Beiträge von SanSu

    Ach wegen dem Fährten, ich mein @Anju&co hat so Spritzfährten mit Leberwurstwasser (?) gemacht, das hat sich auch ganz spannend gelesen. Kann man sicher auch mit Tee,... machen.


    Unser Hund ist ein Begleithund. Das ist ihr Job, wir machen keinen Sport, ich habe keinen Job wo sie irgendwie integriert ist, ich geh in keinen Verein, mache keine Kurse, wir haben kein Grundstück oder Vieh wo sie irgendwelche Aufgaben hat, wir wohnen in der Stadt.

    Vielleicht mach ich mich nicht interessant, aber ich beschäftige mich gerne mit dem Hund, dafür haben wir sie nämlich. Dazu gehört nicht nur Begleitung, gemeinsames Spazieregehen sondern auch aktive Interaktion.

    Da funktioniert es aber am besten mit dem Gehorsam unter Ablenkung.

    Ich glaub der Hundeplatz wäre nicht genug Ablenkung für unseren Alltag. Bzw. was ein Hund auf dem Platz kann, kann er noch lange nicht im Alltag. Kommt wohl auf den Alltag an.

    Aber egal, hier passiert alles je nach Lust und Laune, was wir machen:
    - Keks in die Botanik feuern
    - auf Baumstämmen balancieren
    - zusammen in die Botanik glotzen
    - Leckerlies in Baumrinde stecken
    - selten mal was apportieren
    - "Fitnesstricks" schräge Begrenzung an Treppen erklimmen, Treppen rückwärts hochgehen, über ein kleines Geländer hopsen,...

    Mal machen wir nix, mal machen wir was, das ist sehr unterschiedlich, je nach Laune.

    Ist weniger "interessant" machen, sondern eher Beschäftigung, ganz so wie wir gerade Lust haben.

    Manche in der Familie behaupten ja unser Hund sei verwöhnt, ich sage ICH habe einfach Freude an der Ernährung für den Hund.

    Hier wird frisch gekocht und ich mache es einfach gern! Ich mag wie das Futter aussieht, wie es riecht, ich mag das ich weiß was drin ist und ich freue mich wenn es schmeckt.

    Kami ist da unproblematisch, die hat einen Saumagen, würde aber wohl auch bis an ihr Lebensende trockenen Reis mit Huhn fressen oder das billigste Trockenfutter. Sie isst halt gern. :D

    Ich koche zwar für den Hund, mach mir sonst aber auch keinen Kopf. Bei Oma gibt es halt billigste Dose, wenn wir ungeplant dort übernachten, bei Freunden auch mal Brekkis. Die Reste von den Kindertellern, Reste von den Frühstückseiern, die Uroma darf auch gern noch die 3 Kaustange in den Hund stopfen und wenn wir Rentner im Park treffen und die haben Trockenbrot für die Enten dabei und wollen dem Hund auch was geben, immer rein damit. Die Pizzaränder sind für den Hund reserviert, mal gibt es auch was Rohes und wenn ich es mal nicht geschafft habe für das Hundetier zu kochen, dann gibt es eben Abends das Trockenfutter, obwohl ich das eigentlich nur als Leckerlie nehme.

    Ich nehme Rücksicht auf ihre Vorlieben, Obst landet hier nicht im Topf und die Fruchtjoghurtbecher löffel ich selber aus. Sie isst nicht gerne Obst, sie isst es, aber mit langen Zähnen, also muss sie auch nicht. Wassermelone im Sommer ist aber sehr beliebt.

    Was ich nicht mag ist "Wohlstandsmäkeln" das gibt es bei mir nicht. Bei der Oma, ließ sie auch mal das Futter stehen (das selbstgekochte, das sie Zuhause wohlig schmatzend frisst um dann noch zweimal in die Küche zu gehen um den Napf auszuschlecken, weil es besonders gut war), denn Oma gibt ihr ja immer noch Wurst und Käse vom Tisch. Das gibt es nicht, es wandert erst was in den Hund, wenn sie ihr Fressen aufgefressen hat. Inzwischen weiß sie das auch, zwischendrin hatte sie da mal eine Phase und hat das mal getestet.

    Unsere alte Hündin war auch nicht mäkelig, ABER sie war furchtbar Magensensibel und natürlich gab es da nur Sachen die sie vertragen hat, da durfte auch keiner füttern, auch kein Ministück Käse, weil DIE mussten dann ja nicht Nachtschicht schieben, sondern wir. Da waren wir auch ziemlich streng. Die hat bei der Oma übrigens auch nicht gefressen, weil, wie sich heraussstellte, die Oma sie immer vollgequatscht hat und das hat sie so verunsichert, das sie dort nicht gefressen und dann auch nicht mehr dort getrunken hat. Als wir dahinter gekommen sind, hatte sich das Thema wie von selbst erledigt, nachdem die Oma die Anweisung erhielt, den Hund einfach in Ruhe fressen zu lassen.

    Ich würde beim Mäkeln wohl auch erstmal an die Gesundheit oder Psyche denken. Ich kann bis heute keinen Brokkolie mehr essen, weil ich vor 20 Jahren mal eine Lebensmittelvergiftung von einem Brokkolieauflauf hatte. Der Körper/Kopf merkt sich erstaunlich viel. Beim Hund gehe ich da aber eher vom Geruch aus.

    Ich spreche meinem Hund einen Geschmackssinn zu, sie hat Vorlieben und Sachen, die sie eben nicht so gern mag und das "bediene" ich gerne, ich esse auch gerne gut.

    Stehen Eure Hunde aufgeregt an der Straße, bevor Ihr rüber geht?
    Meiner macht "Sitz" und ist entspannt!

    Mein steht, weil ich nicht will, das sie sich im Sommer auf den heißen Asphalt setzen muss und im Winter nicht will, das sie auf dem gefrorenen Boden sitzt.

    Meine bleibt von selbst stehen, auch wenn ich der Wurst auf die Straße werfe, ich selber rüber gehe. Wenn sie angeleint ist, kann ich im Lauf an ihr vorbei gehen und volle Lotte in die Leine gehen und sie stemmt die Beine in den Boden um nicht auf die Straße zu gehen, bevor es das Auflösekommando gab.

    Und nu, hilft das. Die kam übrigens aus dem TS mit 6 Jahren zu uns hat das alles bei uns gelernt, die kannte nix.

    Was will ich sagen, man braucht sich nicht so stressen, ein Hund kann das ganze Leben lernen. Der Welpe hat ein liebevolles Zuhause und wird neugierig auf die Welt gemacht, sie lernt jeden Tag soviel Neues kennen ohne das man das so bewusst wahr nimmt. Das sollte man sich vor Augen führen und für sich selber den Druck raus nehmen.

    Ihr schafft das und bis dahin hilft der Austausch mit Gleichgesinnten, jeden Tag den niedlichen schlafenden Welpen betrachten und viel Humor und auf das Bauchgefühl zu hören. Klar mal, muss man sich aus ausheulen, das ganze Leben steht auf dem Kopf, aber ihr werdet ein tolles Team werden!

    Davon ab würde mich aber auch interessieren, wie Ixabel

    - wieviel wiegt der Hund
    - wie ist das Gewicht (Normalgewicht, Untergewicht, Übergewicht)
    - was ist eine Handvoll (also Gramm und Futtermarke)
    - was wandert eventuell über den Tag/Woche noch in den Hund
    - ist er gesundheitlich untersucht (Zähne, Organe,...)
    - wird das Futter gut verwertet
    - wie ist die Akzeptanz des Futters

    Falls es nicht nur rein um die Tatsache geht, ob es sowas auch bei anderen Hunden gibt.

    Fällt aber schwer ein saftiges Reh mit einem trockenen Keks zu vergleichen. Zumal, wenn man schon den Vergleich will, der Speiseplan des Wolfes recht umfangreich ist und da gibt es auch Präferenzen. Aber wir sind ja beim Hund.

    Aber darum ging es hier ja nicht Primär, sondern auch darum, das ein Mäkeln eben auch durch eine Erkrankung ausgelöst sein KANN.

