Beiträge von SanSu

    Es gibt immer mal wieder kleine Veränderungen, die einfach :herzen1: sind.

    Fast 2,5 Jahre wohnt das Tierchen bei uns und in den letzten 2 Wochen erwischt man sie doch regelmäßig dabei wie sie auf dem Rücken liegt. :herzen1: :herzen1: :herzen1:

    Ganz entspannt grunzend, sodass man am liebsten über ihren Plüschbauch herfallen würde. :herzen1:

    Hach ja...

    Wie gesagt, für mich ist es ein riesen Unterschied, ob ich jemanden gerade kennenlerne und sofort Tschüss sage oder ob es bei meinem langjährigen Partner oder Kind oder sonst einer sehr eng stehenden Person plötzlich auftritt. Wenn man frisch zusammenkommt und wegen dem Hund es nicht klappt - ja dann passt es halt nicht..

    So sehe ich es auch. Zusätzlich kommt noch dazu, welche Art von Beziehung man führt und wie man sich die gemeinsame Beziehung vorstellt.

    Wir sind über 10 Jahre zusammen und sind gemeinsam zur Hundehaltung gekommen. Vor dem Leben als HH gab es also auch 5 Jahre ohne Hund.

    Und klar könnte man im Worsk Case sicher eine Lösung finden, aber mein Beziehungskonzept sieht eine räumliche Trennung nicht vor. Wir lieben die Interaktion mit Hund, gehen immer gemeinsam raus (es sei denn es geht wirklich nicht anders). Würde aus gesundheitlichen Gründen eine Hundehaltung absolut nicht mehr möglich sein, fehlt einem nicht nur Zeit mit Hund, sondern uns fehlt auch die Zeit miteinander und wir verbringen die Freizeit gern miteinander (logisch :lol: ), wenn auch nicht ausschließlich.

    Ich glaube Hunde sind da auch deutlich opportunistischer als Menschen. Wenn sie dann also ein besseres Zuhause hätte, wäre es die ersten Wochen sicher eine Umstellung, aber sie würde sich auch an diese Menschen binden, diese Lieben, ihr neues Leben genießen und uns nicht nachtrauern.

    Es ist hart, wenn man sich das verinnerlicht, aber realistisch betrachtet, ist es eben so. Sunny hatten wir ja übernommen, weil "untragbar" bei der alten Besitzerin, nach fast 11 gemeinsamen Jahren. Einen Tag war sie etwas "geknickt" und nach 2 Wochen war sie komplett angekommen und einfach glücklich. Wir haben die alte Besitzerin noch ab und zu gesehen und auch dort wurde immer wieder deutlich sie ist nun UNSER Hund. Sie hat sich gefreut, aber nicht übermäßig, orientierte sich komplett an uns und zeigt sich auch nach den Treffen nicht "suchend,...".

    Fängt eine Beziehung erst an, ist es einfach etwas anderes - dann passt es eben nicht.

    Aber soweit wollen wir gar nicht denken, für uns ist ein Leben ohne Hund undenkbar und ich hoffe wir können noch viele Jahrzehnte gemeinsam als HH verbringen. :herzen1: Das ist unser Leben wie ich es mag, aber dazu gehören eben auch "außerhundliche" Aktivitäten. Ob gemeinsam oder getrennt, eben auch mit Leuten, die keine HH sind und das respektiere ich und nehme darauf Rücksicht, weil mir an diesen Menschen etwas liegt und sie zu meinem Leben dazu gehören.

    Wir standen bis jetzt auch noch nie vor so einer drastischen Entscheidung.

    So im Alltag sehe ich das aber locker und mache mir da gar nicht soviele Gedanken. Wir kennen Hundemenschen und wir kennen Menschen die mit Tieren nichts anfangen können.

    Und jeder nimmt auf den anderen Rücksicht ohne das man einen inneren Widerwillen verspürt. Ich akzeptiere sie genauso, wie sie uns akzeptieren.

    Wenn sie zu uns kommen, ist da halt ein Hund und wo ein Hund, da sind auch Haare. Keiner wird hier gezwungen den Hund zu streicheln oder mit Schnuti zu interagieren. Ich sauge vorher gründlich durch und gut ist.

    Und wenn wir zu diesen Freunden fahren, lassen wir Kami einfach Zuhause. Ich denke mir dabei absolut nix negatives, und ich empfinde es auch nicht als persönlichen Angriff. Das Tier haart halt wie Hulle, ich weiß sie mögen das nicht, also lass ich das Hundetier aus purer Rücksichtnahme daheim. Und ihnen ist auch völlig klar, das wir dann keine 8 Stunden bleiben, weil eben das Hundetier zu Hause wartet. Das war nie Thema.

    Wir mussten uns folglich noch nie entscheiden, man akzeptiert sich, aber man nimmt auch Rücksicht, aus einem inneren selbstverständnis heraus.

    Würde mein Partner plötzlich erkranken und ein Hund wäre aus gesundheitlichen Gründen untragbar, müsste Kami gehen. Es würde mir das Herz brechen, genauso wie ihm, aber noch mehr bräche uns das Herz ohne einander.
    Vorrausgesetzt Kami bekäme ein gleichwertiges oder besseres Zuhause, da wären wir uns einig.

    Ein Partner der keine Hunde mag, wäre aber nicht vorstellbar. M. liebt Kami, er kümmert sich rühend um sie, auch wenn ich mal 2 Wochen nicht da bin. Ebenso war es bei unserer alten Hündin, sie hatten eine ganz besondere Beziehung und auch nun mit Kami, die beiden sind einfach :herzen1:

    Zur Not kann man das auch selber reinmachen und vernähen oder man hat eine nette Oma, Näherin,... die das kostenlos oder für kleines Geld macht.


