchen Klauseln, die eh nicht rechtswirksam sind, es gibt ihnen wahrscheinlich ein besseres Gefühl, auch wenn sie selbst wissen, das das nicht durchzusetzen ist.
Ich kenne das aus dem Hamsterschutz, gut ist kein Hund, aber da wurde ein Tier zurückgeholt, weil wissentlich gegen das Zuchtverbot verstoßen wurde. Ohne Rechtsstreit,... nur mit dem nötigen Druck (Vertragsverletzung bla und blub) und die Abnehmer wollten keinen "Ärger". Das ist das Fünkchen Hoffnung, das der TS sicher hat, sollte es mal aus dem Ruder laufen.
Kastraklausel würde ich nicht einsehen und besprechen, ansonsten gibt es keinen Grund mir den Hund einfach so wieder abzunehmen, folglich würde ich so einen Vertrag auch unterschreiben. Der Hund wir so gehalten wie angegeben, uns geht es allen gut, ich schicke regelmäßig einen Bericht an das Tierheim mit vielen Bildern und natürlich dürfen die hier vorbei kommen, also warum sollte man uns den Hund grundlos einfach wieder abnehmen, da nehme ich mir mal etwas Naivität raus.
Ansonsten geht es uns super
, man soll ja immer positiv beenden 