Beiträge von Dimmalimm

    Hallo zusammen,

    wir würden gerne im April/Mai mit 2 Personen und 3 Hunden ein paar Tage ans Meer fahren - Holland oder Belgien, sollte gut vom Köln/Bonner Raum erreichbar sein. Es sollte möglichst ein freistehendes Ferienhaus sein (kein Ferienpark!!), und 3 Hunde sollten eben kein Problem sein (2 Hovawarte und ein kniehoher MIschling). Könnt ihr etwas empfehlen? Welche Gegenden sind schön? Holland oder Belgien? Ich war bisher immer nur an der deutschen Nordseeküste und kenne mich deshalb leider so gar nicht aus...

    Danke vorab für alle Tipps!

    Dimmalimm

    Nachdem ich hier immer wieder mal interessiert mitgelesen habe, möchte ich euch auch meine kleine Erfolgsgeschichte nicht vorenthalten (OK, es ist eine etwas längere Erfolgsgeschichte geworden, sorry dafür ;-)):

    Bisher war das Thema Wohnung mit Hund nie ein großes Thema für mich, weil ich ja gar keinen Hund habe :D So war ich also immer der Traum aller Vermieter: Nichtraucherin in unbefristeter Festanstellung bei einem großen internationalen Konzern, sehr ruhig, keine Kinder, keine lauten Parties - was will man mehr. Da ich ja wegen meiner Wohnung und meines Jobs keine eigenen Tiere halten kann, begann ich mich ehrenamtlich als Gassigeherin im örtlichen Tierheim zu engagieren. Und es kam, wie es kommen musste. Vor 2 Jahren kam eine damals knapp 2jährige Hündin zu uns, die praktisch unvermittelbar war. Aufgedreht, hyperaktiv und völlig unkontrolliert, kannte keine Leine und wehrte sich massiv dagegen; kurz: Sie brauchte intensive Betreuung und Training. Ich begann also mit ihr zu arbeiten, ging mit ihr regelmäßig in die Hundeschule, und nach so einigen Höhen und Tiefen wurde sie immer mehr zu einem normalen Hund mit einem anständigen Grundgehorsam. Aber es fand sich einfach kein Zuhause für sie - einige Male war sie fast vermittelt, und aus ganz unterschiedlichen Gründen kam immer etwas dazwischen. Ich ging weiterhin jeden Tag nach der Arbeit mit ihr spazieren und nahm sie auch am Wochenende immer öfter mit auf Wanderungen, Workshops usw. Und irgendwann wurde auch mir klar, dass ich an irgendeiner Ecke mal anfangen sollte, mein Leben ein bisschen umzukrempeln - denn wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg, hat man mir immer gesagt. Also dachte ich, fangen wir doch mal bei der Wohnung an...

    Die Traummieterin, die ich mal war, war ich aber ganz schnell nicht mehr, denn sobald es hieß, dass eine kniehohe Mischlingshündin mit einziehen würde, war es vorbei. Nichts passte, entweder der Hund war ein K.O.-Kriterium, oder die Wohnung ging gar nicht. Nach längerer, sehr intensiver Suche fand ich dann ganz zufällig DAS Zuhause: Eine wunderbare Wohnung in einem alten Fachwerkhäuschen mit eigenem Eingang und eigenem Hof, die Vermieter haben schon immer gerne an Hundehalter vermietet und somit wäre ein Hund bei ihnen herzliche willkommen! Es gab zahlreiche andere Bewerber, und eigentlich gab es bei mir ein paar organisatorische Probleme, weswegen es ihnen ein Leichtes gewesen wäre mir abzusagen und einfach den nächsten zu nehmen. Aber nach langer, quälender Wartezeit riefen sie mich dann an und sagten, dass sie einfach mich wollen, weil sie schon immer Tierschutzhunde in ihrem Haus hatten und gerne wieder einem die Chance auf ein neues Leben geben würden... Wie schön, dass es noch solche Menschen gibt!!

    Nun ist der Mietvertrag unterschrieben, und ich werde noch in diesem Jahr mein neues Zuhause beziehen. Ob der Hund dann auch tatsächlich bei mir einzieht, ist noch nicht ganz sicher, weil immer noch ein paar organisatorische Hürden bzgl. Home Office und/oder Tagesbetreuung zu meistern sind. Aber ich bin da mittlerweile ganz zuversichtlich, denn wo ein Wille ist, da ist ja auch ein Weg :)

    Ich versuche gerade ein paar Leute zusammen zu trommeln für eine Gruppe und hätte evtl. auch eine Trainerin, die für eine bestimmte Gruppengröße nach KA kommen würde. Für mich wäre auch denkbar, nur alle 2-3 Wochen mit Trainer zu arbeiten und sich dazwischen halt alleine zum Üben zu treffen.
    Da ich evtl. ernsthaft ins Sporttrailen einsteigen möchte, ist es mir halt wichtig, dass regelmäßig jemand drauf schaut, der wirklich selbst schon Einsatzhunde ausgebildet hat und auch fundiertes Hintergrundwissen hat. Deshalb kommen Hundeschulen, die Mantrailing "nur" als Spaßbeschäftigung anbieten, für mich eher nicht in Frage.

    Hallo zusammen,

    ich suche eine gute Mantrailing-Möglichkeit in Karlsruhe und Umgebung! Das kann gerne auch eine Freizeitgruppe sein, die sich einfach regelmäßig trifft (mind. 1x/Woche). Im Internet bin ich leider nicht so ganz fündig geworden... Vielleicht habt ihr ja Empfehlungen, oder es finden sich sogar ein paar nette Leute, die sich selbst zusammen tun wollen :)

    Danke & Grüße,
    Dimmalimm

    Hallo liebe Spürnasen,

    ich suche schon seit einiger Zeit eine Mantrailing-Gruppe im Raum Karlsruhe/Südpfalz. Könnt ihr mir da Tipps geben? Leider ist es ja so, dass "Mantrailing" von vielen Hundeschulen angeboten wird, deren Kernkompetenzen eigentlich woanders liegen. Ich würde aber gerne etwas anspruchsvoller arbeiten als nur ein bisschen Schnüffelbeschäftigung und suche deshalb eine entsprechende Möglichkeit hier im Raum. Vielleicht hat ja jemand eine Idee!

    Danke,
    Dimmalimm

    Ich bin gerade ehrlich entsetzt :schockiert:

    Der Hovadoodle! http://www.bolonka-hovawart.com/hovaw.htm

    "Unser Zuchtziel ist ein Gesellschaftshund, der gleichermaßen von Jung und Alt gehalten werden kann." Was für eine originelle Idee.

    "Der Hovadoodle ist im Vergleich zu seinen reinrassigen Eltern, um ein Vielfaches vitaler und leistungsfähiger." Mal abgesehen davon, dass das meiner bescheidenen Meinung nach irgendwie dem Zuchtziel widerspricht: Ich bin mit Hovawarten großgeworden und könnte mich irgendwie nicht erinnern, dass es denen an Vitalität oder Leistungsfähigkeit gemangelt hätte....

    Oh mann, ich geh wieder zurück ins Bett.

    Manchmal ist es schon bemerkenswert, auf was für absurde Dinge man als Hundehalter so angesprochen wird :lol:

    Gestern war ich mit meiner Tierheim-Gassi-Hündin im Feld, sie lief am Brustgeschirr und einer 10m-Schleppleine, weil dort zur Zeit recht viel Wild unterwegs ist. Da sie bei Hundebegegnungen auf engerem Raum immer noch gelegentlich pöbelt, hatte ich zusätzlich noch eine kurze Moxonleine dabei, damit ich sie damit besser vorbei führen kann. Auf einem schmalen Spazierweg kam uns dann ein älteres Ehepaar mit Dackel entgegen -- also hab ich meinem Hund die Moxonschlinge übergezogen und die Schleppe recht notdürftig aufgewickelt in die linke Hand genommen (wir liefen am rechten Wegrand, Hund rechts von mir). Als wir gerade auf einer Höhe sind, bleibt die ältere Dame plötzlich stehen, beugt sich zu uns rüber und quäkt total entzückt: "Ja DU hast aber eine große Leine! Ach guck doch nur, duuuu hast ja eine große Leine bekommen, die ist ja riiieesig! Schau nur, [Name des Mannes vergessen], was der Hund für eine große Leine hat, mannomannomann..." Joa... :???:

    Nach wie vor ungeschlagen bleibt aber der Kommentar einer (noch älteren ;-)) Dame, als ich mal mit dem schwarzmarkenen Hovawart-Rüden meiner Eltern unterwegs war. Dame saß auf einer Bank, als wir vorbei liefen, und fragte interessiert: "Ui! Ist das etwa ein reinrassiger Schäferhund?" Ich: "Nein, das ist ein reinrassiger Hovawart! :) " Dame überlegt kurz. "Aber reinrassig, ja?" Ich (etwas verwundert): "Öhm.. ja." Dame überlegt wieder kurz und stellt dann fest: "Junge, junge... dann war der aber bestimmt teuer!"

    (Ja, das war er, und jeden einzelnen Cent davon millionenfach wert :) )

    Zitat

    Jeder auf seine Art ein ganz normaler Hund und doch etwas ganz besonderes......nämlich mein Hund.

    Genau so ist es, und genau deshalb ist es mir ein Rätsel, warum sich manche Leute so auf das Außergewöhnliche versteifen müssen und sich nicht richtig darauf einlassen, den für sie passenden Hund zu finden.

    Auch wenn es jetzt etwas OT wird, möchte ich gerne noch auf einen Punkt eingehen: In der Diskussion um die Ausgangssituation ist angeklungen "Naja, immer noch besser als im Tierheim zu sitzen, da kann die Frau ja wenigstens mehr bieten als der Hund jetzt hat." Ich halte ehrlich gesagt nicht viel davon, einen 3jährigen Hund nach dem Motto "Hauptsache besser als im TH" zu vermitteln. Der Hund hat noch sein ganzes Leben vor sich und hat die Chance verdient, dieses Leben an einem möglichst passenden Platz zu verbringen--und wenn sie dafür noch ein bisschen länger im TH warten muss, dann ist das eben so. Wir (und viele andere Tierheime auch) geben uns größte Mühe, um diesen Lebensabschnitt für unsere Schützlinge so sinnvoll wie möglich zu gestalten. Tierheim bedeutet nicht immer nur warten, bis man endlich raus kommt, sondern in vielen Fällen auch eine Chance zur Weiterentwicklung, die eine gelungene Vermittlung überhaupt erst möglich macht. "Meine" Tierheimhündin geht jeden Tag mit mir laufen, unter der Woche zwar nicht sehr lange, aber dafür mit Abwechslung: Schwimmen, Futterbeutel apportieren, Suchspiele, Unterordnung usw. Am Wochenende geht sie mit mir in die Hundeschule und auf den Hundeplatz, wo sie neben der geistigen Arbeit auch mit anderen Hunden toben kann, und sie darf bei mir größtenteils ohne Leine laufen. Natürlich ist das Leben im Tierheim kein Idealfall, aber in den wenigsten Fällen ist es so, dass die Hunde so sehr leiden, dass man sie schnellstmöglich vermitteln und dabei faule Kompromisse eingehen müsste. Tierheim bedeutet nicht Abstellgleis, sondern ist erster Linie eine neue Chance, und es liegt nunmal an uns, diese Chance für unsere Hunde nach bestem Wissen und Gewissen zu nutzen.

    Zitat

    Soweit ich von der TE gelesen (letzter Beitrag) habe, wurde angeboten, sie und Hund zur Hundeschule zu begleiten und selber eine Stunde zu nehmen. Und die Dame ward nicht mehr gesehen. ;)

    Richtig. Mir ging es auch bei meinen Bedenken nicht darum, dass "zu wenig" mit dem Hund gemacht wird, sondern dass sie als Hundeneuling höchstwahrscheinlich mit dem Handling dieses speziellen Hundes überfordert sein wird. Denkanstoß für diesen Thread war eher die Vorstellung dieser Dame, dass sie für ihr geplantes Auslastungsprogramm einen ganz besonders aktiven Hund braucht, der gefordert werden muss, weil sie glaubt, dass ein Durchschnittshund diesem Programm nicht gerecht werden kann. Auch geht es mir nicht darum, dass Malis nur zur Polizei oder Viszlas nur in Jägerhände gehören, sondern mir ist eher von der anderen Seite aufgefallen, dass jeder, der Sport machen will, gleich meint einen Mali zu brauchen oder jeder, der mal trailen will einen Magyar Viszla.

    Uiui, hier ist ja schon ganz schön fleißig diskutiert worden! :)

    Ich möchte kurz ein paar Punkte aus meiner "Ausgangsgeschichte" klarstellen, weil ich mich da offenbar etwas missverständlich ausgedrückt habe:

    Sowohl die Altersangabe als auch die Automarke waren lediglich zur besseren Beschreibung/Vorstellung gedacht--weder das eine noch das andere waren der Grund für die Ablehnung für diesen Hund. Selbstverständlich können auch ältere Menschen fit genug sein, um einen sehr aktiven Hund auszulasten, und wenn jemand Geld hat, ist das ja auch alles andere als schädlich ;-) Also sorry, falls da irgendwelche Vorurteile rausklangen; es ging mir tatsächlich eher um das Gesamtpaket.

    Was mich persönlich sehr gestört hat, war vor allen Dingen die Überheblichkeit, dass alle kleineren Hunde als "keine richtigen Hunde" tituliert wurden oder eine wirklich tolle Hündin, die super zu ihren Anforderungen gepasst hätte, nur vom Foto(!) umgehend abgelehnt wurde mit "Och nööö, der gefällt mir gar nicht, der ist aber nicht schön." Ich finde das einfach respektlos, nicht nur den Tieren gegenüber, sondern irgendwo auch den TH-Mitarbeitern. Uns liegt jeder einzelne Hund sehr am Herzen, und ich finde es einfach nicht schön, wenn sich jemand gleich so abfällig äußert und auch überhaupt nicht mit sich reden lässt.

    Und genau da sind wir wieder beim Thema: Viele Leute wären einfach besser bedient, wenn sie sich mal ein bisschen zurücknehmen würden, ehrlicher zu sich selbst wären und sich auch auf andere, vielleicht weniger "prestige-trächtige" Hunde einlassen würden. Das gilt für mich sowohl für die Rassewahl als natürlich auch und in besonderem Maße für erwachsene Tierschutzhunde.

    Dass besagte Dame nun diesen einen Hund nicht bekommen hat, hat also auch diverse andere Gründe. Wie Kerstin schon richtig sagt, kenne ich die Hündin sehr gut, ich habe sie von Anfang an ausgebildet und ihre gesamte Entwicklung miterlebt. Sie hat sich gut gemacht, aber sie ist nunmal eher kein Anfängerhund. Sie ist tendenziell unsicher unterwegs und geht dann gegen Menschen und Hunde recht heftig nach vorne. Sie reagiert stark auf Bewegungsreize und akustische Reize und wäre in der Innenstadtwohnung dieser Dame einfach komplett überfordert. Eine Chance bekommt übrigens trotzdem jeder, der sich ernsthaft für sie interessiert: Die Dame war, wie alle Interessenten, herzlich eingeladen, mich mal zur Hundeschule zu begleiten und bei weiterem Interesse auch mal eine Einzelstunde bei unserem Trainer zu nehmen--und sei es nur, um selbst zu merken, dass der Hund nicht so wirklich in ihr Leben passt. Hätte es sich wider Erwarten anders entwickelt und sie sich als echtes Naturtalent erwiesen (sowas gibt's ja immer wieder mal), wären wir auch sicherlich noch einmal in uns gegangen und hätten einer Vermittlung eventuell zugestimmt. Leider ward die Dame aber nicht mehr gesehen...