Beiträge von SanSu

    Wenn er rumspackt zum anleinen, sagst du ihm dann vorher "Sitz"?

    Das ist ein häufiger Fehler, der Hund weiß ja nicht was man von ihm will und man ärgert sich. Beispiel, wenn ich in ein Geschäft gehe und meinem Freund den Hund in die Hand drücke, dann steht Kami natürlich da und versucht mir hinterher zu schauen. Mein Freund findet das doof, weil er hat noch den Kaffeebecher in der Hand.

    Wie heißt es so schön. Kommunikation ist die Grundlage einer jeden Beziehung. :D

    Lösung ein Kommando geben, dann weiß Hund was er tun soll. Wenn mein Freund in den Laden geht, sage ich Kami also einfach "sitz" oder "leg dich" und fertig. Wenn er wieder kommt, löse ich auf und wir gehen weiter. Das klappt bei ihm auch, aber er vergisst das immer. |)

    Ebenso beim Bäcker, wenn ich nicht will das Hund da doof im Weg rumsteht, sag ich ihr halt wo sie sich hinsetzen soll.

    Immer mal wieder vor Augen führen, das Hund teils gar nicht wissen kann, was man jetzt will, wenn man es ihm nicht sagt.

    Also ein Sitz einfordern - anleinen und loben und DANN auflösen.

    Fallstrick bei vielen ist, das das Lobwort als Auflösekommando beim Hund ankommt. Sie lassen den Hund sitz machen, loben, der Hund steht auf. Deshalb ist ein Auflösekommando wichtig, bei uns OK oder eine Handbewegung.

    Im Alltag besteche ich tatsächlich so gut wie nie. Beim Tricksen wird teils am Anfang gelockt. Also Leckerlie ist der Hand und Hund folgt dann der Hand.

    Anspringen ist hier auch eine Belohnung. Ganz einfach, Hund darf mich nur anspringen, wenn ich mir mit der Hand auf den Bauch klopfe, also als Aufforderung. Das haben sie schnell raus. Auf den Bauch klopfen, Hund springt, super! Man steht einfach nur vor dem Hund, Hund springt - ähäh und Hund runter.

    Ansonsten nehmen wir tatsächlich meist Futter, weil das Tier nicht spielt, buddelt, zockt,... Oft aber auch Situationsbezogen.

    Hund will zu einer Schnüffelstelle, es gibt einen Abbruch, Tier wendet sich ab, dann gibt es entweder Kekse oder ich schicke sie auch danach aktiv wieder zu der Schnüffelstelle. Damit der Abbruch nicht immer negativ ist.

    Teils auch, wenn sie sich in etwas wälzen will. Wenn ich nicht gleich sehe was es ist, gibt es einen Abbruch, dann geht sie weg, es gibt das "Super als Markerwort" > das kündigt eine Belohnung an. Ich schau mir das kurz an und je nachdem was es ist schick ich sie als Belohnung wieder aktiv hin oder ich werfe einen Keks, wenn es was super ekliges ist.

    Der Spaß wird also nicht immer verboten, sondern teils auch als Belohnung benutzt.

    Wir haben ein Apartment zwischen dem Zoo und dem Kudamm. In den Zoo darf man ja nicht rein mit dem Hund, aber nordlich des Kanals kann man in den Park, oder?

    Ja, das ist der von mir angesprochene Tiergarten. Ist ein ganz normaler Park (der Name ist etwas verwirrend), da könnt ihr also rein und das ist wirklich schön angelegt und es gibt einiges zu sehen.

    Schau mal hier, da hatte ich bei einem Ausflug mal die Kamera mit, da kannst du dir auch einen Eindruck von den Kaninchen machen :D

    Es herrscht wie in allen Parks Leinenpflicht, du wirst aber sehen, das trotzdem viele Hunde freilaufen. Als Touri würde ich wohl auch im Notfall die entsprechende "Karte" ziehen. |)|)

    Post 433 falls die Direktverlinkung nicht funktioniert.

    Kami - im Bann von Bäumen und Würmern

    Ist weitläufig und es gibt viele schöne Ecke zu sehen und wie gesagt man kann da rumtingeln und am Rande hat man dann einige Sehenswürdigkeiten.

