Beiträge von SanSu

    Aber selbst wenn ich da mit ihr hingehe kriegt sie sich überhaupt nicht ein.Ich möchte ja auch nicht das sie bestimmt wo es hingeht,weil ich denke das sie das dann nur noch einfordert


    Ich würde mit ihr in den Wald gehen. Sie hat ein Problem mit draußen und wenn sie zumindestens in diese Richtung will, lass sie.

    Es braucht einige Zeit dieses Erlebnis auf der "Festplatte" zu überspielen. Die anderen Richtungen kann man immer noch anpeilen, wenn sie draußen nicht mehr völlig dicht macht.

    Wir hatten einen ähnlichen Zwischenfall mit unserer Hündin letztes Jahr und die war kein Angsthund und schon einige Monate bei uns, aber da wurde ein Polenböller grob in unsere Richtung geworfen.

    Unsere Hündin hat das Ereignis Zeit- und Ortsbezogen verknüpft. Heißt der Park war mit Einbruch der Dämmerung für sie die Hölle. Tagsüber alles kein Thema.

    Es hat meine ich gut 2 Wochen gedauert, bis sie das überwunden hatte.

    Ich bin auch die ersten Tage abends nie mit ihr Richtung Park gegangen. Da war sie zwar angespannt, aber nicht im Fluchtmodus. Futtergabe war möglich und so haben wir uns herangependelt. Dann sind wir mal von der anderen Seite in den Park gegangen,... immer soweit wie es ging, ich habe auch Leckerlies gegeben/geworfen,...

    Ich würde aber eventuell auch überlegen, ob ich vom TA etwas angstlösendes besorgen würde, eben weil es ja anscheinend jeden Spaziergang betrifft und sie massiv gestresst ist.

    Das braucht einfach Zeit.

    Hier ist Training auch schwer.

    Einzelne Böller außerhalb von Silvester sind kein Thema, kurzes horchen weiter geht es. Feuerwerk in der Entfernung auch nicht, da kann das Tier auch freilaufen und ist normal kontrollierbar.

    Sirenen, Gewitter, generell Lärm macht ihr nix. Tonbandaufnahmen sind ihr völlig wurscht.

    Es ist tatsächlich auf Silvester bei ihr konzentriert, das macht das Training dann natürlich extrem schwer, einfach weil es dann keine Zwischenstufe, zwischen alles ist OK und schierer Panik gibt.

    Ich hoffe das es nächstes Jahr mit dem Diazepam oder was auch immer so gut geht, das wir da konkret an Silvester etwas dran feilen können.

    Die Verknüpfung ist dann halt auch blöd, jetzt knallt es zwar zu unserer Abendrunde nicht mehr, aber das ändert an ihrem Zustand nix. Also heißt es die nächsten 3 Tage nur auf den Hof zur letzten Runde. Dann beruhigt sich das etwas und dann kann ich langsam anfangen mit ihr wieder vor das Haus zu gehen. Erst eine kleine Runde, dann ausweiten, bis wir zur Nachtrunde wieder in den Park können.

    Heute morgen im Park hat es auch 1-2x geknallt, das stört sie nicht, also da kann man dann auch nicht irgendwie dran arbeiten. Ich bestätige das ruhige Verhalten natürlich, bringt aber langfristig für diese temporär begrenzte Extremsituation nichts.

    Gerne, aber wir sind ja Autolos und das M. fährt auch nicht, das ist also schwierig, ich habe ja nicht einmal einen Führerschein.

    Wann fahrt ihr nochmal Heim?

    So, ich gehe gleich mal kurz nach unten auf den Hof, dann hat Schnuti noch Zeit sich bis zum schlafen gehen wieder zu beruhigen.

    Ich hab immer Angst, dass mal ein übermütiger Hund einen nicht gezündeten Böller als Spielzeug entdeckt


    Davor habe ich auch Angst und ich hoffe hier sichern alle noch fleißig, letztes Jahr ist einer Halterin ein Hund in Panik weggelaufen, aber sie hat ihn wieder bekommen.

