Beiträge von Chatterbox

    @meckmeck Ich habe jetzt keine Quelle für das "warum" bei den Seminarvideos.
    Ich denke aber, dass es darum geht, dem Hund in dieser Situation klar zu machen, einfach hinter einem her zu laufen. Ohne konkreten Grund, sondern einfach so.
    Was ich daran auch sehr unschön finde, dass viele der Hunde ja nichtmal nach vorne wollen, nichtmal ansatzweise, und dann grundlos geblockt werden. Oder an der Leine sogar mitgezogen werden, um dann 2 Sek. später erneut grundlos geblockt werden.
    Das find ich auch unschön und sinnlos. Ich glaube, da soll in erster Linie den Menschen das Prinzip beigebracht werden. Aber hier auf Kosten der Hunde. So etwas würde ich nicht (mit)machen.
    Aber Achtung, ist jetzt nur meine Vermutung.

    Bei unserem Spaziergang mit dem Trainer lief das aber anders. Da wurde das hinten laufen nur verlangt und geübt, wenn es einen Anlass gab. Zum Beispiel den engen Weg am Anfang. Oder die ersten paar 100 Meter bis abgeleint wurde.

    Sicher?! Was sind denn das noch so für Späße, auf die man verzichten kann?!Hunde können Bürsten nicht mögen, Krallenschneiden, Duschen, Abtrocknen etc., dann ist es wohl auch möglich, dass sie Autofahren nicht mögen und das trainiert werden muss.
    Mein Shiba schenkt mir recht wenig, was er einfach so zulässt. Da muss ich schon Arbeit investieren, selbstverständlich ist da nichts.

    Davon mal ab finde ich Waheela hier alles andere als unverschämt, im Gegenteil. Sie macht sich die Mühe zu erklären wieso und weshalb sie dieses "Leitwolftraining" nicht befürwortet.

    Wenn der Hund was gar nicht mag, dann muss natürlich mehr Training sein.
    Ich ging jetzt aber von einem Welpen aus, für ihn den Autofahren von Anfang an das Normalste auf der Welt ist. Dann, als Junghund, merkt er, dass er nun groß ist und eigentlich auch mal "nach vorne gucken" könnte. DARAN werde ich sicher nicht monatelang hinclickern, sondern da gibt's einmal die Ansage "du bleibst schön hinten" und gut.
    Wie gesagt, in diesem Fall. Hätte ich einen Hund, der Autofahren hasst oder dabei total unter Stress steht, gehe ich da auch anders ran.

    Wegen unverschämt: Ich finde, es wird halt so dargestellt als würde unser Verhalten (ein paar Dinge von Leitwolfprinzip übernehmen, sei es genau so oder abgeändert) aus unseren Hunden psychische Wracks machen. Als wäre man 24/7 am Blocken und Hemmen. So ist es aber nunmal nicht!

    @Waheela langsam habe ich wirklich keinen Bock mehr und finde es nur noch unverschämt von dir.
    Tut mir außerordentlich leid für dich, dass du früher "Packleader" sein musstest und deine Hunde dazu gebracht hast, dich komplett zu meiden.
    Aber ich habe NIRGENDS geschrieben, dass ich Mia über Meideverhalten erzogen habe. Und auch nicht, dass ich hier der Superboss bin.
    Schade, dass du anscheinend sehr viel falsch gemacht hast damals. Mia hat keine Angst vor mir und findet mich nicht doof, da bin ich mir GANZ sicher.

    Auf so Späße wie Autofahren so üben kann ich gut und gern verzichten. Und ich denke, jeder gut sozialisierte, wesensfeste Hund ebenso.

    Öhm nein. Ich sage nur, dass meine Hunde mich so sehen würden. Sie nehmen mich so wahr, wie ich sie behandle.
    Ich üb das ganz anders mit ihnen. Ansonsten dürfen sie sich bewegen wie sie wollen.

    Woher weißt du denn so genau, was dein Hund wann über dich denkt? Mir ist schon klar, dass ich auch behaupte zu wissen, was mein Hund denkt. Aber das ist doch auch genau das, man kann nur hoffen, dass jeder seinen Hund gut einschätzen kann.
    Und wenn sie mal für paar Sekunden denkt, ich bin ne dumme Kuh, ist das kein Weltuntergang. Ich hab mir auch früher hin und wieder gedacht, "Mama ist ne blöde Kuh", "Papa ist gemein" - hat meiner Liebe und meinem Vertrauen in sie aber keinen Abbruch getan, vielleicht eher das Gegenteil. ;)

    Wie übst du das denn mit deinen?

    Ich glaube weder, dass das für den Hund "so schlimm" ist noch dass ich für ihn dann "die blöde Kuh" bin. Ich finde es eher sehr traurig, dass du dich als "blöde Kuh" siehst, wenn du etwas (Küche, Auto) für dich in Anspruch nimmst.
    Aber wir kommen da einfach nicht zusammen ... ICH sehe keinen Vorteil darin, alles rein positiv aufzubauen.

    Und ich kann einfach nicht verstehen, was so furchtbar daran ist, wenn der Hund einen Raum meidet.
    Ich versteh es ehrlich nicht.

    Auch im Auto hat Mia gelernt, im Kofferraum zu bleiben und nicht über die Sitze nach vorn zu hüpfen. Ich möchte nämlich keinen Hund durchs Auto turnen haben.
    So, wie hat sie das gelernt? Sobald sie vor wollte, energisch zurückgewiesen/gedrängt. Was nicht ausschließt, dass sie dann bei bravem Hintenbleiben gelobt wurde.

    So, ich habe ihren Raum im Auto beschränkt. So what? Das war paar mal nötig und seit je her fährt sie entspannt im Kofferraum mit.

    Äh, ich hab da mal kurz ne Frage. :D
    Mir fällt irgendwie auf, dass viele total ausgefallene Namen toll finden. Und nicht nur ausgefallen, sondern am besten noch so, dass man nicht die leiseste Ahnung hat, wie man den Namen spricht bzw. ausspricht. :D
    Klar ist das Geschmackssache und ich bin da so gepolt, dass ich (am besten deutsche) "einfache" Namen am tollsten finde.
    Aber mal abgesehen von eigenen Geschmack, ist es nicht mega nervig, wenn niemand den Namen des Hundes aussprechen/schreiben kann? Das jedes Mal erklären zu müssen? :D

    Ja, schon klar. :smile:
    Aber da steht ja auch, dass Schutztrieb nicht erwünscht ist, sondern nur kein Problem, falls vorhanden und handelbar. Gewünscht ist explizit nur Reserviertheit. Und DAS, finde ich, schließt eben nicht zwingend mit "kinderkompatibel" aus.
    Aber du hast Recht, wahrscheinlich sind die meisten Rassen, die für Reserviertheit bekannt sind, auch mit gewissen Wach/Schutztrieb ausgestattet. Ich hab hier mit meinem reservierten "Menschen sind mir scheißegal"-Goldie ja eher die Ausnahme. :D