    Ich weiß nicht, ob euch sowas interessiert, aber kann man bei einem Spaziergang gut mitnehmen:

    https://www.google.com/maps/place/Gas…95!4d13.3366795

    Wenn ihr also an der S-Bahn Station Tiergarten startet, stehen dort im Tiergarten lauter historische Laternen. Ich finde sowas nett anzusehen, wie sich sowas entwickelt hat.

    Also der Tiergarten hat einiges zu bieten.

    Und ebenfalls im Zentrum, eventuell für euch interessant:

    https://www.huntersgooddeal.com/

    War ich selbst noch nicht drin, aber die scheinen auch einiges für Hunde zu haben.

    Falls ihr schon immer mal eine Flexileine kaufen wolltet und das auch noch als Wertanlage, seit ihr hier sicher richtig:ugly::

    https://www.kokovonknebel.com/product/flexi-leder-luxus/ :headbash:

    Szene, urige Kneipen,... gibt es in eurer Ecke eher weniger, da eher in die Ecken: S-Ostkreuz, U-Bahn Eberswalder Str., Kottbusser Tor, Hermannplatz,...

    Bei letzteren beiden hat man einen hohen Anteil an arabischstämmigen Einwohnern. Es gibt also lecker essen, aber viele haben tatsächlich Angst vor Hunden, versteht sich zwar von selbst, aber man geht einfach etwas rücksichtsvoller.

    Da ist es dann aber wirklich voll, gerade an den Wochenende. Aber wenn man mal Berliner Szene erleben will und lecker essen findet man in Neukölln, Kreuzberg, Wedding,... eher tolle Sachen als am Kudamm.

    Und falls es noch nicht erwähnt wurde, große Hunde brauchen eine Fahrkarte, es sei denn ihr habt eine Tageskarte, was wahrscheinlich Sinn macht:

    https://www.bvg.de/de/Tickets/Tar…emoeglichkeiten

    Wurde ein Herzultraschall gemacht? Und ein Röntgenbild der Lunge. Das würde ich persönlich zuerst machen, bei einem Hund der schon auffällige Symptome zeigt.

    Kann auch ein Herzfehler sein, kann auch was mit der Lunge sein. Wäre auch für eine potenzielle Narkose wichtig zu wissen.

    Man will nie vom schlimmsten ausgehen, aber wenn schon Strukturen (Metastasen) in der Lunge zu sehen sind, ist eine OP nicht mehr notwendig.

    Die Herzgesundheit ist bei so einem Eingriff auch wichtig, die Symptome hören sich klassisch für eine Herzgeschichte an.

    Wenn man diese Sachen abgeklärt hat und das geht an einem Tag und das Blutbild da ist, kann man immer noch abwägen.

    Ich habe in Berlin noch kein Café, Restaurant erlebt, wo Hunde explizit verboten sind. WENN doch, haben die auch meist ein Schild dran. Selbst in die meisten Bäckereien, Kioske,... kann man den Hund mitnehmen.

    Hier mal das Berliner Hundegesetz, kannst ja mal reinschauen, klingt erstmal schlimm, wird in der Praxis aber lockerer gehandhabt. Da steht zwar was von 2m Leine, habe aber noch nie erlebt das eine längere Leine tatsächlich geahndet wird, da gibt es höchstens einen mündlichen Hinweis.


    https://www.berlin.de/sen/verbrauche…n-in-berlin.pdf

    Wichtig:

    - Steuermarke am Hund

    - Leinenpflicht im öffentlichen Raum (es sei denn ihr habt einen Hundeführerschein)

    - Maulkorb mitführen (ich sag es mal so, im Bus sind sie bei uns hier (Steglitz) bei großen Hunden sehr streng. In S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn,... wurden wir noch NIE angesprochen von den Kontrolleuren,... Wir haben ihn also imm dabei (falls man aufgefordert wird), sie trägt ihn aber nur im Bus

    - Kotbeutel müssen mitgeführt werden

    - Steuermarke am Hund, ebenso Name des Hundes und Anschrift des Halters. Wurde auch noch nie kontrolliert, wir haben hinten an der Steuermarke ein kleines Klebchen drauf und zum "laminieren" ist einfach Klebestreifen drüber

    Du wirst aber sehen, das die Berliner das sehr locker sehen und es auch selten Kontrollen gibt.

