Beiträge von SanSu

    Es gibt einen Extra Thread für Silvester (Angst)Hunde Probleme.

    Danke, ja den Thread kennen wir leider nur zu gut. Aber ich werde da nochmal drin wühlen. :nicken:

    Sileo ging in dem einen Jahr ganz gut, letztes Jahr (da war es uns leider auch nicht möglich außerhalb zu "feiern") dann eher kaum noch. Deshalb gibt es da dieses Jahr in jedem Fall etwas, was man schon Wochen vorher einschleicht und auch danach noch 1-2Wochen geben kann.

    Zylkene,... bringt nix und im Silvesterthread sind ja viele Sachen eher so, das man sie länger geben muss.

    Aber ich schau mal, ob es da auch etwas für akute Situationen gibt. Eierlikör, war auch nur so semi gut und vorallem, muss das dann mit Zwang ins Tier, weil sie es sonst nicht nimmt, auch nicht untergemogelt.

    Ich schau mal, aber vielleicht fällt hier ja jemandem noch etwas für solche kurzfristigen Ereignisse ein.

    Hallo ihr Lieben,

    Kami ist kein allgemeiner Angsthund, aber ich habe gehofft, hier trotzdem einen Rat zu bekommen.

    Nach einem Böllervorfal, hat Kami Angst vor Silvester, Feuerwerk,... Zittern, pumpen, keine Futterannahme, quasi vor der Haustür entleeren und dann so schnell wie möglich wieder rein. Sie hat dann Panik und man muss aufpassen, das sie sich dadurch nicht selbst verletzt. Verknüpft hat sie da aber hauptsächlich Geruch und Dunkelheit, also tagsüber um Silvester geht es auch.

    Sileo bringt inzwischen aber kaum mehr was, dieses Jahr werden wir definitiv etwas "härteres" nehmen, was man auch länger geben kann.

    Das weitete sich dann klassisch auf Gewitter aus. Und nun, die Meisterin der Verknüpfungen, hat sie sogar schon bei Regen Angst. Keine Panik, aber Angst, aber das reicht schon und ich hätte ungern, das es sich noch steigert, denn der Zustand hält nicht nur den Regenguss an, sondern auch danach, ich nehme an der Luftdruck spielt da eine Rolle.

    Frage: Gibt es da etwas medikamentöses was man gut bei AKUTEN Ereignissen einsetzen kann?

    Sie ist im Alltag super entspannt und eher die Kategorie stoische Ruhe, eine dauerhafte Unterstützung braucht sie also nicht und etwas das man ein-und ausschleichen muss, macht ja bei plötzlichem Regen oder Gewitter auch keinen Sinn. Schilddrüse wird beim baldigen Check trotzdem mal mitgemacht, zur Sicherheit, sonst ist sie gesund.

    Absprache mit der Tierärztin ist klar, aber vielleicht habt ihr Tipps, in welche Richtung man mal überlegen könnte oder womit ihr gute Erfahrungen gemacht habt.

    ShaCo Den Zusammenhang mit Kaukram sehe ich nicht so ganz?

    Wollt's grad schreiben, ist halt auch Stress, Stress kann ja positiv oder negativ sein.

    Kami neigt in Extremsituationen auch zu leichtem autoaggressivem Verhalten. Wir haben das jetzt, wenn ich so überlege sicher schon 2 Jahre nicht mehr gehabt.

    Anfangs ist sie bei massivem Stress erst ins Fiddeln und daraus ins Kreiseln gerutscht und hat sich dabei kräftig in die Rute gebissen. Kam insgesamt aber nur so 3-4mal vor, weil man einfach weiß wie es endet und inzwischen kann man sie besser einschätzen und auch rausholen, das war hauptsächlich im 1. Jahr wo sie zu uns gekommen ist. Und einmal noch im 2. Schön ist das nicht mitanzusehen, der Stress wird sozusagen am eigenen Körper entladen.

    Pfotenbeknabbern hier ebenso ein Stressindikator.

    Und Anfangs recht häufig und wir haben es erst gar nicht in Zusammenhang gebracht, das beknabbern von Teppichen. So, wie wenn Hunde sich mit den Zähnen durchs Fell fahren, beim putzen, hat sie das mit Teppichen gemacht. Ihre Zähne deuten darauf hin, das sie früher anscheinend auf einer Kette,... rumgeknabbert hat, das scheint für sie ein Ventil geworden zu sein.

    Haben wir aber in den letzten beiden Jahren alles nicht mehr gehabt, es verschwand quasi durch Bindung, Vertrauen, unseren ruhigen Alltag und managen in entsprechenden Situationen von allein.

    Bei Kami gibt es kaum was, unsicherheitsbedingt wenn Tuning Karren mit röhrendem Motor losdüsen.

    Ansonsten geht sie total auf Froschgequake ab, aber nicht negativ, das triggert sie irgendwie, geht nicht um die Frösche, sondern wirklich das Geräusch.:tropf:

    Sunny hat extrem auf die Lochzange reagiert, das Geräusch wenn die das Loch rausstanzt, keine Ahnung wieso, aber sie wollte dann wirklich das Ding platt machen.

    Und ganz übel, hat uns keiner vorher gesagt und wussten auch nicht wieso. Sie ist komplett ausgetillt, wenn man eine Zeitung zusammengerollt und da so "reingetrötet" hat. Hatte ich aus Spaß mal gemacht, einmal und nie wieder. :ugly:

    Es muss auch nix mit der Vergangenheit zu tun haben, es kann auch sein, das ihr ihn einfach völlig falsch einschätzt und eure Körpersprache für den Hund bedrohlich ist und es sich erst mit der Zeit zugespitzt hat.

    Normalerweise geht man ja auch nicht auf den Hund zu, wenn man ihn anleint, sondern der Hund kommt zu einem oder man ruft ihn. Allein das auf ihn zugehen und dann gegebenfalls runterbeugen,... ist für einen kleinen Hund eine extrem bedrohliche Geste, bzw. ist es das für die meisten Hunde, gerade wenn noch kein Vertrauensverhältnis wie bei euch da ist.

    Da würde ich auch einfach mal jemanden drauf schauen lassen, ohne das man die Situation sieht, ist das im Netz von Beschreibungen kaum zu beurteilen. Oder man macht mal ein Video von der Situation, dafür gibt es z.B. auch den Körpersprache Thread.

    Beschwichtigungssignale, sind z.B. Blinzeln, Pfote heben, Blick abwenden, züngeln (mit der Zunge kurz über die Schnauze schlecken), Schlucken,...

    Stressindikatoren sind Nießen, Gähnen, Stress wird oft auch abgeschüttelt,...

    Wie der Umgang mit dem Hund ist, wissen wir nicht, man sieht nur häufig Halter, die ihren Hund massiv bedrängen oder ängstigen ohne das sie es überhaupt bemerken. Versucht mal drauf zu achten, Bindung und Beziehung dauert mehr als ein paar Wochen.

    Es gibt matt-Orange :shocked:

    Ja schon ewig, also ich hadere ja schon 1-2Jahre mit einem AnnyX und komme immer wieder zu der Kombi, wenn ich mal wieder schaue.

    Verstehe die Unterscheidung aber nicht, auf der Homepage gibt es auch kein Bild zu matt/orange (noch nie), aber es steht schon ewig in der Auswahl.

    Wenn's keiner hat, schreib ich die mal an und frag mal nach einem Vergleichsbild. Eigentlich gefällt mir die Kombi sehr, aber ich mag es schon lieber etwas gedeckter, würde die gerne mal nebeneinander sehen, so im Vergleich.

    Aber dann bin ich ja beruhigt, dass nicht nur ich den Gedanken zum "Senioren Check" habe und werde dann definitiv in nächster Zeit einen Termin für beide ausmachen und dann mindestens jährlich wiederholen.

    Unsere TA empfiehlt das sogar dringlich je nach Alter und Größe des Hundes. Klar, sie verdient auch dran :lol:, aber sie ist da auch ein gebranntes Kind und leider kommen auch heute noch viele Leute erst, wenn die Probleme schon gravierend sind und sie ist froh um jeden der einen regelmäßigen Check macht.

    An dem Tag als Kami operiert wurde, hat ein anderer die Milz Not-OP leider nicht geschafft. Und wir hatten auch Glück, das es beim Check-Up aufgfallen ist.

    Die Hunde werden immer älter und da ist Verschleiß ganz normal, aber umso besser je früher man es erkennt und den Körper wie auch immer unterstützen kann. :nicken: