Beiträge von HyperFan

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    Also wenn mein Hund immer und immer wieder gegen die Haustür springen würde, dann würde ich mir wirklich Sorgen machen, was sie für unheimlichen Stress/Angst haben muss. Wie kommst du darauf, das als Tobsuchtsanfälle anzusehen?

    Unsere Nachbarin hat es so genannt. Es klang wie "Tobsucht", darüber, dass wir nicht da sind.

    Wenn wir rausgehen, dann haben wir auch immer einen Ball oder ähnliches dabei. Einer versteckt sich. Sie sucht und findet.

    Die Frage die aber grundsätzlich im Raum steht..wie lässt sich das Dilemma lösen?

    Ich hab sie seit mehr als einem Jahr und 3 Monaten. Hyper war ein Findelkind aus Spanien. Hatte sie auch da aus dem Heim geholt.
    Ich bin freiberuflich unterwegs. Und anfänglich hatte ich es so gehandhabt, dass ich bis zum Maximum zu Hause geblieben bin und dann schnellst möglich nach meinem Termin zurück bin. Diese Zeitfenster hab ich gesteigert. Da meine Freundin und ich meist zeitversetzt arbeiten, ist sie selten mehr als 5 Std alleine.

    Unser Tagesablauf sieht so aus, dass ich nach dem Aufstehen mit ihr rausgehe. Mindestens 20-30 Minuten. Wie gesagt Wald und Wiesen. Viele andere Hunde. Alle Sinne werden also gefordert. Am Abend noch einmal das selbe Spiel.

    Es hat vor 2 Monaten angefangen. Von einem Schrecken gehe ich nicht aus. Wie gesagt. Wir wohnen ganz oben. Somit kommt neben uns nur ein einziger Nachbar vorbei. Dieser ist aber kaum zu Hause. Post lasse ich mir nur ins Büro liefern. Und wenn dann gab es ein zwei Mal klingeln, durch einen Boten, der uns nicht angetroffen hat.

    Mit einer Kamera haben wir sie auch schon 2 Mal beobachtet. Aber als ob sie es wüsste, tapst sie nur durch die Wohnung. Die meiste Zeit aber liegt sie im Korb.

    Langsam wird es ernst.

    Hyper (Jack Russel/Beagle Mix - ca. 3 Jahre alt/w), zerstört unsere gemeinsame Wohnung. Hyper wurde schnell dran gewöhnt alleine zu bleiben. Bis vor wenigen Wochen stellte das auch kein Problem da. Man kam nach Hause und sie freute sich. Anschließend ging es raus.

    Doch vor wenigen Wochen änderte sich alles. Auf einmal war der Türrahmen aus Holz völlig zerwetzt. Der Korkboden hatte Schrammen. Zusätzlich hat sie sich erstmalig in unseren begehbaren Kleiderschrank gewagt (hat leider nur einen Vorhang, da eigentlich Abstellkammer). Dort hat sie angefangen Kartons zu zerfetzen und Kleiderschutzfolien. Weiterhin hat sie auf Schuhe gepinkelt. Unsere Nachbarin (gute 90 Jahre alt) hat das "Spektakel" auch gehört. Sie schilderte uns, dass sich unserer Hund wohl gegen die Tür geworfen hätte und immer wieder. Sie nannte es einen Tobsuchtsanfall.
    Nach den Angaben unserer Nachbarin hat sie das wohl mehrfach zwischen 10:30 Uhr und 12:00 Uhr gemacht. Zu diesem Zeitpunkt war ich gerade einmal 1,5 Std. aus dem Haus.

    Als Konsequenz haben wir Gemeckert. Ihr die Stelle nochmal verdeutlicht. Laut und deutlich "Verneint".
    Dann ging es einige Zeit gut. Und sie wurde für ihr friedliches Verhalten belohnt.

    Ein paar Tage später, nachdem der Rahmen repariert war, das selbe Spiel. Wieder eine Wutattacke. Seither ist das 4 oder 5 mal geschehen.

    Heute Morgen dachte ich mir. Ich verkleinere mal ihren "Wirkungskreis". Also statt Wohnzimmer und Flur (wir wohnen übrigens im DG - also kein "Durchgangsverkehr") - nur noch Wohnzimmer. Das hat sie sofort genutzt um den DSL Router zu zerlegen, auf die Couch zu springen und dort die Krallen im Stoff zu wetzen und die Rückenkissen runter zu werfen.


    Was kann ich machen? Sie konnte es doch bereits.