Beiträge von ChatSauvagee

    Ist für mich eventuell eine der letzten Möglichkeiten, meinen chronisch Magen-Darm kranken Hund zu ernähren, wenn alles andere nicht mehr funktioniert.

    Deshalb bin ich schon froh, dass es das gibt und ich nicht gleich komplett Veggie füttern müsste.

    Für einen unempflindlichen, gesunden Hund braucht es das m. M. nach nicht auch noch, zus. zur wirklich großen Auswahl in der Futtermittelsparte.

    An deiner Stelle würde ich mich nach einem Trainer umsehen, der sich mit Thema Jagdverhalten gut auskennt und genau an dieser Stelle mit dir weitermacht. Dich auch auf den Spaziergängen begleitet, denn schließlich scheitert es ja jetzt an diesem Punkt. Vielleicht sind es Kleinigkeiten, die du übersiehst oder zu spät bemerkst, einfach Dinge im Management, bei denen du noch Unterstützung brauchst.

    Und wenn es DANN so sein sollte, dass es trotzdem nichts werden will, oder dieser Trainer euch da keine großen Hoffnungen macht, kannst du immer noch sagen, dann hat sie eben nur Freilauf in eingezäuntem Gelände und darf sich am Scooter auspowern. Die Huskys meiner Bekannter (so wie fast alle, die ich sonst kenne), laufen auch nie frei. Geht einfach nicht.

    Kann meine Mixhündin gut, hat sich die letzten 3 Jahre aufgebaut (ist jetzt 9). Bis dato ist sie immer stinkfreundlich, teils unterwürfig auf ALLE anderen Hunde zugegangen.

    Stress hatte sie aber nie ernsthaft, oder schlechte Erfahrungen gemacht, die das vielleicht erklären würden.

    Lustigerweise zeigt sich dieses Imponierverhalten fast ausschließlich bei uns im Dorf (und im Garten) und eigentlich nur mit fremden, auserwählten Hündinnen.

    Bei Rüden macht sie das nie, die findet sie einfach super und will zocken.

    Wenn wir Hunde außerhalb treffen, selbst die, denen sie im Dorf oder am Zaun imponiert, lässt sie das völlig kalt. Ignoriert sie einfach.

    Es reicht schon, wenn auf der Dorfrunde weit entfernt ein Hund läuft, der in dieses Profil passt. Dann will sie überall dorthin, wo dieser Hund vorher langgelaufen ist und sein Geschäft verrichtet hat. Man muss drüber pinkeln, anschließend scharren wie bekloppt und ewig nachschnüffeln. An solchen Hunden geht sie quasi auch vorbei wie der Babo in the hood. Rute buschig, fast aufgestellt wie ein Akita - ist ja auch ein halber, aber eigentlich trägt sie das Teil lässig unten - und macht sich 3x größer, als sie eigentlich ist.

    Ich unterbinde das im Normalfall und lasse zu Hunden, denen sie so gegenüber treten würde, keinen Kontakt zu. Ablaufen würde das sonst so, dass ihre Art und Weise einfach generell provoziert. Habe ich dann ein Gegenüber, dass auf Provokation sofort einsteigt, endet das in einer wirklich ernsten Beißerei zweier Hündinnen. Hatten wir einmal, will ich nicht nochmal. Wäre ihr Gegenüber unterwürfig oder ignorant, würde sie sich sofort wieder abwenden und der Drops ist gelutscht.

    Kleinmetall ist super, auch die Boxen.

    Ansonsten empfehlen kann ich Schmidt.

    Wirst du testen müssen, vielleicht dann erst mal mit einer geliehenen Box oder was günstigerem aus Stoff.

    Bei uns war es andersrum - Box (begrenzter Raum und nichts sehen können) hat zu sabbern, Stress und Unruhe geführt, ohne Box mit Gitter wurde es von Zeit zu Zeit besser.

    Wir haben aber auch viel positive Verknüpfung reingesteckt. Im Kofferraum füttern, nur den Motor anlassen, kurze Strecken mit schönem Ziel, über Wochen hinweg.

    Generell finde ich aber einen Transport im Kofferraum am sichersten mit einer geprüften Alubox, auch, wenn wir selber nur mit Gitter fahren.

    Wenn ich auf der Autobahn einen Auffahrunfall habe, denke ich nicht, dass mein Hund im Koferraum ohne eine anständige Alubox eine Chance hätte...

    Zwergpudel und Kleinpudel stehen hier auf der Liste aktuell ganz oben.


    Ich mag eigentlich keine Locken :ugly:

    Aber... ich arbeite an mir :pfeif:

    lang wachsen lassen und dann einmal wöchentlich in die Wanne und du hast keine Locken

    Och Gott, wie flauschig!

    Danke für den Tipp :gut:

    Ich glaube, vor einer Woche habe ich den ersten Pudel getroffen, der mich echt optisch (und charackterlich) begeistert hat.

    Schwarze Locken, lange Beine, ich schätze um die 35 cm, normal geschoren. Mir gefallen die tatsächlich fast nur dann, wenn kein Körperteil kahl raisert ist.

    Aber hab schon oft gehört, dass das beim Pudel eigentlich gemacht werden MUSS? (Pfoten, Gesicht)

    Wie wäre es denn mit einem Cocker? Eigenständig aber nicht zu viel, Haaren ein bisschen aber viel weniger als Labbis, sind super gerne draußen, lieben Menschen, drinnen ruhig und draußen Gas geben, meist auch verträglich mit anderen Hunden, gibts viel im TS aber auch vom Züchter, kompakte Größe, Fell würde ich nach einem gucken der nicht super plüschig wird. Für jeden Quatsch zu haben, immer die Nase am Boden und den Schwanz am wedeln, einfach Gute-Laune-Hunde (die, die ich kenne zumindest) :herzen1:

    Springer ggf auch, aber die kenn ich nicht so gut persönlich, da müssten andere gucken ob das auch passen könnte :roll:

    Da kenne ich genau drei Kandidaten live und alle sind richtig knallhart hibbelig .

    Ich fand zum Beispiel (falls du das anschaust) den working cocker von Top Dog ganz gruselig.

    Also ist sicher Geschmackssache und im Parcours war sie toll, aber so ein durchgehend wedelndes, vor Enegie und Tatendrang lechzendes Teilchen passt hier nicht her.

    Das triggert mich zu sehr, ich bin selber nicht die Ruhe in Person und neige dazu, mich schnell zu stressen.

    Toll, wie du von ihm erzählst:herzen1:

    Klingt alles in allem schon passend und da ich sowieso absoluter Hündinnenhalter bin, würden auch die Größe und das Gewicht noch passen.

    Nasenarbeit liegt mir auch, baue ich eigentlich jeden Tag irgendwie ein, machen beide meiner Hunde super gerne.

    Mit meiner Ersthündin war ich zwei Jahre in der Zielobjektsuche, jetzt bietet es leider kein Verein in greifbarer Nähe mehr an...

    Ich hatte die Lagotti ehrlich gesagt etwas negativ verknüpft. In meinem Junghundekurs war ein Rüde, der schon mit 7 Monaten echt schwierig mit anderen Menschen war.

    Und da lief nicht mal großartig was falsch im handling oder der Erziehung insgesamt.

    Menschenfreundlichkeit bzw. Neutralität ist mir zum Beispiel wichtiger, als dass es mit jedem Fremdhund super funktionieren muss.

    Wir sind eine recht große Patchworkfamilie, viele Kinder/Enkelkinder in jedem Alter, oft zu Besuch oder sie kommen zu uns. Da möchte ich nicht ununterbrochen managen müssen.

    Einen 'drüber' Hund habe ich ja aktuell hier sitzen, das war aber größtenteils mein Eigenverschulden. Ich denke mal, schlimmer kann's nicht werden und man lernt ja auch dazu. Umgehen kann ich damit und Ruhe geben in den 4-Wänden klappt hier trotzdem wunderbar.