Beiträge von Flohzieh

    Ähmm....... also unter Machtspiele versteh ich etwas anderes. Es wird hierbei kein Tier gequält und der Chi kommt nicht ins Haus um jemanden zu ärgern. Ich habe mir die Rasse des Hundes nochmal durch den Kopf gehen lassen weil mein Verlobter sagte das meine erstwahl zu groß sei. Nun, da er wieder kurz davor war seine Ursprungsmeinung zu ändern geb ich nicht mehr nach. Zumindest nicht weil er es sagt sondern nur wenn ich aufgrund der hier gelesenen Ratschläge und meinem eigenen Bauchgefühl zu der entscheidung komme das es keinen taug hat. Es mag schwer zu glauben sein aber ich finde mit der richtigen erziehung kann man aus einem Chi einen richtig genialen Gefährten machen. Zumindest für den Menschen. Was unsere Ollaia von sowas hält werden wir morgen sehen.

    hokuspokus
    Bin nicht böse, ist schon ok. Das mit der Katze hängt mir immer noch nach aber wir sahen in dieser Situation keine andere Lösung. Sie hat den Hund nicht angesprungen und da wir nicht dabei waren werden wir auch nie erfahren was wirklich passiert ist. Fakt sind allerdings die schon beschriebenen auswirkungen und die waren eindeutig. Ich habe mir die entscheidnung bestimmt nicht einfach gemacht, das kannst Du mir echt glauben. Dennoch danke für Deine Meinung. :smile:

    Hmmm..........

    Also auch wenn der Chi ein Ausweichhund ist, so stehe ich voll dahinter denn ich kam ja von mir aus auf die Rasse. Eine sehr gute Freundin hat gerade einen Langhaar Chi zur Pflege und ich hab mich voll und ganz in das Tier Vernarrt. Jetzt hab ich aber auch auf stur geschaltet weil die neueste Anmerkung war "naja... wenn die Wohnung groß genug ist kanns vielleicht doch ein Galgo sein!" Da ich mich das erste mal um entschieden hab um einen Kompromiss zu finden beharre ich jetzt auf meine Entscheidung. Aber da ich mir so unsicher war ob meine Vorstellungen evtl. zu absurd sein könnten, wollte ich erstmal neutrale Meinungen einholen. Hier schon mal VIELEN DANK für die zahlreichen Beiträge.

    Man kann unserer Galga viel vorwerfen, aber sie ist um Umgang mit anderen sehr vorsichtig. Naja, die gute ist auch schon 7. Was mich gerade zur nächsten Frage bringt: 7 Jahre und dann ein Welpe dazu, ist von sowas eher abzuraten oder eine reine Wesenssache der Galga?

    Mein Verlobter ist Mega ängstlich was Ollaia angeht und ich versuche ihm gerade die Angst zu nehmen und rede mit ihm viel über eine bessere Erziehung was hier so die Meinungen zu dem Thema sind. Sicher steuere ich viel für ein Harmonisches miteinander bei, aber in diesem Punkt bin ich jetzt beharrlich. Das mit der Katze ist sehr schwer zu beschreiben, und ich glaube einfach man muss die Situation erlebt haben um darüber zu urteilen. Fakt ist, das es erst harmonisch war, bevor die Katze merkte das sie die Macht an sich reißen kann und dies auch getan hat. Naja....... aber das nur nebenbei.

    Die Galga hat jetzt auch schon mal den Chi meiner Freundin kennen gelernt und war sehr interessiert. Nur ist der kleine leider (wie so viele Chis) etwas verzogen und nach dreimal kleffen seinerseits und einmal Mahnen meiner Freundin kehrte ruhe und dezentes Desinteresse seitens unserer Galga ein. Danach waren wir noch ca. eine Stunde im Park wo ruhe und frieden herrschte. Ollaia hat ab und an versucht Kontakt aufzubauen aber der Chi war wohl bedient. :tropf:

    Naja..... morgen gibt's dann das große Experiment. Meine Freundin kommt mit Chi zum Kaffeetrinken vorbei. Wenn alles klappte hab ich dann meinen Verlobten soweit das ein keine Einwende mehr findet und den Chi endlich absegnet. :D

    Wünscht mir Glück und über weiter Tipps und Meinungen bin ich weiterhin dankbar!!! =)

    :???: Ui....... da hab ich ja ne richtige Diskussion gestartet.

