Ich habe es, glaub ich, an anderer Stelle schon mal geschrieben: schön, dass man sich heutzutage da Gedanken drüber macht und nicht wahllos kastriert, aber diese Stimmungmache gegen die Kastration halte ich für mega übertrieben und das führt ja mittlerweile schon dazu, dass Hundehalter ja schon bald Angst haben müssen zu sagen, dass sie ihren Hund (aus was für Gründen auch immer...) kastrieren lassen (müssen).
Unser zweiter Familienrüde sollte auch intakt bleiben, der erste war recht früh kastriert worden und war das klassische Mobbingopfer für viele Rüden. Tja, beim zweiten war es so, wie viele es hier so schreiben: das ganze Jahr über latent unter Strom, aber gerade im direkten Kontakt mit Hündinnen gut zu managen bzw. recht harmlos. Er wurde dann mit 6 oder 7 schon fast "notkastriert" wegen massiver Prostatavergrößerung. Er hatte tierische Schmerzen. Es ist eben auch NICHT ohne Folgen oder gar natürlich, das ganze Leben potent und intakt durch die Gegend zu rennen und nie zu dürfen...
In deinem Fall zum Beispiel wäre es für mich glasklar und ich würde das angehen. Für dich kommt auch die Zeit der Ausbildung/ Studium und des Berufslebens, es wird sich nicht mehr so viel um die Hunde drehen (wer kann da schon mal eben umziehen?) und parallel möchtest du dich erziehungstechnisch auf den neuen Hund konzentrieren können. Vorausgesetzt die Hunde sollen in einem Haushalt miteinander leben. Ich finde den Stress da ehrlich gesagt unverhältnismäßig, was nicht heißt, dass intakte Hunde nicht miteinander leben können und ich dir das nicht zutraue. Aber man selbst und die Hunde können es auch einfach leichter haben...