Wir lassen eine kleine Lampe im Schlafzimmer an. Sie selbst schläft aber im Wohnzimmer. Zwischen beiden Räumen ist eine offene Tür, da strahlt das Licht dann etwas in Wohnzimmer.
Brauchen tut sie es wohl nicht, aber mir geht es so irgendwie besser. Es ist so fies zu gehen und einfach das Licht auszumachen. 
Für Kami ist der Tag 19.00Uhr gelaufen, ich glaube sie würde sich wünschen, das wir dann einfach das Licht ausmachen und alle schlafen gehen. Deshalb auch nur ein kleines Licht im Nebenzimmer.
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Wir waren ja nach Sunnys Tod, fast genau 1 Jahr hundelos. 6 Monate haben wir gebraucht, bis wir wieder bereit für einen neuen Hund waren und 5 Monate haben wir uns mit der Hausverwaltung rumgeärgert, die keinen neuen Hund erlauben wollte.
Nach Sunnys Tod, war ich 2 Wochen völlig fertig. Bis auf mal ins Kino gehen, Essen mit Freunden oder Einkäufe erledigen haben wir quasi 24Std. zusammen verbracht. Das war extrem hart, wir hatten einen extreme Bindung zueinander.
Ich konnte die erste Zeit auch nicht spazieren gehen, diese ganzen "Wo ist denn...?", "Was ist denn passiert?",... Fragen. Irgendwann ging es und wir sind trotzdem 2x am Tag rausgegangen. Aber das ist natürlich nicht das selbe. In der hoffnungslosen Zeit, wo wir dachten wir müssen umziehen, weil wir keinen neuen Hund haben dürfen, haben mich die Betreuungshunde echt gerettet.
Ohne Hund war für mich nicht vorstellbar, dann hätten wir eben umziehen müssen, verzichten wäre keine Option gewesen.