Mir sind die Riesen inzwischen zu unpraktisch. Alles ist teurer und größer. Putzen schwieriger, Aufsteigen auch. Mein Maß liegt so bei 160cm. Handlich, praktisch, gut.
Bei 1m alles noch praktischer ![]()
Mir sind die Riesen inzwischen zu unpraktisch. Alles ist teurer und größer. Putzen schwieriger, Aufsteigen auch. Mein Maß liegt so bei 160cm. Handlich, praktisch, gut.
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Das schlimme an dem Züchter ist, dass er meinen Hund im Zweifel an Leute verkauft die ihn einfach in einen Zwinger den ganzen Tag stecken, die ihn als Gartenhund halten, die ihn auf der nächsten Hunde Wiese laufen lassen so dass er in Panik vors nächste Auto rennt, die Kinder drauf los lassen etc.
Der Hund ist extrem ängstlich. Extrem sensibel. Depriviert zumindest in Teilen durch die ausschließlich im Innenhof erfolgte Aufzucht beim Züchter.
Du musst dich davon verabschieden, dass der Hund nirgendwo anders ein gutes Leben führen kann.
Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen: du kannst den Leuten auch nur vor und nicht in den Kopf gucken.
Abgabe heißt Abgabe und da muss man dann auch durch. Man entscheidet sich ja nicht leichtfertig dafür und irgendwann muss man es auch loslassen.
Ich würde aber gerne versuchen Einfluss darauf zu nehmen, dass er ein gutes zu Hause hat.
Aber naja mein Mann möchte es nicht. Vielleicht versuche ich weiter dran zu arbeiten. Was leider durch Arbeit und die weite Strecke zum Sitter schwierig ist.
Vielleicht finde ich auch einfach irgendwen der einfach auf dem Land mehrere Hunde hält ohne Kinder und Fremdhundekontakte auf einem großen Grundstück und ihn aufnimmt und dem der Züchter egal ist.
Die Sache mit deinem Mann ist nochmal ein völlig andere Thema, was meiner Meinung nach nicht hierher gehört. Grundsätzlich bin ich der Meinung: wer ein Tier will, soll sich finanziell und zeitlich auch selbst drum kümmern. Er will den Hund behalten: seine Aufgabe. Jetzt scheint da ja nun einiges passiert zu sein und du musst einfach auch auf dich gucken. Das hält doch kein Mensch durch.
Dass der Züchter den Hund zurücknehmen würde, ist doch grundsätzlich super und nicht selbstverständlich. Dass man Nieten bei der Vermittlung erwischt, kann dir doch genauso passieren.
Ich glaube wir reden aneinander vorbei.
Ich bin natürlich Eigentümer und stehe auch so drin.
Aber ein neues Herrchen sieht halt aus solcher Zucht der Hund ist. Kontaktiert er den Züchter oder irgendwer anderes, was ja wenn der Hund zu Sportveranstaltungen geht nicht so unwahrscheinlich ist, dass da wer den Züchter kennt (der selbst seine Hunde nicht im Sport auslastet) könnte ja der Züchter auf sein Vorkaufsrecht pochen, was wir ja dann übergangen hätten.
Auch ist es schwierig einem neuen Zuhause zu sagen "der ist aus der der Zucht, die hat auch ein Vorkaufsrecht aber wir informieren sie nicht darüber"..
Wenn so ein Vorkaufsrecht gültig ist, dann bleibt dir doch aber nichts anderes übrig als den Hund zum Züchter zurückzubringen und zu hoffen, dass ihn jemand Nettes kauft?
Ich würde mir bezüglich des Vertrags und der darin festgehaltenen Vereinbarungen zuverlässigen Rechtsbeistand suchen und mich zunächst einmal absichern, wie die Rechte und Pflichten überhaupt genau aussehen.
Dann kannst du in Ruhe die Weitervermittlung angehen. Handle um Sinne des Hundes und pass auf dich auf.
Huhu,
ich mag den Thread mal hoch holen.
Ich wohne in Weimar und würde mich freuen, wenn sich jemand findet mit dem man immer mal Gassi gehen kann. Mein Joshi ist jetzt 16 Wochen alt und würde sich über einen anderen jungen Hund freuen. Gerne auch ältere Hunde, er ist halt nur noch recht verspielt und nervt schon mal.
Liebe Grüße
Wie groß/schwer ist er?
Bisschen außerhalb mit Paddockbox? Wäre das was?
Wo wir gerade bei Fohlen sind:
Meine Nichte reitet ja seit fast einem Jahr auf Isländern.
Unter diesen Isländern sind 2 Stuten, die nicht nur ihre eigenen Fohlen säugen, sondern auch jedes Fohlen, das zu ihnen kommt.
Habe ich so extrem noch nicht gesehen.
Sind die Stuten eng verwandt bzw. kennen sich schon sehr gut und lange? Find ich ja interessant und würde spontan auf irgendein Familiending tippen.
Es kommt da wirklich total auf die Herde an. Kann man so pauschal nicht sagen, finde ich. Gleichaltrig ist sicher schön, aber geht eben manchmal nicht.
Ich habe auch selber ausprobiert, vor allem weil das Pony damals einfach unheimlich viel selbst angeboten hat. Alles was er von sich aus machte hab ich aufgegriffen und weiterentwickelt, das fubktionierte wirklich gut und ließ sich sogar als Belohnung einsetzen (freies longieren z.B. fand er klasse, sogar auf der Weide - schien ihm ein einleuchtendes Konzept zu sein, ähnlich wie alles was er mit dem Kopf machen konnte). Übungen sdie ich explizit mit ihm lernen musste, machten ihm nie wirklich Spaß (das war vor allem das Kompliment, das fand er richtig doof xD) - weshalb sich fixe Konzepte nie gelohnt hätten.
Was bietet dein Pferdchen denn an? Der Cob lief mir von Anfang an hinterher wie ein Hund, das hab ich massiv verstärkt, sämtliche Handarbeit ging dadurch auch sehr schön frei :)
Ähnliches bei Sachen aufheben, Kopfschütteln, spanischem Schritt, Podest, etc.
Das finde ich auch so wichtig. Ich glaube, dass jedes Pferd in gewissem Maße die freie Arbeit genießen kann, aber die individuellen Schwerpunkte und Talente spielen da eine ganz wesentliche Rolle. Das finde ich sehr sympathisch und deswegen hat dieses häufig verbreitete "in Lektionen denken" insbesondere in der Freiarbeit meiner Meinung nach nichts zu suchen.
Druck ist das, was ich nicht möchte bzw. wenn, dann nur sehr genau dosiert und gut überlegt. Sinnloses im Round Pen rumscheuchen werde ich nicht machen.
Das Gesamtkonzept und Gefühl muss stimmen.Ich habe mir einige Videos und Internetauftritte angeschaut und finde einen Großteil davon nicht gut. Deshalb dachte ich mir, ich frage mal hier nach. Am Stall kennt sich damit niemand aus.
Gegend schicke ich dir per PN.
Einfach als Einstieg und als Inspiration würde ich dir die Investition in den Film "Taming Wild" empfehlen. Kostet online bei vimeo.... 10 Dollar!? Diese werden gespendet für die Mustangs (also auch noch ehrliche Unterstützung, nicht so wie das Mustang Makeover...) und der Film zeigt wirklich, was man auch ohne Hilfsmittel und mit viel Einfühlungsvermögen schaffen kann. Ich weiß halt nicht, ob er auch auf Deutsch zu haben ist, aber ich glaube tatsächlich schon.
Kennengelernt habe ich den Film mal auf einem ganz furchtbaren Horsemanship Kurs... da wurde so in etwa das Gegenteil gemacht wie in dem Film gezeigt wurde.
Sie ist ein 13jähriges, eher kleines, sportliches deutsches Reitpferd. Englisch ausgebildet.
Das ist eine gute Frage.
Ich würde sie z.B. gerne ohne Hilfsmittel "longieren" oder ablegen können. Wenn wir nicht so weit kommen ist das okay - nur will ich nicht den einzelner Trick, sondern ein Gesamtkonzept.
Ihr würde es glaube ich viel Spaß machen, da sie viele Puzzelteile anbietet - aber ich weiß noch nicht, wie ich diese am besten zu einem Bild zusammensetze...
Wo kommst du denn her? Vielleicht kann dir hier auch jemand was empfehlen, wo du mal vor Ort zugucken kannst.
Ich habe jetzt nie einen Kurs "Freiarbeit" oder so gemacht und probiere viel selbst aus, insbesondere so in Sachen Freiwilligkeit. Nichtsdestotrotz war ich mehr als einmal sehr schockiert, als ich Trainer auf Messen oder Kursen (bei denen ich Leute hingebracht/abgeholt hab) gesehen habe, die die allertollste Internetpräsenz haben und alles wirkt so fein und in der Realität ist es nur: Druck, Druck, Druck. Es ist eben für viele Trainer und Pferde mittlerweile zum Job und damit zur Pflicht geworden, solche Küren zur Show möglichst fehlerfrei abzuliefern. Das kann/darf/soll jeder für sich entscheiden, aber ich mag gerade den ehrlichen Dialog in der Freiarbeit und nutze sie sehr gern als Rahmen, wo meine Ponys NEIN sagen dürfen, wo sie sich frei von jeglicher Perfektion entfalten dürfen ODER aber auch zur Überprüfung dessen, was ich zB an der Longe erarbeitet habe.
Das ist nur so mein Hintergrund dazu, es führen da sicherlich viele Wege nach Rom. Deswegen frage ich bloß, was genau du möchtest.