    Also Grundlegend gehen diese ganzen Verhätschelungen von meinem Verlobten aus und das sie schon so einen gewissen Prinzessinenstatus bei Ihm hat kann ich leider auch nicht leugnen. Ich versuch da grad so ein bisschen Erziehung reinzubringen, aber versuch das mal mit einem Hund der einen nur für die Grundbedürfnisse beachtet. :/

    Zumindest find ich schon mal gut das man hier wohl meine Meinung Teilt und die Rasse und Größe des zweiten Hundes keine Große Rolle spielt so lange die Grunderziehung stimmt!? liege ich da richtig?
    Und keine Sonderrechte für Irgendeinen der beiden!? So mal als Zwischenergebnis festgehalten!?

    Ollaia ist übrigens auch außerhalb ein total Friedliches Tier. Ich hab sie noch kein einziges mal bellen gehört. Angeblich kann sie es. Außerdem ist sie anderen Hunden immer recht aufgeschlossen. Sie sieht im Park einen Artgenossen und möchte direkt Hallo sagen. Egal ob Groß oder klein. Es sei denn sie wird mit Gekläffe empfangen, dann hat sie schnell keine Lust mehr. Was mir aufgefallen ist, zu Jagdhunden hat sie einen besonderen Draht. Könnte aber schlichtweg an den gleichen Interessen liegen. ;)

    @ datKleene
    Dumme fragen gibt es nicht! ;) Ich glaube nicht das eine Galga einen Chihuahua für Potentielle Beute hält. Ich könnte zwar nicht die Hand ins Feuer legen aber ich glaube Artgenossen egal welcher Größe entfachen einfach nicht diesen Hetz und Jagdtrieb. Galgos reagieren eher auf Kaninchen und wie im Park schon öfters beobachtet auf Eichhörnchen. Naja.... und dann hat der Wild uns so. Was man halt in der Stadt weniger vorfindet.

    Hi und vielen dank für die Antwort.

    Ich weis das es nach dem Text aussieht als hätten wir schnell aufgegeben, was hauptsächlich daran liegt das mein Text schon lang genug ist und ich versuchte mich eher auf die Grundsituation als auf die genauen Zeitlichen abstände zu konzentrieren.

    Meine Katze war echt schon Wochen bei uns bevor es eskalierte und es funktionierte so gut wie Reibungslos. Ollaia ignorierte die Katze und als diese sich an den Hund gewöhnte schien alles recht friedlich und harmonisch. Vor dem großen Knall gab es einen kleinen Zwischenfall wo Shanti (meine Samtpfote) auf der Sessellehne saß und Ollaia vorbei wollte. In diesem Moment verpasste meine Katze Ihre einen kleinen dapser (ohne Krallen) auf die Nase und der Hund winselte wie verrückt. Shanti wurde ausgeschimpft und von der Lehne gejagt und die zitternde Ollaia erstmal wieder beruhigt. Danach war eine ganze Zeit nichts und dann der wie schon beschriebene Zwischenfall wo Ollaia nur noch Angst hatte. An Beruhigung war kaum noch zu denken und wenn die Katze irgendwo in der Nähe war es noch schlimmer. Als Ollaia dann anfing das fressen zu verweigern sperrten wir die Katze kurz ins Schafzimmer, worauf hin sie sich dann nach einiger Zeit allmählich wieder dem Napf näherte. Ich wollte nicht aufgeben sondern hätte sie von Herzen gerne behalten. Aber leider kann man Katzen auch wesentlich schlechter erziehen als Hunde und genau das versuche ich meinem Verlobten zur Zeit klar zu machen. Sein derzeitiges Argument ist der Größenunterschied und das man sich klar sein muss das der Chihuahua aufgrund dessen niemals ein Gefährte von Ollaia sein wird sondern "nur" mein Hund. Naja, das und die schon erwähnten Argumente.

    Mit dem Chef meinte ich, das man dem kleinen beibringt das Ollaia das sagen hat. Sie selbst tut das ja nicht und lässt sich von ihren Stammplätzen vertreiben. Sie hat weder Besitz noch Territoriumsansprüche und verteidigt somit auch nichts. Mein Verlobter meint das (sollte ich es schaffen ihn zu überzeugen) der kleine nur auf das Sofa darf wenn wir auch drauf sind. Liegt Ollaia alleine drauf darf er auch nicht aufs Sofa. Ich selbst beschäftige mich gerade sehr mit dem Thema Hundeerziehung und glaube nicht, das dieses Verhalten für ein freundliches miteinander sorgt.

    Was denkst Du denn über den Größenunterschied? Ist mein Gedanke so absurd bzw. verrückt?

    Und was die Frage "was passiert wenn es zu Reibereien kommt?" hat mein Verlobter die Einstellung, dass es mit der Richtigen Vorinformation und vorsorge erst garnicht so weit kommen muss bzw. sollte.

