Beiträge von SanSu

    Als wäre die Savanne in der Safaris durchgeführt werden, weniger Kulturlandschaft..... der Gedanke ist doch naiv.

    Mir ist das klar, aber es wurde als Vergleichsbild genutzt.

    Beides ist künstlich, aber der Tier- und Pflanzenbestand unterscheidet sich schon deutlich, gerade im Bereich der Gefährdung durch die vorhandenenTierarten. Das aber wahrscheinlich auch nur, weil diese künstliche Landschaft bei uns so gepflegt wird, sonst sehe es da bezüglich der Ausbreitung von Beutegreifern, aber auch anderem Großwild sicher auch nochmal anders aus. Wobei das nicht ausschließlich eine Landschaftsfrage ist.

    Ich finde es generell schwierig solche Sachen zu vergleichen.

    Die domestizierte Kuh bewegt sich in einer künstlichen von Menschen geschaffenen Kulturlandschaft, das hat nichts mit einem Wildtier in der Savanne zu tun und auch nichts mit Wildnis.

    Ja, viele Menschen informieren sich nicht, haben aber auch keine Erfahrungswerte und man geht einfach nicht davon aus, das wenn man sich auf einem offiziellen Wanderweg bewegt, man sich dort einem potenziellen Risiko für die eigenen körperliche Unversehrtheit aussetzt.

    Das meine ich jetzt wirklich nicht provozierend, aber wir sind ja eben nicht in der Wildnis mit Wildtieren.

    WIRKLICH rein biologische Frage, bei uns geht es auch viel um Domestizierung in den Anfängen, bei Tieren und Pflanzen.

    Man hat das Wildgetreide, das durch Mutation eine Reihe mehr Körner hat, platt gesagt und nutzt dieses weiter, weil bringt mehr Ertrag. Ich habe die Hunde, die gut laut geben und somit auf Eindringlinge aufmerksam machen. Man hat Hunde mit einem geringen Aggressionspotenzial für die Gesellschaft,...

    Gibt es denn Untersuchungen oder Bestrebungen welche Kühe als Individuum ein höheres Schutzverhalten an den Tag legen, als andere in der Herde? Ich meine Tiere sind auch immer Individuen. Bzw. da gibt es doch garantiert auch in den Rassen Unterschiede.

    Platt gesagt, früher bei Oma auf dem Hof konnte man als Kind gar nicht so schnell schauen, wie schnell Oma das Beil schwang, wenn ein Hahn die Leute angegangen ist. Das war knallharte Selektion, was vom Verhalten nicht passte kam in die Wurst.

    Nun will man keine Lämmchen, als Kuhmutter, aber es gibt da doch sicher auch Individuen, die auf Störungen massiver reagieren als andere.

    Ist sicher schwer, weil wenn ich von der Kuh angegriffen werden, ist das eine Schocksituation und ich weiß später nicht mehr, das war die mit dem großen Braunen Fleck oder der weißen rechten Fessel.

    ***

    Dann, ich war noch nie auf so einer Kuhalm, aber man hört jedes Jahr von Unfällen, die teils tödlich enden.

    Gibt es da die Idee von "Schutzschlupfen" für Menschen. Also, das die Leute sich zur Not dort in Sicherheit bringen könnten?

    Das muss ja nicht mal was großartiges sein, ein Quadrat mit Steinmauer, geht ja auch aus Naturstein, mit Durchlass für den Menschen. Weiß nicht, in wie fern das eine wütende Kuh beeindrucken würde.

    Vielerorts nehmen Kühe ja sogar niedrige Steinmauern als Begrenzung war.

    Das sieht auf der Alm sicher nett aus, Eidechsen hätten auch etwas davon, der Rohstoff ist vorhanden,...

    Ist ja ein Geben und Nehmen von beiden Seiten.

    Ich habe mir gerade die Bürste angeschaut. Da sind kleiner Messer mit dran. Solche Bürsten soll man ja eigentlich bei langhaarigen Hunden nicht nehmen, da diese das Fell kaputt machen.

    Deswegen hatte ich auch bedenken, aber sie soll das Deckhaar laut Beschreibung nicht schneiden, ich konnte mir das auch nicht vorstellen.

    Aber sie tut es tatsächlich nicht, alles war rauskam hatte noch die "zurückgebildeten" Wurzeln dran.

    Bestimmt meldet corrier sich auch nochmal, die ist da sehr qualitätsorientiert, hat selbst zwei Collies und war ebenfalls begeistert, weil einfach viel rausging und das Deckhaar ihrer Collies ebenso nicht beschädigt wurde. Und ich weiß sie ist da sehr "eigen". :D

    Da ist teils noch einiges an Wolle drin, ich würde auch nochmal zum Profi gehen, wenn du da unsicher bist.

    Ich bin gerade ziemlich angetan von der Blue Pet Bürste hatte ich bei corrier gelesen.

    Ich hatte Kami wirklich schon sehr gut entwollt, aber damit habe ich wirklich noch einiges rausbekommen.

    Kragen, Hosen und Schwanz, der Rest war quasi schon Wollfrei:

    https://www.dogforum.de/images/proxy/7…f8f2eafc86f.jpg

    Ansonsten schneide ich im Sommer immer noch die Pfötchen gut aus, dort haben sie ja Schweißdrüsen, ich habe das Gefühl es hilft ein bisschen, kann aber auch Einbildung sein.

    Wenn es ganz heiß ist, sollte man aber auch den Vierbeiner nicht unnötig der Hitze aussetzen. Morgens und Abends, Nachmittags nur kurz im Schatten.

    Wir machen Kami, wenn es heißer wird auch immer richtig nass. Dabei kein kaltes Wasser nehmen und nicht erst wenn der Hund schon komplett aufgeheizt ist. Wir gehen raus, ich kippe vor der Tür 1,5l lauwarmes Wasser über ihr aus (Achseln, Bauch und Beine nicht vergessen) und dann geht es eine kurze Runde.

    Ich denke wenn die restliche Wolle raus ist, geht es ihr schon besser, aber auch Hunde müssen sich erst gewöhnen und es gibt auch einfach Tiere die hitzeempfindlicher sind als andere.

    Wenn's dir doch extrem vorkommt (sie hat halt auch einfach viel Fell), lass den TA nochmal drauf schauen, haben wir auch gemacht, um Probleme mit dem Herzen auszuschließen.

    Echt findest du? Also ich meine klar, es gibt Rassen die nochmal definierter und trockener sind. Aber von weniger gut aufbauen das es sichtbar ist, find ich sie doch eher weit entfernt.

    Die Muskulatur ist ja größtenteils "künstlich" entstanden, das finde ich kann man nicht vergleichen.

    Warum die Angst vor Protein? Es sind Hunde

    Wenn man ein Alleinfuttermittel nach den Angaben füttert, geht man erstmal davon aus, das der Hund bedarfsgerecht ernährt wird.

    Der Bedarf eines Hundes an Protein ist zudem erstaunlich gering.

    Da Protein nicht gespeichert wird, wird es über Leber und Nieren verstoffwechselt und ausgeschieden. Das ist bei einem gesunden Hund erstmal kein Drama, sollte aber kein Dauerzustand sein.

    Viele Hunde bewegen sich eher im Bereich einer Proteinüberversorgung, worauf unter anderem die immer häufiger auftretenden Nierenerkrankungen auch bei Hunden hindeuten.

    Kurzfristig sehe ich da auch kein Problem, würde es hier im Zusammenhang mit der Läufigkeit und dem Alter aber auch nicht machen.

    Falls oben genanntes nicht im Hause, geht auch Klebeband. Paketklebeband, Gaffertape,... mit der Klebeseite nach außen um die Hand, Handfeger,... wickeln und damit Decken und die Matte abstreichen, das auch ein paar mal und in verschiedene Richtungen je nachdem wie die sich reingehakelt haben.

    Ist aufwendig, systematisch vorgehen, also Decken auf Fliesenboden aufbreiten und dann geht's los. Geht schneller als per Hand.

    Trockner wäre das idealste.

    Ich habe mal wieder eine bemerkenswerte Hundebegegnung.

    22.00Uhr in der Hauptstadt. Der Mond scheint, stille in den Straßen, ein Vögelchen zwitschert. Wir brechen zur finalen Runde vor der großen Raubtierfütterung auf. Die Stadt wirkt friedlich.

    Plötzlich kläfft es. Es ist ein lallendes Brüllen zu hören.

    Er: "Der Fuchs, der Fuchs, da läuft er".

    Sie: "Was?"

    Es: Untermalt die Szenerie weiter mit kläffen.

    Er: "Lein doch mal den Hund an, nicht das der hinterher rennt!!!! Maaaaan eyyyy, mach doch mal!"

    Sie: "Was denn?" - check nix mehr

    Es rennt kläffend den Weg runter über die Straße auf unsere Seite. Man kann froh sein, das die hier doch zahlreich vertretenden Tuning Karren ihn nicht plattgewalzt haben.

    Es rennt in unsere Richtung und kläfft immer noch. Das wankende Gespann hinterher.

    Er: "Da steht er!!!!"

    Sie: "Was denn?"

    Er: "Na der Fuchs!"

    Sie: "Wo denn???"

    Er: "Na da hinten mensch" er deutet in unsere Richtung.

    Wir stehen an der Wiese, Kami schnuffelt traumwandlerisch die Grashalme ab - untermalt vom Kläffen. Ne Laterne gibt es auch :tropf: er meinte tatsächlich das angeleinte kniehohe gelbe Hundetier neben mir. :hust:

    Der Hund fährt einen hysterischen Scheinangriff auf Kami, die juckt es nicht, die weiß der blöfft. Er zückt die Taschenlampe und leuchtet uns an und stellt fest, auf 10 ZEHN Meter.

    "Is er doch nich." xD

    Wir gehen weiter, das Kleinteil springt kläffend um uns rum, der Typ leuchtet mit zielsicher ins Gesicht (erstaunlich, bei dem Gang:lol:).

    Ich bin geblendet und versuche irgendwie an denen vorbei zu kommen. Da ertönte ein

    "Nabend"

    Ich sehe nix und versuche irgendwie aus dem Lichtkegel zu flüchten und nicht über das immer noch kläffende Kleinteil zu stolpern.

    Und es ertönte beleidigt

    "dann eben nich"

    Die beiden wankten weiter, das kläffende Kleinteil folgt und rennt über die nächste Straße.

    Manche haben echt mehr Glück als Verstand, erstaunlich. Ich versuche derweil den komischen gelben Flecken im meinem Sichtfeld Herr zu werden.

    Ich glaube es kommt sicher auch auf das Problem und die Lebensumstände an.

    Ansonsten spielen für mich persönliches Interesse, eine Leidenschaft sich mit neuen Sachen auseinanderzusetzen, eine gewissen Sensibiliät für Details und Bauchgefühl/Intuition und Realismus eine große Rolle.

    Es gibt Leute die sind so schlecht im Timing oder schätzen Sachverhalte so verkehrt ein und das sind Punkte, da dauert es sicher bis man ein Auge für hat,... Und bei manchen wird es auch einfach nichts. Hier schaffen es Leute, sich Probleme über Jahre selbst zu basteln, weil sie so unglaublich falsch bestätigen.

    Da sind Leute mit Erfahrung im Vorteil. Aber es gibt auch Leute, die naturgegeben oder erlernt ein Auge für "Details", Stimmungen,... haben. Wenn das noch mit einem Wissensdurst gekoppelt ist und einer realistischen Denkweise und die Lebensumstände nicht völlig dagegen sprechen, fände ich es überhaupt nicht problematisch.

    Und manche Probleme sind in einem geänderten Lebensumfeld vielleicht gar keine. Wenn der Hund nicht allein bleiben kann und massive Verlassensängste hat und es aber in dem Heim gar nicht muss. Oder der Hund der vielleicht territorial ist, das aber in einem anderen Heim vielleicht sogar gewünscht ist und sonst eben gemanaged wird und sei es ein Zimmer/Zwinger für die Zeit wo Besuch da ist.

    Ein Angsthund, der auf dem Land gar nicht von sovielen Reizen überflutet wird, wie in der Stadt,...

    Ich gehe jetzt nur von "normalen" Problemhunden aus und nicht von eigentlich nicht vermittelbaren "Spezialisten", wo jeder Handgriff schon zum eigenen Selbstschutz sitzen muss, denn das ist etwas was sicher Übung erfordert.

    ***

    Bei uns damals hat das super geklappt. Wir liebten den Hund einfach, hatten keine Hunderfahrung, aber noch bevor sie einzog haben wir einen Trainer klar gemacht. Maulkorb war für uns bei der Vorgeschichte einfach logisch. Ich habe alles zu Aggressionsverhalten förmlich verschlungen, Videos geschaut, die entsprechende Lektüre zur Körpersprache,...

    Ganz klar, mit der heutigen Erfahrung hätte man manche Sachen vielleicht anders gemacht, aber man war auch nicht so verkopft, das war auch hilfreich.

    Bei uns hat es super funktioniert und was 11 Jahre bei der Vorbesitzerin nicht möglich war, weil keiner auch nur eine Sekunde Arbeit investieren WOLLTE und es unschöne Zwischenfälle aufgrund grober Fahrlässigkeit/Dummheit/Naivität gab, hat sie sich bei uns wirklich toll entwickelt und ich wünschte wir hätten mehr Zeit gehabt.

    Es hätte gar nicht so weit kommen müssen, hätten die Vorbesitzer auch nur ein bisschen Interesse, Leidenschaft und Willen gezeigt oder wären zumindens verantwortungsvoll mit ihr umgegangen.

    Jeder muss erst Erfahrungen sammeln, ja, aber ich glaube das eine Leidenschaft für eine Sache vieles ausgleichen kann.

    Man sieht hier soviele Neuhundehalter, die so angagiert sind, alte Hasen die die selben Fehler wie beim letzten Hund machen und weiß genau in welche Richtung es sich entwickeln wird. Und alle Facetten dazwischen.

    Ich denke wenn man sich längere Zeit mit den Leuten auseinandersetzt, in Treffen und Gesprächen und wenn man sieht wie sie mit dem Hund aggieren bekommt man schon ein gutes Gefühl dafür und davon ab, sind manche Probleme für andere vielleicht gar kein Problem.