    5 Tage ist nicht lang.

    Wenn man nett laufen will und etwas Kultur sehen will empfehle ich immer Potsdam (Park Babelsberg, Neuer Garten, Klein Glienicke).

    Ansonsten klar Grunewald an den Seen. Oder Stölpchenweg bis Glienicker Brücke die Nordseite vom Gribnitzsee. Toller Buchenwald, Ausblick unten kann man am Wasser laufen, sehr schön.

    Spandauer Forst und Tegler Forst sind auch schön.

    Und mitten in Berlin Tiergarten. Da sieht man auch einige Denkmäler, kommt an der Goldelse vorbei, Brandenburger Tor, Denkmal zum Gedenken an die ermordeten Juden, Kanzleramt und zwischendrin immer wieder Bronzestatuen. Man kann im Grünen laufen und kann immer wieder einen Abstecher zu Sehenswürdigkeiten machen, die direkt am Rand liegen. Aber Achtung, Karnickel gibt es da zu hauf. :D Tagsüber geht es, aber wenn es schummrig wird |)

    Wichtig in Berlin, habt immer eine Auge auf Glasbruch. Je nachdem wo man unterwegs ist, ist das teils schlimm.

    Wenn ihr Streetfood wollt, ist der Preußenpark auch toll.

    https://thaipark.de/

    Das geht auch mit Hund, wenn er kein Problem mit vielen Mensch hat. Man muss ja nicht mitten rein, sondern kann sich auch ein ruhiges Plätzchen eher am Rand suchen und geht sich getrennt seine Köstlichkeiten zusammen sammeln. Ich war bis jetzt nur am Freitag und Samstag da, wie es unter der Woche aussieht weiß ich nicht.

    Wir sind aus dem Süden.

    Schönower Heide im Norden ist auch toll mit den Wildgehegen, ich ruf mal my joschi und beim wandern Estandia

    Im Norden und Südosten gibt es auch soviele tolle Ecken (Erpetal) da kenne ich mich aber weniger aus.

    Edit: Claudi ist schon da :D

    Ich denke auch das größere Hunde (nicht Riesen), da entsprechend einen Vorteil haben und anders wahrgenommen werden. Bei vielen Kleinhunden spielt viel Unsicherheits mit aufgrund von Erfahrungswerten die sie gesammelt haben.

    Und viele Leute in den Welpengruppen haben zum Teil eben einfach die falsche Rasse gewählt, sie wären mit einem anderen Typ Hund vielleicht besser dran. Ich glaube aber nicht, das die die mit einem Viszla rumrennen, jetzt einen Begleithund genommen hätten, stünde da einfacher Begleithund "drauf".

    Auch die Wahrnehmung finde ich teils schwierig. Mit fällt das hier bei einigen Leuten auf (nicht explizit in diesem Thread). Wenn man im Verein ist, der Hundeschule ist, sich wegen etwas im Hundeforum anmeldet,... liegt das entweder daran das man ein gesteigertes Interesse an der Ausbildung/Beschäftigung seines Hundes hat ODER es liegt daran, das man Probleme mit dem Hund hat.

    Negatives bleibt immer länger haften.

    Wenn ich mir den Otto Normal Hundehalter hier anschauen, dann geht der jeden Tag mit seinem Hund 2x im Park spazieren und das auch länger + kleine Pipirunden. Viele der Hunde laufen offline völlig unproblematisch. Es wird Bällchen gespielt, es werden Leckerlies versteckt, Leute fahren extra in den Wald um den Hund am Rad ziehen zu lassen, es wird extra Pferdefleisch beim Metzker geholt, weil das verträgt er nur. Man steht vor der Arbeit früher auf und geht mit dem Hund Joggen oder Radfahren. Manche lassen sachen Apportieren. Und verrückt, mitten im Wald im Auslaufgebiet haben wir schon welche von den Leuten hier getroffen und das auch unter der Woche, die gehen also nicht nur in den Park. Die meisten können auch irgendwelche klassichen Tricks (Pfötchen geben, Männchen machen,...). Am Wochenende sind sie stets dabei, ob im Wald oder bei der Familienfeier. Sie lassen die Hunde balancieren, über Gegenstände hopsen, sie kommen mit in den Garten und buddeln dort nach Mäusen oder man fährt an den See. Vielleicht nicht explizit für den Hund, der ist halt mit dabei und hat dort auch seinen Spaß und eine Erfrischung.

