Beiträge von csteinmueller

    Hallo Corinna,

    das Apportieren des/der Dummies geht später über in das anlernen der Kommandos Links/Rechts. Es ging bei den anderen Hunden dann dazu über, dass 2 Dummies verteilt wurden und über Handsignale und Körpersprache die Richtung angegeben wurde (welcher Dummy). Mehr kann ich zum Thema Treibball und Apportieren im Moment auch nicht sagen.

    Hallo Corinna,

    danke für deine Antwort. Problematisch wird es für mich bei diesem Vorgehen, das Hundeschulgeländer außerhalb von Trainingszeiten zu erwischen. Wobei mir nicht klar ist, ob es hinderlich oder hilfreich ist, wenn andere Hunde dort trainieren oder spielen.

    Zudem wurde mir geraten, mich vorher mit den anderen Hunden zwecks einer halben Stunde Auslauf zu treffen. Dies würde ja die gewünschte Trennung von Spiel und Hundeplatz ad absurdum führen. Ich denke das unterlasse ich beim nächsten Termin.

    Zuletzt noch: inwiefern sind Hütehunde für Treibball ungeeignet? Ich frage, da die Gruppe eigentlich lediglich aus 6 Hütehunden besteht (Australian Shepher, Border Collie, Bearded Collie).

    Gruß Christian

    Hallo,

    ich habe momentan ein Problem mit unserem 11 Monate alten Australian Shepherd Rüden.

    Zur Vorgeschichte:

    Wir machen von Anfang an Hundeschule. Zuerst Welpengruppe mit ¾ Spielen und ¼ Übungen (anfangs Sitz, später Platz bis hin zu leichten Leinenübungen). Später kam dann die Junghundegruppe mit ca ½ Spielen und ½ Übungen (Leinenführung und Grundgehorsam).

    Er war seit der Junghundegruppe schon immer sehr aufgeregt wenn wir in die Nähe des Hundeschulplatzes kame. In dem Moment als wir in Richtung Hundeplatz gingen habe ich seine Aufmerksamkeit nicht mehr bekommen.

    Nun sind wir seit letztem Wochenende in einem Treibballkurs derselben Hundeschule. Wie ich das so gesehen und gehört habe, führt der Weg zum Treibball über das Apportieren.

    (Einen Tag zuvor habe ich bereits 30 Minuten mit Balou und einem Futterdummy gespielt. Anfängliche Versuche den Dummy wegzuschleppen und zu zerlegen habe ich unterbunden, und am Ende der 30 Minuten war er bereits gewillt mir den Dummy zu bringen und abzugeben)

    Die Hunde waren im Abstand von 3m angeleint und haben gewartet bis sie bei der Trainerin an der Reihe waren. Es gab dann dem Trainingsstand entsprechende Übungen.


    Und da geht das Problem los: wäre er nicht 15-20 Minuten im Auto gewesen, um sich abzuregen, hätte er 90 Minuten durchgejault, gebellt und Radau gemacht.

    Er war kurzzeitig zu beruhigen (einmal mit Entenleckerlies und einmal durch mich in seiner Nähe und Bauch kraulen, aber im Großen und Ganzen war es sehr anstrengend.

    Als er dann das erste Mal an der Reihe war, sind die Trainerin, ich und Balou hinter einen Sichtschutz gegangen um die Ablenkung zu minimieren. Allerdings hatte er nicht das geringste Interesse am Dummy, sobald der zum Stillstand kam. Also erster Versuch beendet, anschließend ins Auto zum abregen.

    Vor dem zweiten Versuch habe ich ihn geholt und außerhalb des Geländes gewartet. Dort habe ich erneut mit ihm und dem Dummy gespielt, und er war hellauf begeistert. Er hat den Dummy ca. 15 Mal apportiert bis wir wieder dran waren. Also aufs Gelände, direkt außer Sicht der anderen Hunde (Weg ca. 20m, Zeit mit Tor ca. 20 Sekunden) und wieder null Interesse. Hab ihn dann 10 Minuten auf verschiedenen Wegen versucht den Dummy schmackhaft zu machen. Aber es bliebt dabei. Er ist nicht zu den anderen Hunden gerannt sondern hat nur rumgeschnüffelt.

    Angeleint mit mir an seiner Seite hat er dann bis zum Ende weitergejault und gefiept.

    Nun meine Frage, auf die mir die Hundetrainerin spontan auch keinen Rat geben konnte (außer dass er erregt sei) : Wie bekomme ich solche Situationen in den Griff? Wobei die Frage: was ist die Ursache? wahrscheinlich noch besser wäre.

    Ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

    Vielen Dank schonmal
    Christian