Beiträge von kitty79

    Hello Ilona,

    ich möchte dich um deine Hilfe bitten. Du hast mir ja schon kurz nachdem die Nicht-Pieselei passenderweise am 24.12. begonnen hat, schon mit dem Verdacht Reflexdyssynergie geantwortet, noch bevor ich damit etwas anfangen konnte.

    Unsere Ärztin hat uns am 26.12. die Verdachtsdiagnose Reflexdyssynergie gestellt, den Hund unter Dibenzyran gestellt, und uns damit am 27.12. auf die Uniklinik in Wien zum Ultraschall / Röntgen geschickt. Festgestellt wurde dort eine vergrösserte / veränderte Prostata. Krebsangst-Schock! Eine 1. Biopsie am selben Tag durch die Harnröhre ergab - keine Krebszellen. Für Mo, 30.12. zur Feinnadelbiopsie. 1. Biopsie - nicht diagnostisch. 2. Biopsie - Frauli schon fast tot vor Angst - ebenfalls nur Blut mit Verkalkungen. Diagnoseverdacht Benigne Prostatahyperplasie. Anti-Testosteron Spritze und starkes Antibiotikum. Dibenzyran abgesetzt. An dem Tag 2x Harnkatheter. Am 31.12. und 1.1. gut gepieselt, am 2.1. wieder versickert, am Samstag 4.1. morgens leicht Fieber und es ging wieder nichts. Gott sei Dank kann Frauli seit dem 31.12. selbst Katheter setzen. So, heute haben wir uns wieder eine Antibiotika Spritze geholt und warten auf Besserung - aber die Hoffnung ist nicht gross. Wir nehmen nun seit Samstag Abend wieder Dibenzyran - viel merken von der Wirkung tun wir allerdings nicht.

    Schwere Blasenentzündung und Entzündung der Prostata - ist nachgewiesen. Nur ist fraglich - kann er wirklich durch die Schwellung der Schleimhaut schon seit 2 Wochen nicht pinkeln? Oder ist es wirklich die Prostata, die alles abdrückt? Er pieselt beim Katheterlegen oft direkt "neben" dem Katheter mit....das würde für das "loslösen" des Muskels sprechen - aber warum wirkt dann Dibenzyran nicht? Wie oft brauchte dein Hund am Anfang Katheter - und konnte er selbst gar nicht, oder nur tröpfchen wie unserer, der wechselt auch mal, wir haben das Gefühl, nach dem Katheter geht es eine zeitlang, dann versiegt es - unsere Ärztinnen sagen mind. 1x täglich Katheter, wenn gar nix geht - aber auf Dauer geht das halt nicht.....

    Wir würden dich gerne nach dem Verlauf deiner Diagnosestellung fragen und ev. fragen, ob du uns auch den Arzt verrätst? Wir sind zwar in Ö daheim, aber unsere Ärztin telefoniert auch bis in die Klinik Norderstedt/Hamburg rum weil sie dort den Chef kennt...

    Wir sind schon wirklich kurz vorm Verzweifeln, haben Angst, unseren Hund zu verlieren, ich bin selbst auch ziemlich krank (Rheuma und das mit Anfang 30) und habe kaum noch Kraft. Abgesehen von den versiegenden Geldquellen - und wir haben schon in Diagnostik und Medikamente seit Weihnachten hunderte von Euros gesteckt...

    Danke vielmals von mir, meinem Mann und unserem Hundilein - Labrador Rocky, 7 Jahre, 40 kg - passt ja ins "Beuteschema" der Reflexdyssynergie....

    Lg
    Elisabeth

    Hello zusammen,

    bin neu hier, habe mich eh schon vorgestellt, bin "Hundemama" eines 7 jährigen Labradors namens Rocky.

    Wir sind seit einem guten Jahr kastriert und da fingen sofort ein paar Tage danach die Probleme mit der Blase an. Noch in der Woche nach der Kastration hatten wir die erste heftige Blasenentzündung, zu Weihnachten 12 die 2te. Jetzt haben wir seit Dienstag diese Woche wieder Probleme, aber dieses Mal mit anderen Symptomen. Wollte er die beiden ersten Mal dauernd raus und pieselte wenig unter starken Schmerzen, hat er das dieses Mal nicht so. Mir fiel Dienstag nach der Arbeit aber auf den Verdacht meines Mannes von der Morgenrunde aber auf, dass er zwar pieseln wollte, aber nix kam, er musste pressen, erst beim 5. Versuch kam ein mehr als magerer Strahl. Wir sind sofort zum Tierarzt. Dort wurde eine Urinprobe genommen, in dem Eiweisse und "Schlacken" mit freiem Auge zu sehen war, es stank bestialisch nach "Aas" und abgestanden, wie auf einem Bahnhofsurinal. Wir haben Antibiotika, Rimadyl und eine Paste zum Harnansäuern mitbekommen. Do dann das Ergebnis vom Urin - kein Griess im Harn, kein Blut, keine Krebszellen, viele Proteiene, wenig Kristalle, ph Wert leicht im basischen Bereich, Glukose und weisse Blutkörperchen sowie ein wenig Epithelien und massiv Bakterien. Verdacht der TA auf eine Blasenentzündung verursacht durch einen Stein, der ev. auch was verlegt. Heute Termin Ultraschall und Röntgen.

    So, nun war aber leider weder am Röntgen noch am Ultraschall ein Stein oder Griess (hätte man angeblich auch am Harn sehen müssen) zu finden! Auch denke ich nicht, dass wie beim 1. Mal die Blasenschleimhaut besonders dick war.

    Tierärztin wurde hochgradig nervös, wir sollen nun über Weihnachten weiter Antibiotika und Rimadyl geben, und im Jänner dann in die Uniklinik fahren, besseres Ultraschall und ev. endoskopische Untersuchung machen, weil "irgendwas muss ihm ja den Harnleiter verlegen" - und plötzlich ist die Krebsangst wieder da. Vor allem, weil die Ärztin meinte, sowas hätte man am Röntgen sowieso nicht gesehen....Und sie glaubt nicht, dass die Schleimhaut so dick ist, dass ihn das am pinkeln hindert. Aber hätte man einen Harnröhrentumor nicht auch an Krebszellen im Urin gemerkt? Und sieht man sowas wirklich nicht am Röntgen, nicht mal einen Schatten? Ein Ding, dass so gross ist, dass es die Harnröhre verlegt?

    Aber - irgendwie kommt mir das komisch vor alles, unstimmig, denn einerseits kam sie mit dem Katheter problemlos durch den Harnleiter - das hat sie auch gesagt - wie kann er dann einen Stein haben, der den Abfluss verringert? Die Antibiotika und Rimadyl wirken, es kann besser pinkeln, aber so wie normal ist es noch nicht jetzt nach 4 Tagen Behandlung.

    Ich sage lieber auch noch dazu - eine heftige Ohrenentzündung hat er auch noch gleichzeitig, hier warten wir noch auf die Laborkultur.

    Habt ihr Tipps, was wir tun sollen?

    Danke und Lg
    Elisabeth