Beiträge von dunkelbunterhund

    Hallo,


    nein, leider wissen wir gar nicht, was für Rassen sich da in Lucy vereinen.
    Sie kommt ja aus der spanischen Tötung, ohne Mutter oder Geschwister. Vllt Labrador, vllt auch nicht... ^^
    Nur hübsch ist sie auf jeden Fall. :)
    Wer einen Tipp abgeben will, gerne.


    Die Orthese ist nicht schwer. Trotzdem irritiert sie "der Klotz" am Bein noch sehr.
    Wenigstens nutzt sie das Bein inzwischen "im Schritt" und auch oft "im Galopp".
    Und hinsetzen kann sie sich inzwischen auch schon besser.
    Sogar in der Welpenstunde waren wir schon mit der Orthese und da hat sie ganz wunderbar mit allen gespielt und die kleinen Aufgaben wie den Rascheltunnel super gemeistert.
    Ich war ganz stolz.


    Gruß, Anja

    Hallo zusammen,


    danke, für den guten Zuspruch.
    Lucy trägt die Orthese nun seit fünf Tagen beim Gassi und kommt schon besser damit klar als am Anfang. Beim Anziehen belohne ich ihre Kooperation mit Extra-Leckerchen. Das klappt auch prima, anziehen ist kein Problem.


    Die ersten Minuten hüpft sie noch auf drei Beinen, aber schon bald nimmt sie "im Schritt" das vierte Bein dazu.
    Wenn sie im Park hin und her flitzt oder durch irgendwas abgelenkt ist, vergisst sie die Orthese auch.
    Das wird sicher schon bald noch besser.


    Sie tut sich auch schwer sich damit hinzusetzen. Gerade an den Straßen war das bisher ein Muss. Jetzt habe ich als Übergang, bis Lucy gelernt hat sich auch mit Orthese zu setzen, die Hand als "Target" eingeführt. Die muss sie mit der Schnautze berühren wenn wir an der Straße halten um sie zu überqueren.


    Sie will sich schon setzen (schließlich gibts ein Leckerchen) aber sie kippt dann immer zur Seite und das ist ihr unangenehm. Da ist ihr gejammer groß.
    Also üben wir das hinsetzen mit Orthese erst mal zuhause.


    So weit so gut bisher.


    Ich hab euch auch noch Fotos angehängt, damit ihr euch was unter Lucy und ihrer Laufhilfe vorstellen könnt.





    Liebe Grüße, Anja

    Hallo zusammen,


    ich hoffe, es ist ok wenn ich dieses Thema noch mal hervor krame.
    Ich habe mich jetzt fast alle der Beiträge auf diesen 36 Seiten gelesen und muss sagen: DAS MACHT MIR MUT!


    Mein Mischlingsmädchen Lucy hat durch eine Verletzung eine Entzündung der Wachstumsfuge am rechten Oberschenkel davon getragen und in Folge dessen, ist das Beinchen nicht richtig mitgewachsen.
    Hier im Forum habe ich schon danach gefragt, da mein Tierarzt keine ordentliche Lösung für mich hatte.
    Ich habe ebenfalls Herr Pfaff empfohlen bekommen und nun sind wir seit drei Tagen (un)glückliche Besitzer einer Orthese für den Längenausgleich.
    "Lucys lustige Laufhilfe" ist eine Schiene für den Unterschenkel und die Pfote, deren Sohle so hoch ist, dass sie die ca. 5cm Längenunterschied ausgleicht. Alles super in der Theorie, leider lässt die Umsetzung zu Wünschen übrig.


    Beim 20minütigen Probelauf bei Herr Pfaff waren die beiden Hunde meiner Mutter mit dabei. Da war Lucy so aufgeregt, dass sie wunderbar auf allen vier Beinen gelaufen ist.
    Zuhause funktioniert das leider gar nicht, hier hüpft sie auf drei Beinen beim Gassi gehen und in der Wohnung flüchtet sie vor ihrem eigenen Hinterbein.


    Ich ziehe ihr das Teil immer für draußen an. Hier in der Wohnung möchte ich es langsam steigern, da Lucy wirklich ganz fahrig wird und dann stark unter Stress steht. Ich hoffe, das mit zunehmender Sicherheit beim Laufen, der Stress in der Wohnung nachlässt. Leider fühlt sie sich auch sonst sehr eingeschränkt. Z.B kann sie sich mit dem Ding nicht hinsetzen, selbst nicht für ein Leckerchen. (Was eigentlich kein Problem ist)
    Drücken oder scheuern tut die Orthese (noch) nicht, das Fell liegt immer glatt an und die Haut ist nicht gereizt.


    Wie lange hat es bei euren Hunden gedauert, bis sie die Orthese angenommen haben?


    Liebe Grüße an alle Orthesenträger!

    Hallo ihr Lieben,


    ich danke euch für die schnellen und vor allem so positiven Antworten.


    franziska: Danke für den Link! Frankenthal ist bei uns fast um die Ecke.
    Bei manchen Bildern muss man wirklich erstmal schlucken.
    Aber ich hab mir schon so viel Gedanken über Stummelbeine, OPs, und dreibeinige Hunde gemacht ( :ops: ), dass ich diese Idee ganz wundervoll finde.


    Kathrin: Danke für den Tipp. Da werde ich mich mal durch die passenden Beträge lesen.


    Noch hat Lucy ja wirklich keine Schmerzen oder fühlt sich in ihrem Bewegungsablauf gehindert.
    Ich denke, je früher man mit einer Hilfestellung beginnt, je eher lassen sich Spätfolgen verhindern und der Hund gewöhnt sich daran und wird sein Leben einfach nur mit Orthese kennen.


    Vielen lieben Dank!


    Gruß, Anja mit Lucy

    Hallo liebe Hundefreunde,


    mein Name ist Anja und mein Hundemädchen Lucy lebt seit vier Wochen bei mir.
    Sie ist ca. 3-4 Monate alt, ca. 40cm groß und ein Mischling.
    Leider kann ich nicht mehr zu ihr sagen.


    Lucy kommt aus Spanien und wurde dort mit einer schweren Verletzung am rechten Hinterbein aus der Tötung geholt. Laut der spanischen Betreuung war es wohl ein Biss, der sich stark entzündet hatte.
    Seitdem humpelt Lucy. Sie zeigt allerdings keine Schmerzen, hüpft und spielt völlig ungehalten und hat auch schon etwas "Kondition" aufgebaut. (Anfangs war sie völlig mager, von der Behandlung mitgenommen und hatte gar keine Energie). Soweit alles wunderbar. Die Stelle am Oberschenkel ist super verheilt und fällt nur noch durch etwas ungleichmäßig gewachsenes Fell auf.


    Trotzdem bleibt ein großes Problem.
    Aus Spanien haben wir damals ein Röntgenbild zugeschickt bekommen, dass ich unserer Tierärztin eine Woche nach Ankunft des Hundes vorgelegt habe. Sie sagt, dass die obere Wachstumsfuge des Beines schon fast geschlossen wäre und das Bein wohl nicht gleichmäßig mit wachsen wird.


    Und rein optisch kann ich das nur bestätigen.
    Lucy dreht das linke (längere) Bein nach außen, beim laufen als auch beim sitzen.
    Wenn man ihr unter den Bauch fasst und sie den Rücken aufwölbt, streckt sie das linke Bein mal auf "normallänge" und da baumelt das Rechte schon fast in der Luft.


    Ob diese Wachstumshemmung nun durch die Verletzung/Entzündung kommt oder Veranlagung ist, kann ich nicht sagen. Und wichtig ist es ja auch nicht, es ist wie es ist.


    Das ganze bereitet mir große Sorgen. Sie ist noch so jung, wird wohl noch ein ganzes Stück wachsen und der Unterschied ist jetzt schon so stark zu sehen. Sie kommt bisher klar, aber irgendwann führt diese falsche Haltung ja mal zu Problemen mit Hüfte und Rücken.
    Die Tierärztin sagte, sie würde abwarten wie der Hund weiter wächst und sich entwickelt.
    Ich frage mich nur, ob man nicht gerade jetzt, wo noch alles "am wachsen" ist, noch eine gewisse Einwirkungsmöglichkeit hat.


    Hat jemand schonmal von so einem Fall gehört? Kennt jemand etwas vergleichbares?
    Ich bin für jeden Tipp, Rat oder Denkanstoß dankbar.


    Liebe Grüße, Anja mit Lucy