Beiträge von SanSu

    Das würde mich auch interessieren, ob du jemals darauf eingegangen bist und falls ja wie häufig.

    Wenn Hund damit Erfolg hat, lohnt sich dieses Verhalten ja für ihn.

    Wir arbeiten auch fast ausschließlich von daheim und hier hatte noch kein Hund damit Probleme (weder der eigene, noch Hunde von Freunden, auf die wir mal aufpassen).

    Hier wird komplett durchgepennt zwischen den Spaziergängen. Einen Ruheplatz gibt es bei uns nicht, hier darf jeder liegen wie er lustig ist, ABER sie sind eben auch ruhig.
    Wenn ich mich mit ihnen Beschäftige fange ich die Interaktion an und beende sie auch ganz aktiv wieder. Die Hunde merken das sehr schnell. Gerade bei einer Hündin von meiner Freundin würde es sonst auch in Dauergestupse enden. Sie ist chronisch unterkuschelt und wenn man da drauf eingeht, weiß sie sehr schnell wie sie Erfolg hat und würde es auch immer wieder versuchen.

    Deshalb gehe ich da beim Arbeiten ganz bewusst nicht drauf ein, wenn ich Pause mache, sieht das anders aus und ich lade sie aktiv ein. Schicke sie aber genauso, wenn ich arbeite auch aktiv weg, bzw. sie kann gerne an mir liegen, aber stupsen macht sich beim Zeichnen eher schlecht. :hust:

    Sunny zog aus reiner Liebe ein und Liebe versetzt eben Berge. Wir waren ihre Urlaubsbetreuung und dann wollte die Besitzerin sie abgeben. Da es entfernte Verwandtschaft war, kannte mein Partner sie von klein auf und es war ursprünglich der Hund seines verstorbenen Onkels. Undenkbar das sie ins Tierheim kommt.

    Aufgrund ihrer verhaltensoriginellen Züge und ihres Alters wäre sie wohl nie vermittelt worden.

    Zwischen uns passte einfach alles, sie war unser erster gemeinsamer Hund, so perfekt unperfekt, wie Arsch auf Eimer, wir sind zusammen und aneinander gewachsen. Sie fehlt immer noch.

    ***

    Kami ist jetzt unser 2. Hund und der 1. der richtig geplant eingezogen ist. Da ging es wirklich nur ums Wesen. Sie passt einfach perfekt in unseren Alltag und ist einfach herrlich unkompliziert. Auch sie hat ein paar Macken und ich musste mich erst daran gewöhnen einen Hund ohne will to please zu haben, der gar nicht wirklich beschäftigt werden will, wir führen einfach ein unsagbar unkompliziertes Leben. Und immerhin hat sie einen will to eat und erbarmt sich ab und zu, damit ich auch mal ausgelastet werden. :D Ansonsten kann man sie einfach überall hin mitnehmen und sie fällt immer positiv auf, sie ist unglaublich in sich ruhend und endschleunigt einen ungemein.

    Dieses ruhige sanfte Wesen, das war es warum wir uns nach dem 1. Treffen genau für sie entschieden haben. :herzen1:

    ***

    Die Hamster zogen alle ausnahmslos ein, weil ich sie niedlich fand und sie ein Zuhause suchten. Sie passen einfach perfekt und stehen meist auf wenn wir Abendbrot essen, ich kann nicht ohne die kleinen Plüschpopos. Erwartungen habe ich keine, ich erfreue mich einfach daran das es ihnen hier gut geht.
    Warum Hamster, sie sind einfach sehr unkompliziert, man kann sich beim Gehege super gestalterisch austoben, man ist trotzdem flexibel (wenn man mal ein WE nicht da ist), sie sind einfach unsagbar niedlich und es sind Einzeltiere, man braucht sich also auch keinen Stress bezüglich Vergesellschaftungen,... machen. Ich kann einfach nicht ohne die kleinen Kobolde.

    Zum Biergarten, also Ruhe bei Statik, hilft glaube ich nur Alltag.

    Ich habe keinen Welpen, aber wir kennen ein paar und Ruhe draußen ist hier auch wichtig.

    Aktiv trainiert wurde das hier nie, es gehört hier einfach zum Alltag.

