Beiträge von SanSu

    Wenn dann kriegen sie das Verbot nur über die Feinstaubbelastung hin und da wird die Frage sein, wie die Kommunen und Länder da ihre Begrenzung setzen und ob das dann auch entsprechend verfolgt wird.

    Ein städtisches oder kommunales Feuerwerk fände ich auch schön, aber das wird sich sicher in den nächsten 2 Jahren zeigen, zumindestens ist die Debatte darum größer denn je. Hoffnung habe ich noch.


    Hier ist wieder alles beim Alten. Wir schlendern auch Nachmittags gemütlich eine gute Stunde durch den Park und das Tier verhält sich normal. Es ist aber auch erstaunlich ruhig, so habe ich schon Samstag Abend die Nachtrunde in den Park gewagt. Da wollte sie nur eine kleine Runde, war aber entspannt.

    Gestern dann schon die "große" Runde und das Tier war wie immer.

    Sie hat sich auf dem Rückweg an ihrer traditionellen Stelle gewälzt, ich habe wie immer gebetet, das dort kein Hundehaufen liegt wo sie gerade rumkugelt. Dann hat sie sich wieder auf den Rücken gedreht um den Bauch gekrault zu bekommen.

    Wie so oft guckt uns eine Passantin ungläubig an. Die sehen wohl selten Leute die ihrem Hund genüsslich den Bauch kraulen mitten in der Nacht an der Hauptstraße - versteh ich nicht. :lol:
    Und als Sahnehäubchen haben wir auch noch einen ihrer Lieblingshundehalter getroffen, den treffen wir eigentlich immer nur zur letzten Runde und sie hat gleich noch ein paar Kekse abgestaubt.

    Dann wieder Heim, die Treppen hoch und ein verzückendes Gurrbrummen wies äußert suptil darauf hin, das Kami sich auf ihr Abendbrot freut. Das hat mir die letzten 3 Wochen sehr gefehlt :herzen1:

    Alles wie immer :D :applaus:

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    Machst du da was beim Spaziergang?
    Im Video sieht man ja jetzt keine Einwirkung von dir.

    Das ist schon der trainierte Zustand :hust:

    Früher wäre sie nicht mehr ansprechbar gewesen, weil sie dann hochfokusiert ist und alles andere ausblendet und auch kein Futter nahm. Es hat zwar keine "nervöse" Energie, sondern sie ist immer sehr fokusiert.

    Andere werden nervös, wenn ihr Hund im Wald immer schneller wird, ich werde nervös, wenn der Hund immer langsamer wird.

    Sie guckt dort rechts so intensiv, weil dort oft Rehwild steht, sie geht fast ausschließlich auf Sicht.
    Links, wo sie dann die Wegseite wechselt ist ein Reh weggehoppelt. Ich habe es nicht mehr gesehen, aber mein Freund.
    Deshalb kommt sie links auch zum stehen. Ich belohne aber nicht jede Anzeige, manchmal geht es halt auch einfach nur "Weiter". Wenn es für sie schwierig ist, wird grundsätzlich belohnt, das seh ich aber an der Körperspannung, Blick, Maulspalte,.... Hätte ich nicht gefilmt, wäre ich in dem Fall sogar einfach weiter gelaufen und sie hätte sich dann selbst gelöst und wäre hinterher gekommen.

    Für Weg verlassen gibt es einen sanften Abbruch (am Ende des Video das "lass das mal"). Der unsanftere wäre ein scharfes ÄÄ.

    Man muss dazu sagen, das Kami kein Hund ist der sich reinsteigert, hetzt, hochdreht, hohldreht,...sie macht danach halt ihr Ding und sie ist das Gegenteil von einem Hund, der sich hochpusht. Heißt auch, in der Situation Leine ich nicht an, weil es bei ihr nicht nötig ist und auch wenn das auf einem Spaziergang öfter vorkommt, so ist sie vom Typ nicht gestrickt.

    Endziel wäre eine Umorientung, aber das ist für sie noch wahnsinnig schwer (sie hat quasi keinen WTP) und bis dahin bin ich froh das sie zuverlässig anzeigt und in diesem Verhalten ansprechbar und belohnbar ist, das wir uns auf einen 20m Radius einigen konnten, man nicht einfach so in die Botanik hoppelt und sie auch mal nach uns schaut.

    Das sind 9 Monate Schleppleinentraining, wo es vorallem um Ruhe am Wild ging. Im Moment haben wir uns darauf geeinigt, das Glotzen und Anzeigen OK ist und dann ist aber auch gut.

    Ist aber immer schwierig, jede Situation ist ja auch anders.

    Ging nur um die Verdeutlichung, das Jagdtrieb nicht immer extrem reaktiv sein muss.


    Insofern ist das Video gut, denn genau das möchte ich zeigen.

    Dann hatte ich das falsch verstanden, ich dachte es geht darum:

    Ich würde daher sagen: Man sieht es meist an den Auswirkungen, weniger in der Situation selber.

    Denn in dem Video sieht man es ja schon in der Situation. Zur Veranschaulichung der Überforderung ist es natürlich gut.

    Ja, das weißt Du aber auch nur, weil ich es vorher gesagt habe. Sonst wüsstest Du nicht, warum sie da immerzu so rumsteht und in die Gegend guckt.

    Ja, ich hätte jetzt gedacht, das es an den Geräuschen der Autos liegt. Denn sie steht ja eben nicht einfach rum und guckt in die Gegend sondern ist extrem angeknipst. Das mit den Vögeln am Ende kam beim Wiederholen des Endes, weil sie extrem auf das Gezwitscher reagiert.

    Ich find das Video ziemlich anschaulich. Aber dieses reaktive und das Aufsaugen von Außenreizen ist schon enorm, das mal so zu sehen.


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    Bei uns verhält es sich einfach anders, das "Problem" ist dasselbe, es stellt sich nur völlig anders dar, bei Minute 0:36-1:42 und 3:07min. ist es Jagdmodus

    Externer Inhalt vimeo.com
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    Selbes Thema, aber die "Energie" ist ruhiger.

    @RafiLe1985

    Das er externe Sachen MELDET hattest du ja auch nicht geschrieben, sondern nur das er ab und an bellt. Das ist bei einer Alleinbleibproblematik schon wichtig zu wissen.

    Ob das Separieren eine Lösung sein kann, kann man nur testen. Das kann dir hier sicher keiner sagen. Das würde ich dann aber nur an einer kurzen Einheit testen, also mal zum Briefkasten und schauen.
    Wenn beide Hunde ruhig und entspannt sind, also liegen und schlafen (nicht warten), dann ist es für beide Hunde natürlich schöner und hilft beiden. Da würde ich sagen, da das wäre zu menschlich gedacht. Wenn sie sich zusammen beim Allein bleiben stressen und jeder für sich ruhig und entspannt ist, dann wäre das ein Mittel der Wahl, weil es beiden Hunden einfach besser geht.

    Ich würde trotzdem ab jetzt dann mal filmen bei den kurzen Sequenzen. Ich weiß halt nicht was du mit Ablegen meinst. Ablegen und schlafen oder Ablegen und warten ist ja auch ein Unterschied, das sieht du dann ja.

    Ansonsten finde ich die Tipps von flying-paws da auch nützlich, auch wenn sie es von Typ her einfach so macht. Hier läuft es ähnlich, hier gibt es auch kein stalken, reinsteigern, Erwartungshaltung, ungewolltes bedrängen. Liegt bei uns einfach am präferierten Hundetyp, die sind halt einfach so und ich denke deshalb fällt es den Hunden auch sehr einfach allein zu bleiben und da wirklich zu entspannen. Ein Springer tickt da sicher anders, deshalb würde ich da schonmal schauen, was mich da abgucken kann im Umgang.

    Ich glaube das macht keinen Sinn, die ist selbsterziehend :hust:


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    Sie kommt ja aus dem TS und wir haben eh einen Hund gesucht, der nicht wie eine Klette am Menschen hängt. Folglich fiel ihr das eh nie schwer und wir haben es nicht explizit geübt, nur gesteigert. Erst Tür zu, dann mal zum Briefkasten, zum Müll, Einkauf. Und das alles von Tag 1 an. Da sie wahrscheinlich draußen lebte, hatte sie da kein Thema mit, nur eben nach 2 Monaten wo die Bindung anfing hat man eine Veränderung (Liegeplatz vor der Tür) bemerkt. Wir haben es immer gefilmt, weil ich nicht wollte das sie Stress damit bekommt. Wir arbeiten zwar beide meist daheim, trotzdem ist es mir wichtig.

    Dann haben wir einfach alles unten gemacht. Wir sind also zum Rauchen runter, Kaffee trinken, telefonieren,... Wir haben alles unten auf dem Hof gemacht und waren nur noch zusammen einkaufen, am Briefkasten,... Folglich hatte sie einfach wahnsinnig oft am Tag kurze und längere Alleinbleibphasen. Und nach 3 Tagen hat sich das Thema dann von selbst erledigt, weil sie dann wusste, die kommen eh wieder, ich kann auch gleich an Ort und Stelle liegen bleiben.

