Ich habe nun durch einige Grabungen nicht unbedingt Erfahrung mit Tieren, aber mit Menschen und die 1-2Jahre halte ich für völlig unrealistisch.
Maßgeblich sind Bodenart, Milieu und vorallem Feuchtigkeit. Lehmige und tonige Böden speichern die Feuchtigkeit besser. Dann kommt es noch drauf an, in welcher Region ihr wohnt bezüglich Grundwasserspiegel, Niederschläge,...
Falls Decke, war es Naturfaser (Baumwolle,...) oder Kunstfaser (Fleece,...).
Sind die Bedingungen "günstig" (feuchter lehmiger Boden) hat man auch nach 50Jahren noch Haare und anderes organisches Material (das dürfte der Laie aber schwer erkennen). Haare aber in jedem Fall, Knochen sowieso. Das auch nicht nur bei Erwachsenen so, sondern auch bei Kindern und Säuglingen.
Sind die Bedingungen ungünstig kann es in der Tat schneller gehen.
Es wird dir keiner sagen können, der nicht genau weiß, wie die Bodenbeschaffenheit bei euch ist. Lehmig allein reicht da nicht, auch wenn das schon ein gutes Indiz ist.
Um es mal so zu sagen, bei guten Bedingungen graben wir auch 6000Jahre alte Knochen aus (ganz normal auf einem Acker, also keine Feuchtböden), auf Sandböden ist die Erhaltung schlechter. In der Zeitspanne in der hier gedacht wird, sind die also auf jedenfall noch da. Und wenn es lehmiger Boden ist, hat sich bei der Zersetzung noch nicht viel getan.
Das Absacken sagt leider auch nichts aus, das muss nicht heißen, das nichts mehr da ist.
***
Ich halte ein Symbol auch für eine schöne Variante (wenn man nicht Exhumieren will). Z.B. einen gravierten Kiesel,... irgendetwas das man nach dem Auszug vom Grab mit sich nehmen kann.