Beiträge von SanSu

    Ja Sventje, das wäre die andere Frage, ob man das will.

    Mich würde aber interessieren ob es da überhaupt Angebote zur Schulung im Sinne des Eigenschutzes gibt.

    Oder in wie weit da im TH dran gedacht wird. Ich versuche mich gerade zu erinnern und ich meine, die Hunde bei uns im TH tragen nicht zwingend ein Halsband. Heißt, wenn ich nicht gerade mit dem Hund Gassi gehen will, habe ich weder Leine noch Halsband um irgendwie zu agieren im Notfall (bewusstlos würgen).

    Ganz unverblümt, ich rede vom Abstechen im Rahmen eines Sachkundenachweises zum Töten von Wirbeltieren.

    Und ich meine das wirklich nur im absoluten Notfall, wo der Eigenschutz kein anderes Mittel mehr zulässt.

    Mit den Utensilien meine ich eine Schlinge, Break Stick,...


    Edit: Ich meine das schon so wie Montagsmodell es aufgefasst hat und finde meine Frage nicht verwerflich. Wenn es bei Wild möglich ist, sollte das auch bei einem Hund funktionieren.

    Ich möchte allerdings nochmal betonen, das es mir da um den letzten Ausweg geht. Und natürlich ist das nichts, was man mal eben so nach ein paar Theoriestunden macht. Mich würde aber interessieren ob Tierheimmitarbeiter überhaupt irgendeine Schulung in diese Richtung bekommen, damit man zumindestens in der Theorie weiß welche Möglichkeiten man überhaupt hat.

    Da frage ich mich gerade, es gibt ja hier Leute die Teils Kontakte zu Tierheimen,... haben.

    Gibt es denn Schulungen wo die Leute zumindestens theoretisch darauf vorbereitet werden, wie man ein Maul aufhebelt oder was zu tun ist um einen Hund gezielt bewusstlos zu würgen und dann auch zu sichern? Oder im Notfall gar, wie man ein Tier tötet?

    Da müssten dann natürlich entsprechende Utensilien Griffparat sein. Hier ist es natürlich doppelt dramatisch, weil die Gefährlichkeit des Hundes anscheinend nicht bekannt gewesen ist.

    Nicht nur im Artikel, sondern auf der verlinkten Seite von Ocarina, ist über dem Artikel auch noch der Nachrichten(?)beitrag dazu, dauert etwas bis das Video lädt.

    Die "Ärztin (?)" der plastischen Chirurgie spricht von einer 4 Stunden Not OP. Schweren Weich-und Hartteilverletzungen und teils fehlender Muskulatur der Unterarme. Die arme Frau muss wohl noch mehrfach operiert werden.

    Furchtbar!

    Oh Gott, die Arme Frau! 4 Stunden OP mit so massiven Verletzungen. Da ist die Frage ob sie ihren Beruf danach überhaupt körperlich noch ausführen kann, von dem psychischen Trauma mal ganz abgesehen.

    Man kann den beiden nur das Beste wünschen, es muss furchtbar gewesen sein.

    Ich frage mich, warum ich sie nicht so noch einmal komplett untersuchen lassen habe und warum ich Sachen wie "Ich glaube sie verträgt die Medis wieder nicht, sie übergibt sich so viel" oder "Sie hat wieder Rückenschmerzen" gesagt habe. Hätte ich einfach mal nur gesagt "Ihr geht es nicht gut, sie übergibt sich".

    Auch diese "Hätte" werden noch ein Weile bleiben, es wird besser, aber das braucht Zeit.

    Ich denke auch oft, warum wurde nicht nochmal Blut am Freitag genommen, dann hätte man was gesehen, warum haben wir keine 2 Ärztin in der Klinik um Rat gefragt,... Was wäre gewesen, wäre die 2. Ärztin am Donnerstag da gewesen, würde sie dann noch leben, weil es gleich eine Not OP gegeben hätte,...

    Sie war unserer 1. Hund und irgendwie habe ich den Ärzten einfach vertraut, es ist eine Klinik, die sehen soviele Sachen am Tag, soviele Notfälle,... Es ist ein Glücksspiel, man weiß nicht an welchen Arzt man gerät.

    Es ist nicht deine Aufgabe als völlig "Unwissender" einen Ultraschall zu verlangen, es hätte Standard bei einer älteren Hündin sein sollen mit diesen Symptomen. Egal was du den Ärzten erzählt hast, sie haben die Ausbildung und sie sollten anhand der Untersuchungen und Symptome entscheiden. Hier wurde eine falsche Entscheidung getroffen und es ist nicht deine Schuld.

    Wir sind auch deutlich vorsichtiger geworden.

    Diese Erfahrung ist bitter und es tut mir unendlich leid für euch, aber dich trifft wirklich keine Schuld!

    Dieses Gefühl wird dich sicher noch eine Weile begleiten, aber es wird die Zeit kommen, da flackern all die schönen Erinnerung mit Vicky wieder auf, das braucht einfach Zeit.

    Ich frag mich bei der Faye ja manchmal, ob es diese vergleichsweise sehr großen Augen sind, dadurch dass die so schräg am Kopf sind, was da auch noch mal anspricht :???: .

    Könnte ich mir gut vorstellen. Ein Collie steht ja auch auf meiner "vielleicht mal" Liste und tatsächlich, ist das was mich bei vielen stört, die teils sehr kleinen Mandelaugen.

    Keine Ahnung ob mittelgroß irgendwie klar definiert ist, aber ich habe oft das gefühl es geht eher in Richtung klein und mandelförmig verstärkt das natürlich.

    Bei den Kurzhaarcollies mag ich auch den teils stark ausgeprägten Kragen nicht (an die Schultern reichend), dadurch wirkt die Brust immer sehr präsent.

    Ich glaube Nebula hatte mal einen KHC verlinkt, der wirklich schon sowas wie eine Ramsnase hatte.

    Auch von mir es tut mir furchtbar leid für euch! :( : Eine schlimme Geschichte, sie hat nun keine Schmerzen mehr.

    Ich weiß, es ist für uns Menschen nicht hilfreich, aber Hunde haben keine Gefühl für das Morgen, für die Zukunft. Sie leben im Jetzt. Sie ist einfach nur mit der Nakose eingeschlafen und hatte in dem Moment keine Schmerzen mehr. Sie ist mit einem guten Gefühl gegangen, an ein was ist wenn, was passiert danach, daran denken nur wir.

    Ich schreibe dir mal die Geschichte zu unserer alten Hündin, es war ganz ähnlich und ich war froh als es endlich vorbei war.

    Spoiler anzeigen


    Sunny ging es an einem Mittwoch noch super gut, wie deiner Vicky. Sie war fröhlich, wir haben noch an einem Trick trainiert für den Geburtstag der Mutter meines Partner.

    Donnerstag früh hat sie auf einmal mehrfach erbrochen. Sie wollte nicht fressen,.... nichts ging mehr. Wir sind in die Klinik, es wurde ein Ultraschall gemacht, sie wurde geröngt, ein Blutbild wurde gemacht. Alles sah gut aus. Sie bekam AB, Schmerzmittel und eine Infusion.

    Dabei fiel UNS Ausfluss auf. Diagnose klar, offene Gebärmutterentzündung. Wir wurden entlassen mit jeder Menge Medis. Das Tier fras aber nicht, trank viel und erbrach sich immer wieder.

    Freitag wieder in der Klinik, wieder Infusion, die Medikamente wurden gespritzt.

    Es ging ihr aber immer schlechter, sie erbrach auch Wasser und setzte irgendwann keinen Urin mehr ab, wie bei euch.

    Samstag auf zum Notdienst der Klinik. Eine andere Ärztin war da. Es wurde ein Blutbild gemacht, geschallt,... Und dann das Elend, es war KEINE offene Gebärmutterentzündung, es war eine geschlossene und der Eiter ebenfalls im Bauchraum. Sie hatte totales Organversagen, es wurde noch versucht sie für eine OP zu stabilisieren, die Nieren zum anspringen zu bekommen,.... Aber die Organe hatten wegen dem Eiter der den Körper flutete die Funktion eingesellt und wir ließen sie gehen.

    Nebenbei, die Ultraschallbilder der 1. Ärztin waren auf wundersameweise verschwunden und im nachhinein, haben wir schlimmes über die Ärztin gehört. Selbst die TA Helferinnen meinten, das hätte gar nicht passieren dürfen.

    Wir waren rechtzeitig dran, deshalb war das 1. Blutbild noch so gut.

    Und ganz ehrlich, als sie da so lag und die Ärztin die Mittel für die Einschläferung holte kam es mir ewig vor, ich wollte das ihr Leid schnell ein Ende hat.

    Es war für uns ein traumatisches Erlebnis, ich versuche es zu verdrängen, diese letzten Tage waren die Hölle und es flakert immer wieder in mir auf. Diese Tage und vorallem die letzte Minuten bis die Ärztin endlich wieder da war und der Blick von Sunny, den werde ich nie vergessen.

    Das Vicky keinen Urin mehr abgesetzt hat ist ein sehr schlechtes Zeichen, es spricht ebenfalls dafür, das die Nieren schon versagt haben.

    Bei uns ist also leider ganz ähnlich gelaufen und ich war sooo froh, als sie es geschafft hatte. Bei uns stand eine OP nicht mehr im Raum, aber die Ärzte führen öfter Gebärmutter Not OPs durch und werden es bei euch schon richtig eingeschätzt haben und das sie kein Wasser mehr gelassen hat,...

    Es tut mir wirklich unfassbar leid, ich kann das so nachempfinden. Und diese Gefühl wird dich leider noch weiter begleiten.

    ABER versuch dran zu denken, das Vicky kein Empfinden für ein VIELLEICHT oder 1 PROZENT hat, sie hat gelitten und deine Entscheidung führte einzig und allein dazu, das es ihr in ihren letzten Sekunden gut ging, ganz ohne Schmerzen ist sie eingeschlafen ohne das Bewusstsein das sie nicht mehr aufwachsen wird.

    Dich trifft keine Schuld, du konntest es nicht wissen.

    Es tut weh, weil du sie liebst.

    Ansonsten kannst du dir auch einfach selbst eine machen und damit auch den Karabiner entsprechend des Hundes wählen.

    Wir haben zwar 22kg Hund, aber mag nicht viel in der Hand haben. Die 3m Leine wiegt 60g. Das Paracord für einen kleinen Hund kann ja auch noch dünner sein, wenn Hund gut an der Leine geht.

    Hundeleinen & Halsbänder selbst gemacht / Tauwerk

    Ansonsten gibt es hier auch ganz dünne, leichte Leinen, sind aber max. 1,50:

    http://taleha.de/Paracord-Leine…pe=1&referid=99

    Vielleicht kann man aber auch fragen ob sie da auch eine längere machen können, die sind ja handgemacht.

    Fettleder kannst du hier auch anfertigen lassen. Da würde ich einfach eine Mail schreiben und fragen ob es noch kleinere Karabiner gibt (ich glaube der Standard bei 8mm Fettleder sind da so 6cm Karabiner)

    https://www.versand-bunter-hund.de/epages/6220243…ducts/0001-0001

    oder hier

    https://www.hund-natuerlich.de/Fettlederleine…Ihren-Wuenschen

    Die haben uns an die Leine unsere unverträgliche Hündin damals auch auf Wunsch einen größeren Karabiner dran gemacht, weil der natürlich in keinem Fall kaputt gehen sollte.

    Einfach mal je nachdem was du für Material willst schauen und die anschreiben und fragen. Oder mal nach Welpenleinen suchen, sie haben oft auch kleinere Karabiner.

    Die fertigen auch an:

    https://modler-gmbh.de/massanfertigun…hren-wuenschen-

    Nylon gibt es in dem vom Corrier verlinkten Shop.

    Hier gibt es nach der letzten Runde das Abendbrot als ansporn, vielleicht hilft es ja bei euch auch, dauert natürlich eine Weile bis Hund das verstanden hat.

    Falls sie für Futter empfänglich ist würde ich sie auch loben, wenn sie selbst aktiv wird, also anfängt zu laufen. Falls sie gerne spielt, kann man draußen ja auch ein kleines Spiel einbauen. Es sei denn sie dreht dann so hoch, das sie dann nicht mehr zur Ruhe kommt.