Beiträge von Frieder64

    Also er hat nun das Schilddrüsenmedikament bekommen, was aber nur eine minimale Besserung erziehlt hat: Ali hat sich immerhin mal wieder hin und wieder kurz aufraffen können um einen zu Begrüßen, was er schon lang nicht mehr gemacht hat. Die weiteren Geschwüre an Achselhöhle und Bauchbereich sind in den letzten zwei Wochen quasi explodiert von der Größe her :(

    Wir waren nun auch noch bei einem weiteren TA, welcher davon abgeraten hat zu operieren (was auch mittlerweile unser alter TA tut :???: ). Uns wurde nahe gelegt uns damit zu beschäftigen, ob wir unseren Ali nicht "erlösen" wollen.

    Wir fragen uns natürlich auch wie Lebenswert ist es als Hund, wenn man nichts sieht, schlecht hört, Geschwüre hat, keine Lust mehr hat zum Gassi gehen (obwohl er manchmal dringend muss :verzweifelt: ) - mir tut der kleine Kerl einfach täglich leid. Wir haben uns nun aber lange unterhalten - noch ohne Entscheidung.. es ist einfach sehr schwer sich mit diesem Gedanken nun wirklich konkret zu befassen :/


    Eine Frage noch: Unser Ali ist in den letzten zwei Jahren äußerlich extrem alt geworden. Er ist komplett grau geworden und hat ein sehr schlaffes, müdes Gesicht bekommen. Kann sowas von den Problemen kommen, die er nach und nach bekommen hat oder geht das eher hand in hand, dadurch dass er eben für seine Verhältnisse ein hohes Alter erreicht hat?

    Danke erstmal für die raschen antworten!

    Für die Augen bekommt er Cyclosporin, welches dem Prozess der Erblindung entgegen wirken soll. Zusätzlich noch eine Vitamin A Augen salbe "VitA-Pos".

    Also bisher wurde das Blut getestet, was zusammen mit dem Herz wohl einwandfrei ist. Aus dem Grund würde der Arzt sehr gern operieren.

    Er bekommt nun Metacam.
    Wir warten momentan noch auf ein Medikament für die Schilddrüse was uns zugesendet wurde.

    Wenn ich mir die Ratschläge durchlese, dann werde ich mit unserem Ali wohl nochmal in eine TK gehen und eine Zweitmeinung einholen. Bisher war es bei uns nie nötig in eine TK zu gehen, sind die Kosten dort sehr hoch?

    Hallo! Wir stehen stehe derzeit vor einer schweren Entscheidung und wissen nicht was richtig ist. Ich schildere euch einfach einmal wo der Schuh drückt:

    Meinem 10 Jahre alten Mopsrüden Ali geht es leider überhaupt nicht gut. Es fing vor ca 2 Jahre an, dass er langsam aber sicher auf beiden Augen blind und nach und nach taub wurde. Wir haben dann in Zusammenarbeit mit dem Tierarzt noch lange die Erblindung hinauszögern können mittels Augentropfen und einer Salbe aber er sieht mittlerweile fast nichts mehr und hört nur noch auf schrilles Pfeifen, was ihn soweit aber nicht sehr in seiner Lebensfreude eingeschränkt hatte. Nun haben wir vor ca einem halben Jahr einen Tumor direkt hinter der linken Vorderpfote entdeckt. Der Tierarzt meinte erst er möchte sehr ungern operieren, da er sich unsicher ist, ob der Hund es überlebt und gab uns Antibiothikum gegen die Entzündung am Tumor. Es wurde in der Tat auch zunächst besser, der Tumor wurde kleiner und wir hatten gehofft, dass er damit noch einige Zeit glücklich leben kann. Dann wuchs der Tumor allerdings urplötzlich stark an :/ Nun hängt der quasi seitlich hinunter (schaut fast so aus als ob er ein Handy verschluckt hätte) ...

    Mein großes Problem ist, dass sich mein Mops in den letzten Monaten komplett verändert hat. Er will eigentlich gar nicht mehr laufen - müssen ihn mit dem Auto ins grüne fahren, da macht er sein Geschäft und will auch sofort wieder ins Auto. Daheim schläft er nur noch. Wir hatten die Tage einen großen Geburtstag und er hat kaum auf die Gäste reagiert, wobei er immer ein seeehr sozialer Kontaktfreudiger Hund war - das hat mir fast das Herz zerissen. Er verkriecht sich abends alleine in dunklen Zimmern und will seine Ruhe.

    Der gleiche Tierarzt will ihn nun doch operieren und erwartet die Tag eine Entscheidung von mir. Allerdings wurde nun auch noch eine leichte Schilddrüsenunterfunktion, sowie Arthrose im Bein festgestellt. Auserdem haben wir nun bemerkt, dass der Tumor wohl gestreut hat, da an der Achselhöhle und an drei weiteren Stellen am Bauch auch dicke platten bzw Knoten aufgetaucht sind...

    Ich habe das Gefühl, dass er leidet, da sich sein Charackter so sehr stark verändert hat. Er hat so irgendwie jegliche Lebenslust verloren. Wobei er an manchen Tagen sogar noch relativ gern Gassi geht... Ich möchte meinen Mops nun sehr ungern unnötig operieren lassen, was ihn evtl nochmal stark belastet und ihn noch mehr quält.

    Meine Verwandten und Gassi Kollegen meinen dass eine OP das falsche wäre und wir uns überlegen sollen ihn nicht einzuschläfern. Wir sind hier am diskutieren und diskutieren und kommen auf keinen grünen Zweig, was das richtige ist. :verzweifelt: