Ich habe weder die anderen Threads gelesen, noch diesen komplett.
Ich denke das kommt auf einen selber an. Ich persönlich empfinde einen Hund nicht als einschränkend, man organisiert sich eben automatisch anders.
Kommt dann eben auch auf das eigenen Leben an mit 18 ist das vielleicht noch etwas anders, ist individuell wie gesagt.
Wir sind nun deutlich älter, aber wir haben quasi keine Freunde, wo Hund nicht mitdürfte und die meisten haben Kinder. Wir lassen sie trotzdem öfter daheim, aus Rücksicht. Wenn ich weiß Freunde mögen es sauber und haben es nicht so mit den Haaren, lass ich sie Zuhause, damit sie am nächsten Tag nicht die Arbeit haben. Mit nehmen dürfen wir sie bei all unseren Freunden, aber muss ja nicht sein.
Ansonsten übernachten wir auch mit Hund bei Freunden oder Verwandten. Wenn wir Essen gehen, bleibt Hund eh Zuhause. Wenn wir im Rahmen eines Tagesausfluges mit Hund essen gehen, schaut man halt das Hunde erlaubt sind. Mir ist noch kein Restaurant aufgefallen, wo Hunde verboten sind.
Gerade im Sommer kann man auch gut draußen sitzen, da stört sich eigentlich keiner dran, aber auch so, haben wir da echt noch nie Probleme gehabt.
Feiern gehen ist hier auch kein Thema. Vorher geht es mit dem Hundetier raus, dann bleibt sie daheim. Man trifft sie ja nicht schon 15.00Uhr und feiert bis in die Puppen. Falls doch, kommt man eben später nach.
Wir treffen uns meist 21.00Uhr. Also geht es vorher nochmal kurz raus. Wir kommen am frühen morgen (3.-5.00Uhr) wieder und ich gehe immer nochmal mit ihr raus, damit wir ausschlafen können und das Hundetier sich nochmal leeren konnte.
Das ist also eine Einstellungssache. Wir gehen morgens eine große Runde, Nachmittags eine große Runde und Abends eine Kleine. Wenn ich feiern will, gehe ich eben die Abendsrunde früher und beim Heimkommen nochmal. Das macht mir keine Umstände, ist eben einfach so.
Ich finde man wächst da rein. Es ist schön, wenn ein Hund ein Begleiter ist, aber er muss auch nicht überall mit dabei sein, vorrausgesetzt seine Bedürfnisse werden erfüllt und er kann ohne Stress allein bleiben.
Wenn ich an unsere Jugend "zurückdenke" (so alt sind wir nun auch noch nicht) und das so im Park sehe, ist doch gerade das Frühjahr, der Sommer toll. Man trifft sich mit den Freunden im Park, oft sitzt man auf der Wiese, es wird auch mal was getrunken, gespielt,... und da kann Hund doch mit dabei sein. Setzt natürlich einen Hund vorraus, den das nicht stresst und das man selbst sich seiner Verantwortung bewusst ist.
Wir waren aber auch in unserer Jugend nie so die Clubgänger, sondern eher "Draußenfeierer".
Wir haben nicht mal ein Auto, fahren da also mit den Öffis oder dem Zug zu Familie und Freunden. Da wird gegrillt bei Freunden (früher war es eben das Haus der Eltern der Freunde, nun sind es deren eigene Häuser). Entweder streuselt Kami da rum oder wenn einer Angst hat, bekommt sie eben ihren Platz zugewiesen.
Ich glaub, da wächst man einfach rein mit der Zeit, das wird auch bei dir kommen. Gerade in dem Alter des Hundes verlangt er einem natürlich mehr ab (Erziehung,...), aber das spielt sich mit der Zeit alles ein.
Klar kann man nicht (überspitzt!) shoppen gehen, dann ab ins Kino und dann zu Freunden und noch feiern. Aber das ist für mich keine Einschränkung, es gehört halt zum Leben mit Hund dazu. Das ist einfach so. Und ich finde es auch nicht verwerflich, wenn man einen tollen Spaziergang mit dem Hund hatte, ihn danach allein zu lassen, um ins Kino zu gehen.
Ich glaube aber das kommt ganz allein mit der Zeit, das man sich automatisch entsprechend organisiert und man das als Alltag und nicht als Einschränkung wahrnimmt.
Roman beendet. 