Beiträge von SanSu

    Rasse spielt bei der Bemuskelung in jedem Fall ein wichtige Rolle. Die einen bringen schon ohne großes Programm einfach völlig andere Anlagen mit. Nicht nur bei der Bemuskelung selbst, sondern auch beim Körperbau, Unterhautfettgewebe, viel lose Haut,...

    Dann darf man auch nicht die unterschiedlichen Lebensumstände vernachlässigen. Wie wird gewohnt, wie sehen die Gassistrecken aus, wie die Freizeitaktivitäten, was sind die Vorlieben des Hund, was für ein Charakter hat er.

    Ein Hund der im Gebirge wohnt oder schon hügeligem Land, der auch mal tobt, seine wilden 5 Sprintminuten hat, mit anderen Hunden spielt, buddelt und schwimmt, ist völlig anders bemuskelt, als einer der es eher ruhig angehen lässt. Oder der vielleicht zwar platt wohnt, schwimmen aber zum ganz normalen Alltag gehört.

    Das allein spielt schon ordentlich mit rein.

    Wir sind Urstromtäler, hier ist es platt. Ich kann 8 Stunden im platten Land laufen und merke einfach nix. Wenn ich mal in den Ravensbergen bin, wo es nur ab und an mal nen Hügel hoch geht, habe ich am nächsten Tag Muskelkater in den Oberschenkeln und da reden wir von 50 Höhenmeter xD und ich merke schon beim laufen das ich gerade 50m Höhenmeter überwinde. :tropf:

    Ein Langstreckenläufer sieht anders aus, als ein Sprinter und der sieht anders aus als ein Bergsteiger.

    Muskulatur wird entsprechend ihrer Nutzung angelegt, was gebraucht wird, wird ausgebaut, was nicht gebraucht wird eben nicht.

    Wir leben hier also im platten Land, mit einem stink normalen Begleithund. Wir gehen viel Spazieren, aber der Hund ist ruhig. Es wird nicht mit anderen getobt, es wird selten gesprintet, nicht gebuddelt, nicht gebadet, keine Hügel erklommen,... Wir laufen halt und des Tieres liebste Beschäftigung ist es in der Landschaft zu sitzen und die Umgebung im Blick zu behalten oder nach Eichhörnchen Ausschau zu halten (das merkt man auch an der Nackenmuskulatur).

    Die Muskulatur ist für unsere Lebensumstände und den Charakter des Hundes funktional. Aufgrund des langen Rückens machen wir da auch ein bisschen was für, aber ich trainiere nicht künstlich irgendwelche anderen Muskeln auf, die für unseren Alltag offensichtlich nicht notwendig sind.

    Anders verhält es sich vielleicht bei Sportlern oder kranken Hunden.

    Unser Otto Normalhund hat die Muskeln die er offensichtlich braucht. Wahrscheinlich ist sie "schlecht" bemuskelt, ich sage es ist funktional, mehr müsste hier einfach dauerhaft "zwanghaft" auftrainiert werden, weils im Alltag eh nicht genutzt wird.

    Ja, erstmal entspannen, das habt ihr euch verdient!

    Wer sind Teki und Croco :smile:

    Der 1. Wert spricht für die entzündliche Infektion. Das ist nicht unüblich das der in Zusammenhang mit Hauterkrankungen erhöht ist. Beim 2. sieht es ähnlich aus, kann auch andere Ursachen haben. Ich würde beides erstmal auf die entzündlichen Prozesse im Körper (hier Haut) schieben. Nach abgeschlossener Behandlung kann man das nochmal testen.

    Da würde ich mir aber tatsächlich erstmal keine Sorgen machen. Zebras und Pferde und so =)

    Mit den Mitteln deckst du so ziemlich alles an Milben ab. Vielleicht waren es ursprünglich auch keine Demodex und die Erkrankung wurde quasi nie final behandelt. Also vielleicht war es schon immer Räude, auch auf der Pflegestelle. Ist halt nicht sooo häufig und viele TA mutmaßen erstmal Demodex, weil es wahrscheinlicher ist.

    Mit dem Präperaten deckst du aber wie gesagt alle Arten ab.

    Ich drück die Daumen, das es zu einer dauerhaften Heilung führt. Wurde die Schilddrüse eigentlich mitgetestet?

    Achso die Räude ist zwar ansteckend, dazu bedarf es aber direkten Kontakt (Kontaktliegen, innige längere Raufspiele, Liegeplätze die abwechseln von mehreren genutzt werden,...). Normale Gassibekannte, wo also nur mal kurz "Hallo" gesagt wird oder gemeinsam an einem Grasbüschel geschnüffelt wird,... sollten sich also nicht angesteckt haben.

    Das wäre sonst im Bekanntenkreis in den letzten 2 Jahren sicher auch schon aufgefallen, wenn alle bekannten Hunde unter den selben Symptomen leiden.

    Andere Tiere im Haus sollten mitbehandelt werden und die Milben selbst überleben ohne den Wirt (der ja jetzt behandelt wird) wirklich nur einige Tage, gerade bei diesen Temperaturen. Im Winter sähe das schon etwas anders aus.

    Es geht letzendlich nur darum, die unterschiedlichen Entwicklungsstadien der Brust mit der Behandlung mitzuerwischen.

    Achso und Bürsten, Kämme,... von Dino nicht vergessen zu reinigen, falls ihr sowas habt.

    Ich "freue" mich trotzdem, das es eine richtige Diagnose gibt. Das ist natürlich nicht schön und recht langwierig, aber nun kann Dino endlich geholfen werden.

    Ja, die Liegeplätze sollten gereinigt werden und das regelmäßig während der Milbenbehandlung. Decken,... bei 50°, das stecken die schon weg, wenn man nicht auf Dauer zu heiß wäscht. Auch an die Spielzeuge,... denken. Sonst halt gut saugen (Polster,...) und wischen und dann trocknen. Die Milben überleben aber ohne Wirt nicht wirklich lang. Sie sind sehr hitzeempfindlich du kannst dir also gerade jetzt auch das Wetter gut zu nutze machen und Sachen, die nicht zu waschen sind in die pralle Sonne stellen, dazu idealerweise in eine Plastiktüte stopfen. Alles gewaschene gut trocknen lassen, Milben mögen es gern feucht. Auch hier freu dich über die Sonne, die brutzelt alles weg. :D

    Das wird schon!

    Ich würde mich sehr über weitere Berichte freuen.

    Stress ist für mich immer noch nicht raus, Milben treten oft als Sekundärerkrankung auf, weil das Immunsystem geschwächt ist. Wenn er so ansonsten fit ist und die Blutbilder,... unauffällig waren, wäre Stress ebenso einen Möglichkeit, da dieser auch das Imunsystem schwächt.

    Aber jetzt habt ihr erstmal etwas konkretes in der Hand und ich bin sicher Dino wird bald Linderung erfahren. Der kleine Knopf...

    Edit: Staubbeutel vom Sauger dann entsprechend entsorgen. Gründlich Saugen sollte für gewöhnlich reichen. Und eben die Liegeplätze reinigen und die Decken waschen.

    Klar kann der Hund nicht entscheiden, aber die Kühlwesten die mit Verdunstungskälte funktionieren kühlen ja nicht extrem runter.

    Sie sind für heiße Tage und wenn ich mir die Arme nass mache um den Verdunstungseffekt zu genießen wird mir auch nicht kalt, auch nicht wenn ich es immer wieder mache.

    Wir haben auch den Ruffwear Swamp Cooler. Der Hund ist darunter kühl, nicht kalt. Von der Qualität bin ich begeistert, leider ist sie unserer Hündin zu schwer. Sie ist da Kleidungstechnisch recht sensibel und fühlt sich in der Weste leider sichtlich unwohl (Stressgesicht).

    Ich würde aber sagen, sie ist da schon ein Spezialfall. Habe sie auch an mir ausprobiert und fand es sehr angenehm.

    Wir laufen kleine Runden im Schatten, ich befeuchte Brustkorb, Beine und Kopf. Wasser haben wir immer dabei und lieber sitzen wir dann noch etwas im Schatten und futtern alle Melone. Zuhause haben wir eine Kühlmatte, die kommt gut an, auch wenn der Hund im Moment hauptsächlich auf dem Bett liegt, weil der Ventilator dort steht und meinem Partner von hinten den Rücken am Schreibtisch anpustet. So haben gleich beide was davon.

    Das Flüstern find ich auch niedlich :herzen1:und bei der Wärme wirklich schön. Den kannte ich auch noch gar nicht! =)

    Slalom durch die Beine ||

    Auf 3 Beinen stehen |

    Etwas im Maul halten |

    Rückwärts auf etwas drauf steigen |||

    Männchen machen

    Auf den Rücken drehen |

    Flüstern ||||||||