@Schnubbelbutz Was haben denn deine Bekannten mit den Panikerhunden gemacht/trainiert oder wurde das nur mit eigener Ruhe besser?
Ich bin ja gewillt zu lernen, aber das allein kann ich mir kaum vorstellen.
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Hier war es gestern Abend echt schlimm, es wurde geböllert ohne Ende. 
Wir sind dann mit Lärmschutzkappe nach unten, das ging. Ist ja eh nur raus, direkt ausstrullen und wieder hoch. Wenn es auf dem Level bleibt bin ich zufrieden. Sie liegt dann halt im Flur mit der Kappe, wenn es ihr hilft alles gut. Aber kein zittern, kein hecheln und sie kann schlafen.
Eine komplette Panik konnten wir bis jetzt durch die Vorkehrungen verhindern.
Sie neigt in Panik zu selbstzerstörerischem Verhalten, nicht schön.
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@Sarah80 Was machst du denn noch, um es ihr leichter zu machen? Kannst du irgendwelche Tendenzen erkennen, die ihr helfen könnten. Hält sie sich vermehrt an einem Ort auf? Schaut sie ängstlich zu Fenstern,...
Kami geht in den Flur, logisch, das ist der einzige Raum ohne Fenster. Wenn die Dämmerung einsetzt guckt sie ängstlich zu den Fenstern und geht in den Flur. Deshalb schließen wir dann auch alle Türen im Flur, das hilft ihr ungemein. Küchentür zu, Badezimmertür zu, Wohnzimmertür zu.
Mein Freund arbeitet im Schlafzimmer, ich im Wohnzimmer. Die Schlafzimmertür zum Flur ist leicht offen, sie könnte also zu uns, wenn sie wollte, weil wir zwischen Wohn-und Schlafzimmer noch eine Verbindungstür haben.
Aber sie liegt im Flur. Ließen wir die anderen Türen im Flur offen, würde sie hecheln, trotz Kappe.
So klappt es ganz gut, die hat die Kappe, die Türen sind zu und sie kommt zur Ruhe.
Würde sie Körperkontakt wollen und brauchen, würde ich meinen Arbeitsplatz in den Flur verlagern.
Obwohl sie keine körperliche Nähe will, braucht sie aber unsere Anwesenheit. Aktuell lassen wir sie bei Dunkelheit nicht mehr allein und erledigen alles vorher, weil es sonst kippt.