Das denke ich auch, das ist immer Kulanz und hat auch mit den Erfahrungswerten der Leute zu tun, oder wie genau sie die Vorschriften nehmen.
Im Zug, S-Bahn, U-Bahn und Straßenbahn fahren wir ohne Mauli, auch wenn ich ihn immer dabei habe. Da hat uns noch nie jemand angesprochen, das wir den Mauli aufsetzen sollen.
Im Bus kam das schon vor, andere haben aber auch schon gesagt, wir sollen den Mauli wieder abnehmen, das ist ja Quälerei.
Im Bus setzen wir ihn grundsätzlich auf, weil ich da schon einige Male aufgefordert wurde. Kami reagiert auf Druck sehr empfindlich und gestresst. Da will ich nicht riskieren, das ich aufgefordert werde und dann im Eingangsbereich hektisch den Mauli umschnallen muss, während hinter uns schon die Leute drängeln und motzen.
Dann lieber gemütlich an der Haltestelle, ich halte den Mauli hin, sie schlüpft rein und bekommt ein Leckerlie. Wenn der Fahrer das dann unnötig findet, kann ich ihn immer noch abnehmen.
Und wenn es in der S-Bahn einer verlangen würde, könnte wir ihn dort ja auch entspannt aufsetzen, weil wir eh schon irgendwo geordnet stehen oder sitzen. Wäre mir auch egal und würde ich sofort machen.
Ist eben sehr unterschiedlich, aber ich habe wirklich noch nie negative Erfahrungen in den Öffis mit Hund gemacht. Vielleicht auch weil sie gelb ist und den netten gelben Mauli hat.
Das fällt dann wohl unter böd gelaufen, bzw. sollte eigentlich nicht passieren. Da hätte man sicher was sagen können. Ich habe z.B. immer die Bestimmungen mit beim Fahrschein stecken, damit ich für den Fall der Fälle, etwas in der Hand habe.
Wir haben wirklich noch nie negative Erfahrungen gemacht, oft setzen sich Leute sogar extra um, damit wir uns mit dem Hund hinsetzen können und sie nicht im Gang stehen muss,...
Ich mag Bahnfahren aber auch wirklich gern, man sieht furchtbar viel und ich komme immer sehr erholt an, weil ich die Fahrtzeit einfach verschlafe.
Edit: Zu spät gelesen, ja da kommt es auf die Tasche und die Auslegung der Bahnarbeiter an. In den Bestimmungen steht es so drin, da hat er schon recht. Das mit den Taschen ist ja meist eher Kulanz.
Planung am besten immer langfristig, gerade wenn du in der Saison nach oben fahren willst. Da geht es eher um die Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen,... in denen Hunde auch erlaubt sind.
Wenn Hunde erlaubt sind, sind sie teils auch nicht überall erwünscht. Kann also sein, das Hund zum Frühstück,... im Zimmer bleiben muss.
Wir fahren meist mit Wochenendticket oder Quer-durchs-Land Ticket. Da hat man natürlich keine Sitzplatzreservierung und ICE fällt auch raus, ist dafür aber günstiger. Wir haben einen mittelgroßen Hund, der braucht also ein Ticket.
Bei einer Woche schicken wir das Gepäck mit der Post vor, einfach weil es ohne Sitzplatzreservierung bei zwei Leuten und Hund schon nervend sein kann, gerade in der Saison.
Ansonsten bei kurzen Tripps reicht ein Trekkingrucksack oder ein kleiner Rollkoffer.
Wir sind, was den Hund angeht, aber zugegebener Maßen Minimalisten. Das heißt Hund trägt das was er am Körper hat, sonst kommt noch eine Schleppleine und eine dünne Decke mit.
Wenn wir länger fahren, pack ich auch das Lammfell ins Gepäck.
Leckerlies, Pupubeutel, Kaukram,... kommen in eine Tupperdose und die ist auch gleichzeitig Fress- und Trinknapf.
Wichtig sind nur 2 Mikrofasertücher, wir haben ein Schweinchen. Die sind aber leicht und lassen sich sehr klein falten.
Wir fahren tagsüber, da schläft Hund ja auch. Wir suchen immer den Abfahrtsbahnhof wo man vorher noch schön laufen kann und Hund dann quasi komplett entleert in den Zug steigt. Und wir sind dann auch tatsächlich immer eine Stunde früher da. Damit man da wirklich noch entspannt durch einen Park schlendern kann, keine Hektik, keine Eile, Kaffeepause an einer Bank,...
Bei 4-5Std. Strecken würde ich eher durchfahren und kurze Umsteigezeiten suchen. Alles war länger ist, darf auch gern ein längerer Halt dabei sein, damit Hund sich lösen kann. Dann gehen wir aus dem Bahnhof raus, laufen eine Runde und dann geht es wieder in den Zug.
Wir sind auch sonst Öffi Fahrer, ich kenne das gar nicht anders, deshalb macht es mir nix. Kami kam ja erwachsen zu uns, die hat das super schnell gelernt. Einsteigen in Öffis heißt - Platz suchen - sich einsortieren - hinplumsen lassen und dann passiert erstmal gar nix mehr und es wird gepennt.
Bzw. wenn wir in einen Zug einsteigen, frühstücken wir auch erstmal, da bekommt Hund die Reste von unseren Brötchen und erst DANN legt sie sich zum schlafen hin.
Bis jetzt mussten wir im Zug noch keinen Mauli aufsetzen, haben ihn aber immer dabei
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Maulkorbtraining würde ich also machen.
Gelockt wurde bei uns noch nie und der Hund auch nicht einfach angefasst, also im Zug. In den Öffis kommt das ganz selten mal vor, hauptsächlich sind es ältere Damen. Allerdings wohnen wir in Berlin, da sind Hunde ziemlich normal in den Öffis und erregen nicht wirklich Aufmerksamkeit.
Ich empfinde das nicht als nervig, gehört für uns halt dazu und ich mag es auch gern ruhig und ohne Hektik.
Unsere letzte Hündin war 11 als wir sie übernommen haben, die hatte das schnell raus und Kami haben wir mit 6 übernommen und sie ist da total routiniert.
Wenn man einen Welpen hat, lernen die das ja auch fix, wenn es einfach zum eigenen Alltag gehört und man das mal mit einbaut, wie halt für andere das Auto fahren. Öffi fahren heißt Ruhen, es passiert nix spannendes.
Samstag fahren wir nach Usedom für einen Tag und ich stress mich nicht. Es gehört ja jetzt schon zu deinem Alltag und der Hund gehört irgendwann dazu und dann auch das Reisen mit Hund.
Ich bin da auch bei Wildsurf, ähnlich haben wir es auch gehandhabt, auch wenn wir keine wirklich Jagdsau haben, aber einen Hund, der sich eher wenig am Menschen orientiert.
Jagen schaut bei uns so aus, dass sobald die Leine ab ist, sie zwar ansprechbar bleibt, solange keine Spur in der Nähe, sie aber in Sekundenbruchteilen sich ins Gebüsch /Feld verabschiedet und dann den berühmten Tunnelblick aufsetzt. Wenn man mit ihr aktiv arbeitet, sie also "unter Befehl" stellt, bleibt sie auch Aufmerksam in der Nähe, nutzt aber jede Unachtsamkeit meinerseits und geht stöbern.
Kennt sie denn eine "die Wege werden nicht verlassen" Regel?
Ansätze entweder von befreundeten Trainern oder aus Lehrbüchern in Richtung Jagdersatztraining, Vorstehen an der Reizangel oder auch Schleppleine hab ich trainiert, jedoch ohne wirklichen Erfolg.
Wie genau habt ihr mit der Schleppleine trainiert? Was habt ihr da gemacht, wurde sie langsam wieder abgebaut?
Ich würde auch erstmal daran arbeiten, das sie die Wege nicht verlässt. Dann ebenfall ein Stopp Kommando.
Diesen Hunden fällt es meist unglaublich schwer sich am Anfang vom Reiz zu lösen und in die andere Richtung zu dir zurück zu kommen. Da ist ein Stopp und abholen des Hundes einfacher. Wenn der Reiz später etwas weniger verlockend ist, kann man einen Rückruf drauf packen.
Den würde man eh erstmal sicher aufbauen und die Ablenkung langsam steigern.
Das dauert, auch das Schleppleinentraining.
Ich glaube wir haben 9 Monate Schleppleinentraining gemacht. Die war 9 Monate konsequent dran, immer - im Wald. Erst in der Hand und gewickelt, damit sie mich nicht umhaut. Dann in der Hand einfach so. Es wurden alle für uns wichtigen Kommandos aufgebaut. Die nutze ich auch an der normalen Leine im Alltag. Sie gelten also immer. Erst als das immer funktionierte, schleppte die Schlepp auf dem Boden. Als es wochenlang alles klappte, die Schlepp abgebaut: Ursprünglich gummierte Schlepp (250g) > dann Paracord (120g) > dann Paracord (70g)...
Nach 9 Monaten lief sie das erste Mal offline und da ist Monate vorher schon nix mehr gewesen, was mein Vertrauen erschüttert hätte.
Parallel habe ich die Anzeige ausgebaut. Sie kann mir Spuren am Weg anzeigen (also die Pfade kreuzen ja oft die Wege) oder wenn sie etwas sieht. Dazu wird der Weg aber auch nicht verlassen. Stehen bleiben und anzeigen, meinetwegen auch Hinsetzen. Lob und weiter geht's.
Die läuft in Wäldern die wir kennen inzwischen immer frei. Auf dem Acker eh, weil sie das nicht spannend findet. Trotzdem gibt es Momente wo die Schlepp dran kommt. Das hat mir auch das Training gezeigt, die Anzeichen BEVOR sie nicht mehr reagieren KANN. In der Dämmerung im Wald gebe es hier keinen Freilauf, auch wenn sie mir keinen Grund gibt, ABER ich will keine Risiko eingehen und mir alles wieder kaputt machen.
Sie ist aber kein Hund der sich reinsteigert, das heißt nach der Anzeige ist es auch OK. Wie man da runterregelt - keine Ahnung mussten wir nie.
Jemand hat mal von "Spazierschlafen" geschrieben. Also in den Wald gehen und einfach mal rumsitzen, bis Hund entspannt. Würde ich nun nicht gleich an den Highlight Punkten machen, sondern das Prinzip erstmal auf weniger interessanten Plätzen aufbauen und dann auch steigern.
Und unsere ist da echt moderat, bei einem so gelagertem Hund wie eurer, dauert es laaaange und unaufmerksam darf man da einfach nicht sein, nie. Und wenn Hund einen schlechten Tag hat, bleibt er an der Leine, ist dann halt so.
Hier gibt es vor dem Ableinen immer ein "Probestopp", um zu gucken wie sie so drauf ist.
Davon ab, wäre Fährten vielleicht etwas für euch. Ich könnte mir Mantrailing da eher vorstellen als Agility oder Dummy.
Kannst dort ja mal Querlesen oder dich einfach mit deiner Frage am Ende des Thread nochmal melden. Dann werden sicher einige, die in dem Thread aktiv sind, sich dort mal melden.
Habe gerade wenig Zeit, aber schonmal als Buchtipp:
Was die Zähne angeht, ist das meistens genetisch bedingt. Manche Hunde neigen einfach dazu, zusätzlich spielen Faktoren wie Speichelfluss, Kiefer,... eine Rolle, die ebenso genetisch bedingt sind.
Trockenfutter hin oder her. Es gibt auch Stimmen, die sagen Trockenfutter fördert Zahnstein, weil Reste an den Zähnen pappen, das fördert Beläge und die fördern Zahnstein.
Manche Hunde haben einfach grottige Zähne, gibt es ja auch bei Menschen, trotz Pflege,...
Die Ernährung hört sich besser an als gedacht. Im Ausgangspost hörte es sich so an, als bekommt er ausschließlich Fleisch.
Schau aber, das der Proteingehalt nicht zu hoch ist, zuviel Protein ist genauso schlecht wie zu wenig. Also ruhig öfter mal so eine Dose mit etwas strecken, was er verträgt (Gemüse, Kartoffel,...).
Einen gravierenden Mangel würde ich ausschließen und tatsächlich mal die Zahnspezialistin drauf schauen lassen, unbedingt ein Röntgen machen lassen, damit man auch einen Blick auf Wurzeln und Kiefer werfen kann.
Gib doch mal an, was er genau bekommt (Marke, Menge,...), was noch so zusätzlich,...
Wenn Alleinfuttermittel drauf steht ist das schonmal gut. Deckt ein Futtermittel nicht alle benötigten Nährstoffe ab (auch Vitamine und Mineralien) darf es nicht Alleinfuttermittel heißen, sondern nur Ergänzungsfutter, damit klar ist, da muss man noch was zusätzlich geben.
Wenn also Alleinfuttermittel drauf steht, würde ich mir wegen einem Mangel nun keine riesigen Sorgen machen, dann sind Vitamine, Mineralstoffe,... oft künstlich zugesetzt.
Ich würde das auch nochmal von einer Zahnspezialistin anschauen lassen. Im besten Fall ist wirklich zu wenig Platz gewesen und das Thema ist nun erledigt und die anderen Zähne auch in der Wurzel gesund.
Da ist ein Röntgen hilfreich, die können oberflächlich gut aussehen, während sie unten gammeln.
Weniger Zähne sind kein Drama, auch für den Hund nicht. Gibt auch ältere Hunde, die haben quasi keine Zähne mehr, weil sie Stück für Stück gezogen wurden,... Hunde sind ja Schlingtiere, zerkauen ihre Nahrung also eh nur grob, da muss man dann eben nur schauen, das die Konsistenz passt,...
Für den Hund ist es nicht schlimm. Schlimm wäre nur, wenn da im Untergrund was brodelt und er Schmerzen hat. Ist das nicht der Fall, brauchst du dir da keine Sorgen machen.
Nein leider nicht, in dem Gebäude wo die Mensa ist, sind Hunde auch komplett verboten. Bei uns im Gebäude ist das lockerer.
Aber ich habe nette Kollegen. Ich gebe also meine Bestellung auf und Kami und ich warten dann im Außenbereich und wir sitzen dann alle zusammen draußen und sie bringen mir mein Essen mit. Wir haben sehr große Außensitzbereiche und bei schönen Wetter sitzen wir eh immer draußen, auch ohne Hund.
Manchmal gehen wir auch zum Italiener, Bäcker mit kleiner Mittagskarte,... Bei schlechtem Wetter bringe ich mir einfach Essen mit und mache es mir warm, während die anderen in die Mensa gehen.
Die würden trotzdem draußen sitzen, weil sie Kami alle so mögen, aber das muss ja nicht sein. Also bring ich mir etwas mit und sage ihnen gleich, das wir heute im Büro essen.
Ich stelle mir das aber auch schwierig vor, wenn sie täglich da wäre, weil die Mittagspause ja schon eine große soziale Komponente hat. Also man sieht dann dort auch Kollegen, die woanders sitzen,... Im Winter oder bei Regen würde diese Lösung dann natürlich entfallen, das stelle ich mir dann schon schwierig vor.
Blöd ist halt, da bei uns einige rein können und kommen. Kami bleibt problemlos allein, bellt nicht und geht keine Leute an, trotzdem lasse ich sie nicht gern im Büro allein, weil ich nicht weiß wer da ins Büro kommt.
Praktische Erfahrungen habe ich noch keine mir fehlt ja noch das passende Objektiv.
Aber ich habe einiges gelesen und mir viele Exifs angeschaut.
Für Canon:
Al Servo
Spot Messung bei der Belichtung
Serienbild
mittlerer Fokuspunkt (und vorm losrennen schon die Augen anfokussieren)
1/800 bis 1/1250 (je nach Licht)
etwas abblenden (2,0+)
Iso entsprechend je nachdem anpassen und je nach Kamera, kann man da auch mutig sein
Wie gesagt kein praktischen Erfahrungen, aber das ist so das was ich gelesen habe und den Exifs entnommen habe.
Ich persönlich würde den mauellen Modus nehmen.
Ausschuß ist trotzdem einen Menge dabei, also ein Schuss ein Treffer gilt da eher nicht und wenn man sich mal die Coming Off Videos bei Youtube anschaut, wird da schon ordentlich gefeuert (halt was die Kamera im Serienbildmodus so hergibt). Weil die Position soll ja stimmen. Körpergewicht eher auf den Hinterpfoten, Ohren nett, Augen nett,...
Ich will auch endlich mit einem entsprechenden Objektiv spielen können.
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Sie pennt aber auch die ganze Zeit, bellt nicht, steht nicht auf wenn Leute reinkommen. Will sie die Kollegen begrüßen fragt sie vorher an, das habe ich gleich von Anfang an mit ihr so gemacht, weil einfach oft Leute rein und raus gehen und sie nicht jeden IT Techniker begrüßen soll.
Ihr Höhepunkt ist die Mittagspause, da staubt sie in der Mensa immer die ganzen Reste von allen ab.
Sie ist ja sehr ruhig, folglich verschläft sie die komplette Zeit. Mein Freund ist Zuhause, da ist es natürlich deutlich schöner, deshalb nehm ich sie nur selten mit. Ein Sofa mit Lammfell kann ich ihr dort nämlich nicht bieten.
Wenn sie mit kommt, gehe ich später ins Büro (fange sonst 7.00Uhr an) und wir laufen vorher einfach noch gemütlich eine große Runde. Zur Mittagszeit geht es dann zur Mensa mit Löseumweg, sie staubt ab, auf dem Rückweg kann sie sich auch nochmal lösen. 17.00Uhr mache ich dann Feierabend, wir fahren heim und gehen dann gemeinsam mit meinem Freund noch einen Runde im Park und sitzen auf der Wiese rum. Wenn ich nach der Arbeit noch was mit Kollegen mache, gehen wir vorher eben mit ihr noch in die Botanik, bevor wir zum Italiener,... gehen.
Dort sind alle sehr Tierlieb, Hund gehört bei uns irgendwie dazu. Im Gebäude wird es allerdings von "Oben" nur geduldet. Kami darf von "Oben" mit, einen anderen Hund gibt es noch. Aber eben weil sie nicht generell erlaubt sind, sollte Hund sich auch ruhig verhalten. Im alten Gebäude war das lockerer, im Neubau sind sie da etwas...