Ich glaube mit Jack Russell, generell Terriern, Schnauzer x Basset, Dackel, Shetlandpony und Haflinger bin ich leiderprobt, was eigene Entscheidungen angeht.
Kiwi (der Schnauzer-Basset-Mix) ist für mich allerdings unübertroffen, was Sturheit und Eigensinn angeht.
Ich möchte gerne eine wuscheligen, grundgesunden, langlebigen Hund - nicht zu klein, nicht zu groß.
Er darf in Maßen wachsam sein, allerdings wäre es nett, mal wieder einen Hund zu haben, der keinen Jagdtrieb hat.
Der Hund soll mit wechselnden Umgebungen klarkommen und generell aufgeschlossen sein.
Maximal 40cm hoch, bis zu 12kg schwer.
Robust und nicht zerbrechlich, nicht leicht zu erschüttern.
So viel Auswahl gibt es da nicht, oder?
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Ich kämpfe sehr mit mir, dir nicht den Cockerpoo vorzuschlagen!!
Robust, nicht leicht zu erschüttern — aber auch nicht eigensinnig und kein Jagdtrieb.
Das ist wirklich schwierig.
Vielleicht findest du eine Pudel oder Sheltie-Linie, die klar im Kopf ist und gute Nerven hat.
Ich schlag dir noch 1-2 Rassen vor, die zwar nicht perfekt auf deine Beschreibung passen, die ich aber im Rally Obedience als sehr sympathische “kleine” Hunde kennengelernt habe:
Papillon(-Mix)
Epagneul Breton (aus Tierschutz)
Markiesje
Ratonero Bodeguero Andaluz
Perro de Agua Español
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Ich habe mal einen roten Cocker "geerbt" - leider gab es Beissattacken aus heiterem Himmel gratis dazu.
Er war auch noch ein furchtbarer Jäger.
Dieses Anfallen aus heiterem Himmel hat mich echt geprägt und das Jagen war heftig.
Das war auch mein erster Kontakt mit dem Thema Qualzucht - er hatte extrem lange und schwere Ohren, trat sich auch darauf - hatte immer Probleme damit. (innen entzündet, an den Rändern blutig vom Drauftreten)
Deswegen möchte ich nichts "gecockertes" mehr. (ich habe nichts gegen Doodles)
Ich möchte keinen Hund, der jagdlich genutzt wird - also keinen Bretonen, keinen Wasserhund und keinen Bodi.
Ich weiß, daß niemand "keinen Jagdtrieb" garantieren kann, aber bei Rassen, die zur Jagd genutzt werden, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, wieder einen passionierten Jäger zu bekommen.
Pudel oder Sheltie wirklich AUF GAR KEINEN FALL, das ist ein Typ Hund, deren Art mit meiner nicht harmoniert. (wir hatten 16 Jahre lang einen Kleinpudel in der Familie - wir haben immer beide mit den Augen gerollt, wenn wir aufeinander trafen
)
Shelties sind Hütehunde - das passt hier einfach nicht.
Dieses Hibbelige, Nervöse, dieses "Belauern" (damit meine ich die dauerhafte Rückfrage vom Hund an den Menschen), die leichte Erregbarkeit, dieses Kläffen - nein, bitte nicht für uns.
Markiesje sagt mir auch nicht zu - ich möchte gerne etwas "Wuscheliges".
Papis sind mir zu flatterig und nervös geworden, das sah früher anders aus. Inzwischen sehe ich dort viele fragile, nervenschwache, hibbelige Exemplare. Da hat sich die Zucht in die falsche Richtung entwickelt. Zum Langhaar-Chi fehlt da nicht mehr viel...
Ich möchte gerne einen Hund haben, der standfest ist, den nicht bereits ein großer Hund verletzt, wenn er mal mit der Pfote draufdötzt oder den ich verletze, wenn ich ihm auf die Pfote trete.
Gerne knochenstark und robust gebaut.
Und so wie sein Äußeres sollte auch sein Wesen sein.
Falls wir noch einmal ein kleines Rudel führen können, möchte ich als erstes einen Hund haben, der aus einem "guten Stall" kommt, der nicht von schlechten Erfahrungen geprägt ist, der anderen Hunden überzeugend vermitteln kann, daß man Menschen vertrauen kann.
So wie Chili es bei unseren 3 Spaniern gemacht hat.
Dieser Ersthund muss nicht zwingend aus dem VDH kommen, ich möchte aber, daß er aus gesunden Linien stammt und liebevoll und fachkundig aufgezogen wird.
Die "restlichen" Hunde werden wieder aus dem Tierschutz kommen.
Noch kurz etwas zu den Hunderassen, die ich kategorisch ausgeschlossen habe - sie können für andere Menschen wundervolle Hunde sein.
Ganz sicher.
Nur eben nicht hier. Deswegen fühlt euch bitte nicht verletzt oder gekränkt.
Ich bin mir weiterhin sicher, daß das Schicksal bereits kichert und ganz eigene Pläne hat... 
Aber ein bisschen Träumen und Spinntisieren darf man. 