Beiträge von Olebole

    Hallo Ihr Lieben,

    und ganz herzlichen Dank für Eure schnellen ausführlichen Antworten.
    Also erstmal ist Ole wieder topfit. Hoffe, nun kann nix mehr passieren.

    Muss mich entschuldigen. Habe wohl etwas übertrieben und jetzt noch mal genau mit Maßband nachgemessen. Der Schnitt vom Hoden bis Penisansatz ist genau 6 cm und am rechten Hinterlauf (Oberschenkel) ist noch mal ein kleiner ca. 1 cm langer Schnitt. Es wäre netter gewesen, die TÄin hätte das vorher mit mir abgesprochen. Wir haben immer nur über Kastration, nicht aber Skrotektomie gesprochen. Und im Internet ist echt ganz schwer was zu deisem Thema zu finden (vor allem, wenn man noch nicht mal weiß, wie genau das heißt, was man sucht.). Aber dann scheint ja alle i.O. zu sein. Oder?

    An Superfrauchen: Du kannst mir glauben, ich habe lange (Ole ist jetzt 3 J.) über diese Schritt nachgedacht, schon wegen des erhöhten Narkoserisikos bei seiner Niereninsuffiziens. Habe deswegen auch mehrere Tierärzte kontaktiert. Die meissten hatten sogar abgeraten. Am Anfang so mit 1,5 j. hatte ich ihm deshalb auch einen Kastrationschip gesetzt. Doch auf Dauer soll das auf und ab mit den Hormonen schädlich sein. Und auch dieses Medikament muss ja irendwie über die Nieren abgebaut werden.
    So richtig Probleme bei läufigen Hündinnen hatte er dann erst bekommen, als die Wirkung des Chips nach lies. Wenn er eine Spur aufgenommen hat, war er nicht mehr ansprechbar, fing an zu speicheln und bekam glasige Augen. Bei direktem Kontakt - manche Leute sagen einem das ja nicht mal gleich - musste ich ihn anleinen und bin schnell mit ihm nachhause. Er hat den ganzen Weg gewinselt, ist zuhause winselnd von einem zum anderen Fenster und wieder zur Tür, wollte nicht fressen nicht spielen. Das tat mir sooo leid. Hier sind so viele Hündinnen, die sich mit ihrer Läufigkeit gegenseitig die Klinke in die Hand geben. Ole hat in kürzester Zeit 1,5 kg abgenommen, wiegt nur noch 18 kg. Bei 52 cm Schulterhöhe etwas wenig.
    Und das letzte Erlebnis war so krass, dass ich mich für eine Kastration entschieden habe. Zwei unkastrierte Rüden, die offensichtlich nicht solche Probleme haben, eine Junghündin und Ole haben immer super zusammen gespielt, sich echt prächtig verstanden. Doch bei der letzten Begegnung wollte Ole seine Nase nicht mehr aus dem Hinterteil der Hündin nehmen. Erschrocken fragte ich, ob sie läufig wäre. Nein, aber die Halterin wartet schon auf ihre erste Läufigkeit. Und dann hat mein Hund die beiden anderen bedeutend größeren Hunde ganz übel angegriffen und wollte sie wegbeißen. So habe ich meinen Hund noch nie erlebt. Wir sind alle dazwischen gegangen - was man eigentlich nicht tun sollte - und jeder hat irgendwie geschafft, seinen Hund zu schnappen. Zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert. Aber für mich stand nun die Frage: 1x eine Narkose bei einer Kastration oder vielleicht öfter eine Narkose wegen Bißverletzungen, die genäht werden müssen. Vor dem Chip war das noch gar nicht so schlimm. Ich weiß nicht, ob das was damit zu tun hat oder ob Ole einfach nur ein Spätentwickler ist. Er ist ja auch noch bis zum 2. Lebensjahr gewachsen. Oder die Angaben in seinem Impfausweis stimmen nicht.
    Wie auch immer. Er hat Gott sei Dank alles gut überstanden und nun hoffentlich nicht mehr solche Probleme mit läufigen Hündinnen und anderen unkastrierten Rüden und kann wieder sorglos mit ihnen spielen.
    LG Ramona

    (Sorry, habe noch nicht herausbekommen, wie man einen neuen Thread aufmacht.)

    Hallo,

    hab da auch mal eine Frage:

    Mein Rüde wurde vor 1 Woche kastriert. Aber dabei wurde der gesamte Hodensack abgeschnitten. Er hat nun eine ca 12 cm lange Narbe bzw. noch Wunde am Bauch. Alles ich komplett weggeschnitten.
    Das habe ich so noch nie gesehen oder gehört.

    Ist das normal oder könnte es evtl. zu irgendwelchen Komplikationen gekommen sein?

    Wollte mich erst mal hier informieren, bevor ich die Tierärztin frage.

    Danke für Eure Antwort.

    LG
    Ramona

    Hallo,

    meine letzte Hündin hatt Knochenkrebs. Als er diagnostiziet wurde, hatte er bereits im gesamten Körper (Knochen) gestreut und die Wirbelsäule war beschädigt. Ich habe sie sofort einschläfern lassen, was mir verdammt schwer fiel. Ich stand noch wochenlang unter Schock.
    Bei Krebs ist das so eine Sache. Inwieweit hat er schon gestreut? Wie hoch sind die Heilungschancen? Und bei Knochenkrebs m.E. nicht besonders gut. Bevor ich meinen Hund derartigen Qualen wie Amputation und Chemo aussetze - ich kann ihm ja leider nicht erklären, dass ich ihm helfen will -, würde ich mir lieber noch eine 2. und 3. Tierarztmeinung einholen. Bei meiner Hündin hatte ich noch vorher ein CT machen lassen in der Tierklinik Wannsee. Der Professor war sehr ehrlich. Und ich wollte sie einfach nur noch erlösen. Tiere lassen sich leider auch ganz lange nicht anmerken, ob sie Schmerzen haben.
    Aber seit diesem Erlebnis lasse ich bei all meinen Tieren mind. alle 2 Jahre eine gründliche Blutuntersuchung machen und auch mal ein Röntgenbild zwischendurch. Und wenn ich mir das Geld vom Mund absparen muss!
    Das ist immer eine ganz schwere Entscheidung, die Dir niemand abnehmen wird.
    Ich wünsche Euch beiden alles Gute.
    Ramona