    Kami hat einen Regenmantel, das reicht.

    Sunny hatte einen Regenmantel für einfach nass und einen Doppelfleecemantel von Freshwind für kalte Temperaturen. Der hat mich total überzeugt. Durch das Fleece super flexibel, extrem warm und hat auch Regen und Schnee gut standgehalten, bei richtigem Unwetter sind wir eh nicht rausgegangen.

    Vielleicht liegt‘s auch zum Teil mit an der Waschmaschine?

    Ernährung halte ich auch für gut möglich. Als wir unsere Hunde bekommen haben, haben sie auch immer recht stark gerochen (eher minderwertiges Futter), das hörte einige Zeit nach der Futterumstellung dann auf. Tote Wolle ordentlich rausbürsten und falls Hund nass ist gründlich trocknen.

    Aber auch ich will nochmal die Waschmaschine in den Raum werfen. Wurde die schonmal gereinigt, läuft da auch mal ein 90° Programm, lässt du sie nach dem Waschen offen, damit sie richtig trocken kann. Wird die Wäsche gleich nach beenden des Waschprogramms entnommen,...

    Pflege der Waschmaschine – Das ist zu beachten

    Vielleicht liegt es gar nicht am Hund (du sagst ja eigentlich Hund selbst riecht gar nicht so extrem), vielleicht ist es mufflige Wäsche, die im Zimmer ausdünstet.

    Ansonsten wegen dem Lüften, da gehen Fliegengitter, kosten vielleicht 3€ die günstigen und damit Hund nicht stiften geht, kann man auch ein Kindergitter: 50424_PLA_Savic_Dog_Barrier_107cm_mit_kl_Tuer_5.jpg


    Die kosten auch nicht die Welt. Dann kann du lüften und musst keine Angst haben, das Hund stiften geht und ansonsten, kann man ihn ja auch mal kurz anleinen und richtig Stoßlüften.


    Da man schlecht beurteilen kann, ob Hund unnormal riecht, schadet eine Gespräch mit dem TA aber nie.

    Fahrt ihr doch täglich kurze Strecken im Auto zum Gassispaß?

    Habt ihr auch einen Wald vor der Tür? Schlagt ihr euch da durch oder gibt es Wege?

    Habt ihr Feldwege oder lauft ihr ohne Wege quer über Feld und Wiesen?

    Ist der Hund eher ein Asphaltläufer und das Grün bleibt eher fürs Wochenende offen?

    Wir wohnen ja auch in Berlin, nicht im Zentrum, aber auch nicht so am Rand, das Natur fußläufig zu erreichen wäre.

    Wir haben kein Auto, hätten wir eines, würden wir es aber wohl auch öfter mal dafür Nutzen.

    Kein Wald/Feld vor der Tür, ich persönlich würde mich aber nicht quer Feld ein durch den Wald schlagen, mein Orientierungssinn ist - nunja. |)

    Wenn wir zum Wald oder Feld fahren, gibt es dort Wege und die nutzen wir auch.

    Aspahlt läuft sie trotzdem selten, wir hangeln uns von Park zu Park.

    Die normalen größeren Runden gehen wir im Park. Der ist sehr schön, man kommt von einem Park in den Nächsten und wieder in den Nächsten. Manchmal gibt es auch eine Kiezrunde, wo wir durch den Kiez stromern und schauen was wir so neues entdecken.

    Ich hatte sogar mal den Park dokumentiert, der liegt 30 Sekunden von uns entfernt:
    Kami - im Bann von Bäumen und Würmern

    Ins Grüne fahren wir auch, dann mit den Öffis, Feld, Wald,... aber immer auf Wegen. Wann es passt, manchmal mehrmals die Woche, manchmal 2 Wochen gar nicht. Wie es eben passt. Kami ist ruhig, sie flitzt nicht, spielt nicht mit anderen Hunden,... Sie ist im Wald nicht anders drauf als hier bei uns im Grünen, nur das es hier mehr zu schnüffeln gibt.

    Wenn wir ins Grüne fahren, dann lieber unter der Woche, weil am Wochenende gefühlt ALLE Berliner ins Grüne fahren und dann ist das für mich auch keine Erholung, da könnte ich auch genauso gut den Park gehen. :hust:

    Mir wären Wege also schon wichtig, wobei man sie vielleicht auch erstmal entdecken muss.

    Ich konnte mir nur einfach nicht vorstellen, dass ein Hund in Bewegung mit nicht gerade (medizinisch) geschorenem Fell bei 15 Grad (plus) wirklich schon friert..

    Das ist halt wirklich eine individuelle Kiste.

    Kami trägt nie Mantel, auch bei -17° nicht, die friert nicht. Sie hat den dünnsten Regenmantel für die Nachtrunde, weil ich zu faul bin, sie für 10min Gassi 10min trocken rubbeln zu müssen. Und es war echt schwer einen Mantel zu finden, der quasi gar nicht gefüttert ist.
    Und sie ist ein ziemlich ruhiger Hund, also keiner der sich quasi "warmrennt".

    Sie liebt den Winter und ab 20° hört der Spaß für sie wirklich auf. Im Frühjahr hat sie Probleme mit der Umgewöhnung und fängt bei 10° das Hecheln an, so das ich ihr die Unterwolle relativ früh komplett abnehmen muss und die hat sie Bergeweise.

    Geht halt in beide Richtungen, sie ist eben extrem Hitzeempfindlich (kardiologisch komplett durchgecheckt), andere frieren einfach schnell. =)