Beiträge von SanSu

    Die Fuchsräude ist ja quasi Deutschlandweit ein Thema, es gibt kaum mehr Bundesländer wo es keine Meldungen gibt.

    Ich persönlich mache mir da tatsächlich keine Gedanken und Hund darf frei laufen wie er lustig ist, wenn es dort erlaubt ist.

    Wie schon geschrieben, ist die Erkrankung gut behandelbar und Sarkoptesräude gibt es auch nicht erst seit den Füchsen. Sie kommt bei Hunden gar nicht so selten vor.

    Ich mache mir aber auch keine Gedanken wegen Borreliose, Leptospirose, Raubmilben, Flöhen,...

    Klar eine Ansteckung kann passieren, aber die meisten Erkrankungen sind sehr gut behandelbar, so dass ich persönlich es einfach in Kauf nehme für die Lebensqualität des Hundes (Freilauf).

    Hallo ihr Lieben,

    bei uns war es ja gerade aktuell. Es scheint ja keine so seltene Geschichte zu sein, deshalb wollte ich gerne mal einen Sammelthread zu Erfahrungswerten starten, gute oder schlechte. Ich weiß es gibt schon Threads, aber da geht es eher um Einzelfallgeschichten, die dann im Sande verlaufen. Ich hätte mich vor einigen Wochen sehr gefreut, mal "geballte" Erfahrungsberichte zu haben von mehreren Leuten zu haben.

    Ich fang mal an...

    Kami geschätzt 9 Jahre (53cm, 21/22kg) war vom Verhalten unauffällig. Hier wurde gesagt es ist wahrschlich Schäferhund, Hütehund, HSH beteiligt, eventuell Hovawat, ich sehe immer noch auch einen Teil Retriever.

    Der Milztumor tauchte als Zufallsbefund bei einem Alters-Check-Up (Geriatrisches Profil und Ultraschall) auf.

    Die Zubildung war 1cm groß, innerhalb der Milz in Randlage, sodass die Milzwand sich ausbeulte. Bereits stattgefundene Blutungen waren durch den Ultraschall eher auszuschließen.

    Blutbild perfekt, Leber, Lunge und die anderen Organe sahen völlig unaufällig aus.

    Einige Tage später war die OP, die Milz wurde also entfernt.

    Das histologische Ergebniss war gutartig - eine noduläre Hyperplasie (Regenerationsknoten). Laut Bericht können diese eine erhebliche Größe erreichen und sind stark Blutungsneigend.

    Die Wundheilung war ziemlich perfekt. Nach 2 Tagen Hämatome der Haut, die sich aber in wenigen Tagen zurückbildeten. Leider habe ich nicht bis zum Ende Bilder gemacht. Am 1. Tag hat es beim Pipi machen 2 Tropfen nachgeblutet, sonst wirklich perfekt. Keine Schwellung, kein Bluten oder Nachsuppen,...

    Fotos OP Wunde

    2 Tage nach der OP

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    5 Tage nach der OP

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    Die OP ansich hat sie leider recht schlecht vertragen und auch die Medis im Anschluss, so dass wir die 1 Woche fast täglich beim TA waren (Urinuntersuchung zwecks Nieren, Magenschutz, Mittel gegen Erbrechen, Wundkontrolle,...) und in der 2. Woche alle paar Tage.

    Trotz Inhalationsmarkose hatte sie deutlich Probleme den Kreislauf wieder anzubekommen. Sie musste recht lange massiert werden und immer wieder in "Brustkorblage" gebracht werden.

    Nach 2 Tagen kam es zu Magenbluten durch das Schmerzmittel (Metamizol) und Erbrechen. Das wurde abgesetzt. Sie hat vermehrt getrunken, das ist uns erst später aufgefallen, als die Temperaturen sanken, aber die Trinkmenge gleich blieb. Die Nieren spühlten sich also ordentlich durch. Nach 4 Tagen war sie plötzlich inkontinent und lief Nachts komplett aus und tropfte auch tagsüber im Liegen. Das nächtliche total Auslaufen hörte 10 Tage nach OP auf, tagsüber war sie nach 14 Tagen wieder dicht, tropfte morgens aber immer noch ein bisschen. Jetzt 3,5 Wochen nach der OP scheint sie wieder komplett dicht zu sein, seit 6 Tagen kein einziger Tropfen mehr.

    These ist das AB in Kombi mit der OP (Clavaseptin - wird über die Nieren ausgeschieden). Fast mit Absetzen des ABs regulierte sich die Trinkmenge Stück für Stück wieder, damit auch kein nächtliches Auslaufen mehr. Eventuell gab es innere Schwellungen durch die OP und die Niere hat sich eben richtig durchgespühlt.

    Die ersten 4 Tage ging es ihr gar nicht gut, sie war sehr schlapp, es gingen nur kleine Löserunden, logisch mit den ganzen Nebenwirkungen. Nach einer Woche ging es ihr deutlich besser, sie wurde wieder aufmerksamer, Öhrchen und Schwanz gingen und man musste sie eher bremsen.

    Nach ca. 3,5Wochen war sie wieder fast die Alte, nur die Kondition fehlte noch etwas. Jetzt nach 4,5 Wochen ist sie wieder ganz die Alte und so richtig gut drauf.

    Gibt sicher auch Leute die das interessiert.

    Kosten

    Check-Up (großes Blutbild, Allgemeinuntersuchung, US sämtlicher Organe)

    187,24€

    OP mit Inhalationsnarkose inklusive Fädenziehen nach der OP und histopathologischer Untersuchung:

    815,86€

    Die Nachsorgen war bei uns natürlich enorm, dürfte aber nicht normal sein, deshalb lasse ich das mal weg.

    Das mal so zusammenfassend. Wären die Nebenwirkungen nicht gwesen, wäre sie wahrscheinlich nach 1 Woche fast wieder die alte gewesen, aber ist eben jeder Hund anders. Man liest ja davon, das manche Hunde fast direkt nach der OP wieder richtig fit waren, bei anderen dauerte es auch einige Wochen.

    Leistungseinschränkungen sind nicht zu bemerken und auch sonst geht es ihr richtig gut. Ich bin wirklich froh, das wir den US gemacht haben und nun alles hinter uns haben.

    Ich weiß, bei einigen ging es auch sehr dramatisch aus, aber Erfahrungsberichte helfen finde ich trotzdem immer, damit man weiß was auf einen zukommen kann.

    Oh Gott, woher kommt denn das Magenbluten wenn ich fragen darf. Das waren bestimmt schlimme zwei Wochen.

    Spoiler anzeigen

    Ihr wurde die Milz wegen eines Tumors entfernt und sie hat an Nebenwirkungen so ziemlich alles mitgenommen was es gab, nur die Wunde sah immer top aus. :tropf: Narkose sehr schlecht vertragen, auf das Schmerzmittel nach nur einem Tag mit Magenbluten reagiert und Inkontinent war sie zwischendrin auch und ist komplett ausgelaufen.

    Jetzt ist aber alles gut, der Tumor war gutartig, das ganze ist 3,5Wochen her und sie ist wieder ganz die Alte. Sie kugelt sich fröhlich durch die Welt, Magen ist wieder komplett heile,... Urin verliert sie nur noch morgens 2,3 Tropfen, das wird sicher auch wieder.

    Also alles gut, nur die Zwischenetappen hätte sie gern auslassen können, sowas ist für die eigenen Nerven nicht so gut und wir hatten zwischenzeitlich ziemlich Angst um sie.

    Jetzt kann sie wieder alles fressen und die Senioren der Umgebung arbeiten fleißig daran mit, das sie wieder etwas zulegt und schieben ihr fleißig Leckerlies rein :D

    Ich gebe Hirse anstatt Reis und das klappt hier sehr gut.

    Wie machst du die? Hirse hatte ich schon öfter probiert, auch lange gekocht, aber irgendwie kommt die immer unverdaut hinten raus. Das ist jetzt nicht schlimm, gibt ja keinen Matschekot, aber macht ja auch keinen Sinn. xD

    Das war früher super wenn es hieß: kochen sie Schonkost mit Huhn, Reis und Frischkäse.

    Da können wir uns wirklich die Hand geben. Reis wird hier nämlich als 2. Komponente nicht vertragen, aber das interessiert uns normalerweise nicht, weil KHs hier sofort auf der Hüfte landen, also gibt es die nur selten und da hat man ja Auswahl. Bei uns meist Nudeln und getoastetes Körnerbrot.

    Jetzt musste das Tier aufgrund von Magenbluten gerade 2 Wochen Schonkost fressen, du kannst es dir vorstellen. :tropf:

    Ich habe den Reis dann püriert und es gab homöopathische Dosen davon trotzdem dazu. Ansonsten Kartoffelbrei, der hat aber weniger Kalorien und ging auch nicht in rauen Mengen, weil die Morosuppe sonst ihre Dienste nicht getan hat.

    Also Morosuppe, Hühnchen und Minimengen pürierter Reis und Kartoffeln.

    Das Tier hat in den 2 Wochen ordentlich Gewicht verloren, weil man keine richtig kalorische Kompenente nehmen konnte.

    Ich war nur froh, das das Hundetier generell einfach gerne frisst und kein Thema mit den 2 Wochen abgespeckter Schonkost hatte. Wenn man einen Hund hat der kein Gemüse mag und dann noch Hüttenkäse und Reis nicht verträgt hat man echt ein Problem.

    Ich habe körnigen Frischkäse gegeben. Aber vielleicht liegt’s auch an etwas anderem. Ich werde nochmal reine Ziegenprodukte nehmen. Damit klappte es besser.

    Gib die Milchprodukte noch nicht auf :nicken::lol: , einfach mal testen.

    Hier wird an Milchprodukten so ziemlich alles vertragen und das auch in großen Mengen. Naturjoghurt, Mozarella, sämtliche Hartkäsesorten, Quark von Mager bis Vollfettstufe, Frischkäse,...

    Das einzige was nicht vertragen wird ist der selbst bei Schonkost gern empfohlene körnige Frischkäse. Keine Ahnung warum, ist einfach so. Ich versuche es in Abständen immer mal wieder und das Ergebnis (wirklich Matschekot) ist immer dasselbe und das bei einem Hund der eigentlich so ziemlich alles verträgt. :ka:

    Ich hätte aber auch kein Problem damit die Milchprodukte einfach wegzulassen.

    Vorweg ich habe das jetzt von dir nur mal so rausgezogen, hat also nix mit deiner allgemeinen Aussage zu tun.

    Wieviele Hunde kennt ihr, die zivil auf Kommando Menschen angreifen und keine Diensthunde für den Zugriff sind?

    Ich sage es mal so, es ist Berlin, da gibt es an Szene alles in jede nur erdenkliche Richtung. Eine Bekannte hier um die Ecke hat ihren Hund aus der "Kampfhundszene", allerdings war der Hund Opfer. Der wurde 10 Jahre im Keller gehalten und galt als Anheizer für die auszubildenen Hunde und hat da nicht nur eine Verletzung davon getragen bevor er da befreit wurde. Aktiv für den Kampf wurde er nicht eingesetzt, sonst hätte er wohl kaum 10 Jahre überlebt, aber das gibt es in Berlin.

    Was der Hund nun von phänotypischen Listenhunden hält kann man sich vorstellen.

    Ich kenne auch keinen solchen Hund, das liegt aber daran, das ich nicht in der Szene bin und damit keiner Hausieren geht. Ausbildungen in die Richtung scheint es aber zu geben, auch in Bezug auf Menschen. Illegale Autorennen gibt es auch, auch wenn ich das noch nie live miterlebt habe.

    Lichtenberg ist nun nicht der toleranteste Bezirk in Berlin, auch wenn der rechten Kiez von Lichtenberg nicht an der Anna-Ebermann Str. liegt.

    ***

    Und klar, der Großteil der zupackenden Listenhunde stammt nicht aus seriösen Zuchten. Ändert aber leider nichts daran, das sie existieren, weil bestimmte Gruppen sich diese Hunde aussuchen.

    Die Rassen sind gebrandmarkt und haben eine Stempel und den werden sie auch nicht mehr los, wenn die Presse sich ändert und es nur noch Hunde aus seriösen Quellen gibt. Denn das Potential haben auch diese Hunde und so schnell vergisst der Mensch nicht. Und die entsprechende Klientel an Menschen ist eben nicht bekannt für einen rücksichtsvollen und verantwortungsbewussten Umgang. Und letzendlich kann man auch den bestgezogensten Hund versauen.

    Das ist nicht schön, ist aber auch nicht wegzureden.

    In Berlin ist das extrem, es gibt nur wenige Listenhundhalter, die man nicht sofort in eine Schublade packen kann. Das ist traurig, ist aber einfach so.

    Wir haben entweder die rechte Fraktion oder Menschen arabisch stämmigen/südländischen Ursprung, die die entsprechenden Klischees bedienen.

