Beiträge von bordy

    erster Fall?

    Ganz kleinlaut sein, sich den Regenschirm schnappen und sich selber 10 mal auf den Kopf hauen und bei jedem Schlag einmal ganz laut sagen "ich soll meinen nicht hörenden Hund nicht frei laufen lassen!". Je nach Lernfähigkeit das ganze auf 100 mal ausweiten.
    Und wichtig: sich entschuldigen.

    zweiter Fall?

    Den anstürmenden Hund blocken, wenn das nicht hilft ihm ein paar zentrieren sodass er nicht mehr herkommt |)

    Dann Adresse vom Halter geben lassen (wenn er nicht möchte, Polizei), direkt zum TA fahren und kontrollieren lassen ob der Hund verletzt ist - > Rechnung für eventuelle Schäden und Reinigung der eigenen Kleidung an den anderen Halter.

    Buddy-Joy

    Wenn man es mal streng nimmt, braucht man auch keinen "Rassestandard", als das,wofür er heute genutzt wird.

    Meiner persönlichen Meinung nach, sollte ein Standard ein grobes Maß vorgeben, dass dafür sorgt, dass die Hunde der Rasse die anatomischen Voraussetzungen behalten, bis ins hohe Alter hin leistungsfähig und gesund zu sein.
    Nichts weiteres sollte eine Schau sein - das erfassen der wirklichen Gegebenheiten und das ausschließen von schadhaften Mängeln.
    Von daher erschließt sich mir auch nicht, welchen Sinn es für gute Zucht haben sollte einen Hund mehrmals auszustellen (von mir aus noch als Junghund und adulter.. aber dann? er verändert sich ja wohl kaum noch), einen Hund irgendwie hinzustellen, zu ziehen oder dem Hund eine bestimmte Art zu laufen an zu trainieren.

    ich sehe also auch nicht ein, meinem Hund für eine Schau mehr als einen gewissen Grundgehorsam anzutrainieren. Also im Klartext, normales traben, ruhiges stehen und begutachten lassen. Fertig.
    Wenn ich mir dann anhören darf "soeinen Typ wollen wir nicht mehr sehen".. zeigt mir das mal wieder die Objektivität gewisser Zuchtrichter.

    Ein großer Teil der Probleme, die viele Rassen haben, kommen doch davon, dass sich Schauen zum Selbstzweck entwickelt haben und viele Leute das heutzutage als "Sport" ansich für sich entdeckt haben. Die allermeisten komischen Auswüchste der Zucht verschiedenster Rassen wäre so garnicht möglich, wenn nicht durch Schauen selektiert würde.

    Ich habe ja kein Problem damit, wenn einzelne mit ihren HZ Hunden auch arbeiten und damit zufrieden sind. ABer wenn man ehrlich ist, sind das doch eher die Ausnahmen. Der größte Teil der HZ Hunde ist leider nicht mehr das, was ich mir unter einem Gebrauchshund vorstelle - weder anatomisch, noch mental.
    Wenn ich mir unseren älteren mal anschaue macht der zwar seinen Job und hat die VPG3 nicht nur mal "schöngeschrieben" abgelegt.. aber er wäre, wenn man mal ehrlich ist, wohl eher weniger für überregionalen Sport (nagut, das kann man sehen wie man will.. er hat zuerst nicht unbedingt aufbauende Ausbildung erfahren) oder gar als Diensthund geeignet. Da fehlt es dann doch.
    Den einzigen HZ, den ich kennelernen und führen durfte, der wirklich für mich auch für den Dienst (wobei evtl nicht Dual) oder für ernsthafteren Sport getaugt hätte, wollten die Eigentümer (sehr bekannte HZ Züchter) direkt mal einschläfern, weil gemein gefährlich. Sicher, auch dank mangelnder Aufzucht mit Vorsicht zu genießen und sicher nicht das, was man sich unter den so sozialverträglichen HZ Hunden vorstellt, aber bei entsprechendem Handling gut zu führen.
    Nur wie gesagt... den hätte man spontan dann eingeschläfert und er ist wohl einer unter tausenden.

    Ich will garnicht sagen, dass alle "Leistungshunde" die absoluten Kracher sind. Auch hier gibt es Züchter, da macht die Hündin eben SchH1 und dann ab in die Wurfkiste - wo das dann Leistung ist, weiß ich auch nicht. Aber der Durchschnitt sieht für mich dann doch deutlich besser aus..

    Mal davon ab, wenn ich sehe, was auf Schauen so vorne läuft - nein, dann möcht ich keinen "schönen" Hund - der wenn man es mal eng sieht, nicht mal dem Standard entspricht.
    Traurigerweise ist das aber leider bei den meisten Rassen mittlerweile so. Die "schönsten" sind selten auch die gesündesten und brauchbarsten.

    Bei aller Liebe, ich kann zwar auch das ewige Geschrei um die achso kranken Schäferhunde nicht mehr hören, aber schönreden muss man hier auch nichts.

    Fakt ist, ein Bruchteil aller DSH, besonders aus dem HZ Bereich ist dem Standard entsprechend.

    Schonmal mit einer echten 56er Hündin oder einem 64er Rüden mit andern im Ring gestanden? Also 56 und 64 im normalen Stand, nicht erst, wenn man den Hund fast auf die doppelte Körperlänge lang zieht. Da darf man sich dann anhören, der Hund wäre zu klein.. |)

    Oder mit einem normal trabenden Hund im Ring gewesen? Also keiner, der "Schub" von hinten macht, beim laufen dadurch mit der Hüfte fast auf den Boden kommt, nur damit er vorne hoch kommt, die Beine hochwirft und sich "präsentiert" .


    Leider ist es doch nunmal so, dass es viele "kleine " Dinge sind, die immer wieder zeigen, dass nur auf "Schönheit" gezüchtete Hunde, gegenüber den Hunden, die auf ihre Leistungsfähigkeit selektiert werden, im Nachteil sind.

    Und nein.. ich behaupte nicht, dass die Leistungslinien beim DSH automatisch gesünder wären. Das sind zwar meine persönlichen Erfahrungen, aber ich kann sie nunmal nicht beweisen - andersrum kann allerdings auch keiner beweisen, dass die HZ genauso gesund /gesünder wäre.

    Allerdings fallen bei auf "Schönheit" gezogenen Hunden doch immer wieder gewisse "Kleinigkeiten" auf..
    Damit der Hund sich im Ring schön "präsentiert", wird der Rücken immer länger, dadurch instabiler und Erkrankungen wie CES und Spondy häufen sich, zumindest wenn der Hund auch mal belastet wird und nicht nur auf dem Papier eine 1er absolviert - genaue Zahlen unbekannt.
    Bei anderen Rassen wird das Fell immer mehr.. das der Hund dann bei mehr als 15° fast einen Hitzschlag bekommt, kann mir ja keiner beweisen.
    Um genug "Schub" nach vorne zum Schautrab zu bekommen, wird nicht nur der Rücken sondern auch die entsprechend gewinkelte Hinterhand immer länger.. die Sehnen werden immer lockerer, etwas anderes als Trab ist kaum mehr möglich. Netterweise häufen sich dann die Sehnenverletzungen, bei anderer Beanspruchungen als Schau. WIrd ebenfalls nicht erfasst und die wenigsten führen das auf die anatomischen Anlagen zurück.
    Die super ausgeglichene Anatomie erkennt man dann übrigens schon beim Welpen.. lustig, einem "gut gewinkelten" HZ Welpen beim "spiel" mit einem LZ zuzuschauen - also der LZ spielt in der Regel mit dem HZ Hund - letzterer hat daran wohl weniger Spaß.
    Der "tonnenförmige" Schau Golden Retriever ist auch wunderbar typvoll und überhaupt viel besser als die "hässlichen" Leistungshunde.. würd am Ende ja noch Arbeit machen, wenn der Hund im Stande wäre stiften zu gehen und nicht schon durch seinen Körperumfang "verpflichtet" wäre, "brav" zu sein.

