Beiträge von SanSu

    Dazu ist bei dem Bewegungs-Junkie wichtig, das Tempo rauszunehmen. Keine strammen Märsche, auch mal Zeit nehmen neben ihm stehen zu bleiben wenn er schnuppert. Oder stehen bleiben und ihn einfach streicheln.

    xD

    Beim Glotz- und Chill Junkie hier, ist wichtig, bloß nicht zuviel warten und ja nicht ständig umdrehen und nach ihr schauen.

    Warten führt dazu, das sie unaufmerksam mir gegenüber wird. Und dann diskutieren wir wo man jetzt nun langgeht. Das macht Puls, wenn Hund als kleiner beiger Punkt im Wald steht und meint da lang sei besser und sie findet schon allein zurück.

    Meinem Freund fällt das schwer, es bedeutet viel Vertrauensvorschuss, sie nicht ständig anzusprechen, sondern dazu zu "zwingen" auf uns zu achten.

    So geht es aber gut und sie hat einen Radius von max. 20m, das ist super!


    Wirklich witzig. Ich finde es immer wieder interessant, wie unterschiedlich die Hunde und die Ansätze hier sind. :dafuer:

    Bei uns läuft es weiterhin super, Schlepp ist eigentlich gar nicht mehr dabei. Wenn es nicht geht, kommt sie halt mal an die kurze Leine und fertig. Das kommt aber extrem selten vor, man kennt sich inzwischen einfach gut.

    Sie ist ja eher ruhig, nie hektisch, aber man merkt ihr die Erregungslage einfach an. Für Fotos ist sie festgetakert (das hat sie verinnerlicht, wenn ich sie positioniere).

    Wildschweinduft extrem, da wandert die Leine danach wieder dran.

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    Du kannst glotzen soviel wie du willst, hauptsache der Hintern bleibt unten

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    Das ist keine Impulskontrolle - die interessieren sie nämlich nicht, sieht man auch.

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    Impulskontrolle kann das Tier aber "leider" nur zu gut, wenn es um alles mögliche geht, findet sie nämlich langweilig, es gibt nix, was sie so toll findet, das man es nutzen könnte. Ich müsste schon mit lebenden Eichhörnchen jonglieren, das geht nur an Tieren direkt. :ugly:

    Wer Trainingsmäuse braucht ist auf unserer Frühstücksbank herzlich willkommen, vor uns hat sie keine Angst wir bewegen uns ja kaum, aber vor den Joggern auf dem Weg hinter uns:

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    Eine Stunde später wird man im Sommer noch mit Bucheckern vollgesträußelt, weil das "Frühstückshörnchen" seine erste Mahlzeit gerne 2m über uns im Baum vernascht und lustig hinter der Bank rumspringt.

    Enten hat der Platz auch zu bieten, zu hauf, die watscheln dann auch in 1m Entfernung rum und sammeln Haferflocken von den Leuten ein.

    Die Bank hat viel zu bieten. :D

    Kami ist zwar nicht wirklich Bürohund, aber kommt ja auch mal mit.

    Sie muss Zuhause eigentlich fast nie alleine sein (von Treffen mit Freunden, Kino, Einkäufen,... mal abgesehen). Trotzdem haben wir das von Anfang an geübt, weil ich es wichtig finde.

    Und trotz dessen, das sie es nie sein muss, hat sie damit kein Thema, wenn wir dann mal länger weg sind. Sie ist halt alle 2 Tage mal für 30min. allein, wenn wir einkaufen sind und sehr unregelmäßig auch mal 6Std. wenn wir uns mit Freunden treffen und trotz der Unregelmäßigkeit stört es sie nicht.

    Wäre dann der umgedrehte Fall zu euch, wenn ein Hund generell kein Problem damit hat, dürfte er es auch nicht verlernen.

    Wenn es anfänglich ein Thema war und nur diese Routine geholfen hat, könnte es allerdings schon Probleme geben.


    Ich nehm sie nur mit ins Büro wenn es praktischer ist, trotzdem gab es da keine Eingewöhnung. Ich habe einfach Decke und Napf mitgenommen und dann war das Tier 8Std. im Büro.

    Zur Mittagspause ging es raus.

    Die Regeln galten seit dem ersten Tage (wenn die Tür aufgeht, muss man nicht Hallo sagen gehen, sondern bleibt auf seinem Platz,...).

    Sie ist gern gesehen und liegt dann eben dort dekorativ rum, von den Kollegen gibt es auch gerne mal einen Keks,...

    Je nachdem wie dein Büroalltag so ist (Publikumsverkehr,...) würde ich da je nach Charakter des Hundes überlegen. Entspannt Hund eh schnell und schnarcht rum, würde ich mir die Eingewöhnung wohl sparen. Dreht Hund auf, hat Probleme an fremden Orten richtig zu entspannen,... würde ich es wohl auch langsamer angehen lassen, damit er sich eingewöhnen kann und es einfach nicht zuviel auf einmal ist.

    Hier gibt es auch keine Reaktionen, alles wie immer.

    Aber ich glaube man kennt sich eben auch. Im Park bei uns sind ja meist immer die selben Menschen unterwegs zu ähnlichen Zeiten. So wie wir unseren Rythmus haben, so haben ihn auch Jogger, andere HHs, Familien, Rentner,...

    Die Leute latschen auch wie immer direkt bei uns vorbei, wenn wir auf der Bank sitzen und Kami davor oder daneben liegt, machen also auch keinen extra Bogen. Habe heute auch mal drauf geachtet, auch bei den Müttern/Vätern keine Reaktionen.

    Hund ist allerdings auch gelb und schluppt zur Nachmittagsrunde auch eher rum, weil es ihr schon zu warm ist.

    Man sieht ja auf den Fotos gut, was er davon hält, das der Pfleger vor dem Zwinger sitzt und ihn anschaut.

    Halsband und Geschirr werden sie an den nicht ranbekommen haben und ich könnte mir gut vorstellen, das die Leine vorher intakt war und er da mal ordentlich reingehakt hat, als er die Schlinge umbekommen hat.

    Distanzunterschreitung scheint ja ein Thema.

    10min. Spaziergang und 2x ca. 15Sek. Ausschnitte.

    Ansonsten weiß man einfach nicht was da gelaufen ist und was intern mit dem Amt damals abgesprochen wurde. Hier gibt es auch oft genug den Tipp, "geh zur Sachbearbeiterin und sprich mit ihr persönlich, ruf da einfach an,..."

    Der Hund war 1 Jahr alt, als er auffällig wurde. Laut Nachbarn, war der Hund zwar auffällig, aber er wurde nicht in dem Käfig gehalten, es ist nichts von Gewaltätigkeit gegenüber dem Hund bekannt, die Wohnung war ordentlich,...

    Man kann auch spekulieren, das es eine Absprache gab. Und die Halter eben als Sicherung draußen immer mit Maulkorb und Leine unterwegs waren und für die Sicherung weiterer Personen in der Wohnung die Box angeschafft wurde.

    Kennt man ja, man redet mit den Sachbearbeitern und fand vielleicht eine Lösung, die nicht Aktenkundig wurde.

    Ich bin sehr gespannt.

    Was mir positiv auffällt ist, das der Geschäftsführer das etwas realistischer zu sehen scheint (auch wenn er gegen die Einschläferung ist), der Moderator nun ja, das Interview sagt viel aus. Die Körpersprache, das auch Worte fallen wie "verantwortungslos",...

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    Wesentest Schwachsinn, schon mit den 15Sek. Gassivideo - einfach nur Schwachsinn.

    Ich bin gespannt wie sich das entwickelt.

    Die Stelle befindet sich nicht in Niedersachsen. Soll, so geschildert, sowohl zur räumlich sicheren Unterbringung in der Lage sein und über entsprechend erfahrenes Personal verfügen. Die Einrichtung soll erfahren in Bezug auf verhaltensauffällige/aggressive Hunde sein.

    Zum EVENTUELL später möglichen Aufenthaltsort von Chico wurde aber nichts gesagt. Ob dies überhaupt in Frage kommt, wird in den nächsten Tagen beraten, eine Gefahr für Dritte soll in jedem Fall ausgeschlossen sein.

    Was erwartest du jetzt SanSu?


    Ich erwarte gar nichts und ich habe das auch nicht irgendwie böse gemeint. Ich lese hier nur mit und wollte nur auf diesen Punkt eingehen, rein sachlich.

    Ich habe meine Meinung, die durch Erfahrungen und Vorstellungen geprägt ist, davon kann ich mich nicht frei machen und lese hier einfach interessiert mit.


    Nun bin ich erstmal auf das Interview gespannt, ob es dort neue Informationen gibt.

    Aber dann gibt es eben auch noch das ortsbezogene und das personenbezogene Lernen und Verhalten.

    Das hat mit einem Trigger nichts zu tun, sonst hätten entsprechende Analyen erst recht keinen Sinn. Der Trigger selbst ist der Schlüsselreiz unabhängig von Ort oder Person, das macht es ja so schwierig.

    Eventuell durch extreme Provokation (scharfmachen) ausgelöst, die es so im Alltag nicht gibt - lässt sich vermeiden


    Du weißt aber nicht, wie der Hund das verknüpft hat. Das zeigen ja auch die Beispiele von "Die Swiffer".

    Kann ich auch was beisteuern: Hund tillt aus, wenn jemand in eine zusammengerollte Zeitung spricht. Nicht wenn jemand mit einer Zeitung vor ihm steht, nicht wenn jemand mit einer zusammengerollten Zeitung vor ihm steht und schläge andeutet. Sondern das reinsprechen in eine zusammengrollte Zeitung wie Kinder es auch gern mal zum Spaß machen.

    Da spielt viel mit rein. Kommen wir Nachhause und ziehen erst den Hund aus, geht sie ins Wohnzimmer auf das Lammfell, weil sie weiß wir gehen gleich wieder. Sonst ziehen wir uns zuerst aus. Hunde verknüpfen vieles offensichtliche aber eben auch viele kleine Signale, die von uns teils ganz unbewusst ausgehen.

    Überspitzt und rein Fiktiv, vor einer Provoaktion wurde ein Schlüssel aus der Hosentasche genommen um den "Zwinger" zu schließen. Dann reicht der Griff in die Hosentasche als Trigger eventuell schon aus.

    Hier ist es ganz durchmischt und je nach Zweck.

    Krallenschneiden, abtrocknen und Dreck rauswurschteln sind kein Problem. Das wird stoisch ausgelegen und beim nachfeilen der Krallen döst sie sogar. Trimmen lässt sie machen, mag es aber nicht, aber die Haut ist dort eben auch recht dünn. Wenn sie keine Lust mehr hat, geht sie einfach auf ihr Lammfell (Safe Place).

    Aber einfach so an die Pfoten gehen mag sie nicht und zieht dann entsprechend weg. Pfoten streicheln geht nicht und beim Versuch festzuhalten würde sie auch wegziehen.

    Mit Nachdruck wehren tut sie sich nicht, aber man merkt das behagt ihr nicht.

    Ich glaube aber das liegt daran, das wir die unproblematischen Sachen quasi von Beginn an einfach so gemacht haben, den Rest (Pfoten einfach so streicheln) nicht. Wie eine neue Sozialisation bei uns.

    Ich habe eh oft den Eindruck, das alles was wir in den ersten Wochen mit ihr gemacht haben ihr nun weniger Probleme bereitet.

    Sie ist da aber auch kein überängstlicher Typ und ist quasi von Tag 1 direkt in unseren Alltag gerutscht und war einfach von Anfang an bei allem ganz normal mit dabei.