Nein. Es geht hier nur darum das immer mehr Menschen Agression als "böse" ansehen und dadurch ein je nach Rasse ziemlich normales Verhalten als abnormal darstellen. Es geht nicht um Verhalten je nach Rasse und ob das innerhalb der Rasse normal ist - sondern gerade, ob es im Vergleich zu anderen Rassen(!) normal und oder akzeptabel/wünschenswert etc. Und zur Verharmlosung, man sehe Aggression ja als so was Böses: Sorry, mir ist schleierhaft, wie man es nicht als "böse" oder schlecht ansehen kann, wenn junge Welpen sich fast tot beißen.Denn Welpen einer Rasse die eben später "ihren Hund" stehen sollen, die sind halt auch schon als Kleine der Meinung das das jetzt aber ihre Futterschüssel ist und wehe das Geschwisterchen will auch dran. Da wären wir wieder beim Punkt der Art und Weise. Ich glaube, es hat keiner was dagegen, wenn Welpen schon in nem vernünftigen Maß Ressoucen verteidigen. Aber wenn sie das so heftig machen, dass ein Leben im Sozialverband nicht mehr möglich ist, dann find ich's relativ traurig, das mit "der muss später seinen Mann stehen" zu begründen.
Es gibt viele Rassen die sich nicht nur körperlich unterscheiden. Die einen sind für Sache A die richtigen, die anderen für Sache B, und so weiter.
Warum nun aber die Leutre wollen das alle Welpen jeder Rasse doch bitte sich so verhalten wie Welpen für Sache B, was der Rasse aber überhaupt nicht liegt, das ist mir wirklich unverständlich. Das ist doch völlig klar... aber wenn sich eine Rasse körperlich extrem von anderen unterscheidet (Bsp. Mops): Dann sagt man auch nicht, ach, für diese Rasse ist es halt ganz normal, zu röcheln, keine Nase und Glubschaugen zu haben. Klar ist es für diese Rasse normal, aber dennoch sehr ungut. Genauso beim Welpenverhalten: Sie müssen sich nicht gleich verhalten. Aber in einem Rahmen, der ok und vertretbar ist sollte es schon bleiben!
(Zum Rest sag ich nix mehr, da Mod uns schon aufs OT hingewiesen hat)
Danke!
Das ist auch nicht ungewöhnlich. Weils eben bei manchen Rassen so ist.Der durchschnittliche Halter findet es auch furchtbar und ungewöhnlich und böse das die Windhunde das arme süße Kaninchen töten. Ist aber auch nichts ungewöhnliches, weils nunmal in den Rassen drin ist. Das ist es wozu sie gemacht wurden und alle Selektion auf "Sofaschoner" zum Trotz tun sie das auch heute noch.
Aber das macht sie weder böse, noch abnormal. Verstehe nicht, wie du jetzt darauf kommst, Jagdtrieb mit nicht erlernbarem Sozialverhalten zu vergleichen. Und danke, dass du immenoch darauf rumreitest, man würde alles nur als "böse" sehen. Egal. Da kannste weiter oben lesen.
Die Beißhemmung lernen Welpen sicher nicht so gut untereinander wie vom Menschen, denn die Welpen halten deutlich mehr aus als die empfindliche Menschenhaut.
Ich hab ja nun letztens erst zuckersüße Whippetwelpen besucht. Zu dem Zeitpunkt 10 Wochen alt.
Arren hatte mit 8 Wochen schon mehr Körperbeherrschung. Ist ja auch kein Wunder, son Mini Bullterrier hat eben deutlich weniger Bein zu koordinieren.
Als wir damals den Viszla Ammo kennengelernt haben war der glaub 12 Wochen. Der war ein Baby! Der fiel über seine Füße und fast über seine Ohren, der war einfach vom Gesamtbild viel babyhafter. Dagegen wirkte der damals 16 Wochen alte Arren viel reifer.
Das ist doch alles völlig normal!
Die Rassen entwickeln sich unterschiedlich. Meutehunde sind dafür gemacht in der Meute zu leben, die brauchen die Familie halt einfach länger als der Mali. Daran ist aber eben nichts abnormales, das ergibt sich einfach auch aus den völlig verschiedenen Einsatzgebieten der Rassen.
Bei Rassen die ihre Familie lange brauchen gibt man eben später ab. Bei Rassen die ihren Menschen eher brauchen dann eben früher.
Und wer meint das Hunde die als Diensthunde arbeiten als Welpen zusammen Butterblümchen umpusten... 