    Natürlich gibt es auf beider Seite Hunde, bei denen man die "Vorurteile" mehr oder weniger sieht. Mein bester Freund, der meinen älteren Rüden hat, hat auch jahrelang für HZ Leute aufgezogen und im Lauf der Zeit sieht man es dann schon.
    Es gibt durchaus auch HZ, auf die diese Nachteile weniger zutreffen und die ihre Arbeit auch erledigen.. aber es gibt auch mehr als genug HZ, die alle Klischees voll erfüllt und die sich ausser zum im Kreis laufen zu nichts mehr eignen.
    Mal davon ab, sollte man sich schon mal in Erinnerung rufen was der Rassebegründer zu dem Thema geäussert hat.. "Schäferhundezucht ist Gebrauchshundezucht. Ist sie dies nicht mehr, so ist sie keine Schäferhundezucht mehr".
    Was brauch ich also eine rein auf Optik selektierte Zuchtlinie?

    @Greenleaf

    Bist du hundefüttersüchtig?

    Ich meine so ähnlich wie Nikotinsüchtig?

    Ja was es nicht alles gibt..


    Übrigens, wenn ich irgendwo zugequalmt werden würde und das nicht will und der Gastgeber das ignoriert, würde ich auch nicht mehr hingehn.

    Allerdings kommt jetzt das große ABER:

    Ich würde das ehrlich gesagt ziemlich armseelig finden, genau wie beim Thema Hunde füttern. Vielleicht hat man mich da etwas anders erzogen, aber ich habe noch soetwas wie Gastfreundlichkeit kennen gelernt. Das heißt, dass ich nicht nur Ansprüche stelle, sondern auch etwas Rücksicht auf die Bedürfnisse des Gastes nehme.
    Kann man denn von einem erwachsenen Menschen nicht erwarten, dass er sein egoistisches "Futterglück" einmal hinter das Wohl eines Tieres hintenan stellt?
    Ich erwarte ja nicht, dass er sein Leben umstellt - ich erwarte nur, dass er etwas unterlässt, was er normalerweise ja auch nicht tut - nämlich meinen Hund mit irgendwelchem Mist zu füttern.

    Was ist daran denn eigentlich so schwer?
    Kann man einem Tier nicht auch anderweitig zeigen, dass man es mag?
    Einzige Möglichkeit seine Zuneigung zu zeigen füttern.. genauso daneben wie als einzige Möglichkeit bei einem Kind irgendwelche teuren Geschenke zu sehen :mute:

    Übrigens, wenn ich einen Hund irgendwo hin mitbringe benimmt er sich. Er bettelt nicht, er hüpft nirgends drauf, er ist nicht im Fellwechsel und ich muss auch nicht dauernd hinterrennen und "nein" sagen. Ich möchte allerdings auch, dass das so bleibt - was nicht so sein wird, wenn mein Gastgeber meinem Hund zeigt, dass sich das belästigen fremder Leute lohnt.

    und warum mach ich mir eigentlich Gedanken über Fütterung, wenn mein Hund dann vor lauter "abziehen" der "Leckerchen" am Ende nur von Mist ernährt wird und ich ihn endgültig rollen könnte, wenn er zusätzlich noch sein normales Futter erhalten würde? Bzw. Glaubt man eigentlich das ein Hund es toll findet Durchfall zu haben? Vielleicht ist meine alte Hündin da eine Ausnahme, aber die findet das eher unschön, wenn die Verdauung verrückt spielt.

    Klar, die letzte Konsequenz ist Hund zu Hause lassen. Allerdings würde ich dann wohl auch zu Hause bleiben... denn mit einem Menschen, der so unreif ist, dass er sich nicht durch gute ARgumente davon abbringen lässt, meinem Hund Leid zuzufügen (nichts anderes ist das je nach Verträglichkeit nämlich..), möchte ich eigentlich auch weiterhin nichts zu tun haben. Es sollte aber wirklich die letzte Lösung sein.. denn mein Gott, es handelt sich hier nicht um die Aufforderung sein Leben komplett umzukrempeln, sondern ganz einfach meinen Hund in Ruhe zu lassen.

    Warum muss ich denn überhaupt einen Hund halten, wenn ich nicht bereit bin, die Bedürfnisse dessen auch zu erfüllen und ihn Rassegerecht zu erziehen?

    Diese "gefühlten 90%", die ihre Hunde einfach mal so machen lassen, würden das mit jedem Hund tun - auch mit Rassen aus der Gruppe der Begleithunde.


    Es gibt übrigens auch ausserhalb der Gruppe der Begleithunde Hunderassen, die weniger spezialisiert sind und durchaus auch im "normalen" Leben integrierbar sind. Arbeit bedeutet das aber immer und wenn ich die nicht auf mich nehmen will, sollte ich es vielleicht einfach lassen oder mir dann wirklich erst einen erwachsenen Hund zulegen, bei dem sich dann schon abzeichnet, dass er nicht beschäftigt werden will (oder zumindest nicht so sehr).

    @Greenleaf


    Zerschneidest du eigentlich auch die Klamotten deines Besuchs?
    Bewirfst sie mit Essen?
    Oder gibst Besuchskindern mit Nussallergie einen Stück Nusskuchen?

    Weil... dein Haus, deine Regeln und wenns nicht passt, schnittfeste und abwischbare Kleidung mitbringen und die Kinder eben zu Hause lassen?

    Das Argument, die wollen ja auch Freude haben zieht bei mir übrigens überhaupt nicht. Ein Hund ist ein Lebewesen mit Bedürfnissen und kein Menschenspielzeug, an dem man sich eben erfreut, egal ob es ihm hinterher besch... geht oder nicht - Hauptsache, man hat die eigenen Bedürfnisse befriedigt.

    Sicher, die letzte Möglichkeit, wenn man das Pech hat dauerhaft mit solcherlei Egoisten zusammen zu wohnen/ bzw Kontakt zu haben ist, den Hund immer zu separieren und jeglichen Kontakt mit demjenigen zu vermeiden. Aber das fände ich mehr als traurig. Wir reden hier ja nicht von einem 2-jährigen, der nicht versteht, dass man dem Hund eben nichts von seinem Brei geben darf (wobei Kinder da normal einsichtiger sind als Erwachsene.. Selbst der damals 6-jährige Sohn von Bekannten hat nach EINEM mal erklären kapiert, dass meine alte Hündin keine Wurst haben darf, auch wenn ihre Hunde das dürfen), sondern von erwachsenen Menschen die irgendwann mal verstanden haben sollten, dass es wichtigeres gibt als selber Spaß zu haben.


    Zum eigentlichen Thema..

    Leider scheint ein Großteil der "erwachsenen" wirklich nicht an diesen Reifegrad zu kommen und nicht im Stande zu sein, das WOhlergehen des Tieres über ihr eigenes "Füttervergnügen" zu stellen.
    Von daher bleibt meistens nichts mehr anderes übrig als wirklich Füttern komplett zu verbieten oder den Hund von den Leuten zu separieren.
    Meine Erfahrung (mit ebenfalls fütterwütigen Großeltern..) ist beim "Fütterungsverbot mit Ausnahmen" nämlich, dass, wenn man dem Hund schonmal etwas gibt, dann noch anderes mit in den Napf wandert. Wird schon nicht so schlimm sein und man selbst muss ja nachts dann nicht raus.. :mute:
    Besonders interessant wird es, wenn die Fütterer nur 5 Minuten entfernt wohnen, für Notfälle einen Hausschlüssel haben und den nutzen, um den armen, für ein Paar Stunden verlassenen und sicher hungernden Hund zu füttern.
    Fragt man dann nach, ob man denn hier gewesen sei... neeeiiiin wir waren den ganzen Tag beim Arzt. Sicher.. und die Kugel schiebt der Hund, weil sich der Magen vor Hunger aufbläht..
    Zu dick ist der arme Hund eh nicht (man hat selber eine Broschüre vom Tierarzt in der steht, man soll die Rippen spüren können ("ich spür die!" <-- wenn man ganz feste drückt) und auch die Erfahrung, als sie den Hund mal einen Tag hatten und ihr die restliche Wurstplatte verfüttert haben, worauf sie dann den weißen Teppich dekorierte , hat scheinbar wenig geholfen. Als ich sie wieder abholte, erzählte man mir beim essen wie schliiiimmm das doch war und sie geben ihr nichts mehr - und gleich darauf wanderte ein Stück vom Schnitzel ins wartende Hundemaul. "Das war doch fast nichts!" |)

    Für die Sache mit dem Zweitschlüssel habe ich leider noch keine Lösung gefunden, ausser evtl den Hund in einzelnes Zimmer und selbiges abzusperren.. ansonsten hilft leider wirklich nur kompletter Hundeentzug.

    Zitat

    Es geht doch nur darum dem Zoofachhändler die Geschäftsidee auszureden:
    - er will billige Welpen fraglicher Herkunft verkaufen

    Der Tierschutz greift nicht, also fällt mir eben nur noch eins ein:
    - ihm in Aussicht zu stellen, dass seine Geschäftsidee eine Menge Aufwand bedeutet, den er wahrscheinlich nicht erbringen will, die Gefahr den guten Ruf als Zoofachgeschäft zu verlieren.

    Ihr könnt das jetzt madig reden wie Ihr wollt - aber dann schlagt doch mal was besseres vor wie man ihn stoppen kann.....


    Das hat doch mit madig machen nichts zu tun?!

    Es ist doch nur mal so, dass das, was du angeführt hast für den Mann einfach keinen großen Aufwand erzeugt...

    Klar, für den kleinen Privatzüchter ist es schwer zu schlucken das er evtl einen Welpen ersetzen muss, wenn er vielleicht alle 2 Jahre einen Wurf hat.
    Aber für einen Händler dieser Größenordnung, der sich Welpen wohl für nen 100er (oder noch weniger) einkauft?
    Ja mei, der rückt halt, wenn doch mal wer ankommt und meint, da passt was nicht, nen andern Welpen aus dem Sortiment raus.. je nachdem wo er seine Welpen bezieht, kann er den da sogar "umtauschen" :mute:

    Der Großteil wird eh nicht ankommen und sich beschweren - mir persönlich ist auch kein Fall bekannt, wo ein Käufer eines angeblichen "Ups"-Wurfes den Verkäufer verklagt hat, weil der Hund am Ende schwer krank war.


    Man wird nunmal nichts tun können.. verdienen wird er daran wohl auch nicht viel, aber darum gehts ja da auch nicht wirklich, sondern um publicity.

    Zu den Haftungsgeschichten von teilweise erblichen Erkrankungen muss man sagen, dass es da mittlerweile schon einige Urteile gibt, die den Verkäufer in die Pflicht nehmen (Aktenzeichen habe ich nicht, aber die liefen so ähnlich ab wie in den bisher eingestellten Links).

    Auch einem seriösen Züchter, der wohlwissend ein höheres Risiko einging, kann ich z.B. an die Wäsche. Hat er seine Zuchthunde aber auf die spezielle Krankheit untersuchen lassen und sie waren gesund, wird es schon schwerer hier irgendetwas zu fordern.

    Der Punkt ist doch eher, dass die rechtlichen Möglichkeiten kaum jemand ausnutzt und wenn doch, ist das, wie schnauzermädel schon sagt doch eher nur für den kleinen Privatzüchter ein Problem.

    Reklamiere ich heute irgendetwas beim Züchter und kann überhaupt nachweisen, dass den Züchter Schuld trifft (ist ja erstmal schwer genug), dann sind die einzigen Forderungen die ich stellen kann Nachbesserung oder ggf. Austausch gegen "funktionstüchtige" Ware. Aber welcher Privatmensch kommt heute a) auf die Idee, den "Wir haben mal Welpen" Menschen, genau wie einen solchen Händler, rechtlich zu belangen, bzw würde b) seinen Hund, wenn er auf einmal schwere Erkrankungen hat einfach hergeben? Das sind doch die wenigsten Privatleute, die das einfach durchziehen.
    Tausende Euro Behandlungskosten muss nämlich erstmal kein Verkäufer tragen..

