Beiträge von SanSu

    Bildet die sich wohl noch weiter oder gar ganz zurück?

    Nicht zwingend, das kommt stark auf das Alter und das Bindegewebe an. Und es gibt einfach Rassen, die sind sowieso trockener, haben also ohnehin wenig überschüssiger Haut oder Unterhautfettgewebe.

    Unsere alte Hündin kam auch mit 7kg (von 24kg auf 17kg) Übergewicht zu uns und die Haut ist geblieben. Sie war allerdings auch schon älter, sonst aber kernig.

    Unsere jetzige Hündin scheint durch die Kastra sehr loses Bindegewebe bekommen zu haben, denn sie hat bei uns zunehmen müssen, hat trotzdem eine Wamme und sehr viel lose Haut an der Flanke und Kniekehle bekommen. Ist vom Typ aber generell mit viel loser Haut ausgestattet.

    Wie sich das entwickelt, werdet ihr also erst sehen, wenn ihr den passenden Status erreicht habt, optisch denke ich aber, da wird Haut zurückbleiben, so vom Typ her.

    Hier ebenfalls Fehlanzeige.

    Ich habe Kami im Tierheim angetestet und alles was ich dort an Grundcharakter gesehen habe blieb tatsächlich auch so. Ich persönlich hätte aber die Vermittlungsanzeige anders gestaltet.

    Und wir hatten schon Hundeerfahrung mit einem verhaltenskreativen Hund, ich hätte nicht gewusst, was da hätte kommen sollen, was mich aus der Bahn geworfen hätte.

    Einzig der moderate Jagdtrieb, kam erst später, davon hat man bei den Spaziergängen nix gesehen.

    Und ein minimaler Schutztrieb, wobei das klar war. Rumänen fielen für uns schon wegen des oft stärker vorhandenen Territorial- und Schutzverhaltens raus, aber ich finde bei den "Ostblockhunden" ist das immer etwas, was kommen kann, wobei ich das moderat auch wünschenswert finde.

    Und das sie Meisterin der Verhaltensketten ist, das sah man auch erst nach einiger Zeit. Fluch und Seegen :lol:

    Tierheim
    • kein Bellen am Zwinger, nicht davor, nicht als wir oder die Pflegekraft kamen oder gingen > Wachtrieb existiert nicht, allein bleiben war auch nie ein Ding
    • sie lebte mit zwei kleinen Hunden zusammen, einen Größeren brüllte sie an, ebenso eine Plattnase > Unsicherheit mit größeren Hunden und Hunden die sie schwer einschätzen kann, dabei aber nie offensiv aggressiv
    • Zwinger lag am Katzenauslauf, 0 Interesse > blieb so
    • Menschen wurden ignoriert, bei aktivem Kontakt freundlich aber sehr devot > blieb so
    • klebte weder an den Pflegern, noch an uns > hatte auch daheim keine Probleme mit dem allein sein, sie hat eine gute Bindung zu uns, ist aber eher selbstständig
    • auf Schreckreize > Rückwärtsgang oder Ignorants
    • kam in all dem Trubel super zur Ruhe, hat sich einfach zurück gezogen und fertig
    • Radfahrer, Jogger, Menschen, Kinder, Autos,... wurde komplett ignoriert
    • neue Situationen (Gitter, Tüte im Baum) erst skeptisch, nahm es dann aber positiv für sich an
    • sehr sensibel für Körpersprache
    • kein Spieltrieb
    • kein Ressourcenthema mit den Hunden dort oder Menschen

    Die einzige Überraschung war der Jagdtrieb, aber nach 9 Monaten Training, konnte sie nahezu überall in der Botanik frei laufen.

    Ich sehe eigentlich nur positive Entwicklungen, sie ist selbstbewusster geworden und auch lustiger, aber ihr Grundcharakter ist so geblieben und der macht sie für mich nahezu selbsterziehend. Obwohl sie seit Tag 1 quasi problemlos mitläuft, bin ich sicher hätte sich das bei unerfahrenen Leuten auch in eine weniger optimale Richtung entwickeln können.

    Sie kam in die Wohnung, trank etwas, legte sich in die Mitte des Wohnzimmers und schlief, das beschreibt sie ziemlich gut, stoische Ruhe.

    Von Biothane würde ich als Beißschutz auch abraten.

    Und wie angesprochen Draht bietet einen sicheren Schutz, die Lüftung ist gut UND auch die Mimik ist größtenteils noch erkennbar, das find ich auch wichtig, für den Halter oder andere Hunde.

    In die Standard Plastikkörbe bekommt man auch nur schwer nen Keks rein.

    Und Draht (silber) sieht man gut und kann schnell als Mauli identifiziert werden, das hat auch Vorteile, weil die Leute dann irrationalerweise eher Abstand halten, auch Hundehalter. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber meist schreckt ein Drahtmaulkorb schon ab.

    Wenn's nur Alibi ist darf er auch nett aussehen, unserer ist farblich fassend zu den Öffis |):D ansonsten macht eine abschreckende Optik durchaus Sinn und da sieht Metall für die meisten einfach gefährlicher aus.

    Ich überlege gerade... mhhhh.... geht auch mit zwei Linken :D

    Ist wirklich ganz einfach, einfach mal probieren.:nicken: Zubehör bekommt man z.B. bei Thalversand, paracord-shop und hier kennen sicher noch einige mehr Läden.

    Je nachdem wieviel Luft beim jetzigen Riemen noch ist, könntest du die sogar da ran basteln, wenn du die jetztige Schließe entfernst. Muss natürlich noch genug Material vorhanden sein, um die Steckschließe dann zu befestigen.

    Wo ka nn man Riemen für den Maulkorb, am besten zum klicken kaufen?

    Ich glaube da bist du mit selber machen am besten dran.

    Einfach 4 Buchschrauben, 1 Steckschließe und ein Stück Leder/Biothane oder Gurtband kaufen.

    Bedenke, Klickverschlüsse sind nicht ganz so stabil, deshalb werden Maulis kaum mit welchen angeboten.

    Verschluss kann man auch unterpolstern.

    Kaufen wird da schwierig.

    Es steht ja jedem frei dann einen anderen Hund zu nehmen.

    Man zahlt, wie bereits erwähnt wurde, nicht für das spezielle Tier, sondern für die Organisation, den Verein,... Die Schutzgebühr ist immer lachhaft, im Verhältnis was schon alles an Kosten in die Tiere gewandert ist (Pacht, Personal, Weiterbildung vom Personal, Trainer, Kastras, Spot Ons, generell OPs und Tierarztkosten nicht nur dieses speziellen Hundes, sondern auch von anderen, Futter, Wasser, Ausstattung, Reinigungsmittel, Rücklagen für Notfälle, Umbau- u/o Sanierungsarbeiten, Betriebskosten anderer Art,...).

    Allein in die Behandlung unserer Hündin sind vor Vermittlung sicher 1000€ geflossen. Das wurde nicht durch die Schutzgebühr finanziert, die wir gezahlt haben. Selbst bei einem "normalen gesunden Hund" wird es da schon eng, deshalb sind die Vereine auch auf Spenden angewiesen.

    Ich persönlich würde logischerweise die Schutzgebühr zahlen, ich will ja die Arbeit des Vereines unterstützen und ich finde die Schutzgebühren eher viel zu gering, auch wenn der Hund "Special Effekts" oder andere Baustellen hat.

    Und klar auch für einen Hund mit entsprechenden Baustellen, ICH will ja diesen Hund als Endstelle und nicht als Pflegestelle.

    Bezüglich Hitze und Pfoten, ich glaube es kommt da schon auf die Temperaturen an, ebenso Material und Bewegungs spielt auch eine große Rolle. Also Laufen ist nicht Stehen.

    Letzten Sommer wo es so heiß war und auch jetzt wenn jenseits der 32° sind, ist der Boden hier extrem heiß.

    Letztes Frühjahr irgendwann war es mal richtig knackig, da fing Kami an der Ampel das tänzeln mit den Pfoten an. Da war der Zusammenhang mehr als deutlich. Ich hatte das nur noch nicht auf dem Schirm, weil erst April war oder so.

    Laufen ist aber kein Thema, wobei es da sicher auch auf die Strecke ankommt und Asphalt ist nicht gleich Asphalt.

    Ich teste aktuell immer wenn wir irgendwo zum stehen kommen mit den eigenen Füßen und der Unterschied ist je nachdem schon ziemlich groß. Klar je dunkler, je heißer, aber selbst bei grauem Boden spielt das Material eine Rolle.

    Im Sommer bewegen wir uns aber ohnehin fast nur im Schatten, weil weder das Hundetier noch ich große Hitzefreunde sind.

    Wie reinigt man denn eine PC-Mouse?

    Schau mal bei Youtube "PC Maus reinigen".

    Kommt immer auf das Modell an, aber am besten ist wahrscheinlich die mal aufzumachen. Also Schrauben lösen (sichtbar, manche sind unter den Gleitfüßen oder falls vorhanden im Batteriefach versteckt) und dann mal schauen, wie's innen aussieht.

    Eventuell reicht pusten, Q-Tip oder den oberen Teil (da ist meist keine Elektronik) mal einweichen in Wasser, falls die Schwergängigkeit durch Fett,... kommt. Trocknen lassen und wieder zusammenbasteln.

    Bei uns war der Tumor schon größer, wie eine Kichererbse, das wurde bei der Vorbesitzerin nicht gemacht.

    - OP dauert maximal 1Std., ist schon etwas her, aber ich meine so nach 2 Std. war sie soweit wach, das wir sie abholen konnten

    - es wurde genäht und die Fäden waren selbstauflösend

    - Wundheilung war absolut problemlos

    - keine Salbe > es sollte weder gesalbt noch gereinigt werden

    - Schmerzmittel wurde für 36Std. verabreicht

    Kragen gab es, auch damit eben nix rankommt, wenn der Hund mal durch's Gras oder am Gebüsch langschnüffelt,... oder eben einfach beim Liegen.

    Nach 8 Tagen war Kontrolle. Sie hat in der Zeit gar nicht versucht an die Wunde zu gehen, wir hätten sie ohne schlechtes Gewissen am nächsten Tag allein lassen können mit Kragen.

    Der Wundschmerz kann auch nicht so schlimm gewesen sein, sie ist eigentlich Mimimi gewesen, hat aber ja auch für die ersten Tage Schmerzmittel gespritzt bekommen.

    Sunny war schon am nächsten Tag wieder komplett fit, es ist ja auch nur eine kleine Wunde. Also wir haben sie so 1-2Tage geschont (einfach kleinere Runden) und dann lief sie ganz normal wieder mit.

    Kragen haben wir 7 Tage dran gelassen, ich wollte aber auch wirklich nichts riskieren und bin da eher übervorsichtig.

    Das mit der Narkose ist einfach sehr individuell, Sunny war wirklich nach 1Std. komplett wach, als wir sie bekommen haben, hat dann aber Zuhause trotzdem ihren Rausch ausgeschlafen und war zur ersten Pipirunde aber wieder komplett die Alte.

    Kami hatte natürlich eine größere OP, aber sie hatte echt Probleme mit der Narkose, den Medis,..., bei ihrem Zustand hätte ich nicht einmal drüber nachgedacht, sie in den ersten 1-2Wochen allein zu lassen.

    Bei uns war der Tumor ja schon etwas größer, gesehen hat man später trotzdem nix, obwohl sicher etwas mehr Geweben entnommen werden musste, ihre Augen sahen völlig normal aus.