Beiträge von SanSu

    Wir machen 1x im Jahr einen großen TÜV (komplett US, großes Blutbild, Urin und die Allgemeinuntersuchung). Wir sind auch so ab und an wegen Kleinigkeiten dort, dann gibt es nach Bedarf ja auch eine Allgemeinuntersuchung und ein Blutbild.

    Haben wir bei unserer alten Hündin auch schon gemacht.

    Gesäuge taste ich zusätzlich Zuhause regelmäßig durch. Letztes Jahr wurde ihr die Milz entfernt, weil bei dem Check eine Veränderung zu sehen war und wir waren froh, das es so früh gefunden wurde. Man hört von der TA und auch von Leuten der Umgebung leider häufiger von sehr unschönen Ausgängen.

    Lasst ihr eure Hunde denn so nah an andere Hundebesitzer heran? Ich lasse meine Hunde schon kaum auf 5 Meter an fremde Hundehalter heran.

    Kommt sicher auf die Region und die Hundetypen an.

    Ich denke im ländlichen Raum verhält sich das nochmal anders, als im städtischen. Da hat man mehr Hof-und Wachhunde und Hunde wo vielleicht auch eher eine territoriale Komponente mit reinspielt und generell ist die Hundedichte einfach viel geringer. Somit sind Fremdhundebegegnungen nicht der tägliche Normalzustand.

    Im städtischen Raum verhält es sich anders. Du hast eine hohe Hundedichte, viele Fremdhundbegegnungen am Tag, weniger Platz,... Die Leute sind aber auch "lockerer", die Hunde sind es gewohnt.

    Leinenkontakte sind hier keine Totsünde, andere Hunde werden auch gestreichelt, wenn man sich kennt und es werden sogar Leckerlies verteilt.

    Heißt nicht, das man assozial ist, wenn man das nicht gut heißt, aber es ist hier nix besonderes.

    Hier wird auch nicht bei jedem Jogger, Radfahrer, Spaziergänger rangerufen, weil der Hund dann schlicht gar nicht mehr freilaufen könnte. Die Leute kennen es hier nicht anders, auch die ohne Hund und man nimmt trotzdem Rücksicht, aber auf eine andere Art und Weise, wie auf dem Land.

    Und beim passieren von anderen HHs, klar kommt man sich so nah. Die Wege sind 1-3m breit, folglich kommt man dann auch so nah an den Leuten vorbei.

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    Ich leine in so einem Fall einfach an, weil ich eben nicht weiß warum der andere angeleint ist. Würden die freilaufenden zu Kami kommen, gäbe es Leinenkontakt (dabei die Leine locker über den Hunden halten, damit sich keiner verheddern kann) und nach dem abchecken gibt es einfach ein weiter und man passiert den angeleinten Hund.

    Sieht man die Freilaufkombo geht einfach vorbei, geht man auch einfach vorbei.

    So übrigens auch der Trainertipp bei uns im städtischen Raum:

    WENN Leinenkontakt, dann Leine locker und über den Hunden und mit den Bewegungen des Hundes mitgehen, damit sich keiner verknuddelt UND keine künstliche Spannung aufgebaut wird.

    Wenn man das nicht will, kann man das kommunizieren oder eben ausweichen oder blocken, das haben wir dann bei unserer damals unverträglichen Hündin gemacht.

    In dem geschilderten Fall, scheinen offline Begegnungen aber auch normal zu sein, und da würde ich naiv davon ausgehen, das die Halter also diffenrenziert haben zwischen den Hunden. Und dann kann man gucken. Geht der eigene Hund eh nicht zu dem angleinten, bleibt der eigene halt frei, besteht die Chance das er hingeht, Leine ich halt an und manage wie auch immer, die freilaufenden Hunde (lockerer Leinenkontakt, Kommunikation, Ausweichen oder Blocken).

    Wir wohnen in Berlin und zum Park, wo wir natürlich oft hingehen werden, sind es etwas weniger als ein halber Kilometer. Aber diese Strecke hat leider kaum Grünfläche.

    Ich würde ihn, wenn er klein ist, wohl auch streckenweise tragen.

    Wir wohnen auch in Berlin und huschen an den heißen Tagen quasi von Schattenfleck zu Schattenfleck und laufen auf der schattigen Straßenseite. Durch die Häuserschluchten hat ja meist Glück und eine Seite liegt im Schatten oder man geht einen kleinen Umweg durch andere Seitenstraßen.

    Wir warten dann auch nicht direkt an der Ampel, sondern ebenfalls in einem Schattenfleck in der Nähe und wenn's grün wird, husch husch schnell rüber.

    Längeres stehen auf dem Asphalt sollte wirklich vermieden werden, kann man selbst immer mal mit der Handfläche oder den Füßen testen. Beim laufen geht es eher, einfach drauf achten, das man zur Abwechslung eher mal die Schattenseiten des Lebens aufsucht.

    Ich mochte als Kind Hunde sehr und ging auch nebenbei mit einigen Gassi, wollte aber nie einen Hund haben. Vielleicht auch, weil der Kampf bis zum 1. eigenen Haustier schon Jahre dauerte. Ich wollte ein Kaninchen, entscheiden durfte ich mich zwischen einem Hamster und Fischen. :tropf: Es wurde ein Hamster, die haben wenigstens Fell. |)

    2008 lernte ich meinen Partner beim Studium kennen, ich musste viel Arbeiten, Geld und Zeit hätte ich für einen Hund nicht gehabt und hatte auch gar keinen Hundewunsch und war neben Studium und Arbeit viel auf Achse.

    In den folgenden Jahren lernte ich natürlich auch seine große Familie kennen, auch wenn der Großteil nur zu besonderen Anlässen (Hochzeiten, Runde Geburtstage der Großeltern,...) zusammen kam.

    Und dann war da irgendwann Sunny, sie gehörte einem Onkel und seiner Frau, man sah sich aber eben nur zu größeren Anlässen.

    Mein Partner mag Hunde sehr, wir nahmen Sunny gern und gingen mit ihr eine Runde, um uns kurz den Feierlichkeiten zu entziehen. :D

    Sie tat mir sehr leid, wurde immer weggesperrt oder musste Stunden im Auto bleiben. Kinder war bei ihr ein Thema. Sie trug einen Würger, daran eine Flexi, hat gezogen und dabei dauerhaft geröchelt.

    Für uns stand fest, irgendwann wollen wir auch mal einen Hund, am liebsten eine Grauschnauze aus dem Tierheim.

    2011 starb der Onkel. Die Tante war nun allein mit ihr. Ursprünglich zog sie für die Tochter ein, die sie nach ihrem Auszug aber nicht mitnehmen wollte.

    Die Tante war also allein, wollte aber auf die geliebten Urlaube nicht verzichten. So übernahmen wir die Urlaubsbetreuung für sie. Ich las viel, kaufe ein Geschirr, wir übten und trainierten.

    Die Tante war begeistert über die Fortschritte.

    2012 lernte sie einen neuen Partner mit Hund kennen. Da es auch einige sehr unschöne Beißvorfälle mit Hunden gab, wurden die beiden im Haus getrennt. Sunny lebte in einem Zimmer, kam wegen der Verhaltenkreativität nur noch früh morgens und nachts zum Gassi raus, wurde aufgrund des schlechten Gewissens rund gefüttert,...

    Der Versuch einer Vergesellschaftung endete für den anderen Hund in der Klinik, war auch seltendämlich gemacht.

    Und dann Weihnachten 2012 lag plötzlich ein Brief im Briefkasten, ob wir sie nehmen können, sie ist nicht mehr tragbar. Ein Senior, mehrere Beißvorfälle, sie wäre wohl im Tierheim gestorben.

    Wir suchten ohnehin gerade eine gemeinsame Wohnung und nun parallel auch gleich einen Trainer und baten die Tante, sie noch so lange zu behalten und wir nahmen sie öfter zu uns. Inzwischen war auch Geld für einen Hund da, im April, sind wir in die Wohnung gezogen und im Mai kam sie dann zu uns, unser Seelenhund.

    Ab dem 1. Tag, als wäre sie schon immer bei uns gewesen. :herzen1: Und das wir nur noch zwei Jahre hatten, zerbricht mir heute noch das Herz.

    Ein Hamster lebt übrigens bis heute immer noch bei uns. :lol:

    Wir sind weg von den Hundetrinkflaschen. Ich mag auch selber wenn es so heiß ist ein Schlückchen trinken, deshalb Outdoor Metallflasche für Mensch und dazu ein Faltnapf für kleine Hunde. Mir war das irgendwann zu umständlich Hundewasser und Menschenwasser mitzunehmen.

    Ich finde auch es hört sich nicht nach Nase an.

    Macht er das auch wenn er einfach auf der Seite auf dem Boden liegt. Hier liegt er ja mit dem Kopf auf der Kante, sodass es da eventuell zu künstlichen Einengung durch die Kopflage kommt.

    Edit: Jetzt erst gesehen...

    Wie stellst Du Dir das in der Natur vor?

    Meinst du jetzt Natur oder Alm, weil du das so betont hast?

    Und das ist doch auch nicht gewollt, dass die Natur eingezäunt wird

    Nein, das natürlich nicht. Das meine ich ja mit Kompromiss. Ich weiß nicht wie so ein Kuhangriff von statten geht, ob die immer und immer wieder nachsetzen,...

    Und natürlich auch nicht alle 3 Meter. Aber wenn sowas passiert, das man sich in Sicherheit bringen kann, bis Hilfe kommt. Vielleicht gibt es ja sogar Bereiche die gefährdeter sind.

    Ähnlich wie in Irland, nur halt kleinräumiger und für den Menschen:

    https://cdn.pixabay.com/photo/2017/08/…516_960_720.jpg

    In meinen Augen vermischt sich beides - eine sehr grossflächige Rinderweide ist mit Sicherheit beides, bietet die Fläche doch auch zahlreichen Wildtieren einen Lebensraum.

    In der Tat. Aber eben auch nur, weil andere Arten durch die Umgestaltung für menschliche Nutzung (Weidehaltung) ursprünglich verdrängt worden sind.

    Bei einer Renaturierung würden natürlich die meisten Arten verschwinden, sich aber wieder völlig andere ansiedeln. Und will ja auch keiner, man will ja Tourismus, Bergkäse, Alpenmilch,... Da fände ich es schöner, einen Kompromiss zu finden.

    In Berlin ist das Wildschweinthema recht präsent, ist finde ich aber auch nochmal ein extremer Sonderfall, weil angefüttert, viele Hybriden,... Usedom ist es ähnlich. Von Otto-Normal Wildschweinen hört man selten von übergriffen, da sind mir Kühe tatsächlich präsenter.

    Ich habe schon einige "Wild-Wildschweine" getroffen (Rotten, Einzeltiere) und da gab es nie eine Situation wo ich dachte "oh oh". Respekt hat man natürlich trotzdem, aber bis jetzt war Flucht immer das Mittel der Wahl.

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    Interessant, hast du da nähere Informationen, gibt es da eine veränderte Nutzung? Also nutzt man in stark frequentierten Regionen andere Rassen, selektiert da explizit aus?