    Mich nerven am meisten die Scherben, noch schlimmer, wenn sie auf der Wiese sind und man das schlecht sieht.

    Ich mein, die nächsten Tage ist an eine richtige Abendrunde nicht zu denken, aber ich muss mir da erstmal einen Überblick verschaffen, das Zeug liegt hier nämlich auch ewig rum.

    Und hier rumst es auch die ganze Zeit.

    Wir wohnen ja direkt am Park, da ist es dunkel, das verleitet viele Jugendliche Nachts nochmal ordentlich was zu zünden. :verzweifelt:

    Aber Hund ist vom Flur ins Bett gewandert, das ist ein gutes Zeichen.

    besser als zuhause wirds wohl allemal

    Da kannst du von ausgehen, hier gehen immer noch fleißig Böller,... und wir wohnen ja doch weiter außerhalb als du.

    Wir sind auch nur doppelt gesichert gegangen, die 23kg bekommt man auch in Panik (hatten wir leider gestern) noch gut gehändelt, aber ich will mir 34kg da lieber nicht vorstellen.

    Gott sei Dank ist es so glimpflich ausgegangen.

    Sind gerade mit dem Auto zurück nachhause. Vor der Haustüre gab es dann in der Nähe einen mächtigen Böller. Das war echt nicht schön und das Tier stieg auch in die Leine und ich dachte sie reißt sich gleich die Krallen raus.

    Jetzt sind wir daheim und sie ist wieder entspannt, liegt aber im Flur, ist der einzige Raum ohne Fenster. Heute Nacht schnell auf den Hof und dann wieder rein.

    In Berlin ist es echt schlimm, das wird hier noch einige Tage so gehen. Und auf dem Weg vom Auto zum Haus, mussten wir schon diversen zerdepperten Flaschen ausweichen. :muede:

    Bin gespannt wie der Park morgen früh aussieht.

    Auch von uns frohes und hoffentlich bald auch wieder ein ganz ruhiges neues Jahr!

    Tja, also hier gibt es nächstes Diazepam oder ähnliches.

    Zylkene scheint nicht richtig geholfen zu haben, Adaptil ein bisschen, aber alles weit entfernt von gut.

    Ich hatte gestern noch spontan Diazepam von einer Freundin bekommen, aber da Kami schon so extrem unruhig war, habe ich mich nicht getraut es ihr zu geben, wegen der eventuellen Steigerung der Panik.

    ABER was zumindestens bis 0:00Uhr gut geholfen hat, wenn auch simpel: Watte in die Ohren und ein Halstuch um die Ohren gebunden. Da hat sie sich dann mit dem Adaptilbesprühten Tuch (das hatten wir ja schon aufgebaut) auch hingelegt und wirklich tief geschlafen, obwohl es geknallt hat.

    Das hat ihr wirklich geholfen, aber 0:00Uhr hat natürlich auch das nix mehr gebracht.

    1Std. haben wir uns komplett verbarrikadiert.

    Heute morgen wollte sie auch nicht raus und hatte noch Panik. Nachmittags sind wir in den Wald, das ging ganz gut, auch wenn sie nicht vollends entspannt war und eher die Abzweige zurück aufgesucht hat, aber sie konnte freilaufen und sich komplett lösen.

    Die nächsten Nächte wird es hier noch schwer, da geht es nur runter auf den Hof, schnell zur Wiese, Pipi und wieder rein.

    Erst wenn hier quasi nix mehr nachknallt baue ich die Abendrunden wieder etwas aus, im Moment stressen sie sie noch zu massiv.

    Ich bin froh das wir es überstanden haben, aber nächstes Jahr läuft das anders, ich hatte gehoft, die leichten Mittel würden ausreichen. Nochmal tue ich ihr das nicht an, gerade weil das Unwohlsein sich nun auch auf die Gassirunden tagsüber ausbreitet, sonst ging gerade die Morgenrunde immer noch völlig Problemlos und sie hat es eher mit Dunkelheit verknüpft.

    Mein armes Hundetier

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    Unruhig zittern ist nicht schön, aber hier reden Leute teils von selbstzerstörerischem Verhalten.

    Kami hat weder ein Problem mit Schüssen, Sirenen,... entferntes Feuerwerk ist hier auch kein Thema und Freilauf möglich.

    Letztes Jahr stand der 24kg Hund in einem 20cm Spalt neben dem Bett und hat sich stundenlang die Seele aus dem Leib gehechelt und zwar so massiv das ich dachte die klappt gleich ab.

    Stehen bleiben führt hier zu einer massiven Angststeigerung, weil das Tier Stress grundsätzlich mit Bewegung abbaut, auch in anderen Lebenslagen. Dann hast du einen Flummi an der Leine, der in alle Richtungen springt und sich nicht beruhigt, sondern sich immer und immer weiter herein steigert.

    Gehen wir zum Eingang, muss ich sie kurz nehmen, weil sie sonst mit dem Kopf immer wieder gegen die Tür ditscht um herein zu kommen und das rumst ordentlich.

    Und da sind wir hier im Gegensatz zu vielen im Thread noch gut dran, weil sie sich löst und es wirklich nur die konzentrierte Silvestersituation betrifft.

    Es ist gut unterschiedliche Lösungsansätze zu präsentieren, aber die Art und Weise der Formulierung ist auch wichtig, denn kein Hund tickt wie der andere.

    Es ist gut, wenn das bei euch so gut geklappt hat, hier würde dieses Vorgehen das genaue Gegenteil bewirken.

    Festhalten wäre hier das allerschlimmste, weil bewegungseinschränkend. Das würde hier im normalen Zustand schon allein ein Stressauslöser sein.

    Ich bin gespannt, letztes Jahr war schlimm, jetzt versuchen wir es erstmal mit leichten Mitteln, hilft das nicht würde ich nächstes Jahr auch zu stärkeren Sachen greifen.

    Wir Reihen uns hier auch ein. Ich starte dieses Jahr mal soft, wenn es nix bringt, müssen wir nächstes Jahr aufstocken.

    Hier gibt es seit einiger Zeit schon Adaptil Spray als Konditionierung. Also ich frühe das auf den Schlafplätze, in der Hoffnung, das der Geruch mit Entspannung verknüpft wird, gleichzeitig gibt es schon seit einiger Zeit Zylkene.

    Bei einzelnen Böllern Kekse, aber das bekommt sie ganz gut hin, gerade tagsüber, nachts ist nochmal schwieriger. Aber das bringt uns Silvester 0:00Uhr leider auch nichts.

    Ansonsten verbarrikadieren wir uns.

    Aber wenigstens löst sich das Tier, Tür auf, dann wird direkt auf den Bürgersteig gemacht und dann will sie bloß wieder rein. Da bin ich schon froh, das sie sich das nicht tagelang verkneift.

    Doppelt gesichert bleibt das Tier trotzdem.

    Hier mal meine Auswahl in einem schlechten Bild:


    Diesmal über 1000 Stück :ugly: aber die sind ja auch für 19 Leute

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    Einige sind schon übergeben, andere sind schon auf die Reise gegangen und andere werden noch übergeben.

    Elisenlebkuchen
    Gewürz Spekulatius
    Linzer Sterne
    Kokosmakronen
    Feigenspiralen
    Haselnussplätzchen
    Orangensterne
    Vanille Teile

    Das Paracord ist schon ziemlich stabil, die Reißfestigkeit findet man bei Google. Die dünne Strippe von oben hält den 24kg Hund auf jedenfalls locker, sie ist mir aber auch nur 2x in voller Länge reingerauscht, dafür öfter als ich schon kürzer gewickelt hatte.

    Ich gehe also davon aus, das das mit 8kg Hund kein Problem sein sollte.

    Ich persönlich würde jetzt wohl eher PPM Seil nehmen, weil es auch schwimmt und kein Wasser zieht und ebenso stabil ist.

    Oder eben die Seile von Corinna oder Wäscheleine,...