    Viele dieser Hunde sind vielleicht nicht perfekt erzogen, aber irgendwie haben es die Leute geschafft sie zu gesellschaftsfähigen Hunden zu erziehen.

    Und das ganz ohne DF, Hundetrainer, Welpengruppe,... - verrückt.

    Manches birgt auch Vorteile, wenn man hier im Forum teils ließt was man nicht mit Hunden tun sollte, was teils schon zu viel ist,... müsste man meinen wir hätten ein hypernervöses Nervenbündel Zuhause und dabei führen wir ein ruhiges Leben, der Hund ist aber eben so gestrickt, das der damit offensichtlich klar kommt.

    Über den Normalen HH hinaus gibt es auch die engagierten, da sieht man schon am Ausbildungsstand des Hundes, das da eine Hundeschule besucht wurde und man sich eine spezielle Beschäftigung ausgesucht hat.

    Und selbstverständlich gibt es auch die um den Block schleicher, aber Ausreißer in jede Richtung gibt es immer und ins Verhältnis gesetzt sind das die wenigsten. Und wir wohnen in der Stadt, da müsste man meinen, der Anteil ist deutlich größer.

    Ich sehe da draußen also wenig Hunde die nur als Stofftier gehalten werden und bei denen wo es so ist, wird sich das auch nicht ändern. Egal ob sie einen speziell gezüchten Begleithund kaufen oder einen Zwergspitz (ist hier in der Gegend ziemlich typisch). Diese Leute wollen auch den kleinen niedlichen Wuschel, die wollen keinen größeren Hund. Sie suchen ein Plüschtier und wollen einen Hund, der dem phänotypisch nahe kommt, da ist es auch egal, wenn der die Bude zusammen kläfft.

    Mein Begleithund hätte folgende Beschreibung:

    Selbstbewusst, ausgeglichenes Temperament mit hoher Reizschwelle, niemals nervös, wach- und aufmerksam ohne lautfreudig zu sein, FREMDEN Menschen und Hunden gegenüber distanziert ohne aggressiv zu sein, hohe soziale Kompetenz und Anpassungsfähigkeit, kaum Jagdtrieb.

    Das ist eine zusammengewurschtelte VDH Beschreibung (Eurasier, Weißer Schweizer Schäferhund, Collie). Auch wenn ich die VDH Beschreibung meist mistig finde.

    Ich will also keinen Spezialisten und natürlich darf der Hund Triebe haben, aber wie schon so viele erwähnt haben, bitte in Maßen. Für den OTTO NORMAL HUNDEHALTER, nicht für die Plüschtierfraktion und nicht für die Sporthundefreunde.

    Und das ganze gerne 15-20kg schwer, weil es für mich eine angenehme Größe ist.

    Die wenigsten hier (bei den Otto Normal HH) wollen einen Riesen, noch wollen sie einen kleinen Hund, sie wollen einen mittelgroßen Hund. Im Vergleich zu den klassichen Begleithunden einen großen Hund. Liegt ja im Auge des Betrachters, für viele hier ist Kami ein großer Hund mit 53cm. Ich sag, die ist Mittelgroß, ist ja schließlich kein Schäferhund, Labrador oder Berner Sennenhund.

    Wahrnehmung ist nicht nur im Hinblick auf andere HH individuell, sondern auch in Hinblick auf den Hund. Und deshalb ist es so schwierig. Jeder hat andere Vorlieben, die Lebenssituation ist individuell und was für mich ruhig und ausgeglichen heißt, heißt es noch lange nicht für andere,...

    Ich habe das Wort "überspitzt" sehr bewusst gewählt.

    Aber dann bin ich froh, das es keine Hunde gibt, die trotz guter Zucht und Selektion für die für sie bestimmte Arbeit untauglich sind und somit alle Hunde ihrer menschgemachten Berufung nachgehen können.

    Das ist doch wundervoll!

    Es ging auch um Zucht und das positiv und positiv auch beim Zuchtgedanken eines Begleithundes nicht gleich doppelt positiv ergibt. So funktioniert Zucht nicht, weder bei der erträumten Wollmilchsau, noch beim Arbeitshund, dachte ich.

    Und das auch teils in Händen von Menschen, die mit ihren Hunden arbeiten. Man muss bereit sein Kompromisse einzugehen, klar, aber viele dieser Hunde müssen auch vor sich selbst geschützt werden. Das nimmt man im Kauf. Es ist ein schmaler Grad.

    Aber wenn es keine Probleme gibt und positiv * positiv doch positiv² ergibt, ist doch alles gut, dann habe ich das nur falsch mitbekommen.

    naijra Es ging hier niemandem darum nicht auf die elementaren Bedürfnisse eines Hundes einzugehen. Das wurde jetzt schon so oft erläutert.

    Je mehr die Bedürfnisse des Menschen bei der Hundeanschaffung und Haltung in den Vordergrund gestellt werden, umso weniger werden die Bedürfnisse des Hundes berücksichtigt.

    Wie schon viele erwähnt, geht es den meisten um den umgedrehten Fall. Der Hund soll Freude am gemeinsamen Leben haben und damit das der Fall sein kann, sind gewisse Eigenschaften je nach Leben von Vorteil. Z.B. ich hole in meinen Leben keinen Jagdhund, weil ich einen Begleiter suche, der Freude an gemeinsamen Spaziergängen in der Natur hat und dort maximale Freiheiten genießen kann. Das KANN ICH dem Hund bieten und das soll er ebenso genießen können wie ich. Das ist jetzt nicht auf mich bezogen, aber darum geht es den Leuten. Was kann ich dem HUND bieten und welche Eigenschaften sind von Vorteil, damit beide vom Zusammenleben profitieren.

    Ich meine das jetzt nicht verallgemeinernd, aber leider bringt selbst die seriöse Zucht von Arbeitshunden nicht immer Vorteile mit sich. Die Zeiten in denen der Hund für den Arbeitseinsatz aus dem Zwinger gekramt wurde, sind ja inzwischen Gott sei Dank vorbei. Und auch dort fallen bei der Zucht viele "untaugliche" Hunde an.

    Überspitzt gesagt, ist es also nötig einen Border zu haben, der toll arbeitet, dabei aber so reizoffen und "neurotisch" ist, das ein normales Leben selbst mit Arbeit nur durch Management nötig ist, weil er sich sonst in seine eigene Welt beamt und in einer Stressspirale endet.

    Überspitzt gesagt ist es nötig das der "Trieb" bei den Schäferhunden, der sie zwar zu tollen Arbeitern macht, sie aber dadurch maximales Management benötigen im Umgang mit anderen Lebewesen und man deshalb in die Pampa fahren muss, um möglichst ein Aufeinandertreffen zu vermeiden, damit der Hund in seiner Freizeit entspannen kann. Wir leben ja in einem dicht besiedelten Land.

    Ich habe weder etwas gegen Arbeitshunde, noch etwas gegen Hundesport, noch gegen seriöses Züchten.

    Nochmal ich will hier nicht explizit jemanden angreifen.

    Ich sehe das Problem auch eher darin, das die Ansprüche an den perfekten Begleiter so verschieden sind. Ich habe 1-2 Rassen auf dem Schirm (mehr passen da bei mir nicht), die passen aktuell aber auch nicht, also lasse ich es und greife zum TS Hund und such mir einen, der zumindestens Nahe an meine Vorstellungen heran kommt und passe mich dem Hund natürlich trotzdem auch an.

    Habe nur mal kurz gegoogelt. Schau mal hier, die arbeiten sicher auch mit Pflegestellen, wo man vielleicht mal Anfragen kann ob sie für die paar Wochen deine unterbringen können:

    https://www.savemylife.at/Team.html

    Ansonsten schau mal hier:

    https://hamsterhilfe.at/

    Sind zwar Hamster, aber wichtig ist erstmal ein Kontakt, entweder nehmen sie selbst (da ja zeitlich begrenzt) auch Ratten oder kennen vielleicht jemanden. Die sind ja meist recht gut vernetzt.

    Entsprechend würde ich auch ein Pflegegeld/Vereinsspende anbieten.