Beiträge von SanSu

    Boahh, ich glaub ich pack das so früh nicht.

    Es geht in diesem Thread um die HHF, um die Hunde die JETZT dort sitzen, denn der Bestand muss ja reduziert werden.

    Es geht auch um ein allgemeinesellschaftliches Problem, ja.

    Aber niemand hier will alle Hunde wegspritzen, die mal irgendwie auffällig geworden sind. Wir reden und schreiben von Hunden, die durch mehrere Trainer, sachkundigen Personen,... begutachtet wurden und denen offensichtlich nix bleibt außer totale Verwahrung und das nicht in einem Privathaushalt, weil es unverantwortlich wäre.

    Das Ursache Prinzip läuft parallel, aber es geht ja auch vordergründig um die Hunde der HHF, die sind schon da, wie auch ähnliche Hunde in anderen Einrichtungen.

    Und es sind ja nicht nur die schwervermittelbaren, sondern auch UNVERMITTELBARE.

    Heißt, deren Gefährlichkeit ist in soweit bescheinigt, das sie niemals vermittelt werden, sie werden bis an ihr Lebensende in einer solchen Einrichtung bleiben, weil alles andere der Gesellschaft gegenüber unverantwortlich wäre.

    Und DIESE Vorstellung finde ich schrecklich und könnte den Gedanken daran kaum ertragen. Hunde leben im Jetzt, haben keine Vorstellung von Morgen, in dem Fall ist das aber vielleicht sogar besser.

    Das kann man auch nicht mit anderen "normalen" Langzeitinsassen, Senioren,... vergleichen, wo es Paten gibt, verschiedene Gassigänger, Krauler, Schmuser, der Hund auch oft mit im Büro mitläuft oder während des Betriebs dort liegen darf, teils wenigstens Pflegestellen gefunden werden,...

    straalster Was wäre denn deine Idee für diese Hunde?

    Ich war tatsächlich noch nie in München, aber habt ihr dort nicht auch solche Grünstreifen oder diese kleinen Bauminseln?

    Bei uns sieht es so aus:

    80f97231bba83d07434529775e51e78873cf7a6c.jpg

    Die direkten Vorgärten sind bei uns tabu, der öffentliche Grünstreifen ist OK. Links und rechts der Straße sind die öffentlichen Flächen, ebenso weitere kleine Wiesen, Bauminseln,...

    Ansonsten gibt es fast überall solche Bauminseln, kleinere Plätze, Parks,...

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm…%9Fe_Berlin.jpg

    https://img.theculturetrip.com/768x432/wp-con…921302a40_k.jpg

    Mit Hündin ist es da sicher einfacher, unsere nimmt auch einen Löwenzahn, der vor einer Hauswand wächst ohne diese zu beschmutzen.

    Ständiges markieren würde ich auch unterbinden und bei Kot, mache ich mir ehrlich gesagt nie einen Kopf, der geht hier aber auch ohne Rückstände weg.

    Wir sind aber selten in der Innnestadt oder Ecken wo es gar nix Grünes gibt, wenn doch schau ich das ich einen Flecken finde und steuer den aktiv an, wird dann meist auch dankend angenommen.

    Bei öffentlichem Grün, bin ich da schmerzbefreit, es sei denn, es wurde von Anwohner nett bepflanzt, das darf sie dann auch nicht anpinkeln.

    Ich würde es nie anders wollen

    Falls ich das verwechsle, hattest du nicht DSH? Die würde ich jetzt nicht zu den Riesen zählen. Fall's ich es verwechsle entschuldige. =)

    Ich habe keine Erfahrung, glaube aber das auch die Rasse da nochmal eine entscheidene Rolle im Alltag spielt. Soviele Rassen gibt es ja in der Kategorie nicht, aber das Leben unterscheidet sich da sicher je nachdem nochmal enorm.

    Bei einem Mastiff ist die Außenwirkung sicher nochmal eine andere als mit Wolfshund oder Barsoi, ebenso wie die Ansprüche an die Haltung/Auslastung völlig unterschiedlich sind.

    Zumindestens die Wolfshundhalter die ich kenne, werden eher interessiert angesprochen, da gibt es eher kein negatives Außenbild. Kosten,... sind natürlich ähnlich gelagert, aber ich denke der Alltag unterscheidet sich da schon in Teilen.

    Da wurden die Hunde auch explizit angeschafft, um Teil des "öffentlichen" Lebens zu sein und eben immer mit dabei zu sein (Mittelaltermärkte,...) mit entsprechend positivem Feedback auch im Alltag.

    Behandlungsfehler in der Klinik, 4 Tage Kampf. An Tag 3 fiel einer anderen Ärztin in der Klinik der Fehler auf, da war es zu spät. Letzendlich war es eine Pyo, Folgen des Fehlers > akutes Nieren- und Organversagen aufgrund der Sepsis.

    Das Schrecklichste was uns je passiert ist, Sunny war 12,5 Jahre, topfit und plötzlich war alles vorbei.

    Zitat der 2. Ärztin: Das hätte gar nicht passieren dürfen.

    Hilft auch nicht, alles scheiße, noch heute, aber es war uns eine Lehre.

    Kannst ja auch nochmal bei der Seite schauen, wie lang die Lieferzeit bei deinem expliziten Modell angegeben ist.

    Bei manchen steht ja schon auf der Homepage eine Lieferzeit von 7-14Tagen, vielleicht ist da was durcheinander bei der Mail geraten.

    Bei uns wurde auf Nachfragen aber auch immer nett reagiert.

    ICh tu mich noch ein bisschen schwer sie gar nicht mehr ohne Leine laufen zu lassen

    Ansonsten, hätte ich in den Situationen, wenn es eure Landschaft/Wege hergeben, auch kein Problem eine leichte Schlepp an den Hund zu machen.

    Unser 21kg Hündchen läuft an einer 3mm Strippe, da wiegen 11m 70g und die hält sogar Zug aus.

    Deine ist ja kleiner und leichter, da könnte man sicher auch ein 2mm Schnürchen nur für den Notfall dran machen, das man zugreifen kann. Bzw. wenn man sie in der Hand hält, hat der Hund nicht den "Zug" der Flexi und es kommt Freilauf etwas näher.

    Und Adresse und Telefonnummer an den Hund fände ich noch wichtig, für den totalen Worsk Case. Steht hier auf der Steuermarke. Adresse und Telefonnummer klein auf einen Zettel, den zurecht schneiden und mit Klebestreifen quasi hinten auf die Marke "laminieren".

    Schau mal, hier gibt es einen Corona Thread:

    Coronavirus - Wie geht ihr damit um? Teil 3

    Da kann sich ausgetauscht werden.

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    Das scheint eine Typfrage zu sein, an der diese Menschen nicht viel ändern können.

    Das ist in der Tat so und wirklich sehr interessant. Dazu kommt, das die Stressschwelle der Menschen sehr individuell ist, auch das spielt in die Reaktion mit rein.

    Ich bin in wirklichen Stresssituationen leider ein totaler Hysteriker, ich bin nicht mehr in der Lage durchdacht zu agieren, es geht eher in den Bereich der panischen Lähmung, obwohl ich eigentlich eher ein Kopfmensch bin.

    Gewalt am Hund, löst in mir aber noch kein lähmend-hysterisches Verhalten aus. Das sind Menschen völlig unterschiedlich gestrickt.

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    Hier ebenso Berlin, wir haben leider mit der Polizeit eher schlechte Erfahrungen gemacht, ich denke aber das kommt stark auf den Bezirk und die Präsenz an. Unsere Wachen sind eher schlecht aufgestellt, weil ruhiger Randbezirk.

    Da dauert es schonmal 45min bis die Polizei kommt, obwohl man bei einer verwirrten Person berechtigen Verdacht hat, das sie eine Gefahr für sich selbst darstellt (Selbsttötungsabsicht). Oder wenn man massive häusliche Gewalt mitbekommt. Alles schon erlebt.

    Wir schauen gleichermaßen bei Menschen hin und sprechen die Leute an, wenn sie einen hilflosen Eindruck,... machen oder holen gegebenenfalls Hilfe in Form von Polizei/Krankenwagen,... Und wenn's der "Suffi" ist der irgendwo am Boden liegt.

    Und obwohl ich nicht auf den Mund gefallen bin und schon immer hier wohne, habe ich noch nie eine blöde Situation erlebt, schließlich verfüge ich auch über logischen Menschenverstand und kann schon einschätzen, wo es auch potenziell gefährlich werden könnte und ich mein Handeln, den Umgang, die Sprache,... entsprechend anpassen muss.

    Mache ich auch immer. Bringt nur meistens nichts.

    Aber hier geht's doch um's freuen =)

    Und hier hat es anscheinend was gebracht, also die Dame wollte sich anscheinend nicht gleich die Blöße geben, ABER letztenendes hat sie den Hund doch in den Schatten gebracht.

    Also wer weiß, vielleicht haben die Leute dann bei dir auch aufgehört, als du weg warst.

    Und steter Tropfen höhlt den Stein. Wenn keiner was sagt, gibt es gar nicht erst die Chance das es ins Bewusstsein der Leute dringen KÖNNTE, auch wenn es traurig ist, das sie nicht selbst auf den Gedanken kommen.

    Also dran bleiben :nicken: