Aus der Reihe „Absurditäten mit Senioren“: der Schnorch hat seit Gezeiten ein Riesenkörbchen aus Kunststoff, innen schön ausgelegt mit einer maximal flauschigen Federdecke und diversen anderen Decken/Kissen/Gedöns.
Jedenfalls hat er es geschafft sich beim liegen irgendwie unter die ganze Schicht an Decken zu arbeiten und lag dann auf dem nackten Kunststoff - und kam nicht mehr raus.
Egal was ich versucht habe, er kam ums verrecken nicht mehr hoch, strampelte nur seitlich liegend und hat sich irgendwie immer mehr verkeilt.
Ich hab ernsthaft kurz überlegt ob das ganze damit endet dass wir ihn aus dem Körbchen schneiden müssen…letztlich hab ich ihn in einem Akt der Verzweiflung samt Korb angehoben…mittlerweile 33 Kilo, die sich vermutlich aus Sorge ob der Gesamtumstände ganz flach und Mehlsackartig auf den Korbboden pressten 🤪 und quasi aus dem Korb „geschüttet“.
Hund ist wohlauf, mein Rücken nicht so und der Korb steht jetzt im Keller wo er keinen weiteren Schaden anrichten kann.
Das passiert dir nicht nur mit Senioren... (falls dich das tröstet)
Chili hat es in ihrer Junghundezeit mal geschafft, einem Ball hinterher mit dem Vorderkörper unter ein TV Board zu "folgen".
Sie hatte dann den Ball in der Schnauze und es ging ihr so wie dem Affen mit den Nüssen in der Faust.
Diese klitzekleine Änderung hat dafür gesorgt, daß sie nicht mehr zurück konnte.
Sie hat gestrampelt, ist weggerutscht, umgekippt, hat sich wieder hochgerappelt, klemmte aber immer noch vorne unterm Schrank fest.
Glaub mal ja nicht, daß sie auch nur eine Millisekunde daran dachte, diesen Ball loszulassen...
Der Fernseher schwankte und wankte, der Hund kämpfte und strampelte, ich habe dann irgendwann mit einer Hand den Massivholzschrank angehoben, mit der anderen Hand den Fernseher umklammert den den Hund mit den Fuß aus dem Gefahrenbereich geschoben. 