ZitatAlles anzeigenHallo.
Erst einmal ist natürlich wichtig, ob euer Hund noch andere Symptome hat. Schüttelt er sich denn öfter oder kratzt sich besonders häufig? Ist er schlapp, irgendwelche Zeichen einer Infektion?
Wenn es ihm ansonsten völlig gut geht und er sich wie jeder Hund im normalen Rahmen schüttelt, finde ich das nicht schlimm. Deswegen halte ich auch den Versuch das Schütteln abzutrainieren - erst recht mit solchen Methoden - für etwas seltsam.
Wenn er nur an den Ohren Hämatome bekommt, würde ich mich nicht weiter sorgen. Gerade Schlappohrhunde neigen etwas stärker dazu, wie mancher Mensch eben schneller aus der Nase blutet als ein anderer.
Das sind Bereiche, in denen sehr dünne Gefäße liegen und die dann mal schnell reißen, dann blutet es natürlich ins Gewebe. Nur leider wird so ein Hämatom am Ohr nicht so gut abgebaut wie an anderen Stellen, das kann sehr lange dauern. Man kann den Prozess durch entsprechende Salben unterstützen, aber wenn sich das bei eurem Hund wirklich so schwer abbaut, finde ich die Entscheidung zur OP okay - im Zweifelsfall könnten sich Abbaureste des Hämatoms nämlich verkapseln und entzünden. Ob man wartet oder manuell ausräumt, ist wohl letztendlich eine Abwägungssache.
Wurde denn eine Entzündung ausgeschlossen? Ist die Stelle besonders durckschmerzhaft, heiß, kam bei der OP etwa auch Eiter, wurde ein Abstrich gemacht, war das Blut frei von Entzündungszeichen wie Erhöhung der weißen Blutkörperchen?
Aber ich glaube, die Möglichkeit hat euer Tierarzt sicher beachtet. Antibiotika hat er schließlich nicht bekommen, oder?Wenn es dem Hund ansonsten gut geht, würde ich wie empfohlen die Ohren nach Möglichkeit schützen. Und ansonsten akzeptieren, dass er das durchaus - besonders an der selben Stelle - wieder haben kann. Besonders neu eingesprossene Gegäße sind sehr zart, also vielleicht vor allem jetzt in der Abheilungsphase die Ohren vor Schüttel-flug-kräften schützen.
Liebe Grüße
Er schüttelt sich eigentlich schon seit klein auf, jedoch seit dem Hämatom intensiver und öfter.
Mit seiner Haut hat er auch schon lange immer wieder Probleme, ein Allergietest brachte aber keine Ergebnisse.
Da es aber gleich behandelt wurde, gab es keine Entzündung, war aber kurz davor. (War die Aussage der Ärztin bei der 1. OP; bei der heutigen OP kann ich leider noch nichts sagen, da die behandelnde Ärztin nicht mehr da war)
Antibiotika und Schmerzmittel hat er aber bekommen.