Beiträge von Farina61

    Hallo


    Vielen Dank für all eure Antworten. Tut mir leid, dass ich mich erst jetzt melde, musste verschiedene Seiten über die Hunderassen anschauen und mit meinen Freund sprechen.
    @ ElliUndEtti: Tierheim oder Organisation ist nicht vom Tisch. Dennoch möchte ich mich auch über verschiedene Rassehunde erkundigen. Das das Geld kostet ist uns bewusst und wir sind bereit den Preis zu bezahlen, schließlich hat man den Hund auch sehr lange.
    Ich hätte eine Frage wegen dem Parson Russell Terrier. Ich war eine Zeit mit so einem Hund Gassi und der war einfach der Traumhund. Leider ließ meine damalige Situation keinen Hund zu. Der war aufgeweckt ohne hektisch zu sein und war sehr gelassen. Was haltet ihr von dieser Rasse für uns?
    Ich fände es auch interessant Hundesport zu betreiben. Ich hab sogar schon nach Hundeschulen gesucht (ich weiß viel zu früh aber soetwas wäre mir sehr wichtig).

    Zitat

    Es kommen schon sehr viele Rassen in Betracht... vielleicht kannst du deine /eure Vorlieben aber noch etwas eingrenzen:
    Magst du lieber 'Streber' mit Will-to-Please (zB Hütehunde, Retriever, Pudel) oder eher die Fraktion der 'liebenswerten Dickköpfe' (Terrier, Dackel) ? Eher sanftmütig wie die Spanielrassen oder eher energisch-kernig wie die Schnauzer?
    Wie steht es mit dem Jagdtrieb, wohnt ihr in wildreicher Gegend oder eher städtisch? Wobei der Jagdtrieb für das Zusammenleben im Haus mit Katzen keine Rolle spielt, draußen aber umso mehr. Vorausgesetzt, ihr holt euch entweder einen Hund, bei dem dieser Punkt geklärt ist (zB durch die Pflegestelle) oder einen Welpen, den ihr selbst eingewöhnt.


    Wenn du Bedenken wegen eines Hundes aus dem Tierheim hast, wäre vielleicht eine Organisation eine Alternative, die mit Pflegestellen arbeitet. Wenn die Hunde im Familienalltag dabei sind, kann man schon Genaueres sagen. Neben vielen anderen Orgas gibt es ja auch für so ziemlich jede Hunderasse eine 'Rasse XY in Not' Anlaufstelle.


    Dagmar & Cara


    Sanftmütig wäre für mich wichtig, er kann auch etwas stur sein, obwohl ich vielleicht denke, dass die Erziehung dann etwas schwerer ist. Energisch ist nicht so unser Fall. Wir leben dann etwas auswärts, aber nicht richtig ländlich. Manche Rassen kann man fast nicht frei laufen lassen (Beagle). Ausnahmen gibt es da sicher immer, aber ich möchte schon soviel Sicherheit haben, dass der Hund nicht bei der kleinsten Fährte davonläuft und im schlimmsten Fall vor ein Auto.
    Eine Organisation wäre sicher auch eine Anlaufstelle, da muss man nur schauen wie lange sie den Hund haben.

    Vielen Dank für eure Hilfe (hab ich im vorigen Beitrag vergessen, tut mir leid :ops: ).


    WhipIt: Leider kann ich deinen Thread nicht anschauen :(


    Kinderfreundlich ist auch ein Thema. Irgendwann möchte ich natürlich gerne Kinder haben. Was glaubt ihr, ist es besser wenn der Hund zuerst da ist oder kann es zu Problemen kommen? Oder ist es besser man wartet bis die Kinder ein gewisses Alter erreicht haben und adoptiert dann einen Hund. Wir würden uns gerne in einem Jahr einen Hund holen aber wir würden auch warten, wenn das besser wäre.


    @ Reggen: Danke für die Information. Das hält sich ja in Grenzen. Ich dachte ja 1 h pro Tag.

    Tibet Terrier finde ich schon ganz ansprechend, aber die Fellpflege macht mich etwas stutzig. Wieviel Zeit nimmt es denn in Anspruch? Mein Freund mag nicht so gerne langhaarige Hunde aber ich denke, dass das Wesen wichtiger ist als die Optik. Er mochte auch keine weißen Katzen und jetzt haben wir seit einem Jahr einen weißen Kater den er sehr gerne hat. Kann man das Risiko Krankheit nicht minimieren, wenn man den Hund von einem seriösen Züchter adoptiert? Morgen lese ich mir mal die Rassenbeschreibung durch. Auch der Spitz könnte passen.


    Tierheimhund: Mit dem Gedanken habe ich auch schon gespielt. Ich habe alle meine Katzen vom Tierheim und mein Freund hatte seine früheren Katzen auch von dort. Meine Sorge ist, dass der Hund Probleme mit sich bringt, die eventuell im Tierheim nicht so auffällig waren. Ich weiß, dass Tierheimhund= Schlimm bedeutet, aber ich habe es bei meinem Kater gesehen, der im Tierheim ganz anders war als dann zu Hause. Er hatte Depressionen und ist 3 Monate nur daheim gelegen, wollte nicht spielen. Wir haben das in den Griff bekommen, aber nur weil wir uns gut mit Katzen auskennen. Ist es leichter Erziehungsfehler auszubessern als diese zu vermeiden? Ich möchte sowieso zur Hundeschule und mit dem Hund arbeiten, vor dem Aufwand schrecke ich nicht zurück, aber ich möchte nicht, dass ich nach Monaten draufkomme, dass ich dem Hund nicht das bieten kann was er braucht. Oder mache ich mich diesbezüglich zuviel (zuwenig) Sorgen?

    Zuerst einmal zu mir:


    Ich wohne zurzeit mit meinem Freund und zwei sehr lieben Katzen zusammen. Ich hatte in meiner Kindheit Kontakt zu Hunden (bei meiner Oma) dennoch hatten wir zuhause nie einen Hund. In einem Jahr werden wir (Hund, Katze und ich) in eine Eigentumswohnung umziehen und wir wollten uns dann den gemeinsamen Traum von einem Hund erfüllen. Ich mache mir trotzdem jetzt schon meine Gedanken. Ich hab mich schon mit Hunderassen auseinandergesetzt, bin mir aber noch unsicher, daher hoffe ich auf eure Hilfe.


    Hier eine kleine Auflistung zur besseren Orientierung:


    Was können wir einem Hund bieten:


    Zeit: Mein Freund arbeitet von zu Hause aus also könnten wir einem Hund besonders in den ersten Jahren sehr viel Zeit und Beachtung schenken.


    Bewegung: Wir beide gehen gerne spazieren. Wir mögen sehr gerne ruhige Spaziergänge in der Natur. Joggen gehe ich nicht so gerne. Ich bin auch eine Zeit mit Tierheimhunden Spazieren gegangen, leider fielen Vorlesungen genau in die Spaziergehzeit, sodass ich es aufgeben musste.


    Kopfarbeit: Ich liebe es mit Hunden zusammenzuarbeiten und ihnen Sachen beizubringen und mir selber Sachen auszudenken. Ich habe dem Hund meiner Oma damals den einen oder anderen Trick beigebracht. Damals war ich 14 und der Hund ich leider schon verstorben.


    Geduld: Ich würde uns schon als sehr geduldig bezeichnen.


    Den Willen zu lernen: Ich informiere mich sehr gerne über Tiere, auch wenn ich die Tierart nicht selbst besitze. Ich habe besonders in meiner Kindheit Bücher über verschiedene Tierarten verschlungen und dass hat sich auch bis heute nicht geändert. Eine Hundeschule ist für mich ein Muss.


    Stabilität: Für mich gibt es keine schlimmere Vorstellung als ein Tier abzugeben. Ich weiß, dass es manchmal Situationen gibt, die keine andere Möglichkeit mehr bietet, aber meine Divise ist es zuerst alles zu versuchen. Mein Freund und ich würden uns nie vorschnell von einem Familienmitglied (was für uns ein Tier ist) trennen.


    Was für ein Hund würde zu uns passen:


    Größe: Am liebsten mittelgroß. Zu groß sollte er nicht sein, da ich selbst nicht kräftig bin und es für mich wichtig ist, wenn ich den Hund in einer brenzligen Situation halten kann. Zu klein sollte er auch nicht sein.


    Aktivität: Siehe oben. Wir gehen gerne Spazieren und machen Ausflüge, aber wir gehen nicht joggen oder gerne Radfahren. Er sollte daher keinen zu großen Bewegungsdrang haben.


    Nervenstark: Wir hätten gerne einen Hund der nicht allzu nervös ist oder hektisch. Wir möchten ihn später auch gerne zu Ausflügen mitnehmen.


    Theoretisch Katzenfreundlichen: Ein Hund sollte später die Katzen nicht jagen. Ich weiß, dass es Erziehungsache ist, aber bei manchen Hunderassen wird das wahrscheinlich leichter sein als bei anderen.


    Ich hoffe ich habe nichts vergessen, sonst einfach Fragen. Ich hoffe ihr habt ein paar Denkanstöße für uns. Mit Pudel habe ich es nicht so, da ich in meine Kindheit eine schlechte Erfahrung mit einem gemacht habe. Ich weiß der Hund konnte nichts dafür, dennoch hat es sich in meiner Erinnerung festgesetzt und ich möchte keine unbewussten negativen Erfahrungen mit dem zukünftigen Familienmitglied haben.


    Liebe Grüße Lena