    Wir machen auch einen Bogen um Listenhunde, liegt an mehreren Sachen. 1. Mag Kami diesen Typ Hund überhaupt nicht, gefühlt gibt es sie hier nur in aggro (hat sie schon am eigenen Leib erfahren müssen) oder aber als distanzlosen Freukeks. Beides findet sie kacke, also meiden wir sie.

    2. Die Halter, das ist in den meisten Fällen nicht das Klientel von Menschen das ich mag. Klingt fies ist aber hier meist so. Ich mag keine Leute die sich ihren Hund aus Statusgründen holen, denn so ist es traurigerweise meist. Wohlbemerkt nicht immer, wir kennen auch einige wenige nette Listihalter. Aber viele der anderen wissen ganz genau welche Wirkung ihr Hund auf andere Leute hat und von Rücksichtnahme ist da nix zu sehen. Keiner dieser Leute würde sich einen Labbi, Pudel,... holen, es geht um die Außenwirkung dieser Hunde.

    In Berlin sind das eben Listis, Gebrauchshunde und seit 2 Jahren auch vermehrt Herdenschutzhunde.

    Das ist hier einfach so und wenn das so gehäuft vorkommt, sammeln die Leute auch entsprechend häufig negative Erfahrungen, ob nun mit den Hunden selbst oder den Haltern.

    Wir haben erst letztens wieder ein Beobachtung dieser Art gemacht. Kurzfassung: Frau mit Pudel an Leine im Park. Südländer mit Listi der freiläuft. Listi rennt auf den Pudel zu. Der Pudel ist anscheinend unverträglich, die Frau nimmt ihn hoch. Vielleicht nicht die schlauste Idee, aber was solls. Der Listi springt also an der Frau hoch um an den Pudel zu kommen. Die Frau schreit den HH an, den Hund wegzunehmen. Er ruft halbherzig. Sie schreit weiter, der Hund hopst immer noch - Beutetrieb, er versucht in die Haksen zu schnappen. Der HH schlendert zu ihr, packt den Hund am Halsband, entfernt sich ein paar Meter, lässt ihn los und das Spiel beginnt von vorne.

    Die Frau brüllt wieder, das sie die Polizei ruft. Der Typ "MACHT ER WAS!?!?!?". Es geht weiter, der Begleiter von ihr greift zum Handy. ERST da nimmt er den Hund weg, zieht ihn am Halsband weiter. Lässt ihn aber nach 20m wieder frei, setzt die Kopfhörer auf und läuft weiter. Die Frau hat sicher todesängste ausgestanden.

    Wahrscheinlich war der Hund nicht gefährlich, hätte aber immer kippen können, in Richtung der Beine hat er geschnappt. Sicher ist es ungünstig den Hund hochzunehmen. Aber diese ganze Szene spiegelt den Umgang hier mit diesen Hunden wieder.

    Ein anderer HH mit Listi, der Hund hat Nerven aus Stahl. Er lässt ihn überall nackig rumlaufen, kein Halsband, nix und der hat keine Begleithundeprüfung,...

    Der Hund tillte mal an einem jungen Baum aus, weil da ein Eichhörnchen drauf war. Der Typ fand es geil und schüttelte auch noch mehrfach an dem Baum.

    Das sind so Szenen... Selbst wenn keiner Verletzt wird, das ist die Außenwirkung, die die HHs hier fördern. Nicht alle, aber in einer großen Stadt leben eben auch potentiell mehr Idioten.

    Mhhhh, so richtige Ruhetage gibt es hier nur äußerst selten.

    Es gibt Menschenruhetage, heißt beide sind krank, wobei wir quasi nie so krank sind, das man da wirklich von bettlägerich spricht, eher "ich bin kaputt bei längeren Strecken oder dem Treppen laufen" krank.

    Heißt hier:

    20min Morgens

    20min Nachmittags

    20min Abends

    Sonst nichts. Sie dürfte irgendwie spielen, macht sie aber nicht, also liegt sie den Rest der Zeit rum und wir kurieren uns im Bett aus und auch sonst gibt es keine Beschäftigung man selbst ist ja mit schlafen und gesund werden beschäftigt.

    Hunderuhetage, heißt der Tag davor war anstrengend, z.B. morgens mit der Bahn 4 Std. nach Usedom, dort Geburtstagsfeier mit vielen Menschen bis in die Nacht und am nächsten Tag 4 Std. mit dem Zug zurück.

    Heißt hier:

    45min Morgens

    45min Nachmittags

    20min Abends

    Einfach eine verkürzte Runde laufen ohne irgendeine Beschäftigung für den Kopf,... Sie schläft dann daheim den nächsten Tag meist viel tiefer als sonst.

    So explizite nur Löserunden Tage gibt es hier nicht. Das Tier hat aber kein Problem damit, aktuell musste sie 2 Wochen OP bedingt nur Minirunden laufen und sonst nix. Hat sie genervt und man hörte sie häufig seufzen, aber überlebt hat sie auch das.

    Beigebracht wurde hier nix. Zuhause ist es bei uns aber generell sehr langweilig, weil wir meist von daheim arbeiten. Das heißt Hund kennt es sehr gut, das wir zwar anwesend sind, aber eben trotzdem nix los ist. Die wissen/wussten ziemlich genau, wann wir im Arbeitsmodus sind und wann im "lass uns daheim was machen" Modus (Tricksen, "Gymnastik",...).

    Ich finde es natürlich auch nicht gut, das die Hunde ihre Besitzer gefressen haben, aber es erscheint mir einfach logisch.

    In den 70er Jahren hatten wir das auch bei Menschen:

    https://www.spiegel.de/geschichte/kam…n-a-948477.html

    Und auch in den 2010er Jahren gab es den ein oder anderen Vorall (2012 Russland,...). Wobei die Leute, das teils in einer Notsituation waren und Kameraden getötet und gegessen haben, das finde ich noch etwas anders gelagert, als bei dem Unglück in den Anden.

    Das Wölfe auch auf Hunde gehen, ist zumindestens in anderen Ländern nichts neues.

    Für hartgesottene, hier mal ein russisches Video, in dem Hunde, Katzen, Schakale,... zum Opfer fallen. Da sieht man auch wie es sich mit der Siedlungsnähe und teils auch Anwesenheit von Menschen verhält.

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    Große Firmen keine Ahung, aber Fehler schleichen sich oft mit der Zeit und einer gefährlichen Routine ein.

    Keine Ahnung wie das anders wo ist, aber ich arbeite aktuell wieder im "Felde" und da springt alle paar Tage einer von der Arbeitssicherheit rum und die Strafen bei Verstößen sind enorm!

    Man achtet auf den anderen und jeder muss die Sicherheitsbestimmungen abzeichnen, bekommt eine Einweisung,... Und wenn die Grundvorraussetzungen nicht stimmen (Kleidung,...) kann der gleich wieder nach Hause gehen, weil keiner Bock hätte für den zu blechen.

    Und trotzdem sterben jedes Jahr einige Archäologen, wobei das dann wirklich hauptsächlich tragische Unfälle sind. Der Rest geht auf Routine und Leichtsinn und die kann dann eben auch tödlich sein, das muss sich jeder bewusst machen.


    Im Tierheim scheint es teils nicht mal Sicherheitseinweisungen zu geben, die Leute nicht sensibel dafür zu sein, das sie mit völlig fremden Hunden arbeiten. Hier war zumindestens schon bekannt, das der Hund zwickt, da würde ich schon hellhörig werden. Ist ja erstaunlich was Leute teils unter Zwicken verstehen.

    Und anscheinend werden nur unzureichend Schulungen genutzt, Bestimmungen gibt es nicht und überprüft werden kann entsprechend auch nichts.

    Dazu kommt die gefährliche Routine oder die Leute scheinen sich teils keinen Kopf zu machen.


    Schieber geht nicht überall, aber es sollte wenigstens das Grundwissen zum Umgang mit aggressiven Hunden vorhanden sein, bzw. eine körpersprachliche Schulung (selbst da fallen mir schon Mängel auf). Eigensicherung wie hier angesprochen, wenn sich nicht direkt mit dem Hund auseinander gesetzt wird,... Eben der grundlegende Umgang, im Sinne der Eigensicherung als Grundvorraussetzung.

    Bei Sunny war der Trigger eine zusammengerollte Zeitung in die man herein getröttet hat. Ein Restrisiko wird bei aller Vorsicht immer bleiben und das sollte man im Hinterkopf behalten.

    Generellverdacht ist schwierig, aber ein Mindestmaß an Sachverstand im Sinne des Eigenschutzes muss einfach vorhanden sein.