Beiträge von Winkehund

    Naja... ich konnte meiner jeder Zeit, ohne Probleme ein Halsband überstreifen, wozu ihr dann ein Geschirr aufzwängen? ;)

    Aufzwängen wäre für mich auch keine Option. Ich habe Gewöhnung und gezieltes Üben kombiniert.

    Weiß nicht, ist ja gut, wenn man es nicht braucht. Ich brauche es zum Anschnallen im Auto zum Beispiel und manche vielleicht für Schleppleine, zur Sicherheit (Hund bekommt Panik und würde sich sonst befreien) oder im Krankheitsfall? Wobei mir für letztere Situation ein Beispiel fehlt.

    Bei meiner Hündin war es definitiv so, dass das Anziehen zwar doof war (beschwichtigen etc.) aber das Tragen eine reine Katastrophe!

    Ich hätte ihr das bestimmt irgendwann "schönfüttern" können... aber warum? Wenn Halsband problemlos getragen wird?

    Ich kann das schon verstehen und handhabe es auch so, dass ich meine Hunde (die beide Geschirr nicht kannten und mochten, als sie kamen) nicht "unnötig" oder "aus Prinzip" Geschirr tragen lasse und ja, vielleicht braucht man es nie... aber für mich war/ ist es ein wichtiger Punkt in der "Grundausbildung" gewesen, den ich gern abgehakt wissen wollte. Sprich: ich kann dem jeweiligen Hund das Geschirr stressfrei anziehen und er/ sie trägt es entspannt. Ich fühle mich so besser/ abgesicherter und ich weiß, wenn sie mal Geschirr tragen MÜSSEN, ist es kein Problem. Ein Stressfaktor weniger.

    @Winkehund Ich versteh deinen Punkt grad nicht, magst du es bitte noch einmal anders formulieren?

    Ich wollte damit sagen, dass ich Hunde kenne, die finden das Anziehen blöd, haben aber kein Problem mit dem Tragen und umgekehrt. Deswegen weiß ich nicht so recht, ob sich das längere Tragen des Geschirrs nun zwangsläufig auf das Anziehen auswirkt. Ich vermute nicht. Dennoch: bräuchte ich das Geschirr sehr dringend am Hund, dann würde ich es ganz sicher nicht 3x am Tag an- und ausziehen, sondern ein "erträgliches" Intervall wählen und parallel üben. :ops:

    Einfachste Lösung: Halsband
    Mein Vorschlag, falls Geschirr sein muss: ein Passendes! besorgen, anziehen und nicht wieder ausziehen für so lange, bis er sich damit völlig normal und entspannt im Alltag benimmt. Also gerne ein paar Tage. Das Meiden klingt schon sehr ritualisiert bei deinem Hund, der wird sich jetzt nicht eines Besseren besinnen, nur weil er anders reinschlüpft. Das Anziehen positiv konditionieren erachte ich erst für sinnvoll, wenn das Tragen nicht mehr als unangenehm empfunden wird.

    Ich bin mir nicht sicher, ob das funktioniert. Dazu müsste der Hund das Anziehen und das Tragen als Solches ja verknüpfen und ich glaube, dass das bei vielen Hunden nicht so ist.

    Einerseits will man immer, dass kleine Hunde auch ernst genommen werden und andererseits verharmlost man dann solch ein Verhalten.

    Die Frau hat deinen Hund ernst genommen! Find ich gut und solltest du auch!

    Dass man mit Hunden auf der Welt rechnen muss, ist natürlich klar, aber nicht damit, dass man angeknurrt wird von fremden Hunden.

    Zum Thema: sie macht nichts, außer Knurren und bellen...NOCH nicht. Dein Hund kommuniziert damit etwas....

    Mein Senf.

    Ich kann diese Beobachtung über "kontaktgeile Offlinehunde" null, aber auch wirklich null bestätigen. Das sind für mich eigentlich die coolen Socken, die eben nicht zwingend die Kontakte suchen, sie aber souverän managen können, wenn es dazu kommt.

    In Berlin (überwiegend Zehlendorf :hust: ) laufen meine Hunde auch "innerorts" viel mehr frei als zum Beispiel hier in der Kleinstadt, wo wir im totalen Stadtzentrum, wohnen. Ich war auch schon ohne Leine (da hatte ich allerdings auch nur einen Hund) in der Friedrichstraße, weil mir erst dort aufgefallen ist, dass ich gar keine mitgenommen hab. Gut, kleiner Hund, den ich im Trubel auch mal hochnehmen und so sichern kann, was ich dann auch stellenweise getan habe.

    Unser Familienhund (auch ein waschechter Berliner) war wirklich maximal "bordsteinsicher". Der wäre da nie, nie, nie rüber. Das kannte er von Tag 1 bei uns und erst, als im Alter seine Sehkraft nachließ, haben wir ihn dann an der Straße zur Sicherheit nicht mehr abgemacht.

    Mir persönlich ist es total egal, ob ein Hund, der uns entgegenkommt jetzt an der Leine ist oder nicht, solange er höflich ist, bestenfalls auch erzogen, oder dann eben entsprechend gut gemanagt wird. Ich hatte auch schon reichlich unhöfliche Kontakte mit Hunden (und Menschen...) an der Leine, die eben "trotz Leine" zu uns kamen und meine kleinen Hunde bedrängt haben. Leine ist halt nicht synonym mit Begriffen wie Erziehung, Hirn oder vorausschauendem Denken und ist nicht idiotensicher....

    Wirklich sicherer sind meine Hunde auch hier in der Kleinstadt mit Leine nur bedingt, würde ich sagen. Die Fahrradfahrer sind mit Abstand die größte Gefahr und die rasen auch über Leinen, die am Hund befestigt sind. Ist denen halt egal. Aufpassen muss ich hier immer.

    :ka:

    Ich empfehle dir das Buch "Giftködertraining" und wirklich, jede Gelegenheit mit Futter zu nutzen, um Impulskontrolle und Blickkontakt zu dir zu üben. Wirklich jede.

    Wenn ich draußen Essbares sehe, gehe ich hin, Fuß sicherheitshalber (!) anfangs kurz drauf und stopfe den Hund voll mit Keksen, wenn er mich ansieht. Ich habe das Üben vernachlässigt, aber wenn man dranbleibt schafft man das echt, dass die das nicht sofort inhalieren und einem irgendwann eventuell sogar anzeigen.

    Sehe ich definitv anders! Ich rufe öfters einfach mal so und belohne dann übrigens immer! Ruft Mensch nur bei Notwendigkeiten zurück, wird der Hund iwann anfangen, den Grund dafür zu suchen...

    :fear:
    Und, Nachtrag, ich persönlich bin der felsenfesten Überzeugung, dass viele Hundehalter (nicht alle!) schlicht und ergreifend keinen Nerv haben, den RR ordentlich aufzubauen. Fällt halt nicht vom Himmel...

    Grüße
    Bea

    Zu dem oberen Absatz: da stimme ich dir zu und so mache ich es auch. Aber nicht dogmatisch bei jedem Spaziergang x-mal zum Beispiel. Andererseits empfänden die Hunde und ich es als sehr anstrengendes Spazierengehen, wenn es nur oder überwiegend aus "Erziehungstests" bestünde, also dem permanenten Prüfen, ob dies und jenes noch sitzt und woran man noch arbeiten kann. Dafür bringe ich die Sachen ja auch bei irgendwie.

    Sind beim AnnyX Protect die Enden der Unterfütterung auch deutlich weicher als beim Fun? Ich habe das Problem, dass die Enden der Unterfütterung meinen Hund in den Nacken pieksen und sie sich da ständig kratzt, wenn sie das Geschirr trägt.

    da will ich mich anschließen...Gigi reiben diese ecken :(