    Das sie selbst auf ihren Platz geht, hat sie auch einfach so irgendwann gemacht. Sie hat ja selbst gemerkt, das immer wenn wir die Türen schließen, wir sie allein lassen. Das haben wir ihr also nicht beigebracht, aber sie schläft ja tagsüber auch auf dem Lammfell auf dem Sofa und so geht sie da eben auch hin, wenn wir gehen, weil Alleinbleiben = Schlafenzeit = Lammfellzeit. Wenn wir also nach dem Gassi hochkommen und sie ausziehen und eine der beiden Türen zumachen geht sie selbst durch die verbleibende offene und legt sich auf ihren Platz.

    Der Trigger das es hier Gassi geht ist auch nicht anziehen und Schlüssel nehmen, sondern wenn der Wasserkocher morgens das 2. mal angeht oder Nachmittags, weil wir IMMER einen Kaffeebecher beim Gassi dabei haben. Sie verknüpft sowas einfach sehr schnell.

    Aber hier gibt es einen Thread im Forum zu:
    Lonely Barkers - die Alleinbleib-Selbsthilfegruppe

    Ich würde daher sagen: Man sieht es meist an den Auswirkungen, weniger in der Situation selber.

    Wobei ich da das Video eher schlecht finde, Aina ist da schon ganz schön drauf.

    Ich kenne allerdings auch keine Arbeits BCs persönlich, aber sie ist da ja schon ziemlich drüber. Ich würde bei so einem Spaziergang wohl selbst Puls bekommen, aber wir mögen es auch sehr ruhig.

    Das mit den Vögeln finde ich sieht man gerade am Ende des Videos gut. Sie ist eigentlich nur am Orten und im Köpfchen schon so voll, das fast nix mehr geht.

    ***

    Ich würde da bei Hunter auch mal drauf schauen. Ich denke auch bei denen sehe das etwas anders aus. Die Cocker und Beagle hier im Jagdrausch haben einfach nur die Gusche unten und sträuseln von links nach rechts, das ist schon ziemlich auffällig, wobei die Halter das meist gar nicht als Jagdverhalten erkennen.

    Einen Deutsch Drahthaar haben wir hier auch. Der reviert quasi perfekt, ziemlich beeindruckend, blöd nur das wir in einem Stadtpark sind und Herrchen einfach denkt, der muss halt mal die Beine strecken. :hust:

    Ich würde da also mal genauer hinschauen, jagen ist nicht gleich hetzen.

    Und dann mal schauen, parallel aber auch wahrscheinlich beiden Hunden das Alleine bleiben nochmal neu aufbauen.

    Wenn Newton allein ist, was macht er dann? Also er ist ruhig, aber was macht er sonst?

    Kami hatte hier nach so 2 Monate auch mal kurz Probleme. Ab da hat sie sich an uns gebunden. Die war völlig ruhig und hat vor der Tür gelegen. Das war schon der Punkt, wo wir das Training intensiviert haben und der Drops war nach einigen Tagen geluscht. Denn sie hat da nicht tief und fest geschlafen, sondern gewartet.

    Der Alleinbleib Trigger ist hier das schließen der Flurtüren (sie bleibt im Wohn-und Schlafzimmer), dann geht sie schon allein auf ihr Lammfell oder das Bett und pennt dort.

    Also da bekommt man tatsächlich gut was weg und kann es auch komplett mit Feile machen.

    Das ist ja doch etwas gröber als eine Manikürefeile für Menschen. Kami interessiert die Schere auch nicht, aber ich habe immer Schiss ins Leben zu schneiden, deshalb mache ich die letzten zwei mm immer mit der Feile und die Feinarbeiten.

    Ich bekomme das allein mit der Kamera gerade nicht hin, der Fokus sitzt immer falsch, aber ich brauche pro Pfote 1min um alle Krallen nur mit der Feile um 2mm zu kürzen (Hund hält ruhig und wir sind routiniert). Also das geht schon, wie gesagt ist ja keine Manikürefeile, da würde man wohl ewig sitzen.

    Also du kannst es auch komplett mit Feile machen.

    Edit: Nein, nicht die Zähne :lol: die Krallen.

    Aber den Dremel sehe ich bei ihm nicht.

    Ich nehme eine feine Metallfeile, sowas in der Art (die kleineren Vierkantfeilen):
    http://www.sopomarkt24.de/documents/imag…lfeileset-8.jpg

    Ist zwar recht groß, aber an das Handling gewöhnt man sich, ich fasse auch am Ende an, wegen der Feinmotorik und nicht am Griff. Vielleicht gibt es die vom Modellbau auch in kleiner.

    Ist eher aus Faulheit entstanden, die hatten wir halt daheim und einen Dremel nicht.

    Aber es geht wunderbar und man hat keine Elektrogeräusche.

    Ich knipse erst mit der Schere und den Rest mache ich mit der Feile.

    Kami ist alle 2 Wochen fällig, die liegt dabei aber ganz entspannt rum. Sie hat zwar weiche Krallen, aber rennt nur wenig, buddelt gar nicht und wir sind selten auf Asphalt unterwegs. Da nutzen die sich nicht ab.

    Zähne putze ich auch alle 2 Wochen. Zahnstein hat sie noch keinen, aber sie neigt zu Belägen am Ansatz der Fangzähne und ich will es gar nicht erst so weit kommen lassen, das sich da Zahnstein bilden kann. Die Beläge gehen gut mit einer weichen Kinderzahnbüste und Wasser ab.

    Gebadet wird das Tier aber quasi nie. Sie hat eine Massive Wasserphobie, keine Ahnung was da mal gelaufen ist. Das fängt schon damit an, das man den Wassernapf hinstellen muss und sich dann etwas entfernt und drauf zeigt. Geht man damit auf sie zu, zeigt sie Meideverhalten und verweigert.

    Sie stinkt aber nicht und ist auch nicht schmutzig. Wenn sie mal etwas gefunden hat, behelfen wir uns mit einem klitschnassen Lappen und Mikrofasertüchern und das ist schon fast Todesstrafe.

    Hier ist es gemischt, man trifft sehr gepflegte Hunde und andere naja. Die Leute machen sich da einfach keine Gedanken drüber, die gehen aber auch in keinen Salon.

    Ich glaube mir wäre das schon unangenehm und ich würde den Hund vorm Salon schon ordentlich durchbürsten. :ops:

    Mit Kami spielen wir fast nie. Ganz selten spackt sie mal ab, das eher für sich allein, obwohl man sie dann auch animieren kann. Und sie fröhlich um einen rumhopst. Sie kennt es aber wohl auch nicht und man muss aufpassen das es ihr nicht zu konfrontativ wird. Es wird immer besser, aber das braucht Zeit.

    Ojektspiele zeigt sie kaum. Alle paar Monate bekommt sie mal einen Rappel und geht darauf ein.

    Sie glotzt am liebsten in der Landschaft rum, davon ab tricksen wir Zuhause, es gibt Suchspiele (Leckerlies, Dummy,...). Draußen hat sie darauf meist keine Lust.

    Ihr liebste Beschäftigung, sie pflanzt sich draußen in die Botanik und guckt und ich setzt mich dann neben sie und wir gucken gemeinsam. Ab und zu mal rumspacken.

    Dieses losgelöste ist auch etwas, was erst mit der Zeit bei ihr kommt und ab und zu lässt sie sich inzwischen Zuhause auch mal zu einer kleinen Maulrangelei hinreißen. Sie kannte das einfach nicht und es ist ein Prozess, sich auch mal komplett lösen zu können.

    ***

    Unsere alte Hündin war mit allem zu begeistern. Da gab es alles. Dummy, Ball, am liebsten Zergeln. Sie hat gern mit dem Menschen zusammengearbeitet und interagiert und war für so ziemlich alles zu begeistern. Dabei trotzdem immer sehr ruhig und nie hibbelig.

    Da wurde auch richtig gerauft. Da kam eine Spielaufforderung und wir sind durch die Wohnung gerast, bis die Schränke wackelten. Zack rauf auf Bett, ich hinterher, immitierte Maulkämpfe, es wurde gerangelt, sie hatte meinem Arm ihm Maul, ich habe sie geknufft. Dann runter vom Bett, eine Runde durch die Wohnung, ich hinter ihr her, sie hinter mir her und zwischendrin wurde gerauft.

    Sie war immer so richtig ausgelassen und ich erinnere mich gerne daran zurück wie sie mit Spielgesicht durch die Wohnung gefetzt ist. Fang die Hand unter der Decke war auch sehr beliebt.

    Mein Freund meinte, wenn uns jemand mal so sieht, denkt der wir bringen uns gegenseitig um. Sie hatte ihrendeinen Körperteil von mir im Fang, ich hielt ihr Bein fest und so langen wir als Knäul auf dem Boden, bis die nächste Verfolgungsjagd losging. xD

    Wir machen auch was in der Wohnung mit dem Hundetier, hier hat sich das noch nie negativ ausgewirkt, weder bei Kami noch damals bei Sunny.

    2min. nach Aktion, arbeite ich wieder und das Tier liegt und schläft.

    Ist eben auch immer eine Typfrage.

    Wuuuuhuuuuuuuuu! :hurra:

    40min Park, immerhin. Kein Hecheln, nur am Ende die Maulwinkel etwas geklemmt.

    UND der gelbe Hund hat seine Aufgabe als Posthund wieder wahrnehmen können und stand bei der Rückkehr erwartungsfroh vorm Briefkasten, um die Prospekte nach oben zu tragen. :applaus:

    Entspannt ist anders, aber es wird! :herzen1:

    Ich hoffe bei den anderen geht es auch Stück für Stück aufwärts! :dafuer: