Beiträge von SanSu

    Aber wenn Leute sich im DF anmelden, wollen sie sich ja informieren. Sie wollen lernen und wissen und sind ambitioniert vieles richtig zu machen.

    Und da ist der Anspruch oft, wie schon geschrieben:

    • +/- 50cm
    • pflegeleichtes Fell (Stockhaar)
    • Wohnungstauglich ( Stichwort Wachtrieb, Territorialtrieb)
    • kaum Jagdtrieb
    • kompatibel mit Menschen und anderen Hunden
    • kompatibel mit Stadt (Stichwort Schutztrieb, Sensibilität)
    • normales Bewegungspensum, bisschen Joggen, bisschen Tricksen, bisschen Dummy zum Spaß

    Und da gibt es in der Tat nix. Zur Not wird dann zum Labbi gegriffen.

    Ich glaube nicht, das die Leute, die draußen ihre kleinen Hunde nicht erziehen (oder schützen), sich einen 50cm Begleithund nehmen würden.

    Ich weiß nicht, wie sinnvoll ich es finde Haustiere immer anspruchsloser zu züchten. Ich fänds schön, wenn der Mensch sich wieder Zeit für das Lebewesen Hund nehmen würde.

    Ich würde nicht sagen anspruchsloser. Ich finde das Leben als Begleithung sehr anspruchsvoll. Und ein bisschen Tricksen, Apportieren,... machen ja auch viele Leute gerne, aber eben nicht auf Profiniveau mit wöchentlichem Training im Verein,...

    Und sie wollen eben so einen Hund, einen Hund der das anspruchsvolle Leben eines Begleithundes meistert und Freude an ein bisschen Beschäftigung hat. Heißt ja nicht das man den Hund bei Blockrunden versauern lässt.

    Ich gehe jetzt nicht vom untersten Klischeehalter aus.

    Für uns gibt es auch keine Hunderasse, mir fällt nix ein, wo ich sage passt zu 100%. Und wir sind Begleithundhalter mit ein bisschen Tricksen, Spazierengehen,.. und wollten eben auch was um die 50cm. Blieb nur der TS.

    Bestrebungen in die Richtung würde ich mir auch wünschen. Manche Kleinhunde würde ich mir auch ungern in 50cm vorstellen. Allerdings glaube ich auch, das das Klischeebild dann weniger zutreffen würde. Die die ich hier keifend kenne, keifen aus Unsicherheit, weil sie wegen ihrer Größe nicht ernst genommen werden und/oder schlechte Erfahrungen gemacht habe (angegrabscht von Fremden, umgebolzt von großen Hunden,...). Wären sie größer sehe es vielleicht etwas anders aus.

    Edit:

    Entschuldige, ich meinte mit 20% Fett im Fleisch rechnen :headbash:

    Will sagen, lieber weniger Fett zusätzlich geben, gerade wenn sie Magen/Darm sensibel ist.

    Ich kann dich ein bisschen verstehen, bin teils auch verkopft und ein kleiner Zahlenmensch, gerade wenn man unsicher ist, hilft es einem sehr etwas zu haben, an das man sich halten kann.

    Aber die Natur ist wie gesagt nicht dumm. Im schlimmsten Fall wie gesagt nimmt sie etwas ab, dann kannst du die Fettmenge erhöhen, aber ich glaube kaum, das sich das wirklich auswirkt, weil sie nicht Hühnerbrust völlig ohne weitere Energielieferanten (Fett, KH) bekommt.

    Öl taugt nicht als Fett-Ersatz (außer Kokosöl und ähnliche Fette). Die langkettigen Fettsäuren in normalem Pflanzenöl sind nur in kleinen Mengen gesund.

    Könntest du dazu mal die Quelle angeben.

    Ich kenne das nur anders herum. Das gerade in Ölen die gesunden ungesättigten Fettsäuren enthalten sind. Während tierisches Fett halt die gesättigten Fettäuren beinhaltet. Ebenso enthalten pflanzliche Fette essentielle Fettsäuren, Vitamine, Mineralien und Aminosäuren.

    Langkettige Fettsäuren sind essentiell.

    Ich bin zwar kein Barfer sehe es aber locker. Nein, der Hund muss nicht täglich eine exakt abgestimmte Menge Fett bekommen. Hast du deinen Fettbedarf heute gedeckt oder deinen Bedarf an Vitamin B3? Die Abwechslung machts.

    100g tierisches Fett hat ca. 900kcal bei pflanzlichem Fett verhält es sich genauso. Du kannst es also einfach ersetzen. Öle sind wichtig in der Ernährung, eben wegen der essentiellen Fettsäuren.

    Da Fett in großen Mengen oft zu Problemen mit dem Magen/Darmtrakt führt, würde ich sicherheitshalber mit 15% Fett im Fleisch rechnen. Wie gesagt, das schlimmste was passieren kann, ist das der Hund ein paar Gramm abnimmt, dann kannst du einfach die Fettmenge erhöhen.

    Aber vor einem Mangel,... brauchst du keine Angst haben. Es geht um eine ausgewogene abwechslungsreiche Ernährung, die schafft den Ausgleich. Der Körper besitzt Speicherfunktionen in alle Richtungen. Man muss nicht jeden Tag den Bedarf an Kupfer, Zink, Vitamin B9,... decken. Das hat die Natur schon gut eingerichtet.

    Eine "Tante" meines Partners ist 77. Sie haben sich vor 4(?) Jahren ihren ersten Hund geholt. Gut Erziehung brauchen wir nicht reden, sie wohnen aber ruhig und es ist "nur" ein Zwergdackel, der zudem keinen Jagdtrieb hat. Glück gehabt kann man sagen.

    Aber die sind beide sowas von Fit. Machen Urlaube, Fahrradtouren (Dackel im Korb), sind aktiv, jeden Tag geht es mit einer großen Hundegruppe in den Wald. Es gibt 2 große Spaziergängen und 2 kleine Löserunden.

    Abends geht sie die letzte Runde gemeinsam mit ihrer Tochter und dessen Hund. Die beiden sind auch oft bei den Waldrunden mit dabei.

    Sollte mit den Besitzern mal etwas sein, kommt der Hund zur Tochter. Die sehen sich jetzt schon jeden Tag, die Hunde lieben sich und die Hündin liebt natürlich auch die Tochter.

    Würde man die nicht kennen und würde man die immer nur bei den Löserunden sehen, würde man sich wohl auch seinen Teil denken. Aber sie haben sich vorher sehr viele Gedanken gemacht, was im Fall X passiert.

    Es gibt natürlich auch "Horrorgespanne" keine Frage, aber anhand einer Momentaufnahme kann man das nicht einschätzen.

    Spoiler anzeigen

    Ich bin auch mal mit der explodierenden Sunny gestützt, weil sie mir blöd im Lauf von der Seite zwischen die Beine gesprungen ist. Saublöd, Knie blutig, Hose futsch, Zuschauer gab es dank Café eine Menge.

    Die Leine hatte ich aber fest im Griff :ugly: bis auf meine Hose haben alle Anwesenden überlebt und es ist mir 1x passiert. Ich will nicht wissen was die Leute gedacht haben, aber ist eben eine Momentaufnahme gewesen.

    Ja, das passt auch nicht perfekt, dient nur der Anschauung für die Schulter. Die sehe ich bei deinem Hund in ähnlicher Position.

    Mir raucht auch schon langsam der Kopf! :tropf:

    Meinst du mit "nicht enger" den Stand der Dinge vom Foto. Den Rest sehe ich ja nicht, bei den Einstellung vom Foto geht es ja auf jedenfall noch enger am Hals zu stellen. Du kannst das den Schieber auch durch das Gummizugnupsi (ja das ich ein Terminus technicus :hust:) durchquetschen, dann kann man es auch nochmal etwas enger stellen.

    Ich würde mich am Hals orientieren. Mach doch nochmal ein Foto wo der Halsteil so eng wie nötig gestellt ist (also so das es vorne auf dem Brustbein sitzt), damit man mal einen Vergleich hat.

    Und von da aus kann man entweder den Rest anpassen oder ... keine Ahnung :D

    Hast du mal im Pudelthread gefragt was die so für ihre Großpudel für Geschirre haben?

    Ansonsten fiele mir zur Not noch dieses ein:

    https://www.saardogs.de/fuehrgeschirr-…erstellbar.html

    Das ist komplett verstellbar, auch Rückensteg und Bauchsteg. Alternativ selber nähen, ist gar nicht schwer, das oliv/braune oben an meiner Hündin ist sogar per Hand genäht, ohne Maschine.

    Edit: Ich würde es nochmal aufdröseln, den Hals so einstellen das es passt (am besten Foto machen, damit man mal drauf schauen kann) und dann gucken was Rücken-und Bauchsteg so machen und die eventuell wieder mit der Maschine anpassen. Bzw. schauen wie er sich entwickelt. Zur Not was anderes suchen und das Teil wieder verkaufen.

    Auf den Schultern liegt es nicht, da hab ich abgetastet.

    Das kann ich mir kaum vorstellen, weil es für mich schon im Stand deutlich auf den Schultern liegt.

    Schau mal bei dem hier:

    http://up.picr.de/18764766zx.jpg

    Ich find den Hund nun nicht so komisch gebaut. Das ist aber so von beschreiben schwer zu beurteilen.

    Ich würde denken, der Halsteil muss deutlich enger, damit die Schulter vorne so frei wie möglich ist. Da muss man mit dem Brustbein teils ein Kompromiss finden. Wenn das so eingestellt ist, müsste der Bauchsteg entsprechend länger sein, weil es dann natürlich mehr nach vorne kommt.

    Für gewöhnlich sollte das Geschirr mit den Bewegunen mitgehen, heißt wenn Hund den Kopf runter nimmt, rutscht es immer oben nach vorne und unten nach hinten.

    Hier zu sehen, dann hängt der Bauchgurt je nach Brustkorb des Hundes entsprechend durch:

    https://abload.de/img/img_9186n6ky4.jpg

    In die andere Richtung, verschiebt es sich entsprechend anders herum, da habe ich kein gutes Bild:

    https://abload.de/img/img_9848tikxl.jpg

    Um dann im normalen Stand und beim laufen gerade am Hund zu sitzen.

    Klar soll er am Hals nicht stranguliert werden, wie sieht es denn aus, wenn du es so einstellst, das es wirklich gut auf dem Brustbein liegt? Dafür müsste der Hals ja schon ein Stück enger, damit kommt es auch von den Schultern weg.

    Da muss der Halsteil noch deutlich enger gestellt werden. So liegt es auf den Schultern und ich denke vorne auch unter dem Brustbein.

    Wenn der Halsteil enger ist, verändert sich der Sitz auch nochmal völlig.

    Danke habe es versucht, aber damit kann man auch nur die Helligkeit/Sättigung im Gesamten verändern, bekommt aber kein Hervorheben des "Glanzes" hin oder ich bin zu doof. :tropf:

    Die Allgemeine Helligkeit will ich nicht erhöhen, dann verliert es Kontrast und Sättigung und im Hintergrund zerschießt es mir das Bokeh

    Ich hoffe sie finden die Ursache und das Lena bald wieder wohlbehalten Zuhause ist und was auch immer es ist, es gut zu therapieren ist.

    Sonja, ich weiß da hat man meist keinen Kopf für, aber lass dir die Blutergebnisse dann mitgeben wenn du wieder in die TK fährst. Was man hat, das hat man.

    Man vergisst es so schnell und dann hat man die Blutbilder immer parat, auch wenn man dann mal zu einem anderen Arzt geht,... Bzw. hat auch entsprechende Vergleichswerte, sollte nochmal eins woanders gemacht werden.

    Bei manchen Praxen ist es ganz üblich das man sie mitbekommt, bei anderen fragt man einfach nett und sie drucken sie dir dann nochmal für deine Unterlagen aus.

    Wir drücken weiter kräftig die Daumen!