Beiträge von SanSu

    Wir sehen öfter eine Dame mit einem Hütimix, die sich bei uns im Park sonnt. Schwarzer Hund, kein Wasser, in der prallen Sonne an der kurzen Leine, keine Möglichkeit in den Schatten zu gehen.

    Bis jetzt haben wir sie noch nie angesprochen, weil wir nicht wussten wie lange die Frau dort liegt, kann ja sein, das sie nur 10min Sonne tankt und dann in den Schatten wandert oder geht.

    ICH konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, das Leute sowas mit Hund länger betreiben.

    Heute war sie also wieder da und als wir nach einer Stunde auf dem Rückweg waren, lag die gute Frau immer noch unverändert auf der Wiese:shocked: Normalerweise war sie dann schon weg. Wir wollten gerade abbiegen, um mit ihr zu reden, da kommt uns eine andere HH zuvor. :herzen1:

    Die hat das wohl auch beobachtet und sie angesprochen.

    Frau und Hund blieben aber erstmal liegen, die andere HH entfernte sich und erst dann stand die Frau auf und verfrachtete ihren Hund in den Schatten.

    Der Arme tut mir wirklich leid, die scheint da also wirklich mehr als 1 Std. mit dem in der prallen Sonne zu liegen, wer weiß wie lange wirklich, sie waren ja schon da als wir gekommen sind. Das konnte man schon nicht mehr hecheln nennen, das war schon fast "hyperventilieren". :( :

    Ich finds richtig toll, das die andere HH sie angesprochen hat! :herzen1:

    Aber ich dachte, es gibt neben dem schwarzen Mops noch einen beigen Mops. Da hätte mich jetzt die Farbe nicht so sehr gewundert.

    Ja, es gibt schwarz, silber, apricot, hellfalbfarben.

    Alle haben aber die dunkle Maske und Ohren gemeinsam. Und auch vom Kopf, sieht das Tierchen nicht nach Mops aus.

    Keiner der beiden hat eine beim Mops anerkannte Farbe, daraus kannst du deine Schlüsse ziehen. Auch rein phänotypisch sehen beide nicht reinrassig aus. Reinrassig sind sie also in keinem Fall, beide nicht.

    Frage in eine andere Richtung.

    Mag er Wasser? Und, darf er an den Elbwiesen ins Wasser?

    ****

    Ansonsten klar würde ich das auch ganzheitlich betrachten, ABER wenn die TE schreibt ihr Hund ist sonst in der Wohnung entspannt, läuft im Wald völlig problemlos mit und es ist nur diese Baustelle, KANN man natürlich den Hinweis geben, da trotzdem mal weiter zu schauen, man muss der TE dann aber auch Glauben schenken.

    Es kam ja nun nicht raus, das er Zuhause schlecht zur Ruhe kommt, im Wald ständig pendelt, nen Schnuller in der Gusche hat und "fröhlich" mit nem Stressgesicht durch die Gegend jagd oder eine permanente Erwartungshaltung hat,... Offensichtlich hat die TE sich mit der Ruhe/Auslastungsproblematik schon beschäftigt.

    Da sind Tipps trotzdem gut (2x die Woche knackiges Training, sonst Freizeit), ebenso Erfahrungen, aber den Ton hier find ich teilweise auch schwierig.

    Vielleicht auch Literaturtipps zum Thema Dummyarbeit, damit man das wirklich auch entsprechend mit dem Hund aufbauen kann. Versteht ja jeder unter Dummyarbeit auch etwas anderes. Ich nehme an, mit ein bisschen einfachen apportieren, ist das Köpfchen da nicht wirklich gefordert.

    Kennt ihr das? Also das der Trieb durch ständige Reize dieser Art noch mal heftiger wird?

    Hier, nicht, aber sie geht ja auch nur auf Sicht und ist kein Jagdschwein.

    Bei uns ist es coronabedingt durch die vielen Leute und die völlig abgestumpften Füchse viel besser geworden. Aber wir trainieren dann halt auch. Heißt Anzeige, Stehen oder Sitzen und ich belohne gezielt ruhiges Verhalten.

    Der Fuchs ist kaum mehr ein Thema, weil wir den jetzt seit Monaten so oft gesehen haben und da entsprechend dran arbeiten konnten.

    Der Rest geht ganz gut, unser Endgegner ist aktuell fast nur noch der Marder, den sehen wir einfach super selten. Wobei das denke ich eine andere Motivation ist, als bei den anderen Tierchen, zumindestens ist hier Verhalten da völlig anders.

    :headbash::ugly::herzen1:

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    Inzwischen sind wir schon so weit, das es kaum noch ein gesteigertes Interesse gibt und sie auch an der Schlepp weiter mit uns einfach mitläuft. Ganz früher ist sie in die Leine gekachelt, das haben wir jetzt gar nicht mehr. Tagsüber denke ich ginge es jetzt auch offline, nachts sieht das nochmal ein bisschen anders aus, aber die Leine bleibt locker und sie ist ansprechbar und kommt einfach mit mir mit, wenn auch deutlich erregt.

    Die ganzen Ratonero gibt's aber bei den Anbietern bisher noch nicht oder?

    Klick dich doch einfach mal durch die Listen der Anbieter.

    Bei Feragen nicht und die haben mit 350 Rassen ja ziemlich viele und die meisten nutzen die gleichen Datenbanken, also denke ich mal eher nicht.

    Am Anfang waren es aber auch nur so 250 Rassen, also es werden wirklich immer mehr, die Test werden immer beliebter, ich kann mir vorstellen, das so Stück für Stück auch andere dazu kommen.

    Ich wollte am Anfang auch den Test machen, aber da waren die klassischen polnischen Rassen noch nicht vertreten, inzwischen sind es aber auch einige.

    Kami sieht zwar nicht aus, als wäre was in die Richtung dabei, aber da sie aus Polen kommt, hat das damals für uns deshalb keinen Sinn gemacht, weil man ja nicht weiß ob nicht vor einigen Generationen dochmal was Landestypisches dabei war.

    Ich denke andere landeytypische Rassen werden auch immer weiter ergänzt, kommt auch auf die Entwicklung und das Genmaterial an.

    Neben den Gassigängen tatsächlich kaum.

    Liegt aber auch einfach an ihrem Typ, Kami hat gern ihre Ruhe, fordert quasi nie Aufmerksamkeit und spielt auch nicht. Sie schläft gerne und viel und hat dabei auch gern ihre Ruhe. Würde ich sie ständig streicheln oder ansprechen gäbe es hier entnervtes Seufzen und sie würde den Raum verlassen. :tropf:

    In der Wohnung, wird also vielleicht 2x am Tag gekrault, eher kurz. Dann dreht sie sich auf den Rücken und mag den Bauch gekrault bekommen.

    Ansprache hat sie eigentlich keine, es sei denn ich beschäftige mich aktiv mit ihr.

    Wir "gehen" im Schnitt gute 3-4,5Std. Gassi am Tag, bei Ausflügen auch länger. Aber sagen wir 3,5Std. im Alltag, wenn nicht gerade Hitze oder Starkregen. 10min. wird dann noch in der Wohnung getrickst, was gesucht,... Nicht immer, je nachdem wie sie so drauf ist, ob ich Lust habe,...

    Den Rest der Zeit verpennt sie eigentlich. Wenn ich Nachmittags etwas esse kommt sie zu mir und wir halten dann zusammen ein Mittagsschläfchen und da wird dann auch mal der Wanzt gekrault.

    Sie ist aber kein Kuschler, sie liegt gerne bei mir oder in meiner Nähe, hat dabei aber auch gerne ihre Ruhe und die soll sie auch haben. Wenn sie nicht genügend Schlaf hat, merkt man ihr das an, dann hat sie Müdigkeitsfalten und sieht etwas zerknautscht aus. Sie hat also generell ein hohes Ruhebedürfnis und ich mag es sie zu beobachten, wenn sie ganz tief schläft, sie sieht so friedlich und zufrieden aus.

    ****

    Mit unserer alten Hündin war das etwas anders, die war ein anderer Typ. Kontaktliegen, Kuscheln, Spielen,... standen hoch im Kurs, folglich wurde da auch öfter mal gekuschelt, gezergelt, wild durch die Wohnung getobt,... Sie hat auch öfter mal angefragt, eine Spielaufforderung vor einem gemacht,...

    Es wurde auch viel geschlafen (also ein Ruheproblem gab es nicht), aber trotzdem mehr aktive Ansprache, mehrmaliges minutenlanges Kraulen, minutenlange wilde Verfolgungsjagden durch die Wohnung,... Weil wir beide Freude daran hatten.

    Ist sicher einfach eine Typfrage.

    Wir haben das hier bei uns auch schon ein paar Mal gesehen.

    Zu einer richtigen Konversation bin ich dann auch nicht in der Lage. Zumindestens bei uns die Situationen waren nicht ich sag's mal "Hilflosigkeit in der Situation", sondern oft jüngere Männer, die offensichtlich CM geschaut haben (schhhht + der berühmte Tritt, der dann auch schonmal stärker ausfällt) und ab und an ältere Herren "der alten Schule". Bei Frauen habe ich das bis jetzt noch nicht gesehen.

    Bei offensichtlicher Hilflosigkeit, könnte ich mir wohl eher ein Herz fassen und ein Gespräch anfangen.

    Bei diesen Kandidaten entfleucht mir nur ein lautes "EYYYYYYYYYYYYYY" aus dem Impuls heraus, mit entsprechender Handgeste (Hand hochreißen). Gefolgt vom Blick des "Todes", mit stehenbleiben und Blickkontakt halten (nennen wir es Drohfixieren :hust:). Beim weitergehen immer wieder umdrehen.

    Ob's was bringt keine Ahnung, aber zumindestens vermittelt es die Nachricht, das es nicht tolleriert wird. Ob die sich Gedanken machen keine Ahnung, aber es soll zumindestens von meiner Seite aus nicht der Eindruck entstehen, das ich es in Ordnung finde.

    Mir ist egal, ob Mann oder Frau, meist ist Abstand da, ich bin Berlinerin und da reißt man seine Gusche schonmal impulsiv auf, wenn einem was nicht passt. :tropf: Und man bewegt sich hier ja in belebtem Raum, sowas sieht man also dann im Park oder im Wohngebiet.

    Das wird ja schon an den "Rasselisten" deutlich. Wenn die Regionalrassen dort nicht vertreten sind, macht es einfach weniger Sinn, bzw. wird weniger genau.

    Ich würde also einfach mal schauen, welche Rassen in deren Datenbank gelistet sind und es kommen ja auch immer mehr hinzu. Vor zwei Jahren, waren es noch viel weniger.

    Ich muss sagen, mir ist eine solche Debatte in meinem realen Lebensumfeld noch nie begegnet. Nun bin ich auch nicht bei FB, nicht im Tierschutz, nicht im Vereinswesen,... So unter, ich sag mal normalen Hundehaltern ist das hier bei uns noch nie ein Thema gewesen.

    Ich mein, wir haben hier wirklich viele Hunde in der Umgebung, also mindestens 60 die ich kenne und da war das noch nie Thema.

    Und wenn doch mal gefragt wird, dann aus einfachem Interesse/Smaltalk ohne Wertung ohne Vortrag ohne alles, einfach nur so.

    Mir hat in all den Jahren überhaupt erst einmal jemand die Lebensgeschichte seines Hundes aufgedrängt. Von 95% der anderen weiß ich es nicht, weil es mich nicht interessiert. Und bei den anderen 5% hat es sich im Gespräch, weil man sich länger kannte einfach mal ergeben oder man bekommt es einfach mit. Weil Hund neu in der Gegend und mit Sicherheitsgeschirr gesichert, da gehe ich mal von TS aus.

    Das scheint hier also keine Rolle zu spielen, ob TS, Züchter, Kleinanzeigen,...

    Würde mir auch nie einfallen. Ich finde beides völlig in Ordnung.

    ABER ich für mich PERSÖNLICH habe eine ziemliche "Gedankenklatsche". Ich finde unsere Hundehaltung nicht ideal, also sie entspricht nicht meiner Traumvorstellung von Hundehaltung. Folglich habe ich keinen Hund vom Züchter, weil ich nicht will das "extra für mich ein Tier gezüchtet" wird, das es dann in meinen Vorstellungen nicht perfekt hat.

    Deshalb habe ich Hamster aus dem TS, weil letzendlich sperre ich das Tier in einen Glaskasten, dann soll es wenigstens eine Verbesserung für ein Tier sein, das schon existiert und das vorher schlechter lebte.

    Deshalb würde ich nie eine PS anschreiben, wo die Hunde Haus und Garten haben, weil es sollte eine Verbesserung sein. Ich hätte ein schlechtes Gewissen, den Hund dann in eine Wohnung zu holen. Wenn der Hund gern andere Hunde mag und gerne ein Zweithund da sein darf, ist der auch raus, ich will keinen 2. Hund und der Hund hat die Vorzüge vielleicht schon mehr als genossen, immer einen Artgenossen an der Seite zu haben. Wäre für den Hund dann ja ein Rückschritt.

    Wir haben auch Monate versucht in den Tierheimen der Umgebung einen Hund zu finden, auch bei Privatabgaben, aber nunja. Ich glaube jeder der mal versucht hat dort die Wollmilchsau zu finden, weil das Leben eben nicht so flexibel ist, wird feststellen, da wird es eng "auf dem deutschen Markt".

    Wie schrieb mal jemand so schön, im Ausland sitzen die Hunde oft im Tierheim, einfach weil sie Hunde sind, in Deutschland oft, weil es eine Vorgeschichte gibt. Die Wollmilchsau bekommt man unter der Hand im Notfall gut an Freunde oder in der Familie unter.

    Da war ich sehr froh, das es auch Tierheime gibt, die mit ausländischen Organisationen zusammenarbeiten, denn ungesehen würde ich auch keinen Hund aus dem Ausland nehmen, soll ja passen. Seriöse Arbeit und meinen eigenen Menschenverstand vorrausgesetzt, ich hole ja keinen Angsthund in die Großstadt, auch wenn wir ruhig leben.

    Sollten sich unsere Lebensumstände mal ändern, ist Züchter auf jedenfall ein Option.

    Hier scheint das Gefälle irgendwie gar nicht vorhanden zu sein, das fällt mir irgendwie nur im Netz so extrem auf. Ich kenne hier Leute 6 Jahre, man redet mehrmals die Woche und ich weiß nicht wo deren Hunde her sind. Es spielt keine Rolle, die Hunde sind nett, die Menschen auch, sonst würden wir uns ja nicht unterhalten.