Beiträge von SanSu

    Unsere alte Hündin war ja was andere Hunde angeht in vielerlei Hinsicht speziell und hatte einen Strauß an Motivationen.

    Darunter auch Beutefangverhalten an anderen Hunden. Sie ist nicht wild losgedüst über den Acker. Aber sie hätte die Chance genutzt (Lauern und Packen). Und das nicht von vorne, sondern so wie es sich für einen "guten" Jäger gehört richtig arschkrampig von hinten ohne das das Opfer was ahnt.

    Die Vorbesitzer haben vieles falsch gemacht, das steht fest, aber das war sicher nicht anerzogen, allerdings haben sie es auch verpasst ihr zu erklären das es kein adäquates Verhalten ist. Und sie wusste sehr wohl das das Hunde sind. Normales Verhalten ist das aber sicher nicht.

    Bei uns sah das natürlich anders aus und wir haben das unterbunden, einmal ja auch in einer gesicherten Situation mit Unterstützung einer Hündin, die das mitbekommen hat und sie dafür richtig auf's Kreuz gelegt hat - völlig zu recht.

    Also sowas gibt es, muss dann entsprechend mit umgegangen werden.

    ***

    Puh, Kami kommt besonders gut mit Pudeln klar, Chis, Yorkshire Terrier, generell kleinere Terrier, und Dackeln.

    Aber wie erwähnt sie mag generell kleinere Hunde, weil sie bei größeren durch eine schlechte Erfahrung etwas unsicherer ist. Pudel sind aber auch größer sehr beliebt.

    Ich bin mir aber nicht sicher ob das wirklich an den Rassen liegt, die die wir hier kennen, sind einfach alle sehr nett oder eben total desinteressiert. Kami hat es ja am liebsten wenn man einfach nett aneinander vorbei geht. Aber WENN sie mal von sich aus Kontakt sucht, dann eher zu den oben genannten.

    :lol:

    Sie ist so süß, ich liebe ihre Ohren!!!:herzen1: Und du kannst richtig toll in ihr Ohr flüstern!

    Die anderen Videos sind auch alle richtig toll:applaus:, ein richtig schöner Trick!

    Ich möchte nicht in Montagsmodells Haut stecken, toll machen sie das alle!

    Ich fühle mich zwar nicht angesprochen. Aber auch hier nochmal ein Zusatz zu uns.

    Kami weiß ganz genau das ein Mops ein Hund, eine Bulldogge, ein Akita,... Das steht außer Frage. ABER sie reagiert unsicher auf diese Hunde und ich denke es liegt daran, weil sie teilweise einige Drohgesten körperlich integriert haben.

    Heißt einfach, sie beschwichtigt mehr, läuft einen größeren Bogen, lässt auch mal eine Unsicherheitsbeller von sich,... kommt es zum direkten Kontakt ist sie im ersten Moment einfach zurückhaltender und vorsichtiger. Nach der Kontaktaufnahme ist es OK und sie weiß anscheinend, das sie nicht fressen.


    Und die Halter bestätigen diese Erfahrung mit vielen Hunden, nicht allen, aber wir scheinen da nicht allein zu sein.

    Das heißt nicht, das ich diesen Hunden die Möglichkeit Abspreche kommunizieren zu können. Können sie (Ohrenspiel, Schnauze lecken, blinzeln, Körperspannung,...). Aber rein optisch scheint, da für unsere Hündin zumindestens etwas widersprüchlich zu sein (aktive Signale, nicht aktive Signale aufgrund des Körperbaus) und das verunsichert sich. Sie erkennt sie klar als Hund, ist aber vorsichtiger und unsicherer bei der Annäherung.

    Wieso denn ein Shiba und Akita?

    Ich glaube es liegt wie bei den nordischen am Gebäude.

    Wenn ein Akita entspannt läuft, wirkt es durch die Winkelung der Hinterhand ziemlich steif, dazu die über dem Rücken getragene Rute.

    Wie gesagt Kami ist mit großen Hunden eher unsicher und ich denke, das spielt da deutlich mit rein. Beim Shar Pei ist es hier ebenso und die haben nicht einmal extreme Knautschgesicher. Die laufen extrem steif und da weiß ich das sie nett sind.

    Sie haben eine sehr steifen Gang, nicht alle, aber da wo es mit der Hinterhand etwas übertrieben wurde.

    Ich sag immer, die sehen immer ein bisschen "angeknipst" an, obwohl sie wahrscheinlich gerade einfach nur entspannt laufen. Da kann man nur auf Beschwichtigungssignale oder den Blick achten. Aber ich find es schwer zu sehen, ob der Hund sich gerade steif macht oder einfach steif wirkt wegen der Hinterhand.

    Als Holz kannst du Pappel, Buche oder Birke nehmen. Das sind so die üblichen Baumarkhölzer. Pappel ist am günstigsten. Ich nehme meist Pappel, selten mal Buche.

    Hier kann man sich die Sachen im Baumark kostenlos zuschneiden lassen, oft erst ab 20cm, aber viele drücken ein Auge zu. Ist ja ein langes Brett und da haben sie noch Platz zum anfassen.

    Also hier war das nie ein Thema, einfach mal nett fragen. Wenn man total verzweifelt gibt es natürlich die Profis, ich hatte auch mal ein Haus von Wohnwelten. Aber mir macht das basteln auch selber Spaß, deshalb baue ich einfach gerne selbst die Sachen.


    Ich wollte zu dem Gewicht wirklich nix sagen, ich habe mich schlicht einfach verguckt:tropf:

    Ich mag die wildfarbenen ja am liebsten, sie ist wirklich niedlich!

    Ja, Heuschrecken habe weniger Kalorien. Ein gutes Grundfutter ist Goldwert. Meine bekommen Futter quasi zur freien Verfügung, heißt ich werf alle 2 Tage eine Handvoll Futter ins Gehege. Das ist auch viel Veranlagerung, WENN das Tier nicht täglich kalorienreiche Extras bekommt (siehe unten).

    Ich habe aktuell einen Urlaubshamster :hust: der hat täglich Mehlwürmer, Erdnüsse, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne bekommen und immer eine Knabberstange im Gehege gehabt. Dazu ein fettreiches Futter. Der ist aktuell auch auf Diät, da sieht Pumelchen:herzen1: noch gut aus.:D

    Er bekommt also auch einfach Frischfutter und trotzdem wie meine reichlich Trockenfutter, aber eben nix mehr so extra und auch keine Knabberstange, stattdessen eben "Toilettenpapierspielzeug" mit dem normalen Futter.

    Oh Gott, habe mir das Foto nochmal angeschaut, ich hätte schwören können ich habe da beim ersten Blick einen Goldi gesehen |)

    Ich finde das Gehege ganz gut, es bietet viele Wege, Versteckmöglichkeiten,...

    Eine Rennbahn kannst du leicht selber bauen, die Dübel,... braucht es nicht. Da reicht ein langes schmales Brett über die komplette Gehegelänge mit 4 Füßen dran.

    Ansonsten gibt es neben dem verstreuten Futter auch noch andere Beschäftigungsmöglichkeiten, die nimmt aber auch nicht jedes Tier gut an. Manche haben Freude am schreddern, andere geben schnell auf und man sollte es einfach halten, damit die Motivation nicht schwindet.

    Klorrolle in Streifen schneiden und zusammenstecken mit Futter drin:

    https://image.jimcdn.com/app/cms/image/…86001/image.jpg

    Mit einer Schere kleine Löcher in die Rolle und Futter reinklemmen:

    https://www.tierforum.de/data/attachmen…af308d94f17.jpg

    Futter in Klorrolle und Enden zusammenfalten.

    Futter in ein Stück Toilettenpapier und das zusammenknüllen

    Heuecke und das Futter da drin verstreuen (sackt mehr nach unten, da habe sie mehr zu tun, als wenn es nur auf der Streu verteilt ist).

    Trotz alledem gibt es Tiere, die laufen einfach viel im Rad. Ich habe das aktuell beim Robo, habe ich nie bei einem Tier in dem Maße gehabt. Klar er sucht auch Futter, sandelt auch, ist aber den Großteil im Laufrad. Das war schon auf der Pflegestelle so, ich dachte mit sinkendem Stresspegel senkt sich das wieder, tut es aber nicht.

    So Rennbahnen sind immer ganz nett, aber da tut es auch was einfaches. Das Geländer macht keinen Sinn, das nehmen sie als Grenze nicht war und erhöht eigentlich nur die Fallhöhe. Sieht nur netter aus. Klettertürme werden beim durchgehen natürlich auch genutzt, aber das ist bei einer Korkröhre auch so, ich bin der Meinung, das ist eher für den Halter. Mäuse,... bespaßen sowas meine ich aktiver.

    Ich habe bei meiner oberen Rennbahn nix (wegen zusätzlicher Fallhöhe) und unten 2cm Dübel, weil ich da für den Robo Sand drauf habe. Bei den anderen Hamster war kein Sand und die Dübel auch nur, weil ich es etwas schöner fand, da noch andere gedübelte Sachen im Gehege sind:

    https://www.das-hamsterforum.de/proxy.php?imag…e59b965a0657c7f

    Also ich find das Gehege gut, würde wohl mehr einstreuen, aber ich würde fast überall höher einstreuen und zum graben sollte es auch so reichen.

