funeasy, genau das funktioniert bei leider nicht. Die Befehle kennt er und versteht sie auch. Nur umsetzen ist nicht seins. Da ist bei allen neuen Befehlen/Übungen so. Die ersten 10-20 mal geht es wunderbar, dann langweilt es ihn. Ich drehe mich im Kreis und sehe leider auch nicht wo ich mir/ihm im Weg stehe.
Beiträge von Brunchen
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Lilibeth, schönes Bild, dass Du da zeichnest. Nimm dazu das Gewicht von ca. 50 KG. Nein, ganz so schlimm ist es nicht, bei mir hat er es ein Glück aufgegeben, wie ein Harry zu ziehen. Er macht zwar nur selten Fuss, was ich persönlich auch nicht so dramatisch finde, aber mit Anlauf in die 10m-Leine zu laufen, hat er das letzte Mal vor 4 Monaten gemacht. War auch erst das zweite Mal. Bei meinem Mann sieht das schon anders aus. Der macht 2-3 Wochen konsequent Leinentraining, bis es so lala ist und lässt es dann leider wieder schleifen, was wir alle dann abbekommen. Mantrailing wäre eine feine Sache, ich darf allerdings aus gesundheitlichen Gründen (Knie kaputt) z.Z. nicht mehr, ob jemals wieder, ist noch unklar. Kannst Du mir sagen, ob auch Minderjährige Hundeführer sein können?
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Klar, dass er keine Chance bekommt, abzuhauen - alle Aussentüren sind immer zugesperrt. Auch wenn nichts passieren würde, da wir am Waldrand wohnen (das ist immer unsere Beruhigung, wenn es dann doch passiert - so alle 3 Monate max.), ist es den andere Hundehalter/Eltern gegenüber nicht fair, wenn so ein Riese alleine rum läuft. Garten geht nicht, weil er den Garten umgestaltet - nein das ist nicht der Grund, sondern weil er, trotz seiner Größe, sich in Windeseile ein Loch buddelt, durch das er raus kommt. HT hatten wir schon daheim und er meinte, er sähe auch (fast) keinen Grund. Konsequenz! Tja, das ist das "fast" - weder mein Mann noch meine Tochter haben es damit. Wenn ich dabei bin, geht es, aber ich möchte nicht wissen, was sie machen, wenn sie mit dem Hund alleine gehen. Sohn und ich, wir ziehen an einem Strang. Da gibts kein Leineziehen, Leinebeissen, kein "Ich will aber jetzt raus"-Manöver, das Erfolg hat. Mein Mann lässt sich durch das Hinternreiben schon eher mal erweichen. Meine Erziehung erfolgt inzwischen nahezu lautlos - Befehle am Anfang gepaart mit Handzeichen. Die Grundsachen sind (meist) nur noch per Handzeichen.
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Ich habe einen sehr großen Hütemischling (2 1/4), der dringend beschäftigt werden müsste. Da er sich gerade bei Such/Nasenarbeit klasse macht, wäre eine Suchhundeausbildung ideal. Nur, jetzt kommt das Problem, er kennt zwar das Grundgehorsam, aber es auch befolgen, nö. Leinenführig? Wozu brauch ich das denn. Abrufbar? Es ist alles so interessant, ich bin jetzt mal taub. Im Alltag bedeutet das leider, nichts geht ohne Leine, nicht einmal in den Garten. Auslauf hat er ca 1,5 bis 2 Stunden pro Tag, davon alle 2 Tage 1 Stunde Joggen. Aber egal wie lange er draussen war, ist die Tür einen Spalt offen, dann ist er auch weg. Zum Glück ist er ein ganz friedlicher, der jedem Streit aus dem Weg geht. Raufspiele sind auf Anraten zweier HT absolut tabu. Also Suchspiele, Hütchenspiele u.ä. Das reicht aber leider nicht aus. Aber brauch ich eine Ausbildung zum Suchhund überhaupt nur ins Auge fassen, wenn das Grundgehorsam nicht sitzt? Eine weitere Hundeschule suchen? Das letzte Mal war super, dort hatte er alles gemacht, weil er kann es ja, aber daheim, warum? Ist doch langweilig. Also kamen der HT und wir überein, dass wir erst einmal versuchen sollten, dass er auch daheim folgt. In diesem Stadium sind wir nun seit fast einem Jahr. Er hat zwar viel gelernt, Türen öffnen, Türen schliessen, Klobrillen lautlos hochheben, Schubladen aufziehen, Flaschen aufdrehen, Brotboxen am Clip öffnen. Ich warte nur auf den Tag, wo er den Kühlschrank aufmacht. Hat jemand eine Idee, wie ich weiter machen kann?