    Soviel erstmal wieder von mir. Freue ich auf Antwort.

    Liebe Grüße
    Flohzieh

    Hallo alles zusammen,
    ich versuche den Text hier so kurz wie möglich zu halten (damit ihn auch jemand liest) muss aber leider etwas ausholen um das Problem darzustellen. Bitte trotzdem lesen denn ich bin über jeden Rat ob nun kurz oder lang dankbar.

    Mein Verlobter hat seine 7 Jährige Galgo Hündin (Windhund) vor fast vier Jahren aus einer Rettungsstation für Windhunde aus Spanien. Man kann sich glaub ich ungefähr Vorstellen wie verstört das arme Tier damals war und wie viel Zeit und Liebe man investieren musste, damit das Tier anfängt wieder dem Menschen zu vertrauen. Zu diesem Zeitpunkt war in diesem Lebensabschnitt an mich noch nicht zu denken und zwischen den beiden baute sich eine sehr tiefe und innige Bindung auf. Vom Wesen her ist sie ein total ruhiges, sensibles Tier das sehr nähe bezogen ist, leidenschaftlich gerne kuschelt und total auf meinen Verlobten Fixiert ist. Dann kam ich, ein Katzenbesitzer der mal einen Hund hatte und beide Spezies einfach genial und jeden für sich faszinierend findet. Der Hund meines Verlobten akzeptierte mich zum Glück von Anfang und schmust mit mir so lange mein Verlobter anwesend ist. Ist er weg, kommt sie ab und an, will kurz gekrault werden und verschwindet wieder. Ich bin im großen und ganzen Luft.
    Ich zog bei meinem Verlobten ein und brachte meine Katze mit. Sie war für mich das, was für meinen Verlobten der Hund war. Zur Freude aller schien es zu funktionieren. Dem Hund wars total egal und meine Katze gewöhnte sich auch recht schnell an ihre neue Mitbewohnerin. Das ging Wochen gut. Dummerweise hat Ollaia (die Galga) keinerlei Besitzansprüche oder Dominanzverhalten, was meine Katze leider schnell raus hatte. Es kam wie es kommen musste. Eines Tages kamen wir vom einkaufen zurück und fanden einen total verstörten Hund vor, der nurnoch gezittert hat. Wo die Katze war, ging sie nicht mehr hin. Sie ging noch nicht mal mehr am Sessel vorbei wenn meine Katze auf der Lehne saß. Fressen ging nicht mehr und auf das Sofa ist sie auch nicht mehr gegangen, was ja bis dato ihr Lieblingsplatz war. Das für mich sehr traurige Ergebnis war, das mein Vierbeiner das Haus verlassen musste. Nachdem wir für meine Samtpfote dann ein neues zuhause gefunden hatten, normalisierte sich (wenn auch sehr langsam) alles wieder. Hört sich vielleicht etwas blöd an, aber ich vermisse sie wirklich sehr und jeden Abend, wenn ich sehe wie sehr mein Freund mit seiner Ollaia kuschelt muss ich an meine Samtpfote denken und das sie jetzt auch auf meinem Schoß sitzen könnte.
    Jetzt hat es sich ergeben das wir Berufsbedingt umziehen müssen und uns eine etwas größere Wohnung in Frankfurt suchen. Um mich aufzuheitern hat mein Verlobter mir versprochen das wir uns dort einen zweiten Hund zulegen. Zuerst kam er mit einem zweiten Galgo und ich mich sofort in das Thema eingelesen usw. Nach ein paar Wohnungsbesichtigungen kam er dann mit dem Argument das zwei Galgos einfach zu viel in einer Stadtwohnung seien, er sich aber einen kleinen Hund vorstellen könnte. Ich war zwar enttäuscht aber die Argumentation war einleuchtend. Durch eine sehr gute Freundin wurde ich dummerweise auf Chihuahuas aufmerksam und finde die kleine Langhaar Version richtig knuffig. Mein Verlobter war einverstanden und ich Buch bestellt und eingelesen in die Rasse. Nun hat aber mein Verlobter wieder Bedenken es könnte wegen dem Größenunterschied zu Problemen kommen und er hat Angst der kleine könnte wie damals meine Katze die Große unterbuttern.

    Sooo....... und nach so viel Text bin ich echt um jede Meinung, Ratschlag und Gedankenanstoß dankbar. Egal in welche Richtung. Vielleicht kann man ja mit der ein oder anderen Erziehungsmaßnahme dem Neuzugang klarmachen wer von den beiden was darf und wer der Chef ist?

    Vielen dank fürs lesen!
    Flohzieh