    Denn, der Körper weiß oft was er tut. Der Mensch bekommt im Winter plötzlich Lust auf Obstsalat und fettiges, das hat schon einen Grund. Im Sommer mögen viele lieber leichte Kost, man hat mehr Durst,...

    Das kann ein Hund nun nicht formulieren, ABER der Körper weiß oft auch, wenn etwas nicht gut für ihn ist.

    Viele Hunde fasten bei Durchfall freiwillig ein paar Tage, das hat der Körper schon schlau eingerichtet.
    Und wenn mir mein Futter Magenschmerzen bereiten würde (Unverträglichkeit, chronisch entzündlicher Prozess,...) ließe ich es vielleicht öfter mal stehen. Auch das kann man bei einigen Hunden beobachten. Trockenfutter führt zu vermehrtem Durst, macht alles Sinn.

    Mäkeln KANN also auch ein Symptom sein.

    Hier wird Fisch nicht gern gefressen und auch nicht optimal vertragen (sie hat kein Durchfall, aber ideal ist anders). Vielleicht würde sie auch irgendwann das Mäkeln anfangen, wenn es hier jeden Tag ein Trofu mit Fisch geben würde, weiß ich nicht, muss ich nicht testen, gibt es halt einfach nicht.

    Die Antwort auf die Frage hier lautet: Ja, gibt es. ABER dazwischen gibt es noch sovieles mehr, aber da fehlt es an Informationen.

    Unsere alte Hündin konnte während der gesamten Läufigkeit nicht allein bleiben und hat dann wirklich wie ein Wolf geheult. Nach der Läufigkeit war es dann wieder absolut kein Problem und sie hat wie immer wieder einfach gepennt.

    Die Vorbesitzerin hatte uns das leider nicht gesagt und so kamen wir vom Einkaufen wieder und hörten schon unten im Treppenhaus den Hund heulen. Ich war so froh, das wir uns nicht mit Freunden verabredet hatten, so waren es nur 20min.

    Auf Nachfrage kam dann "ach ja, sie kann während der Läufigkeit nicht allein bleiben".

    War uns ja egal, wäre nur nett gewesen, wenn wir das gleich gewusst hätten.

    Nach der Läufigkeit, wie gesagt war das kein Thema mehr und alles lief wie immer, vielleicht ist das bei euch auch so und nach der Scheinmutterschaft ist alles wieder OK, eventuell kann man die Hündin da unterstützen, aber da kenne ich mich nicht aus.

    Meist ist es nicht schlimmes, es KANN aber natürlich auch etwas mit dem Bewegungsapperat sein, aber mach dir erstmal nicht zu viele Sorgen, oft ist die Ursache eher harmlos.

    Vom erwähnten spitzen Stein, der gereizt hat, Muskelkater, Prellung, Stauchung,... kann alles möglich sein.

    Oft ist das ganze nach ein paar Tagen Schonung wieder gut.

    Unsere alte Hündin ist sehr wahrscheinlich mal in einen glimmenden Kippenstummel getreten. Gesehen hat man nix, der Schmerzimpuls kam plötzlich (teils auch die Pfote entlastet) und am nächsten Tag war es wieder gut.

    Kami hat sich vom Sprung aus dem Bett mal vertreten, bzw. die Schulter gestaucht und ist merklich gehumpelt. Außer 3 Tage Schonung haben wir da auch nichts gemacht und dann war alles wieder gut. Kennt man ja von sich, wenn man sich mal doller vertreten hat.

    Ich würde sie also erstmal schonen, nicht springen lassen, Leinenspaziergänge, wenn sie zu Rennflashs neigt. Wenn ein TA mal drauf schaut, schadet es sicher nicht, ich guck mir das inzwischen immer 3 Tage an, es sei denn es wird wirklich schlimmer, bevor ich zum TA gehe.
    Bis jetzt hat sich das immer wieder von selbst erledigt gehabt.

    Edit: Wenn du selbst unsicher bist, lass den Tierarzt drauf gucken, an einen Bruch glaube ich nicht, das würde man merken und der Hund würde deutliche dauerhafte Schmerzsymptome zeigen.