Beiträge von SanSu

    Ich will ja letzendlich auch nur wissen ob das Ding passt, das macht mich wahnsinnig. Hätten wir schon einen Pomppa, wäre ich weniger ungeduldig, weil wir den aktuell ja eh nicht brauchen. Aber diese Ungewissheit :ugly: :D

    Kami hat ja nun auch nicht die Standardfigur.

    Aber egal, wir sind einen Schritt weiter, das Teil ist jetzt unterwegs, ich hoffe er kommt noch diese Woche. :tropf:

    Nehmen wir an, man hat einen recht scheuen Hamster, den man selten zu Gesicht bekommt, woran sieht man denn, dass der was hat? Ab wann geht man mit solchen Kleinnagern zum TA? Was sind so übliche Krankheiten, mit denen man rechnen sollte? Kontrolliert ihr die Fellnasen auf irgendwas?

    Das ist relativ unterschiedlich, aber eigentlich hat fast jeder Hamster irgendwelche kleinen Rituale, an denen man Verhaltensveränderungen festmachen kann.

    Und wie bei anderen Tieren auch, weisen Verhaltensveränderungen darauf hin, das was nicht stimmt.

    Ich hatte ja einige Phantome habe Krankheiten aber immer recht gut mitbekommen.

    Bei Hamstern zeigt sich eine Krankheit meist durch geringere Aktivität. Ich lege z.B. etwas Klopapiert aufs Laufrad, schau mir die Tapsen im Sandbad an, wurde das Futter eingesammelt. Wühlt der Hamster den ich morgens immer wühlen höre plötzlich nicht,... Grobi aktuell kommt ja immer 23.00Uhr raus und radelt, da würde ich mir schon Sorgen machen, wenn er mal nicht raus kommt.
    Und dann wird er halt begutachtet (Gang, Ohren, Augen, Fell,...). Wie verhält er sich.

    Ich habe viele meiner Hamster nicht händisch gehändelt, bis jetzt ist mir keiner beim TA geblieben, sie kennen es zwar nicht, aber bis jetzt haben das alle gut weggesteckt. Lediglich bei einem habe ich vom TA nur die Medis geholt, weil der extrem stressempfindlich war. Der hat schon einen Anfall bekommen, wenn man nur an seinem Gehege vorbei gegangen ist.

    An Krankheiten hatte ich bei den Tieren meist organisch bedingte Sachen. Der Organismus ist der selbe wie bei anderen Säugern, die Tiere sind alle recht alt geworden und haben fast alle am Ende mit "Verschleißerscheinungen" zu kämpfen oder mit Tumoren.

    Dabei waren:

    Bauchtumore (3x)
    Ohrspeicheldrüsentumor
    Leukose
    chronische Niereninsuffizienz
    chronische Pilzerkrankung (der oben erwähnte Stresskeks)
    Herzinsuffizienz
    altersbedingte Erblindung

    Die Tiere wurden, wenn nötig, entsprechend mit Medis, Schmerzmittel,... behandelt bis es eben nicht mehr ging, das heißt die Erkrankung zu lebenseinschränkend wurde. Bei den Bauchtumoren nicht, das geht so schnell, da habe ich immer gleich eingeschläfert, auch wenn man da theoretisch noch hätte 1-2Tage warten können, bis es richtig blöd wird.

    Ich gewöhne alle meine Tiere frühzeitig an irgendwelche Breie (Päppelbrei, Getreidebrei, Fleischbrei, Babygemüsebrei,...), folglich ist die Medikamentengabe ziemlich stressfrei. Der Hamster mit der Niereninsiffuzienz musste halt ab und an einen Infusionstherapie bekommen, aber auch das war unproblematisch und er war ein lustiger zahmer Kerl. Für den Stresskeks wäre diese Diagnose ein Todesurteil gewesen, das hätte ich ihm nicht zugemutet.

    Bezüglich des Knochens, so ein Vogel kann mehr schleppen als man denken kann.

    Bei uns auf dem Balkon liegen öfter Walnüsse, ganze schimmlige Schulbrote und die hier ermittelte Waschbär/Marder Losung.

    Alles von den Krähen angeschleppt, die hier in der Dachrinne sitzen und futtern.

    Der Bussard im Park hat sich mal ein Blesshuhn geschnappt.

    Und ein verstorbener Bekannter meines Freundes hatte auch eine Krähe. Jakob die Krähe bekamm von ihm immer die Kotelettknochen. Jakob war wild, aber die sind ja schlau und später hörte er auch auf seinen Namen. Die Knochen wurden auch auf dem Dach verputzt und so war die ganze Regenrinne voll mit Kotelettknochen.

    Jakob ist noch viele Monate nach dem Tod des Bekannten zu dessen Haus geflogen und hat gerufen, das war ziemlich traurig.

    Achso bezüglich der Schilddrüse, hast du da nochmal die Werte?

    Denn im Forum wird immer wieder beschrieben, das viele TA die für unauffällig erachten, weil der Wert noch im Referenzereich ist. ABER schon eine Verschiebung in den unteren Refärenzbereich kann ein Hinweise darauf sein, das da eben etwas doch nicht stimmt und erst ein TA der auf Schilddrüsengeschichten spezialisiert ist, dem auf den Grund kam.

    Da gibt es im Forum diverse Threads.

    @FrauRossi

    Eventuell macht es auch Sinn, den Hund nochmal einen TA vorzustellen, der auf innere Medizin spezialisiert ist, es gibt da noch einige Möglichkeiten, gerade weil ihr schon beim Kardiolgen ward:

    KreisslHannah_2015_11_11.pdf

    Auch hier auf der 3. Seiten noch einige Ursachen (Schilddrüse,...) geschildert
    Thieme - Login


    Hyperthermie beim Hund - Tiermedizin - Enke Verlag


    Hier sind auch einige gängige Möglichkeiten auf einen Blick:

    Differenzialdiagnosen Innere Medizin bei Hund und Katze: Vom Leitsymptom zur ... - Google Books


    Bei uns verhält es sich ähnlich wie bei euch, ich bin auch immer noch der Meinung das dem etwas krankhaftes zu Grunde liegt, ist aber eine schwierige Sache.

    Wie gesagt ich würde da nochmal zu einem TA für innere Medizin gehen oder in eine Klinik, aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten.

    Auch ich plädiere dazu, das du deinen Hündin nicht mehr in deinem Wohnumfeld frei laufen lässt.
    Das kann auch ganz schnell mal in eine blöde Richtung kippen.

    Und was das eventuell mit dem anderen HH macht ist auch nicht schön! Ich hatte hier monatelang Angst vor einem anderen HH, weil dessen Hündin im Dunkeln immer knurrend auf uns zu ist. Er konnte sie immer durch lautes Brüllen zurückhalten, ABER das hat allein gereicht, das ich wirklich Angst hatte Abends raus zugehen, aus dem "was wäre wenn Grund". Ich habe sie Gott sei Dank immer auf langen Geraden getroffen und dachte immer "hoffentlich kommt DER jetzt nicht um die Ecke".

    Davon ab, Sunny hatte auch eine Erzfeindin und die hat ja ohnehin schon 96% aller Hunde das Atmen abgesprochen und selbst bei ihr gab es eine Hündin, da war nochmal einen Steigerung zu spüren.

    Und auch Kami hat eine Erzfeindin, das beruht auf Gegenseitigkeit. Die Hündin krempelt schon auf weite Entfernung die Ärmel hoch. Ich weiß das viele Hunde auf sie reagieren, aber ich weiß auch das Hunde gibt, die mit ihr klarkommen.

    Der Halter ist aber so ... das ich auf den wirklich keine Lust habe, sonst würde ich wohl auch mal das Gespräch suchen, um eventuell eng geführt mal ein Stück miteinander zu gehen.

    Auch er hat sie im Park teils ohne Leine, leint aber sofort an wenn er uns sieht. Trotzdem habe ich jedes mal ein mulmiges Gefühl, eben wegen solcher "um die Ecke" Aktionen. Das ist einfach nicht schön. Ich will entspannt spazieren gehen und keine Angst haben müssen, das hinter der nächsten Ecke angerauscht kommt und unseren Hündin platt macht.

    Aktuell war das Ordnungsamt verstärkt unterwegs, da ist es wieder entspannter.

    Wir sind eigentlich eher körpersprachlich unterwegs und auch viel in Verhaltensketten. Liegt uns beiden mehr.

    Es gibt natürlich Kommandos, aber meist gibt es einfach Körperhilfen und teilweise gibt es harte und weiche Kommandos für ähnliche Dinge, wobei wir wenn im Alltag eigentlich nur die weichen Kommandos nutzen. Harte Kommandos sollten schnell befolgt werden, weiche wie es so passt. Beim komm mal her ist mir also wurscht ob sie da galoppiert oder im Schritt gemütlich angetappert kommt.

    Und ich rede teils in ganzen Sätzen, aber Hund versteht mich. :tropf:

    Setz dich mal oder sitzen > erhobener Zeigefinger
    Leg dich mal hin > lockere Handbewegung zum Boden (mit Fingerzeig auf die Decke, heißt das dann auch auf die Decke)
    Stopp (hart) / Warte mal (weich)
    Na komm (hart) / komm mal her (weich) > einladende Handbewegung zu mir
    Zack Zack Zack (Superrückruf)
    Hopp (Fingerzeig wo rauf oder rüber gehüpft werden soll)
    Äh-Äh (Abbruch hart) / lass das mal (weich)
    Raus da (wenn Weg verlassen wird oder sie in einen Busch kraucht)
    Rüber (rechts lang)
    Hier lang (links lang)
    Weiter
    Vogel (kein jagdlich interessantes Objekt, braucht du nicht anzeigen kannst gleich weiter gehen)
    Is OK Kami (ich sehe du hast Angst, aber es ist in Ordnung)
    Such (ich präsentiere immer den Gegenstand der gebracht werden soll vorher, such heißt auch Bring, wenn ich den einfach werfe)
    OK (Auflösekommando für alles außer Straßen)
    Und los (Auflösekommando Straße, heißt jetzt wird die Straße schnell überquert)


    Tricks
    Flund > Hand flach auf den Boden (im Liegen den Kopf ablegen)
    Hase > Peace Zeichen vor meinem Bauch (Männchen machen)
    Twist > Kreisbewegung mit dem Finger (Dreh dich)
    Zurück > Hände hinter meinem Körper (rückwärts laufen)
    Pfötchen gibt es nur Handzeichen (ich hebe meine linke Hand in ihrer Kopfhöhe sie patscht mit der rechten dagegen, ich präsentiere meine linke Hand tiefer und sie legt ihre rechte Pfote drauf und das gleich mit der anderen Seite)
    Versteck dich (Kopf in Topf)
    Rums > Fingerzeig auf Tür (Tür zustupsen)


    Tatsächlich benutzen wir im Alltag aber kaum Kommandos. Am meisten "Weiter", "Warte mal" und "Und los".

    Wenn wir uns irgendwo hinsetzen, setzt oder legt Kami sich automatisch hin, wir nutzen recht selten Kommandos. Ebenso beim Öffi fahren, einsteigen ich zeige ihr wo unser Sitzplatz ist, sie fedelt sich platzsparend ein und legt sich hin. Im Laden lade ich sie mit der Hand nahe zu mir ein und dann setzt sie sich auch automatisch hin,... Das sind einfach automatisierte Verhaltensketten.

    Ich habe mir da ehrlich noch nie groß Gedanken zu gemacht, bin aber kein Profifotograf und auch nicht bei FB,... Das sind so Dinge, da denke ich gar nicht drüber nach bzw. ich weiß gar nicht, was gerade so angesagt ist.

    Klar ist, es geht nicht, was dem Hund schadet sei es aus gesundheitlichen Gründen oder weil es ihn massiv stresst oder was anderen schadet.

    Ich fotografiere auch super gerne, mir macht es Spaß. Kami nicht immer, kommt drauf an. Stress hat sie dann keinen, aber sichtlich keinen Bock und dann setzt sie das "ist das dein Ernst" Gesicht auf.

    Ich fotografiere gern den Hund, die Botanik, Moose, Flechten, Landschaft, Dinge die man auf Ausflügen halt so sieht. Ich mag es gern, in den alten Erinnerungen zu blättern, anderes finde ich einfach schön/ kurios was auch immer und will es einfach festhalten.

    Und klar gehe ich wegen dem Hund raus, aber ich nehme auch Rücksicht auf sie, also muss sie auch mal warten, wenn ich über einem Pilz hänge.

    Breit gefächert ist es bei uns nicht, Tobe/Spiel/Rennbilder gibt es quasi nicht.

    Der Standard ist Kami sitzend oder stehend. Weil - so ist sie halt, jeder der sie kennt, wird das verstehen. Wenn es nach ihr ginge, könnten wir den Spaziergang gut damit verbringen einfach auf einer Wiese zu sitzen und Schnutchen schaut sich die Umgebung an.

    Ich provoziere also oft auch mal andere Bilder, wie sie Leckerlies sucht, mal den Kopf ablegt,... Sonst hätte ich ausschließlich Bilder vom sitzenden Hund. Auch nicht so wild, aber ich finde sie auch in anderen Posen schön und meist macht es ihr Spaß und wenn nicht dann halt nicht, sieht man dann auch.
    Sie hat auch mal die Geburtstagskrone auf, stört sie nicht und wir haben sie schließlich beide auf, wenn wir morgens meinen Partner zum Geburtstagstisch begleiten. Das sind einfach Wir.
    Männchen machen ist einfach zu süß, der Plüschebauch!!!

    Und ich habe mir da wirklich noch nie Gedanken drüber gemacht, was andere dazu meinen könnten, ist halt unser Alltag. Und wenn sie keinen Bock hat darf sie das auch zeigen und ich zeige die Bilder trotzdem, weil ich das ziemlich sympathisch an ihr finde. :D

    Ich würde das also vom Hund abhängig machen. Es gibt Hund die finden das toll und viele Halter wissen sicher auch, was ihrem Hund entgegen kommt. Studio fänd Kami doof, würde ich nie machen, Geblitzt wird sie auch nicht, weil sie das sicher auch nicht mögen würde, Aktion ebenso, so ist sie einfach nicht. Aber Hunde sind ja verschieden.
    Ich betrachte das Tierchen täglich sitzend in der Botanik, dann gibt es eben auch hauptsächlich Bilder vom in der Botanik sitzenden Tierchen. Ich habe gerne Geduld und sitze auch mal neben ihr, man hat einen ganz anderen Blick, ich warte bis das Eau de toter Wurm ordentlich eingezogen ist, dafür kann Schnutchen dann auch mal Männchen machen, einfach weil es süß ist.