    Wir sind Pausenspaziergänger. Wir gehen spazieren, wir setzen uns hin und trinken Kaffee und quatschen und für Hund passiert nichts. Wir treffen unterwegs Leute und quatschen,... Ich will was fotografieren, das dauert,... Ich setze mich zum telefonieren meist hin, bis ich meine Schleppleine mal sortiert habe, das dauuuuert,...

    Bei jedem Spaziergang ist eine Pause drin, wir gehen nie ohne eine Pause Gassi, haben immer einen Kaffeebecher dabei. Bei längeren Touren ebenso, Kaffeepause, Picknick gibt es eigentlich immer.

    Hund hat also super schnell drin, sobald die irgendwo sitzen oder stehen passiert erstmal nix. Ob das auf der Bank ist, auf der Wiese, in den Öffis oder im Restaurant. Sitzen heißt gähnende Langweile für den Hund. Es gab auch nie ein Leckerlie, weil ich keine Erwartungshaltung möchte.

    Sie sitzen oder liegen dann rum und schauen sich die Landschaft an, die Leute die so vorbei gehen,...

    Einen reizoffenen Sitterhund, habe ich verbal sehr ruhig für jede Art der Entspannung gelobt und erst weeeeeit Abseits von Wegen gesessen. Er hatte draußen viel Stress und dem haben die Pausen extrem geholfen um zwischendurch runterzufahren, aber es hat Monate gedauert, bis er auch mal mit der Hüfte zur Seite gekippt ist und den Kopf abgelegt hat. Die Auswirkungen haben die HH aber auch im Alltag gemerkt, als er sich plötzlich beim Warten vor der Kaufhalle mit Herrchen hinlegte, konnte und kannte er vorher gar nicht. Sie haben nie Pausen gemacht.

    Wir wohnen ja in der Stadt, gehen viel in den Park, da trifft man andere Halter. Wir sind keine Spielwiesengänger, aber es gibt auch viele nette HH mit denen man mal plauscht. Da lernen die Welpen das auch ganz nebenbei und sitzen dann da rum. Erst schnuffeln sie den Boden ab, hopsen auch mal rum, aber irgendwann wissen sie einfach das nix los ist und setzen oder legen sich von ganz allein hin.

    Es ist also völlig alltäglich, das draußen auch mal nix passiert, deshalb fällt es ihnen wahrscheinlich so einfach. Es gibt auch Leute, die pausieren quasi nie, die Hunde kennen das auch nicht und man merkt es sofort, weil sie hibbeliger werden, sich Ersatzbeschäftigungen suchen oder frusten.

    Je nach Charakter des Hundes würde ich den Schwierigkeitsgrad wohl auch anpassen (muss ja nicht gleich am Radweg sein,...), aber es sollte halt einfach dazu gehören. So auch in den Öffis, ich weise den Hund per Handzeichen ein, Hund sortiert sich dahin, dafür gibt es einen Keks und dann passiert nichts.

    Es sollte einfach alltäglich sein, wenn der Hund sich schwer tut, schaut man das man Zeit und Ort am Anfang natürlich entsprechend leicht wählt. Bei reaktiven Hunden dauert es etwas länger, aber auch sie lernen es, wenn es eben normal wird.

    Ich würde das auch so machen, es gehört eben dazu, man will ja Kind und Hund nicht die nächsten Jahre aktiv trennen und nur noch getrennt Dinge unternehmen.

    Und ich finde es in dem Alter auch sinnvoll, eben weil die ganzen dynamischen Reize ja noch fehlen. Jetzt kann Hund sich noch recht stressfrei an den Geruch und die Geräusche gewöhnen, ganz nebenbei ohne das man das Kind spannend macht bzw. dem Hund auch vermitteln, das es nicht spannend ist.
    Auch das die Erwachsenen diesem Zwerg viel Aufmerksamkeit schenken und er selbst nicht gemeint ist,...

    Finde ich auch einfacher als später Geruch, Geräusche, komische Bewegungen, komische quietschige Stimme,... und dann noch erwarten das der Hund bei all den neuen Sachen auch mal auf der Decke bleibt,...

    Es ist halt euer Alltag und dazu gehört jetzt auch der Menschenzwerg.

    Aber dafür braucht es eben keinen direkten Kontakt.

    Ich würde da kein Thema drauß machen und bei mir gäbe es da auch keine Kontaktaufnahme. Ich würde schätzen er wird mit der Zeit auch so sicherer, weil ES ist halt jetzt immer da, er kann ES riechen, er kann es sehen und er hört die Geräusche, die dann irgendwann dazu gehören.

    Das braucht meist eine Entwicklung und ich würde da auch ein Auge auf Hund und Kind haben und die Bedürfnisse des Hundes respektieren, da seit ihr ja eh dran.

    Unsere alte Hündin durfte nur mit Maulkorb zu den Kindern, der Rest war uns zu heikel. Sie wurde bei der alten Besitzerin einfach an den Stuhl gebunden und konnte sich den Kindern nicht entziehen. Das führte zum Schnappen. Wenn das Kind also irgendwann krabbelt, dem Hund helfen.

    Bei uns kam dann der Maulkorb drauf und wir haben sie angeleitet. Kind war tabu, sie hat eine Decke bekommen, wo kein Kind hindurfte um sich zurück zu ziehen und der Hund war auch für die Kinder tabu (erst körpersprachlich, später konnte man es auch erklären). Fühlte sie sich unwohl, haben wir reagiert. Wollte sie maßregeln ebenso.

    Es kam bei uns zu keinem Vorfall, aber der Mauli blieb trotzdem drauf.

    Ob das was wird zeigt dann die Zeit. Aber das merkt man dem Hund dann an, reagiert dann nicht mehr auf gequietsche, auf den "Krabbelreiz",... Bei einem unsicheren Hund wäre ich da aber immer vorsichtig, gerade wenn er dazu neigt, nach vorne zu reagieren. DENN deshalb finden die meisten Hunde Kinder so gruselig, die sind unberechenbar und verhalten sich nicht "normal". Die laufen wackelig, die "fixieren" den Hund aus neugier, das ist extrem bedrohend für den Hund.

    Mir ist am liebsten, wenn der Hund die Kinder einfach komplett ignoriert.

    Unsere jetzige TS Hündin scheint Kindern zu kennen und keine schlechten Erfahrungen gemacht zu haben. Und sie ignoriert sie einfach komplett. Die will da gar nicht schnüffeln, es interessiert sie nicht ob die Ball spielen, über sie drüber steigen, rennen, auf dem Boden krabbeln, schreien, Dingen werfen,...

    Und das ist ein Zustand, denn ich mir von einem Hund wünsche. Das ist nämlich herrlich entspannt. Für die Kindern ist der Hund furchtbar langweilig und sie wissen auch das er unter meinem Schutz steht (da gibt es noch so Phasen von Kindern da muss man besonders aufpassen).

    Wir haben den Hund für die Kinder nie spannend gemacht und auch die Kinder nicht für den Hund. Die Nichten und Neffen sind 9 Monate, 3 und 6Jahre. Die Kinder im Freundeskreis sind älter, da wird auch mal gestreichelt, sie bekommt auch mal Leckerlies, aber die sind alle nett und sehr feinfühlig.

    Unterschätze nicht, was Hund auch alles aus der Entfernung wahrnimmt, es braucht keinen direkten Kontakt, der Hund riecht das Kind auch so, kann sich auch so an die Geräusche und Bewegungen gewöhnen,... Ein Kind ist normal, ein Spielzeug macht man für den Hund spannend, aber meiner Meinung nach kein Kind.

    Ich finde so Alltagssituationen übrigens gut, es ist eben normal. Es wird gefrühstückt, Hund ist da, Kind ist auch da, so wird es jetzt ja auch immer sein. Ich denke die Sicherheits kommt da von allein, weil der Hund all diese Dinge auch ohne direkten Kontakt aufnehmen kann.

    Ob und in wie weit man später eine Interaktion zu lässt hängt vom Hund ab, es kann easy going werden, kann aber sein das man auch später sichern und managen muss.

    Im Zentek ist das nochmal differenzierter aufgedröselt:

    wegen dem Flüssigkeitsbedarf, hier mal als Orientierung, soviel braucht Hund meist gar nicht.

    Bei Trockenfutter wird hier automatisch deutlich mehr getrunken.

    Futter Wechsel ich einfach so und das ist auch kein Problem. Klar der OP ist dann nicht so gleichmäßig, aber da mach ich mir keine Gedanken.

    Wie ein User mal schrieben, bei einem selbst macht man sich da auch keine Gedanken, das ist mal so und mal so.

    So lange er geformt ist und keine Durchfall, ist das kein Problem. Wir haben aber auch keinen magensensiblen Hund.

    Der Bruststeg muss deutlich länger.

    Das es so schief ist liegt nur am zu kurzen Bruststeg. Auf dem Anprobebild, ist der Hund nicht auf Spannung und kein Zug drauf. Der Kopf nicht so erhoben wie im "Freiland"

    Ich nähe das immer mit ein paar Stichen zusammen, Hund hat Anprobe, dann zieh ich am Ring nach hinten und guck mir das von der Seite an.

    Kannst es auch fertig nähen und nur das Gurtband am Bruststeg länger lassen und nur mit ein paar Stichen fixieren. Dann dem Hund anziehen, mal am Ring nach hinten ziehen oder ihn dazu bringen den Kopf hoch zu nehmen und dann steckst du das so lange länger bis es passt.

    Bei allen Geschirren ist einfach der Bruststeg zu kurz.

    Ich kann da zwar nicht mitreden, mangels Collie, aber wenn er gern auf dem Laminat oder dem Teppich liegt, würde ich ihm wohl einfach einen kleinen Läufer in die Ecke legen.

    Es muss ja kein klassischer Platz sein. Man kann ja auch einfach eine Ecke optisch abgrenzen (flache Leisten auf dem Boden, irgendein nicht transparentes Klebeband,...). Die lernen dann sehr schnell, das es um den Bereich geht.

    Dann ist das auch bei Besuch für ihn klarer und trotzdem liegt er auf dem bevorzugten harten Boden.

    Er wird sicher trotzdem das Kommando mal aufheben, einfach weil er an dem Platz wahrscheinlich weniger gut kontrollieren kann, aber dann hat man eine optische Grenze.

    Dann "es ist zuwenig Druck vorhanden gewesen, Trick wurde vergessen".

    Ich glaube ich war die einzige die geheult hat, das es zuviel Zeit war :ugly: Ich dachte ja auch das es generell immer nur 2 Wochen sind. :headbash:

    Bei einer Woche mehr gehe ich mit :applaus: , dann habe ich ja jetzt eine gute Woche, das sollte Druck genug sein. xD

    Das wäre perfekt, am WE jetzt sind wir nicht da, dann kann ich mir von den Nichten und Neffen auch noch irgendwas klauen - äh borgen. Im Moment schupst der Hund eine kleine Holzschüssel rum. :tropf:

    Kann mir das nicht vorstellen, dazu müsste man wohl dabei gewesen sein.

    Also klar, die andere HH hat nicht ideal gehandelt und unnötig Spannung aufgebaut, aber es fällt mir schwer hier beide Seiten zu beobachten.

    Unsere Hündin mag die von hinten Schnüffler nicht sonderlich. Also diese Klassischen, man passiert sich, der andere HH lässt die Leine lang und zack wechselt der Hund die Seite und klebt hinten dran.
    Nun ist unsere Hündin aber nett und quittiert das mit einem drohenden Blickkontakt, wenn ich es drauf ankommen lassen würde, würde sie sich auch frontal umdrehen, um dem mehr Nachdruck zu verleihen.
    Ich seh das den Hunden meist auch schon an und schieb mich vorsorglich gleich mal hinter sie, damit es nicht zu solchen Situationen kommt. Man kennt ja seine Pappenheimer, die es immer wieder versuchen.
    Aber die ist eben nett. Andere Hunden sehen das vielleicht auch, lösen aber eben gerade deshalb aus, weil sie da keinen Bock drauf haben.

    Eventuell löst der andere Hund bei sowas schon vorzeitig aus, weil er weiß was die Intention deines Hundes war und deshalb zusätzlich die Reaktion der Frau.

    Wer weiß.

    Spannung aufbauen ist natürlich nie gut, aber es ist schwierig die Situation zu beurteilen, da wäre die Wahrnehmung der anderen Person interessant.