Beiträge von Winkehund

    :dagegen:

    Einmal bin ich gegen den hier aufkommenden Ton. Ich fand es bis jetzt, trotz emotional aufgeladener Thematik, recht sachlich und die Tatsache, dass viele aus eigener Erfahrung ("bin früher geritten, jetzt zu schwer") geschrieben haben, fand ich echt hilfreich für die TE, weil das eben nicht nur Hetze ist.
    @AnjaNeleTeam Niemand äußert hier seine Bedenken, weil er gemein sein will! Sondern, weil er das Wohl des Pferdes im Sinn hat! Und das beinhaltet schlicht und ergreifend, keine großen Lasten tragen zu müssen. Das Pferd ist übrigens auch nicht das geborene Tragtier, zu dem es gern gemacht wird....ganz und gar nicht!
    @RedPaula Ich kann darüber null lachen, weil ich es so ernst finde :verzweifelt:

    Ich muss aber auch sagen, dass derjenige, der fröhlich reitet, obwohl er (wissentlich!) viel zu schwer ist, bei mir auch in die Kategorie "egoistisch" fällt...es gibt echt genug Hobbys, mit denen man wunderbar abnehmen kann. Überhaupt vorzuschlagen, dass sich Reiten dafür eignet :rotekarte:
    Pferde können einem manchmal echt leid tun. Viel zu nett, viel zu hilflos, viel zu missverstanden...

    @Streichelmonster

    Danke für den ehrlichen Beitrag! Ich bin auch mein Leben lang geritten und war zwar immer schon sehr groß (also lang) und dadurch nie federleicht, aber immer schlank, sportlich und normalgewichtig. Mit meinem derzeitigen Gewicht (lass es mal um die 90kg sein) würde ich niemals (!!!) reiten. Das ist auch wirklich sehr weit entfernt von meinem Reitgewicht...
    Ich verstehe auch die Faszination Pferd, aber dann muss man sie halt anderweitig "ausleben", da gibt es für mich kein wenn und aber. :-/

    @SarahG88

    Ich finde auch, dass es gut sitzt! =)

    In Bezug auf Geschirr-verachtende Hunde... ich habe ganz gute Erfahrungen damit gemacht, zumindest das Kopf Durchstecken schön zu füttern und den Rest vom Geschirr dann ganz in Ruhe anzulegen. Da fühlen sich die Hunde mit beteiligt, nicht so übergangen und es macht das Anziehen einfach für beide Seiten angenehmer, ohne größeres Drama. Zumindest einer hier freut sich mittlerweile richtig...

    Für mich käme es ehrlich gesagt nicht in Frage, damit zu leben, dass sich der Hund immer irgendwie versteckt oder so... und ihm dann jedes Mal "trotzdem" das Geschirr anzulegen. Sie müssen es ja nicht lieben, aber ich fühle mich besser (und die glaube ich auch), wenn sie ihr "OK" dazu geben.

    @RafiLe1985

    Danke für die Antwort! Das hatte ich zwar auch schon mal gehört/gelesen, aber damit kenne ich mich jetzt nicht so wahnsinnig gut aus und hatte es nicht präsent. Machen die Züchter denn in der Regel auch davon Gebrauch? Damit müsste ja eigentlich dann auch einhergehen, dass man nur in einem solchen Rahmen züchtet, der einem erlaubt, diesen Service auch aufrechtzuerhalten? Wovon ich bei einem seriösen Züchter eh ausgehen würde... also, dass der nicht in Masse produziert.

    Ich kenne nur ein Beispiel eines VDH Hundes, der im Tierschutz gelandet ist und da hat der Züchter keinen Gebrauch davon gemacht und der Hund landete zwar nicht im Tierheim, aber auch erst nach einigen Hürden im endgültigen tollen Zuhause.

    Was soll denn das für ein Argument sein... Man darf sich keinen Hund vom Züchter kaufen, weil die Tierheime voll sind... Wenn es ausschließlich kontrollierte Zucht gäbe, wären die Tierheime größtenteils leer... Die anerkannten Zuchtverbände schauen nämlich meist, dass die Nachzucht "in den eigenen Reihen" bleibt. Selten sitzt ein Rassehund mit VdH-Papieren im Tierheim.

    Für mich käme nur im absoluten Ausnahmefall ein Hund aus dem Tierschutz infrage... Ansonsten wird es immer ein Welpe aus VdH-Zucht werden. Rechtfertigen werde ich mich dafür nicht...

    Es muss sich natürlich niemand rechtfertigen! Nur mal so vorab. Was ich aber nicht ganz verstehe: wieso wären die Tierheime dann automatisch leer? Ich weiß nicht, ob ich da einfach einen Denkfehler hab, aber dieses Argument habe ich noch nie so recht verstanden. Deswegen nutze ich jetzt mal die Gelegenheit und hoffe auf Aufklärung :D