    Für den kleinen Züchter ist es sicher kaum möglich einen "gleichwertigen" Hund zu stellen, aber für jemanden wie diesen Händler ist das doch kein Problem. Hund mit nem Jahr kaputt, na was solls... nächster :mute:

    Zitat

    Soviel teurer ist das TK dort nicht, ca. 0,20 cent pro 500gr! Wie es mit Frischem aussieht, weiß ich leider nicht!

    Wir haben im normalen Kühlschrank auch nur ein 3* Fach, aber 4 Päckchen passen da auch locker rein! Und bei einem 17 kg Hund, dürfte das an Menge für ca. 5-6 Tage locker reichen! Muß ja auch noch mit Gemüse gemischt werden! Also müßtet Du nur einmal die Wo in den Hundemaxx fahren!
    Wäre ielleicht ne alternative???

    Mal kleines OT... was kaufst du denn an Fleisch beim Hundemaxx, was 40cent pro kilo kostet?

    Oder meinst du, 20 cent teurer pro 500g?

    Ich muss ganz ehrlich sagen, wenn ich mich an den letzten Besuch da erinnere, wirste bei den Preisen ja arm :mute:

    Mir stellt sich bei solchen Fragestellungen immer irgendwie eine ganz andere Frage...

    Warum muss ich mich eigentlich in das Leben anderer so einmischen?


    Ich persönlich bevorzuge einen bestimmten Hundetyp. Ich habe gewisse Ansprüche und ich kann gewisse Sachen bieten.

    Andere mögen wieder etwas anderes und das ist auch ihr gutes Recht.


    Stell ich mir die Frage ob es wirklich Hunde braucht, die eben Arbeiten müssen um ausgeglichen zu sein, dann kann ich das ganze auch weiter führen.


    Ich kenne Ridgebacks die sich wegen jedem Mist aufführen und dabei teilweise auch nach ihren Haltern hacken, ich kenne Podenco(-Mixe), teils aus irgendwelchen Notorganisationen, die sich wenn man sie nur ansieht halb einpinkeln.. ich habe schon Collies kennen gelernt, bei denen der Tag gelaufen war wenn ein Glas umfiel, weil sie dieser "Krach" so überfordert hat. Das könnte ich jetzt noch ewig weiter ausführen.

    Aber sollte ich daraus jetzt direkt mal ableiten, dass man es verbieten sollte Ridgebacks, Podencos und Collies zu züchten, nur weil es bei manchen eben einfach nicht passt?

    Generell kenne ich übrigens deutlich mehr Halter, die schon mit ihren "Sofa Hunden" überfordert sind, als Leute, die sich gezielt z.B. einen DSH oder Malinois aus Leistungslinien kaufen und dann mit elementarsten Problemen rumkrebsen. Klar gibts die auch... aber man muss doch nunmal das Verhältnis sehen.


    Am Ende muss doch jeder mit dem Hund und der Art der Haltung zufrieden sein. Ich bevorzuge eine Art Hund, andere eine andere.. solange man sich etwas darüber Gedanken macht, wie man das anstellt und ob man das wirklich will, finde ich nicht, dass ich als Aussenstehende Person das Recht habe, hier irgendwie großartig zu urteilen.

    Ich möchte nur mal auf die bestehenden Rasselisten verweisen.. die findet kaum einer toll, auch wenn einige Angehörige gewisser Rassen durchaus Anlagen haben, die ohne gezieltes Handling zum Problem werden können. Da sagt man dann aber auch... man kann nicht, nur weil Lieschen Müller diesem Hund nicht gerecht werden würde, jedem anderen verwehren den Hund zu halten den er gut findet.