Beiträge von Ninma

    Erfahrungen mit der chronischen Form habe ich leider nicht. Vielleicht schaust Du einmal im Leishmaniose Forum, dort findest Du sicher einen Ansprechpartner.

    In der Regel sagt der Titer allein ja nicht so viel aus, er besagt nur das der Hund irgendwann Kontakt im dem Erreger hatte und Antikörper entwickelt. Warum das so ist, kann vielfältige Ursachen haben, manchmal wird der Titer auch durch etwas anderes in die Höhe getrieben und das Blutbild zeigt eine Kreuzreaktion. Ich denke deshalb will Deine Ärztin warten. Aber das ist nur meine laienhafte Interpretation.

    Ja da sind wir uns einig - wenn Hunde älter werden haben sie ein paar Hundefreunde und gut :gut: Ich lege auch keinen großen Wert auf Zufallsbekannschaften, dazu sind meine Hunde nicht mehr jung genug.

    Aber die Threadstellerin schrieb ja das sie keinerlei Kontakte mehr hat und das sehe ich schon als Problem. Das ist echt blöd.

    Mobbingopfer ist mein kastrierter auch nicht, der lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen. Kann ich auch von keinem meiner Pflegies behaupten, aber das nur so nebenbei. Soll ja kein Beitrag Pro Kastration werden.

    Wie kommt Ihr denn darauf das erwachsene Hunde nicht mehr spielen und keine Sozialkontakte brauchen ? Ich habe ja nun den vierten Hund, klar mit dem erwachsen werden sucht Hund sich die Spielpartner mehr aus, aber meine Mädels haben auch mit 13 Jahren noch gerne mit anderen Hunden gespielt. Mein Rüde spielt nicht mehr so gerne, aber Hundekontakte liebt und braucht er trotzdem. Zusammen schnüffeln, Gassi gehen, Guten Tag sagen ..... nicht die großen Spiele sind wichtig, sondern der Kontakt.

    Ich kann das Dilemma verstehen und hätte Bedenken, den so ganz ohne Hundekontakte ist das doch auch nichts. Das tut mir wirklich sehr leid.

    Ich kann auch sehr gut verstehen wenn man nicht ohne Grund kastrieren möchte, kenne aber auch keinen kastrierten Hund der sich negativ verändert hat. (und durch die Tierschutzarbeit kenne ich viele ). Ich würde wirklich abwägen und schauen das Ihr und der Hund glücklich werdet.

    Schön das die Maus wieder frisst :applaus:

    Trotzdem solltet Ihr Euer Programm nochmal überdenken, ich finde es in dem Alter ein wenig viel. Mein Rüde frisst auch sehr schlecht sobald er Stress hat. Gerade Huskys sind da sehr anfällig und Kuscheleinheiten brauchen sie immer, gaaaaaaaaaaaanz viel Körperkontakt.

    Da stehe ich gerade auf dem Schlauch mit dem Waldtrailing :ka: Was sollte trailen denn sonst sein als ein Hobby ? Als professioneller Trailer wäre ein Angsthund auch nicht zu gebrauchen. Ich hatte anfangs auch Zweifel mit Maverick zum trailen zu gehen, aber unsere Trainerin hat uns ermutigt. Was hatte er Angst vor seiner ersten Versteckperson und sie vor ihm :D . Aber schnell zeigte sich das dieser Hund Talent hat und zielsicher findet, auch wenn er vor fremden Versteckpersonen manchmal noch zurückschreckt. Ich traile aber auch oft mit beiden Hunden zusammen, da springt er Versteckpersonen schon fast auf den Schoss, gerade wenn er sie kennt.
    Wir trailen auch oft im Wald, auf Wiesen oder in ruhigen Wohngebieten, Gewerbegebieten. Und auch in der Gruppe, das ist ja gerade der Zweck für die Schissbuxe, auch wenn die Hunde dann viel Zeit im Auto verbringen. Aber da sind fremde Menschen und der Hasenfuss freut sich so auf die Arbeit das er die Menschen toll findet. Das ist super für ihn. Wir waren auch schon am Hafen, aber es wird halt zu schwer für ihn wenn zu viele Passanten kommen, dann traut er sich nichts mehr. Und Innenstadt wäre für diesen Hund eine Qual, da hat er nach 2 Minuten Dünnpfiff und gerät in Panik. Und da gibt es Fahrräder , da ist nix mit trailen :D
    Trailen im Wald ist für uns toll, weil wir da ja auch meist im Alltag unterwegs sind. Wir hatten immmer Probleme mit einsamen Passanten im Wald und die Ninie hat Menschen in Büschen gehasst. Durch das trailen hat sich das sehr verbessert. Aber Orttails sind immer wieder dabei.

    Da ich in Schichten arbeite können wir auch viel zu selten zum Mantrailing, auch wenn die Trainingsorte zu weit weg sind, bis zu 40 km fahren wir schon, sonst warten bis Termine in der Nähe sind. Wir gehen aber noch zum Hoopern , schnüffeln oder Begegnungstraining. So das der Knabe mindestens alle 2 Wochen irgendwas hat. Es geht mir auch nicht darum das er etwas perfekt kann, sondern das er mit fremden Menschen und deren Hunden irgendwie beschäftigt wird. Für ihn ist das genau richtig und man merkt gleich das Winterpause ist, er wird gleich wieder unsicherer.

    Ich denke da ist jeder Hund verschieden.

    Ich finde es kommt immer auf das Mensch-Hund-Team an und wie man den Hund fördert. Mein Rüde war anfangs überhaupt nicht in der Lage zu lernen, bei vielen galt er als dumm. Heute steht er meiner Bordermixdame in nichts nach, ich persönlich würde ihn fast als cleverer bezeichnen, weil er viel konzentrierter lernt.

    Hund muss also lernen wie man lernt. Er ist aber nicht dümmer, nur weil sein Mensch ihm das nicht beigebracht hat.

    Da stimme ich zu, wenn die Hunde bei Oma sind werden sie eben verwöhnt. Sie wissen aber genau was sie sich bei wem erlauben können. Einzig für Spaziergänge gibt es klare Regeln, das liegt aber eher daran das meine Hunde nicht so einfach sind.

    Ich habe auch schon oft Hunde von Bekannten für 1-3 Wochen hiergehabt. Da gab es keine Vorschriften, obwohl die Leute eh immer ähnlich ticken wie ich. Aber natürlich läuft es hier anders als Zuhause. Der Gasthund ist dann einer von Dreien und muss sich einfügen und muss sich an die Regeln und Abläufe hier halten. Anders funktioniert es auch nicht. Vorher gesprochen wird über das Futter und ob der Hund abgeleint werden darf oder nicht.