Beiträge von SanSu

    Eben, Rentner ist nicht gleich Rentner. Hier haben erstaunlich viele Rentner Terrier oder Terriermischlinge, die haben nämlich auch Zeit. Ob die nun alle erzogen sind ist so eine Sache. Aber hier gibt es auch Shibas die einfach so nebenher laufen. Ich habe manchmal das Gefühl man verkopft auch sehr viel.

    Die Terrier die ich kenne, sind allesamt recht umgängliche Tiere und in irgendeiner Form extrem empfinde ich sie nicht.

    Hier gibt es Staffs, Yorkis, Westis, Cairn, Jack Russel, Parson Russel, Airedale, Boston, Fox, Irish, Norwich und Toy Terrier.

    Und die sind alle völlig unproblematisch. Einzig der Airedale hat ein Problem mit Artgenossen und wird entsprechend geführt. Die anderen sind unauffällige immer dabei Hunde, die klar mal kläffend zu den Enten rennen, aber ansonsten einfach so mitlaufen.


    Die Tante und der Onkel meines Freundes haben sich mit 75 einen Dackel gekauft. Die Tochter übernimmt ihn falls sie versterben.
    Das Tier hat einen Korb am Fahrrad, weil der bei den Touren die die machen gar nicht mitkommen würde. Jeden Tag geht es in den Wald, dort treffen sie sich mit anderen zu großen Hunderunden.

    Es gibt alles in jede Richtung. Mir wäre bei einem älteren Halter unabhängig von der Rasse nur ein Plan B wichtig, wenn man dem Tier eben nicht mehr gerecht werden kann.

    ***

    Yanie, das ist auf dem Foto wirklich schwer zu beurteilen. Sieht schon etwas schwammig aus, ich würde auch sagen da kann noch etwas runter. Hast du vielleicht noch andere Bilder, einfach von der Seite und vielleicht von oben?

    Hallo,
    wir haben keine eigenen Kinder, aber viele Kinder im Freundeskreis, deshalb spielte die Kindertauglichkeit bei uns schon eine Rolle, bei der Auswahl eines Hundes.

    Mir war am wichtigsten, das der Hund einen Rückwärtsgang hat. Bei Konflikt oder Schreck also nicht nach vorne geht, sondern lieber zurückweicht.
    Und kein Thema mit Dynamik, Ressourcen und Territorialtrieb hat.

    Den Rückwärtsgang habe ich angetestet, indem ich mal neben ihr gesprungen und gerannt bin, mal kurz aufgestampft habe. Kami wich zurück ohne in Panik zu verfallen, den Rest habe ich einfach beobachtet (Leckerliegabe, aufheben eines runtergfallenen Leckerlies, wie ist es mit den anderen Hunden,...).

    Eine Sicherheit gibt es da nicht, aber Tendenzen kann man erahnen und die Pflegestelle oder Mitarbeiter können da sicher auch einiges sagen.

    Kami verhält sich so, wie am Anfang. Die Kinder können schreienend rennend Ball spielen interessiert sie alles nicht. Wenn sie sich mal bedrängt fühlt steht sie auf und geht. Ihr ist auch wurscht ob Nachbarskinder bei Verwandten einfach durch den Zaun in den Garten kommen oder die vor ihr einen Keks in der Hand halten. Sie hält Abstand, bedrängt die Kinder nie.

    Wir achten drauf, das die Kinder sich ihr gegenüber respektvoll und rücksichtsvoll verhalten und sie nicht bedrängen, ich möchte nämlich gern, das ihr Verhältnis zu Kindern so bleibt wie es ist.

    Im Freundes/Familienkreis haben wir von 2 Monaten bis 11Jahren alles dabei und ich habe nie ein schlechtes Gefühl, auch wenn ich den Hund schon ab und an vor den Kindern schützen muss.

    Also ich hätte absolut keine Bedenken, wenn wir ein Kind hätten. Stichworte für mich wären wie gesagt: Rückwärtsgang bei Schreck/Konflikt, kein Thema mit dynamischen Bewegungen, kein Thema mit Ressourcenaggression oder Territorialtrieb, weil die Kinder bringen ja auch mal Besuch mit. Je nach Größe des Hundes auch nicht zu lebhaft - ist aber sicher subjektiv, ich will selbst auch keinen Hibbel.

    Wir haben bewusst einen älteren Hund gesucht, weil ich wollte das der Charakter schon gefestigt ist. Für die Kinder ist sie langweilig, spielen tut sie nämich nicht. Mir ist ein ruhiger Hund lieber, sie nimmt Kinderlärm stoisch hin und pennt.

    Sie kommt aus dem Tierheim, ob sie Kinder vorher kannte keine Ahnung, teilweise Kettenhaltung ist wahrscheinlich. Aber ihr Grundcharakter ist da einfach sehr gelassen, auch wenn sie nicht der klassische Hundekumpel für Kinder ist, finde ich es so sehr angenehm.

    Ich bin da ganz bei Manfred007, wobei das bei der Magendrehung so eine Sache ist und ich da auch eher den Aspekt "vollgefressen durch die Gegend laufen" sehe.

    Die Magendrehung beim Hund aus Sicht des Besitzers - Ulm / Neu-Ulm - Kleintierpraxis Ralph Rückert

    Bei einem Chi ist die Gefahr sicher nicht so hoch, kann aber natürlich vorkommen. Mach dir da nicht so einen extremen Kopf. Informiert sein ist gut, auch um die Symptome frühzeitig zu erkennen, aber letzendlich kann es einen immer erwischen, egal von man nun vor oder nach dem Gassi gehen füttert.

    Gott sei Dank ist es keine Erkranung, die den Alltag eines Hundehalters nicht bestimmt, tritt sie doch eher selten auf. Vorbeugen ist schwierig, erkennen und entsprechend handeln sollte da im Fokus stehen.

    Ich würde jetzt auch erstmal einen guten Besorgen und richtig gepolstert sollte das kein Problem sein. Später kann man ja immer noch überlegen, ob man noch ein 2. Modell holt und mal wechselt.

    Wobei es da wie gesagt bei gutem Sitz eigentlich keine Probleme geben sollte. Die meisten Maulis sitzen halt bescheiden und wenn die dann hin-und her scheuern ist das eben Mist.

    Jetzt ist erstmal wichtig, das schnell ein sicherer und einigermaßen bequemer Mauli herkommt. Wo Hund empfindlich ist und man dann vielleicht nochmal "nachjustieren" muss, sieht man dann später, das ist ja recht individuell.

    Warum scheiden Metallkörbe aus?

    Wenn er wirklich den Großteil getragen werden muss würde ich zu Klin oder ähnlichen Modellen greifen. Eventuell könnte man auch den mit Beißwulst adaptieren, damit der Hund den Kopf auch gepolstert ablegen kann.

    Oder man hilft selber noch mit Bastelfilz nach. Das ginge auch bei anderen Körben (Chopo,...).

    Von Biothane, Plastik,... würde ich aus Sicherheitsgründen absehen.

    Da fielen mir noch die Kartoffelsofties ein, bei uns gibt es die auch im Zooladen.
    DIANA Kartoffel Softies Ente Getreidefrei - Hund & Freizeit

    Die Zusammensetzung der einzelnen Sorten ist sehr unterschiedlich, sollte man also mal vergleichen.


    Hier auch sehr begehrt, Entenbruststreifen von Dokas. Die haben einen relativ hohen Feuchtigkeitsanteil und ich schneide die einfach mit der Schere in entsprechende Stücke.
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    Gibt es hier auch bei Fressnapf,...

    Wasser ist hier ein alter Steinzeugtopf, der ist auch recht groß.

    Das Ding ist schwer, es passt bei geringer Wasseroberfläche viel rein. Das Teil ist dickwandig und Hund muss schon mit der Gusche reingehen bei Trinken, kann also nicht soviel rumsauen.

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    Ich bilde mir ein, das das Wasser darin frischer und kühler bleibt, als in einem klassischen Napf.

    Futter gibt es in einer Glasschüssel, das hat keinen speziellen Grund. Die war halt da. Sie ist auch recht dickwandig und schwer, zudem lässt sie sich gut reinigen.

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    Edelstahlnäpfe finde ich optisch nicht so ansprechend, die meisten keramischen Sachen auch nicht.

    Kami ist aber nicht wählerisch. Sie hat Angst vor Wasser, also aufdrängen sollte man ihr Wasser nie, dann ergreift sie die Flucht.
    Aber wenn man ihr die Sachen einfach hinstellt oder sie schon dastehen, trinkt sie aus allem, ob nun Topf, Edelstahlnapf, Plastikschüssel, Plastiktüte, Gieskanne,...

    Futter darf man ihr auch aufdrängen, bzw. das ist nicht nötig :hust: und ihr ist völlig egal voraus sie frisst, Form, Farbe und Material spielen keine Rolle.

    Das gilt jetzt irgendwie für Beide Teetrinkerin und Juli_82.


    Ich bin ja ein großer Freund von Pausen :D aber so mancher muss sich vielleicht auch dazu zwingen.

    Macht ihr unterwegs auch mal Pausen. Einfach mal auf eine Wiese setzen und sich die Dinge anschauen? Einfach nichts tun, für Hunde ist das trotzdem viel (sie wittern und schauen ja dann doch was so los ist). Und einige Hunde haben dann da anänglich auch echt Probleme, die Welt einfach mal ganz in Ruhe wahrzunehmen. Auch bewusst mal flanieren. Wenn Hund hektisch ist, neigt man gern dazu sich anstecken zu lassen und sich seinem Tempo ein bisschen anzupassen.

    Pause heißt hier, es passiert nix, du kannst entspannen.

    In eurem Fall nun nicht direkt an einen Radweg, aber auf eine ruhige Wiese, wo mal ab und an etwas vorbei kommt.

    Kami kann überall entspannen, aber ich mache das auch mit hochreaktiven Hunden, damit sie sich zwischenzeitlich auch mal etwas runter fahren. Der Weg dahin kann allerdings dauern.

    Versuch auch mal drauf zu achten, WANN gezogen oder gepöbbelt wird. Ob es nicht vielleicht doch an oder nach einem stressigen Tag auftritt oder vielleicht gar nach einer bestimmten Situation. Das nimmt vielleicht etwas "Ärger/Frust" aus der Situation. Weil du weißt, das es es in dem Moment dann einfach noch nicht kann und dann ist das eben so.

    Es ist wirklich erstaunlich was das so alles ausmachen kann.

    Beispiel, das Hundetier wurde hier des nachtens mal von einer Hündin angegriffen. Das war für sie ziemlich traumatisierend, für mich auch.

    Erst schien alles OK, aber letzendlich wurde sie danach ziemlich unsicher im Umgang mit größeren Hunden (war eine größere Hündin), wenn sie angeleint ist. Wir haben das trainiert und EIGENTLICH ist das kein Thema mehr. Das heißt wir gehen ruhig vorbei, alles ist schick, sie schaut mich danach an und bekommt einen Keks. Im Freilauf ist das kein Thema, weil sie sich da freier bewegen kann.

    Wir treffen also täglich an die 20 Hunde und alles ist schick, man schnackt mit den Haltern. Kami interessiert sich eh nicht für andere Hunde und sitzt oder liegt irgendwo entspannt rum und glotzt in die Botanik.

    ABER wenn das Tier Stress hat, weil der Tag stressig war, ich schlechte Laune habe,... dann packt sie das einfach nicht und lässt dann dochmal einen Brüller von sich. Das kommt selten vor, aber an diesen Tagen KANN sie es einfach nicht, die Löffelchen sind aus.

    Löffeltheorie:
    Die Löffeltheorie oder „Keine Löffel mehr da“ - MarkertrainingMarkertraining

    Kennt man von sich selbst. Man ist schlecht drauf, gestresst,... und plötzlich explodiert man wegen Dingen, die einem sonst völlig egal wären.

    Das macht alles nicht besser, aber hilft vielleicht, FALLS das eine Rolle spielt, gelassender damit umzugehen. Dann schiebt man selbst nicht solchen Frust, weil man sich sagen kann "Es war zu viel, es geht jetzt einfach nicht, morgen sieht die Welt schon wieder bunter aus".

    Könnt ja mal drauf achten. So kommt man teils auch noch auf ungeahnte Stressauslöser, wo der Hund vielleicht nicht auslöst (bei deiner Bellen), aber es offensichtlich trotzdem Stress auslöst.

    Das ist wirklich spannend, man erkennt kaum einen Unterschied! Hätte ich nicht gedacht, das es sowas gibt.

    Entspannt

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    Hinter ihr ist was spannenderes

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    Fokus Beute

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    Aufmerksam

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    Mimimimi "rette mich" der ist zu nah!

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    Mimimi Wasser

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    Drohen mischmotiviert hauptsächlich defensiv

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    Kannst du deinen Schei* nicht allein machen

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    Dito - genervt

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    Spielohren

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    Es passiert schon was, aber man muss schon drauf achten. Es geht eher um die Spannung in den Ohren und den Winkel.