    Da du noch Platz nach oben hast, könnte ich mir eine Rennbahn aber auch gut noch drin vorstellen. Ein Klettertum schadet natürlich auch nicht, er bietet halt eine weitere Möglichkeit, ich würde aber nicht sagen, das er es "dann besser hätte", er hat ja viele Verstecke, Röhren, Unterschlüpfe,...

    Reduzieren eure Hunde denn andere Hunde nur auf eine Lautäusserung? Den Rest beachten sie gar nicht? Ich meine die Hunde, die das Röcheln von Kurzschnauzen nicht einordnen können.

    Nein, nicht nur auf die Lautäußerung, aber das Gebäude ist dann teils auch sehr schwierig. Vorallem wenn sie steil gewinkelt sind und dadurch dann auch noch sehr staksig und steif laufen. Eher wie bei Lockenwolf.

    Bei Hunden wo es nicht so extrem ist geht es.

    Um die anderen hätte sie lieber einen Bogen gemacht und beschwichtigt dann auch sehr viel.

    Das hat sich bei ihr schon im Tierheim gezeigt, ich nehme an, es gab da vorher wirklich wenig Berühungspunkte.

    Und angeleint oder unangeleint spielt auch eine Rolle. Wenn die dann noch an der Leine ziehen wird es nicht einfacher (Gewicht nach vorne verlagert).

    Wobei wir das tatsächlich inzwischen ganz gut in Griff haben, weil man sie hier viel sieht und sie auch gelernt hat, sie besser einzuschätzen.

    Shar Pei und Akita sind da inzwischen schwieriger. Wir haben 2 Shar Peis, 2 Aktias und 2 Shibas in der Nähe. Der eine Shiba läuft frei, da ist es kein Problem, weil er von sich dann schon einen Bogen läuft. Die anderen sind an der Leine und das ist echt schwer für sie, aber wie gesagt ich tue mich da auch schwer und schließe eher auf dem Verhalten der Halter, auf das Verhalten der Hunde.

    Ja aber dann würde er alle Minis fressen wollen.

    Er kann aber Hunde in der Größe eines Malters ab.

    Er kriegt halt Jagdtrieb nur bei Patella Mini Hunden und Mini Mini (zb 1 Kilo Chi)

    Ein Hund der Jagd jagd nicht automatisch alles. Kami hat kein Thema mit Mäusen, auch nicht wenn die gegen sie laufen oder in 50cm Entfernung an ihr vorbei huschen. Sie hat auch kein Thema mit Vögeln oder ZWERGhamstern.

    Die Beutegröße ist bei ihr sehr entscheidend, denn bei GOLDhamstern und allem was darüber hinaus geht (Ratten, Kaninchen, Marder,...) sieht das komplett anders aus.

    Ebenso gibt es Hunde, die ausschließlich auf Geflügel reagieren oder eben Hunde, die nur auf Kleintiere reagieren, aber denen das Reh wurscht ist.

    Ich würde daran arbeiten und das Verhalten nicht dulden, Jagdverhalten an der eigenen Unterart ist in jedemfall fehlgeleitetes Jagdverhalten.

    Mein Hund war halt 10 Jahre Straßenhund und verpasst hat der nix, der ist bis auf das Super mit anderen Hunden

    Aber auf der Straße gibt es auch nicht alles an Hunden. Ich finde die meisten Straßenhunde sehen sich recht ähnlich, bzw. haben sie oft einen ähnlichen Typ.

    Gerade Minis gibt es da selten.

    Ich denke auch die Sozialisierung spielt eine wichtige Rolle. Nicht umsonst macht es ja Sinn seinen Welpen mit verschiedenen Hundetypen vertraut zu machen.

    Kami hat kein Interesse an anderen Hunden, aber die Kleinen mag sie gern, lieber als größere Hunde. Das ist sicher auch in ihrer Unsicherheit größeren Hunden gegenüber begründet. Da ist sie auch sehr vorsichtig, ist sie generell, aber bei den Kleinen schaut sie genau wie sie die Pfoten setzt,...

    Wo sie echt Problem mit hat:

    1. Plattnasen

    2. Hunde mit extrem langem Wuschelfell im Gesicht/ vor den Augen

    3. Hunde mit "drohendem Gebäude" (viele Nordische, Akita, Shar Pei,...) staksiger Gang, erhobene Rute.

    Ist denke ich auch in der Unsicherheit begründet, die kann sie einfach sehr schwer einschätzen, weil sie es vielleicht auch nicht kannte. Bei den Plattnasen geht es inzwischen, da haben wir hier echt viele, inzwischen weiß sie das das röcheln/grunzen traurigerweise bei vielen dazu gehört.

    Mein Problem, die 1. und 3. kann ich selbst auch nur schwer einschätzen. :tropf: