Beiträge von SanSu

    Passend dazu vom Freitag. Großwild ist hier nicht so das Thema, der Bewegungsreiz ist aber schon spannend. Wir sehen es aber öfter, die Gerüche sind öfter präsent und man kann direkter üben.

    Die beiden Rehe sind vor uns ausgesprungen, dann haben wir sie so 10min. beobachtet, das Tier legte sich selber hin (weil langweilig > Rehe grasen, kaum Bewegung) und für Desinteresse gibt es verbales Lob.

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    Bei 0:39 nimmt sie wieder Blickkontakt auf, bei 0:59 wieder ein Lob für's abwenden, 1:48 Abbruch, das Tier will mir auf den Weg folgen, soll aber dort bleiben, 2:00 das erste Reh passiert den Seitenweg, Kami nimmt Witterung auf, 2:35 das 2. Reh folgt. Kami reagiert hauptsächlich auf Sicht, das ist deutlich dynamischer und beide flüchten springend ins Dickicht, sie bleibt aber an der Stelle stehen. Super.

    Das geht aber nur weil`'s Rehe sind.

    Hier riecht sie die Kaninchen nur und wenn der Schwanz nur leicht zuckt, kommt die Leine dran, ohne Leine wäre sie in dem Level nicht kontrollierbar bzw. nur mit viel Druck und sie weiß auch das die Leine dran ist. Die sehen wir so gut wie nie, folglich haben sie noch einen völlig anderen Reiz.

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    Edit: Warum das 2. Video mitten drin startet, keine Ahnung...

    Leine dran heißt ja nicht unbedingt, dass der Hund da auch ständig rein ballert.

    Kommt halt immer darauf an, wie man am Jagdverhalten arbeitet (und das ist natürlich abhängig vom Hund und auch vom Umfeld, in dem man so unterwegs ist).

    Sehe ich auch so, aber bei einem 7 monate alten Hund, kann mal wahrscheinlich noch nicht die "Perfektion" erwarten. Ist die Frage ob der Hund es in dem Entwicklungsstadium überhaupt leisten kann.

    Scheint ja sehr tagesformabhängig zu sein.

    Und wir sehen ja nur einen Ausschnitt, das scheint ja sehr unterschiedlich zu sein und an einem Hotspot ist es für die Hunde ohnehin schwieriger.

    Wie man arbeitet hängt ja dann stark vom Hund ab und auch vom eigenen Timing. Im schlimmsten Fall baut man sich eine größere Baustelle, als es letzendlich gewesen wäre. Dann hat man einen Hund der um der Anzeige willen, alles anzeigt und man hat den Reiz dadurch noch viel interessanter gemacht.

    Ich bin trotzdem bei dir. War hier auch so, Schlepp dran. Erst Anzeige belohnt, davon sind wir inzwischen weg, inzwischen wird das selbstständige lösen belohnt, sonst kommt man kaum noch vorwärts.

    Ist aber ein komplexes Thema, da gibt es zur Not ja auch einen Thread. Wobei ich bei einem Labbijunghund wo das nach Tag und Region schwankt auch noch nicht an aktives AJT oder JET nachdenken würde.

    Ich bin wie gesagt ein großer Pausenfreund und würde das auch immer integrieren, da geht es ja nicht nur um Verarbeitung, Frust, sich mit der Umwelt auseinandersetzen, sondern auch um die Erwartungshaltung, draußen auch mal chillen.

    Und einem Hund das Schnüffeln am Wegrand zu verbieten ist nicht richtig, weil der Hund nichts lernt.

    Ich glaube die wenigstens haben hier ein Thema mit schnüffeln am Wegrand, aber ich sehe kein normales Schnüffeln, sie nimmt ja Witterung auf und würde dieser anscheinend auch abseits des Weges folgen.

    Das bewerte ich völlig anders, als schnüffeln am Wegrand.

    Edit: Ich würde hier auch bewusste Pausen im Wald machen, damit sie lernt sich dort auch trotz der Gerüche zu entspannen. Weiß nicht ob ihr sowas beim Gassi auch mal macht.

    Jetzt mal abseits der Diskussion, rate ich auch dazu, die Kontrolle direkt am Wild zu verbessern, mit provozierten Aktionen.

    Ich glaube, das hattest du wirklich übersehen.

    Ein Ball ist kein Frisbee, kein Kaninchen, kein Reh, kein...

    Unterschiedliche Tiere können auch unterschiedliche Reize auslösen. Hier ist alles unter Ratte relativ unspannend und Großwild ebenso, die Stufen sind verschieden.

    Wir können hier gut am Fuchs trainieren, deshalb ist der Fuchs kein Problem obwohl es da früher extrem war. Kaninchen sind der Super Gau, die sehen wir nämlich quasi nie, folglich konnten wir das nie trainieren und sie ist faktisch nicht ansprechbar.

    Das ist also ein wichtiger Punkt, denn das erlernte Verhalten kann am Gegenstand funktionieren, deswegen aber noch lange nicht am Tier und wenn es bei der einen Art klappt, klappt es noch lange nicht bei der anderen, weil der Reiz, der von den Tieren ausgeht unterschiedlich stark sein kann.

    Ich weiß nicht welche Verletzung das Tierchen hat, eventuell wäre zergeln noch ein Idee. Es hält das Tier bei dir, viele Hunde stehen aber drauf. Und nach dem Pushen kann man ja auch wieder Ruhe einfordern. Also Tier absitzen lassen und kurz ein paar ruhige konzentrierte Übungen machen (Blickkontakt, Pfötchen, weiß der Teufel) um von der Zergeldynamik wieder in die Konzentration zu kommen.

    Jagen hat viele gesichter, ich bewerte das 10m hinterherhoppeln jetzt auch nicht so dramatisch, der Reiz war einfach enorm und das Tier ist nicht abgehauen. Aber das sieht man ja auch den Spaziergängen gut, ob das Tier jetzt "angeknipster" ist. Und parallel eben am Wild trainieren, um die Kontrollierbarkeit zu steigern.

    Spoiler anzeigen


    Dafür bekomme ich sicher kloppe, aber Jagd hat viele Gesichter, bei uns sieht das so aus.

    Kein Hinterherrennen, aber kompleter Tunnel, da ist auch der Tut Nix am Ende egal:

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    Ich lasse es trotzdem ab und zu zu, weil sie in der Situation abrufbar und kontrollierbar ist. Heißt ich kann sie sich hinsetzen lassen oder stoppen, weiter machen lassen,... Ein finales Ende gibt es natürlich nie! (es ist erschreckend wie nah sie mit dieser Taktik an ein Tier rankommt). Vorher lasse ich sie absitzen, es gibt den Rückruf und wir feiern Party.

    Für uns ist es Training der Kontrollierbarkeit (in dem Fall habe ich nicht eingegriffen, weil es um die Demonstration ging) und ein weiter ist ein weiter und sie steigert sich nicht rein.

    Klar kann die reine Dynamik eine Rolle spielen (Kontroletti), aber vor der Jagdproblematik würde ich nie sagen, der Hund hat nicht gejagd, nur weil er nur ein paar Meter hinterher ist, du hast ja eingegriffen.

    Kannst du ja nochmal melden, wenn ihr morgen beim TA ward und bis dahin weiterhin gute Besserung!

    Und frag dann einfach nochmal direkt nach, wielange du noch schonen im Sinne von kein Rennen, Springen, Toben) sollst.

    Kommt ja immer drauf an, wie tief sie ins Gewebe reinmussten,... Vielleicht darf sie nächste Woche schon wieder ganz normale Runden gehen und etwas rumhoppeln.

    Kami war echt schlecht beieinander, gerade die erste Woche und die lange Schonung ist eher wegen des größeren Eingriffs und des Blutungsrisikos gewesen (die Milz ist ein stark durchblutetes Organ und entsprechend müssen da auch größere Blutgefäße ordentlich abgebunden werden).

    Von daher ist es doch schön, das es ihr schon wieder so gut geht, das sie gern mehr machen würde! :nicken:

    Die paar Tage schafft ihr auch noch :mrgreen-dance:

    Wenn man sich die Making Offs anschaut, bekommt man auch einen ganz guten Eindruck. Fotograf/in sitzt liegt schon, Hilfsperson stellt hin und da sieht man auch, das oft nicht viel Zeit für ein Bild bleibt.

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    Wenn du da mal bei Youtube schaust, da gibt es einige Videos und da bekommt man schön mit wie es so läuft und ein paar Anregungen.

    Also wir sind auch trotz Milz OP gleich wieder kleine Löserunden gelaufen (wirklich kleine Runden, vielleicht so 30m hin und zurück). Erst nur zum lösen 5min., nach einigen Tagen 10min. aber super langsam. 5min hin, Tier auf die Decke draußen ein bisschen den Wind genießen und dann 5min wieder zurück gewackelt. Und so nach einer Woche schon kleine Runden mit auf der Bank sitzen (also wir) und ein bisschen in der Welt rumgucken.

    Halt nicht springen, nicht rennen, nicht wälzen,... Hundekontakte gab es auch nicht.

    Wir hatten einen Body, damit kein Dreck reinkommt, Kami sitzt gerne in der Weltgeschichte rum.

    http://www.artgerechtes-katzenleben.de/diy-fuer-katze…hne-naehen/1097

    Sie war als rosa Bonbon unterwegs, da siehst du auch das es etwas nachgeblutet hat, kann man gut aus einem alten Lacken klöppeln.

    https://www.dogforum.de/images/proxy/a…c5f05cab304.jpg

    Das ist ganz normal, beim Pipi machen,... spannt sich die Bauchdecke ja etwas an und dann blutet es etwas nach und das verkrustet dann auch.

    Aber die Haut ist ja nicht gerötet, ich finde auch es sieht gut aus, trotz der Krusten.

    Wir sollten eine Woche wirklich schonen, kurze Löserunden, kein rennen, springen, toben. Und dann nochmal 3 Wochen kein Rennen, Springen, Toben, aber eben normale Runde am Zustand des Hundes orientiert und nicht übertreiben. Das war aber eine große Bauch OP mit Organentnahme und der Gefahr, das es da doch noch zu größeren Nachblutungen kommt.

    Also 5min Runden (also langsam getappert, wie es eben für Kami ging) gab es von Anfang an, schon wegen dem lösen, nach ein paar Tagen 10min. und dann eben noch ein bisschen draußen sitzen und liegen, dafür haben wir eine Decke mitgenommen, wegen dem Dreck.

    https://www.dogforum.de/images/proxy/4…3c134fa3dda.jpg

    Findest du die Passform von deinem Link noch ok? Ich empfinde das schon als zu weit hinten und zu sehr bei/auf den freien Rippen.

    Nein, mir wäre es auch zu weit hinten. Deswegen würde ich da selber Maße angeben oder eben ein Foto schicken und mal fragen.

    Die Form der Geschirre finde ich auch ideal, gerade wegen dem Steg an der Brust. Bei den Xern unten, wie du schon sagst, sehe ich auch zuviele, wo dann einfach beide Gurte in den Achseln hängen. Dann ist zwar der Brustkorb schön eingepackt und das Geschirr rutscht nicht, aber dafür hat man dann die Gurte in beiden Achseln.

    Was als Alternative auch geht, frag einen Shop deines Vertrauens. Ich hatte mein erstes dieser Bauform damals von Modog nachbasteln lassen.

    Und wenn man nett fragt, machen das andere sicher auch.

    So ein Setter hat ja auch eine besondere Figur.

    Aber ich denke mit Zusatz müsste das bei Camiro auch gehen, es gibt ja das Bild von den beiden Labradoren, da sieht es auch nicht so aus, als würde das sehr weit hinten sitzen. Wenn es auf dem tiefsten Punkt sitzt, ist ja immer noch genug Platz bis zu den letzten Rippen.

    Achso und ich weiß nicht ob er schon verlinkt wurde:

    Berliner DF-Treffen

    Schau mal, da gibt es regelmäßig Treffen oder man verabredet sich, schließt sich an oder kann mal Fragen ob jemand Interesse an einer gemeinsamen Runde hat.

    Da schauen die meisten Berliner regelmäßig mal rein.

    Edit: Und ich sehe gerade, Rechtschreibung war im letzten Post gerade aus. :sweet:

    Hallo,

    wir sind ebenfalls aus Berlin, allerdings im Süden Zuhause.

    Was ich sehr beruhigend finde, die Großteil der Menschen dort draußen macht sich über all diese Sachen keine Gedanken und irgendwie bekommen die Leute es trotzdem hin, nette Hunde zu haben.

    Vielleicht sind die nicht alle perfekt erzogen, aber wer ist das schon, aber es gibt hier unzählige nette Hunde von Haltern, die die 5min Regel nicht interessiert, die nicht auf alles achten und trotzdem klappt es. Versuch das im Hinterkopf zu haben.

    Gerade in Berlin ist die Bandbreite an Hunden enorm.

    Und du wirst sehen wie schnell sich der kleine eingewöhnt, was heute noch super aufregend ist, ist in ein paar Tagen ganz normal.

    Hast du das Gefühl es ist zuviel, trag ich doch zum Park und lass ihn dann dort flitzen.

    Auf der Wiese sitzen und einfach mal in Ruhe die Welt bestaunen, ist immer eine gute Idee.

    Wir hatten noch nie einen Welpen, aber die Welpen im Park bei uns, laufen morgens oft frei oder stellenweise (weil wenig los ist). Da wird dann auch auf den Wiesen getobt oder einfach rumgesessen und die kleinen erkunden etwas die Umgebung. Die meisten Welpen rennen ja nicht kilometerweit quer Feld ein.

    Nachmittags sieht man viele auch an Geschirr und ganz dünner Schnürchenschlepp oder eben Leine.

    Und desto öfter ihr draußen seit, desto mehr Hundehalter lernt ihr kennen und desto mehr bekommt ihr ein Gefühl dafür, wie die Hunde ticken, ob die Halter euch sympathisch sind und wo ein Kontakt vielleicht Sinn macht und wo nicht.

    Das entwickelt sich aber alles mit der Zeit.

    Achso und ganz wichtig, Sozialisation heißt nicht, der Hund muss alles kennenlernen. Es heißt überhaupt zu lernen, das Tierchen lernt jeden Tag soviele neue Sachen kennen und es geht darum positiv neue Eindrücke zu sammeln und zu verarbeiten und wie man neuen Dingen gegenübertritt.

    Denn verrückt, die meisten TS Hunde sind auch noch nie S-Bahn gefahren, lernen es aber doch.

    Und in Berlin/Großstädten ist eh alles anders :D Wenn du den Hund bei jedem Jogger, Radfahrer, Spaziergänger ranrufst, absitzen lässt, anleinst, neben dir laufen lässt,... kannst du das Haus wahrscheinlich gar nicht erst verlassen. Für die Hunde ist bzw. wird das einfach völlig normal. Das ist anders zu bewerten als ein Hund vom Land, der das eventuell gruselig findet, wenn ein Mensch frontal auf ihn zuläuft und wo man dann anders managen muss. Aber das sind Entwicklungen, das ist ein Weg. Nicht jede Forumweisheit oder Regel ist auf jede Region übertragbar oder gar sinnvoll.

    Guckt euch alles an, genießt diese Zeit, in wenigen Wochen hast du schon einen Teenie, das geht so schnell.

    Behalte diese Sachen im Hinterkopf :nicken:, die Welt außerhalb von Foren bringt auch soviele nette Alltagsbegleiter hervor und Hunde lernen ihr ganz Leben. Und neben all den Informationen nie das Bauchgefühl vergessen.

    Die anfängliche Panik/Angst vergeht, dein ganzes Leben hat sich gerade umgestellt, das berichten hier soviele im Forum, aber die Gedanken und Sorgen werden vergehen und ihr werdet ein tolles Team werden. :nicken:

    Genießt den Ausflug und dann lasst es am nächsten Tag eben einfach ruhiger angehen. =)